Gasheizung ersetzen durch ETA eSH20?

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  • Es ist Zeit für ein Update: Ich bin ein ordentliches Stück weiter und habe neue Fragen ;)

    Ich habe mittlerweile eine Förderbestätigung und das ok des Schornsteinfegers.

    Die Anlage wird folgermaßen aussehen:

    - ETA eSH20

    - 2x850l Puffer

    - Zwei Heistäbe für PV Überschuss

    - Frischwasserstation


    Fragen:

    Würdet ihr die Puffer seriell oder parallel verbinden? Ich habe jetzt bei Holzvergasern oft seriell gelesen, aber ETA empfiehlt in der Montageanleitung parallel.

    Ich habe mal eine Hydraulik gezeichnet, könnt ihr die mal bitte anschauen? Mich würde interessieren ob das so Sinn macht oder Parallel doch besser wäre.

    Hydraulik_Seriell.png


    Die Gedanken dahinter:

    - Puffer stehen ca 3-4m entfernt von Kessel,Friwa,Heizkörper

    - Umschaltung am Rücklauf um im Sommer nur den einen Puffer zu nutzen

    - Friwa Hydraulisch getrennt

    - Kessel und Heizkreise hydraulisch verbunden, dann kann das warme wasser aus dem Kessel direkt für die Heizkörper genutzt werden und nur der Überschuss geht in die Puffer


    Frage zur Friwa. Die von ETA kann über CAN mit der eSH kommunizieren, hat das irgendwelche Vorteile oder kann man da auch bedenkenlos Fremdfabrikate verbauen?

  • Zur Hydraulik:


    da hat jeder so seine Vor- und Nachteile. Da gehen die Meinungen auseinander, also schwierig. Grundsätzlich ist da nichts dagegen einzuwenden.


    FriWa:


    Prinzipiell kann man jede FriWa mit einbinden. Muss dann anders programmiert werden und das System kommuniziert nicht miteinander. Bitte auf jeden Fall den Anschluß der FriWa am Pufferdom überdenken. Kann man so machen aber jedes bißchen Luft kommt direkt Richtung FriWa. Das mögen die garnicht! Kann recht störungsanfällig sein.

    FriWa bitte so nah wie möglich an den Puffer (WW wird gezapft, FriWa startet und muss ggf. erst die ganze Leitung bis zum Wärmetauscher spülen. Je länger der Weg, desto länger bis WW produziert werden kann).

  • Hallo


    parallel oder in Reihe die Frage wirft oft einen Glaubenskrieg auf. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich bevorzuge Reihenschaltung.


    Hydraulische Trennung der Heizkreise wird oft aus den von Dir geanntem Grund nicht gemacht und führt aber auch manchmal zu Problemen.

    Wenn Du SLS Puffer der Fa. Solarbayer hast (mittlerweile sauteuer) brauchst Du keinen Abzweig in der Leitung, sondern man macht bei denen hydraulische Trennung.

    Durch den umgedrehten Topf hast Du praktisch einen Kurzschluß im Puffer, so dass sehr schnell heißes Wasser an den Heizkreis abgegeben werden kann. Aber der SLS hat

    nur 2 Vorlaufrohre im Puffer :( . Du bräuchtest 3 (Kessel, Heizkreis, FRIWA - wenn Du nicht aus dem Dom entnimmst).


    Entnahme aus dem Dom: kommt darauf an welche Muffe dort eingeschweißt ist. Sind oft nur 1/2" und das halte ich für zu klein für eine FRIWA. Wenn dort eine ausreichend große Muffe drin ist, kannst Du eine Leitung herausziehen und einen Lufttopf anordnen, aus dem die FRIWA unten entnimmt und der Topf oben entlüftet wird.

    Allgemein zur Entlüftung. Tu Dir selbst einen Gefallen und zieh eine Leitung von der Muffe im Dom heraus bis vor die Pufferaussenkante (mit Dämmung). Dort einen Kugelhahn in Dimension des Großentlüfters. Die Biester werden alle über kurz oder lang undicht und mit einem Kugelhahn kann man entweder schnell tauschen oder manuell entlüften. Ich bin soweit, dass ich zwischen Kugelhahn und Entlüfter mittlerweile eine Verschraubung anordne. Aber als Selberschrauber und Großhandelskunde kostet mich das "wenig" Geld und nur etwas Arbeit.


    ciao Peter

  • Danke für die Antworten. :danke:

    Prinzipiell kann man jede FriWa mit einbinden. Muss dann anders programmiert werden und das System kommuniziert nicht miteinander.

