Pelletkessel SL PK25

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  • Hallo,

    ich bin seit 2020 im Besitz eines Kessels der Firma Systemlösung, genauer gesagt des Modells SL PK 25. Nun möchte ich in Erfahrung bringen, ob es normal ist, einen jährlichen Pelletverbrauch von mehr als 8 Tonnen zu haben.

    Beheizt werden 210 m² Wohnfläche, und im Haushalt leben 7 Personen. Ich heize mit dem Kessel ausschließlich in den kalten Monaten; im Sommer wird der Bedarf durch Solarthermie und einen Heizstab abgedeckt.

    Aktuell fahre ich im Heizkreis mit Vorlauf-/Rücklauftemperaturen von 55/45 °C, da zwei Fußbodenheizungskreise über ein RTL-System angebunden sind.

    Mir gehen derzeit langsam die Pellets aus, und die Preise liegen aktuell bei etwa 380 € pro Tonne. Aufgrund dieser Umstände überlege ich, einen neuen Kombikessel einzubauen, damit ich zusätzlich mit Scheitholz heizen kann. Beim SL PK ist es nun schon öfter vorgekommen, dass die Flammenüberwachung geschmolzen ist, wenn ich mit Holz geheizt habe.

    Alternativ frage ich mich, ob es sinnvoller wäre, das Haus zu dämmen. Das Gebäude ist Baujahr 1986 und aktuell lediglich mit Klebespachtel und Putz „gedämmt“.

    Ich bin für jede Hilfe und jede Antwort dankbar.

  • Hallo


    eingesetzte Primärenergie 8 Tonnen Pellets sind 38.400 kWh/a Energie

    Bei 210m² kommst Du auf einen jährlichen Primärenergieverbrauch von ca. 180 kWh/m². Im Energieausweis wäre das Klasse F.

    Ob das nun am Haus oder Nutzerverhalten oder der Verbrennungsqualität liegt kann Dir niemand beantworten.

    Wenn Du einen WMZ einbaust, kannst Du beurteilen obs an der Verbrennungsqualität oder/und den beiden anderen genannten Punkten liegt. Ein nicht mehr geeichter WMZ kostet in der Bucht nicht die Welt. Bevor ich eine funktionierende Anlage rauswerfe suche ich bei den zu erwartenden Kosten nach der Ursache und gehe nicht nach try and error Prinzip vor.


    Zum Vergleich: Ich brauche bei mir im Haus BJ 58: 17.000 kWh Gas (Vollbrennwerter) und 6 Ster Holz (dieses Jahr 3/4 Pappel und 1/4 Eiche) sind 26.000 kWh/a bei 180 m² allerdings nur 2 Personen.

    Das sind Jahresprimärenergieverbrauch nur noch ca. 142 kWh/m². Meine Mutter 92 mags warm normalerweise 22°C und ich mags wärmer: für mich ist alles unter 24 Grad ist kalt. Aber dafür steht ein guter Kaminofen mitten in der Wohnung. Rest ist Türtemperaturregelung.

    Sommerbetrieb Warmwasser über Solar (8m² wird im Sommer 44 Jahre) und Heizstab. Und ein paar Räume werden nicht oder nur eingeschränkt beheizt.


    ciao Peter

  • Hallo Max,


    ich betreibe seit 2015 den gleichen Kessel mit 2 x 1000l Pufferspeicher, Warmwasser über Luft-Wärmepumpe. Beheize damit 160m² ohne Nachtabsenkung und Fußbodenheizung. Dach und Dachgaupe vollgedämmt, Fassade doppelschaliges Mauerwerk ungedämmt, aber neu verputzt, Fenster mit UW = 1,1. Verbrauch an Pellets im Schnitt 5 bis 6 Tonnen. Dieses Jahr gehts in Richtung 6 Tonnen.


    Aus meiner Sicht sind da die 8 Tonnen bei Dir nicht ganz unrealistisch hoch, vor allem wenn am Haus noch keinerlei Dämmung erfolgte. Beim schmelzen der Flammenüberwachung meinst Du sicher den Schmelzschlauch zwischen Pelletschnecke und Brenner. Eigentlich ist der Kessel nicht für längeren Betrieb mit Holz oder Kohle gedacht, nur für den Notbetrieb bei Brennerstörung.


    Trotz allem geht das natürlich, weil der Kessel ja ehemals ein Festbrennstoffkessel war. Für diesen Betrieb liegt dem Kessel ein Abdeckplatte bei, mit der man die seitliche Brenneröffnung verschließen kann. Das der Schmelzschlauch wegbrennt ist eigentlich logisch, da die Verbrennungswärme bei Holzbetrieb über die Brenneröffnung und Einwurfschacht in den Schmelzschlauch gelangt. Wenn Du den Brenner nicht abbauen möchtest, sollte eine Stahlplatte die von innen gegen die Brenneröffnung gestellt wird, helfen.


    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

  • Habe aktuell nur die Abrechnung von 2023 bis 2024 verfügbar dort ist ein Gesamt Jahresverbrauch von 44.000kwh Wärmeenergie angegeben also würde das ja hinkommen. Mein favorisierter Plan wäre ja das Haus mit Mineralwolle / diffusionsoffenem Material zu dämmen und evtl noch einen Hydraulischen Abgleich durchzuführen da die Wärmeverteilung von meinen Heizkörpern nicht ganz gleichmäßig ist dazu muss ich aber erstmal HK Ventile mit Voreinstellung nachrüsten.

    Danke für deine Antwort

  • Ja dieses Jahr wird der Verbrauch etwas höher sein als die letzten Jahre, aber mit schmelzen meine ich tatsächlich die Flammenüberwachung nicht den Schlauch. Ich hatte das Problem das die Flammenüberwachung angeschmolzen war somit ist der Brenner wenn man ihn mit Pellets betreiben wollte auf Störung gegangen. Ich werde wahrscheinlich wenn die Pellets knapp werden den Brenner demontieren und die Öffnung Blind machen und dann mit Holz einheizen bis der Pelletpreis ein wenig sinkt oder die Solar Anlage alleine zurechtkommt

    Grüße

  • Ja dieses Jahr wird der Verbrauch etwas höher sein als die letzten Jahre, aber mit schmelzen meine ich tatsächlich die Flammenüberwachung nicht den Schlauch. Ich hatte das Problem das die Flammenüberwachung angeschmolzen war somit ist der Brenner wenn man ihn mit Pellets betreiben wollte auf Störung gegangen. Ich werde wahrscheinlich wenn die Pellets knapp werden den Brenner demontieren und die Öffnung Blind machen und dann mit Holz einheizen bis der Pelletpreis ein wenig sinkt oder die Solar Anlage alleine zurechtkommt

    Grüße

    Letztlich bleibt aber die Hauptursache wenn der Flammensensor wegschmilzt, die Verbrennungswärme beim verbrennen von Holz oder Kohle. Bei dieser Betriebsart läuft ja das Gebläse des Pelletbrenners nicht und die Hitze kommt über das Flammrohr zum Sensor. Einfach eine Stahlplatte oder Schamotteziegel im Brennraum vor die Öffnung des Flammenrohrs stellen sollte reichen ohne das Du etwas demontieren mußt. Bei Pelletbetrieb dann einfach die Platte/Ziegel rausnehmen.

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

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