Dimensionierung ETA ePe

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  • Hallo,

    Ich habe eine Normheizlast von 12.4 Kw, ohne Warmwasserbereitung. Bin jetzt am überlegen ob ich einen ePe 13 oder 15kw Kessel nehmen soll. Kann der ePe 15 in seiner Leistung gedrosselt werden. Für die Warmwasserbereitung soll ein Frischwassermodul genommen werden, im Haushalt leben z.Zt. 2 Personen.

  • Der ePE 13 ist das größte Modell mit dem kleinen Kesselkörper, der ePE 15 ist der kleinste mit dem mittelgroßen. Also nein.


    Wenn du einen großzügig dimensionierten Pufferspeicher hast, dann ist das für den 15-kW-Kessel eine Überdimensionierung kein Problem. Ist in der Heiz-Nebensaison mit geringer Wärmeabnahme doch sowieso immer so.


    Nimm 1.000 bis 1.200 Liter Puffer und eine Brauchwasser-Warmwasserspeicher mit Wärmepumpe mit dem ETA ePE 15 EP und mach dir keine Sorgen.


    Lass in den oder die beiden Pufferspeicher eine oder zwei E-Heizpatronen einbauen (zB 1x 6 kW oder 2x 4,5 kW), auch wenn du sie aktuell gar nicht brauchst. Das kann als Notheizung evtl. nützlich sein und auch, wenn du eine PV-Anlage realisierst. Nächträglich auch schwieriger einzubauen.


    Ebenso Absperrventile an ungenutzten Anschlüssen des Puffers oben und unten für allfällige Umbauten, wozu man dann das Heizungswasser nicht ablassen muss.

  • Hallo


    für die Übergangszeit und Sommer benötigst Du einen Puffer, aus dem sich auch dann die FriWa bedient.

    Vorteil des 13'er Kessels niedrigere untere Modulationsschwelle. Nachteil liegt nur 200 Watt über der Normheizlast. D.h. bei NAT hast Du ggf nur 200 Watt für WWB.

    Vorteil des 15'er Kessels hat etwas Reserve zur Normheizlast. NAchteil etwas höhere untere Modulationsgrenze.


    Normheizlast ist ein normiertes Verfahren um Gebäude vergleichbar zu machen. Der Faktor der dabei nicht berücksichtigt wird ist der Mensch. Kommt der mit 20°C klar oder will er es wärmer haben. Wird das Gebäude komplett oder nur teilbeheizt. Und ggf. ob es Fremdwärmequellen gibt wie einen Kachelofen oder einen Kaminofen. Da diese manuell bestückt werden sind die in der Wärmebedarfsberechnung, so wie ich sie kene, nicht berücksichtigt.


    Wie sieht der bisherige Verbracuh aus? Schon mal ermittelt und die 3. Schweizer Formel bemüht?


    Gedrosselt braucht der 15'er meiner Meinung nach nicht werden, er moduliert ja.......niedrigere Wärmeabnahme sollte bei richtiger Parameterwahl eine niedrigere Wärmeleistung das Kessels nach sich ziehen.


    ciao Peter

  • Vorteil des 13'er Kessels niedrigere untere Modulationsschwelle.

    So einfach ist das leider nicht. Unser Kessel ePE 13 geht zB nicht unter 50% Modulation, weil sonst die Wendekammer-Temperatur von 180° C unterschritten wird und regelt sich auf ca. 6 kW ein, das sind ca. 50%. Die Modulation ist ein "Prospektwert", der unter bestimmten Nutzungsbedingen erreicht wird, kein starrer Parameter.


    Und ob der Kessel nun mindestens 8 oder 9 Stunden am Stück brennt bis der Puffer voll ist, das ist doch völlig egal. Er soll auf jeden Fall länger als 3 Stunden feuern und das geht immer.

  • Nein.


    Ich mach nach der Heizperiode irgendwann mal die Wartung (es gibt hier einen Bericht mit Fotos von mir dazu) und im Oktober schalte ich ein. Fertig.

  • Interessant, an das dachte ich noch gar nicht.

    Die Maximalen Vollaststunden nicht außer acht lassen. Wenn der zu lange läuft pro Jahr kannst du Probleme bekommen

    Habe bei uns nachgesehen: Wir haben nach dem (nicht ganz vollständigen) 4. Winter insgesamt 3.989 Vollaststunden. Also werden wohl gut 1.000 pro Jahr.


    Ein größerer Kessel reduziert diesen Wert natürlich ein wenig.

    Warmwasser-Erzeugung im Sommer erhöht ihn wiederum etwas.

  • Unser Kessel ePE 13 geht zB nicht unter 50% Modulation, weil sonst die Wendekammer-Temperatur von 180° C unterschritten wird und regelt sich auf ca. 6 kW ein, das sind ca. 50%. Die Modulation ist ein "Prospektwert", der unter bestimmten Nutzungsbedingen erreicht wird, kein starrer Parameter.

    Was bedeutet das im Klartext, moduliert der Kessel nicht runter auf den angegebenen tiefsten Wert. wie beispielsweise bei einer Ölheizung?


    Was ist mit Wendekammer-Temperatur gemeint?

  • Die Verbrennungsgase steigen durch die über dem Brennraum beginnenden Rauchzüge senkrecht nach oben, sammeln sich dort in einem kleinen Raum — der Wendekammer — um an der Kesselrückseite durch weitere Rauchzüge nach unten zu sinken. In der Wendekammer sitzen vorne der Temperaturfühler, die Lambdasonde und an der hinteren Seite der elektrostatische Partikelabscheider.