    Hat die ETA FriWa durch die Verbindung zum Kessel irgendein Mehrwert? Die Ist ja schon ein Stück teurer als vergleichbare andere, deshalb bin ich am überlegen was ich von der Kommunikation zum Kessel habe. Das einzige was mir einfällt ist, dass die Außentemperatur bekannt ist und der Vorlauf entsprechend abgesenkt werden kann.

    Quote

    Bitte auf jeden Fall den Anschluß der FriWa am Pufferdom überdenken. Kann man so machen aber jedes bißchen Luft kommt direkt Richtung FriWa. Das mögen die garnicht! Kann recht störungsanfällig sein.

    Danke für den Hinweis, ich dachte wenn man das am Dom macht verschenkt man kein warmes Wasser.

    Danke auch an Peter, ich glaube der Abgang oben ist tatsächlich deutlich kleiner als die seitlichen.

    Quote

    FriWa bitte so nah wie möglich an den Puffer (WW wird gezapft, FriWa startet und muss ggf. erst die ganze Leitung bis zum Wärmetauscher spülen. Je länger der Weg, desto länger bis WW produziert werden kann)

    Da hatte ich vielleicht ein Denkfehler. Ich habe die FriWa gedanklich so platziert, dass die Trinkwasserleitungen möglichst kurz sind. Ist es schlauer die FriWa direkt an den Puffer zu machen und dafür lieber mit langen Trinkwasserleitungen zu arbeiten? Vom Platz her sollte beides möglich sein.

    Wenn Du SLS Puffer der Fa. Solarbayer hast (mittlerweile sauteuer) brauchst Du keinen Abzweig in der Leitung, sondern man macht bei denen hydraulische Trennung.

    Ich wollte eigentlich bewusst "leere" Puffer nehmen weil ich schon öfters gelesen habe, dass die Leitbleche dem Heizstab im Weg sind.


    Allgemein zur Entlüftung. Tu Dir selbst einen Gefallen und zieh eine Leitung von der Muffe im Dom heraus bis vor die Pufferaussenkante (mit Dämmung). Dort einen Kugelhahn in Dimension des Großentlüfters. Die Biester werden alle über kurz oder lang undicht und mit einem Kugelhahn kann man entweder schnell tauschen oder manuell entlüften. Ich bin soweit, dass ich zwischen Kugelhahn und Entlüfter mittlerweile eine Verschraubung anordne. Aber als Selberschrauber und Großhandelskunde kostet mich das "wenig" Geld und nur etwas Arbeit.

    Klingt plausibel --> Wird gemacht :thumbup:

  • Hallo Holzhugo


    meine Meinung FRIWA so nah wie möglich zu den Verbrauchern.

    Nah am Puffer: Heizung schnell warm. Dafür wartest Du auf warmes Trinkwasser und läßt das kalte Trinkwasser in den Ablauf laufen bis es warm kommt.

    Nah am Verbraucher: Du wartest bis das Heizwasser an der FRIWA ist und dafür hast Du dann schnell warmes Wasser an der Zapfstelle und wenig Trinkwasser im Ausguss.


    FRIWA wird immer direkt mit Pufferwasser betrieben - ohne außentemperaturabhängige Vormischung. Aber Deine FRIWA sollte eine "interne" Vormischung haben, damit das Heizwasser auf kalktaugliche Vorlauftemperatur heruntergemischt wird. Wenn man mit Pufferwasser direkt in den Plattenwärmetauscher geht und man hat kalkhaltiges Wasser wächst Dir Dein WT schnell zu. Und so ein WT ist teuer.


    Ich hatte ein längeres verzweigtes Warmwassersystem und ein langes Heizungsrohrsystem, deshalb auch eine Warmwasserzirkulation. Vor der FRIWA einen Strömungsschalter (EIn/Aus) geschaltet.

    Wenn ich warmes Wasser benötigt habe, kurz den Warmwasserhahn geöffnet und dann hat meine Regelung (UVR 1611) durch den Strömungsschalter erkannt, dass Warmwasser benötigt wird und hat den Warmwasserbereitungsprozess gestartet. Bis am Zirkulationsrücklauf warmes Wasser zurück kam. Wenn ich dann aufgedreht habe war sofort warmes Wasser da.

    Ich hatte von Puffer bis Hausverteiler ca. 12 lfdm Heizungsrohr 1 1/4". von Hausverteiler bis FRIWA ca. 15 lfdm 1". Rohr. Und lange 3 Warmwasserschleifen (mit thermischen Ventilen gesteuert)


    ciao Peter

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