Aus Alt mach Neu

There are 4 replies in this Thread which was already clicked 477 times. The last Post () by Renusi.

  • Hallo zusammen,


    wie in meiner Vorstellung bereits geschrieben, baue ich gerade ein altes Haus um hier soll ein Scheitholzvergaser rein, der durch eine Solarthermie Anlage unterstützt werden soll.


    Ich komme nach dem Umbau auf ca100 qm Wohnfläche + ~100qm Werkstatt / Keller / Technikräume +~45qm Heizraumfläche(inclusive Hühnerstall im inneren

    Wohnbereich bekommt Fußbodenheizung ggf. auch Deckenheizung. Hier fehlen mir aktuell noch die Verlegepläne etc. inwieweit das machbar ist.




    Sollte der Heizraum auch eine Fußbodenheizung oder Heizkörper bekommen? Oder reicht hier die Wärme des Heizungsanlage?

    In dem Heizraum kommen auch Hautstrom und Wasserzuleitung an.



    Die Werkstatt soll mit diesen Warmwasserlufthitzern dann bei Nutzung gewärmt werden (hiervon hängen bereits 3 Stück in der Werkstatt, wurden früher aber durch eine nicht mehr vorhandene separaten ÖL-Heizung betrieben.)



    Eine Solarthermieanlage soll integriert werden (Diese hat mir mein aktueller Nachbar für ne Kiste Bier und Packung Wildwurst vermacht, da er sein komplettes Dach mit PV aufgerüstet hat für seine Wärmempumpe) Genauere Infos zu der Anlage folgen och in den nächsten Tagen.




    Ich habe mir bisher Infos zu Fröling bzw ETA Dual Kessel eingeholt, und bin tendenziell Richtung einer Sp Dual von Fröling interessiert.

    (Weil hier im Ort auch bereits erprobt/verbaut und nur positives Feedback bekommen habe)



    Dazu kommt nun, dass Ich eine "gebrauchte" SP Dual 22 aus Bj2015 angeboten bekommen. Diese lief nur ca 4-5 Jahre und sollte dann auch in ein anderes Haus umziehen. Diese wurde bereits abgebaut, aber dann nur eingelagert.

    Der User (MarTriX) war hier auch im Forum aktiv und ich habe den Thread auch mal gelesen. Da er aus gesundheitlichen Gründen, seinen Umbau wohl anderes gestalten mussten, ist er auf eine andere Heizung umgestiegen. (Er wohnt nur einen Ort weiter.)


    Daher bin ich am Überlegen diese zu Übernehmen.


    SP Dual 22 BJ2015

    2x Schichtspeicher 15632KL+15632KE

    sowie einen Hygienespeicher 15652KR




    Mit meinem Bezirksschornsteinfeger muss ich dazu noch sprechen (ob die Aussage zutrifft, das diese Heizung die BimSchV 2.Stufe erfüllt und er diese auch abnimmt.)

    sofern möglich und sinnvoll würde mich das bei dem Komplettsanierung des Hauses erstmal finanziell natürlich entlasten.


    Die Installation werde ich selbstständig durchführen, ob es neu oder gebrauchte Anlage wird ist davon unabhängig.


    Sollte es die gebrauchte Anlage werden benötige ich ja noch eine Möglichkeit die Solarthermieanlage zu integrieren.

    Hierfür würde ich dann einen Solar Schichtspeicher von Fröling integrieren. Diese mittels der Fröling typischen Verbindungen mit in das Puffersystem integrieren

    So das der Hygienespeicher dann der Solarschichtspeicher und anschließend die anderen beiden Schichtspeicher „kommunizierend“ verbinde.

    Somit bekomme ich nochmal ca700l mehr Puffervolumen und könnte die Solarthermieanlage wunderbar einbinden.



    Soweit mein aktueller Stand.




    Zwei wichtige Punkte die ich nun mit meinem Bezirksschornsteinfeger klären muss sind:


    Nimmt er mir die gebrauchte Anlage ab,


    Welche Anforderungen musss ich im Heizraum umsetzen (Zuluft Schornstein etc.?) (ob alt oder neuanlage)






    Gruß


    Marcel



    p.s.:
    Da ich mir nicht 100%ig sicher bin wo ich den Thread hinpacken soll, und es ja um eine Neue Heizung für mein Haus geht habe ich ihn hierher gepackt.

  • Nimmt er mir die gebrauchte Anlage ab,

    wieso nicht, die muss halt die BimschII Werte einhalten.


    Welche Anforderungen musss ich im Heizraum umsetzen (Zuluft Schornstein etc.?) (ob alt oder neuanlage)

    Wenn der Kessel raumabhänig betrieben wird min.150cm2 große Zuluftöffnung

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo


    Kamin muss die aktuellen Ableitbedingungen einhalten Mündung firstnah und 40 cm über First.