    Die dort geforderte Mindesttemperatur von 180° C stellt sicher, dass die Abgase am Kesselausgang nicht zu kalt werden, zu kondensieren beginnen und so den Kessel und den Fang versotten.


    Unser Kessel bekommt die Verbrennungsluft von draußen. Die ist kälter als wenn sie aus dem Keller durch das Kesselgehäuse angesaugt wird — vielleicht ist das die Ursache. Das mag nachteilig klingen.


    Im Gegenzug erspart man sich die großzügige Heizraumbelüftung und die damit verbundene Kälte im Heizraum, im Sommer das Getier.

  • Hallo


    Ölkessel modulieren im allgemeinen nicht. Gibt sehr wenige Ölkessel die das tun.

    Bei Gasthermen ist das was anderes.

    Und bei Pelletern auch.


    ciao Peter

  • v-two


    Ich denke es gibt 1-2 Hersteller die modulieren. Haben damals 2019 eine Neue Ölheizung gemacht. Hatten einen elco straton s21 mit einen 2 Stufen Brenner 14-21 kw. Das haben viele.


    Vermisse meinen öler 🤭

  • 🤭🤭🤭🤭 Austro-Diesel


    Na passt eh alles nach dem Umbau der wirbulatoren denke ich ist alles perfekt so wie es sein soll. Er verhält sich genau so wie du immer alles beschreibst.


    Das einzige was ich vermisse sind die raumthermostat die wir hatten . Aber die werde ich heuer vielleicht nachrüsten. Und die Schnelligkeit der Wärme das fehlt mir beim ETA ein bisschen. Aber ich denke ich muss mich einfach gewöhnen da es ein anderer Brennstoff ist und eben kein Feuerzeug das schnell heiß ist .


    Und sonst alles ok bei dir??


    Lg aus dem Lavanttal ( 🇨🇭 Zürich)

  • Ah! Ein Freund von mir ist auch aus dem Lavanttal — das liegt jedoch in Kärnten.


    Und ja, hier ist alles gut. Die "Ascheverstopfung" wegen zu spät entleerter Aschebox ist offenbar erfolgreich erledigt.


    Aktuell halten wir trotz des hier sehr oft nebelig-diesigen Wetters bei nur 2,1 Tonnen Pellets (sonst sind wir eher bei 3,0~3,2 Tonnen), weil wir dieses Jahr täglich und meist auch zweimal den Wohnzimmerkamin anheizen. Das inzwischen 12 Jahre alte Buchen-Scheitholz muss mal weg und ich habe 20 RM Hainbuche-Schwachholz aufzuarbeiten, das hier als mehr oder weniger krumme Meter-Stangen herumliegt …



    Bei uns hab ich alle Heizkörper mit Fritz!DECT 302 Heizkörperthermostaten versehen. Diese kann man mit einem Fritz!DECT 400 Taster als "externen Messfühler" koppeln. Damit kamen wir auf den Effekt der Einzelraumregelung mit Innenraumthermostat. — Kann ich sehr empfehlen, wenn auch nicht ganz günstig.


    Wenn du keine Fritz!Box mit DECT hast, dann müsste man mit einem Fritz!Smart Gateway eine DECT-ULE-Basisstation anschaffen.


    Die Batterien halten zwei Jahre, die auslaufsicheren Eneloop-Akkus funktionieren auch (mit der Einschränkung falscher Batteriestandsanzeige).

  • Ja ich komme schon aus dem Lavanttal aber arbeite zurzeit in Zürich. 🙋‍♂️


    Ja dann passt wenn du das Problem gelöst hast. Und es war auch ein guter Tipp an alle.


    Ja ich habe alles Thermostatköpfe von Netatmo hab ich schon länger und bin sehr zufrieden.


    Aber ich würde gerne so wie beim Öler für jeden Heizkreis ein Thermostat haben das die Vorlauftemperatur direkt erhöht oder senkt. Habe mit sowas bei der Ölheizung gute Erfahrungen gemacht.


    Jetzt gibt es von ETA nur Kabelgeführte und ich müsste die ganze Decke die wir vor ein paar Jahren gemacht haben wieder teilweise öffnen um die Kabel zu verlegen. Das will ich mir im besten Willen nicht mehr antun.


    Ein System gibt es von loxone und das denke ich werde ich verbauen. Es ist teuer aber ich kann es über modbus betreiben und später auch noch andere Sachen steuern die im Haus anfallen werden. Mein Elektriker macht sie da mal schlau weil er auch jemanden kennt der das vertreibt.


    Wir sind jetzt zurzeit bei 3300 kg für unser 220 qm großem Haus.


    Kachelofen haben wir auch.

  • Einen effizienten und gleichmäßig wärmenden Kachelofen hätte ich gern. Also eher weniger Kacheln, eher so verputzt, aber mit 1.000 kg Schamotte und Ziegel als Speichermasse.


    Leider werde ich mir mit der Gattin über Optik und Form nicht recht einig … muss der alte Spartherm Speedy K halt weiter glühen. Ist auch nicht so schlecht.


    Auch aus Wolfsberg? — Dieses Bier auf deinem Avatar ist neben Murauer auch das Lieblingsbier meines Freundes und von mir. :P

  • Ja Wolfsberg 🤭🤭 ganz genau von St Andrä.


    Ja wir haben einen und ich liebe ihn. Ja das ist bei uns auch so ein Thema. Den wir haben mir gefällt er nicht mehr aber meine Frau will nichts ändern.


    So sieht unserer aus und bleibt 2 Tage warm…

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