    Oft verlangt der bBsF eine Schornsteinberechnung. Porblematischer im Betrieb eines Duals ist der Pelletbetrieb, da dort meist die Abgastemperaturen niedriger sind.

    Verbrennungsluftversorung i.d.R. 4m³ pro kW oder entsprechende Öffnungen

    Gebrauchter Kessel:

    - wie schon geschrieben Anforderungen der BImSch Stufe 2 müssen eingehalten werden.

    - Frage des Preises ob es sich lohnt

    Heizraum sollte nicht als solcher klassifiziert werden. Heizraum i.d.R. erst ab 50 kW bei Holzheizung nötig. Näheres sagt Dir Deine LBO.

    Aufstellung z.B. bis 49,99 kW in Bayern ohne Heizraum möglich. Benennung des Raumes als Technikraum. Keine F30 Türe nötig.

    Hatte bei meiner Ex den HV und die Brunnenpumpe in einem nicht beheizten Anbau stehen keine Problem mit Frost wenn regelmäßig angefeuert wird.

    Einbindung Solarthermie über externen Plattenwärmetauscher am einfachsten und effektivsten.

    Regelung wenn die Kesselsteuerung alles kann dann nimm diese - ansonsten geht die Empfehlung Richtung UVR 16x2

    Heizflächen im Umbau tieftemperaturfähig auslegen also sehr große Heizkörper oder enge verlgeabstände FBH.


    ciao Peter

  • Habe die Schornsteinberechnung und die letzten Messprotokolle (von MarTrix) an meinen Bezirksschorni weitergeleitet mit der bitte um Prüfung.


    Schornsteinberechnung habe ich von Firma Wiethoff in Balve machen lassen, da auch nicht weit entfernt und auch bereits im Bekanntenkreis erprobt sind.


    Okey, dann bezeichne ich das erstmal als Technikraum... Habe es immer nur Heizraum genannt, weil dort die Heizung hinsoll...


    Fußbodenheizung im Wohnbereich ist auf möglich engen Abstand ausgelegt worden.


    Denke der Preis ist im vergleich zur Neuanschaffung schon super. Er hat mir jetzt paar Tage Zeit gegeben, ansonsten wird er die Bei Kleinanzeigen inserieren.


    Guter Hinweis mit der Steuerung. Da muss ich mich auch mal noch Schlau machen.

    Genau wie mit dem Plattenwärmetauscher.

    aktuell hätte die Anlage ~2100l Puffervolumen. Wobei ich denke die 700L extra würden nicht schaden. Sofern ich MarTrix da richtig verstanden hab.

    Weil im Betrieb konnte er nie bis selben eine Volle Brennkammer durchheizen, ohne das der SHV in Feuerhaltung gegangen ist.


    Eine Kostenvergleich zu Folgenden Kombis werd ich mir mal noch anlegen...

    Nur Plattenwärmetauscher

    Plattenwärmetauscher + Schichtspeicher

    Solarschichtspeicher


    Gruß

    Marcel

  • Wieviel Puffer du wirklich brauchst ist von deinem späteren Temperaturhub abhängig, deshalb möglichst viel über enge FBH und große HK. Bei zu kleinen HK kann man auch gut mit Lüftern nachhelfen. Damit lassen sich die VL-Temp niedrig und der Pufferbereich besser ausnutzen. Meine Kennlinie läuft beispielsweise bei 5°AT/28° bis -15°AT/36° und das ganze Haus ist immer kuschelig 23°


    Bsp1 VLmax=30° Puffer geladen 80° > rd. 50° nutzbare Temperaturdifferenz des Puffervolumens

    Bsp2 VLmax=40° Puffer geladen 80° > rd. 40° nutzbare Temperaturdifferenz


    VLmöglichst niedrig und damit RL im tiefen Niveau sind somit vorteilhaft und könnte mit weniger Volumen auskommen.

    bzgl. Warmwasserlufthitzer sollte man vermutlich mit einer extra Pumpe arbeiten und die Volumenströme ordentlich einstellen. Dann geht auch bei diesen Geräten ein niedriger VL & RL


    Bei mehr nutzbarem Temperaturhub und tieferer RL-Temp kannst du somit pro Heizvorgang mehr Energie im Puffer speichern.


    Der Raum mit dem HV und den Puffern ist immer warm (auch bei zusätzlich gedämmten Puffern). Da braucht man keine HK oder FBH. Bei der Zuluft solltest du mal mit deinem Schorni sprechen ob der eine selbstgebaute Zulufteinrichtung an den HV zulässt. Meiner hatte damit kein Problem. Seitdem ich das umgebaut habe ist die Garage + Technikraum deutlich wärmer. Gerade im Winter macht sich das bemerkbar, weil für die Verbrennung nicht XYZ m³ kalte Außenluft pro Abbrand in die Gebäudehülle gesaugt werden.

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