Entscheidungshilfe Pelletkessel

There are 7 replies in this Thread which was already clicked 566 times. The last Post () by PetervomBerg.

  • Hier steht ein ePE 13 mit Partikelabscheider und ich kann nur eine absolute Empfehlung dafür abgeben. Lief nun den 4. Winter hindurch so unkompliziert wie eine Gasheizung.

  • Folgende Dinge können auch für eine gute Entscheidung relevant sein:

    • Ein elekrostatischer Partikelabscheider bringt zusätzliches Fördergeld, viel mehr als die Baugruppe zB bei ETA kostet. Der ETA ePE bietet die Option einen solchen einzubauen (ab Werk oder in Nachrüstung) und dieser ist selbstreinigend, bringt also keinen zusätzlichen Wartungsaufwand mit sich. — Fröling bietet im P5 ein ähnliches System an.
    • ETA bietet seinen Kunden an, die jährliche Wartung in Eigenregie durchzuführen, der Kundendienst ist dann nur alle drei Jahre erforderlich. Wer ein klein wenig technisches Geschick hat, vier Muttern lösen und einen Aschestaubsauger halten kann, der kann auf diese Weise in einer knappen Stunde mehrere hundert Euro jährlich sparen.
    • Der ETA ePE hat einen Drehrost aus einzelnen zueinander etwas beweglichen Gliedern, welcher nach dem Glutabbrand durch einen Reinigungskamm gedreht und somit zwangsweise gereinigt wird. Anhaftungen zB durch Schlacke bei schlechter Pelletqualität lösen sich durch die beweglichen Glieder leichter und werden so verlässlich entfernt. — Fröling verwendet einen Kipprost, wo die Schwerkraft einen Teil der Arbeit übernimmt, die Schlitze im flächigen Rost von Zinken von hinten "durchstoßen" werden.
    • ETA hat beim ePE einen Brennraum, der von Schamotte umgeben ist, Fröling einen aus Stahlguss. Schamotte ist ein relativ guter Wärmespeicher und gleichzeitig schlechter Wärmeleiter und hat sich in Feststoff-Brennräumen etabliert, hält die Verbrennungswärme lange vor Ort und sorgt so für einen guten Ausbrand ohne Verkrustungen und Anhaftungen. Ein stählerner Brennraum wie bei Fröling ist eher exotisch.
    • ETA kann beim ePE zwei Heizkreise oder einen Heizkreis und einen Brauchwasser-Speicherladekreis im Kessel integrieren.
    • Fröling hat im P5 eine Abgasrückführung realisiert, welche die Qualität der Verbrennung verbessert.
    • ETA hat eine sehr universelle Heizungsregelung die zusätzlich zu erwerbende Module erübrigt, andere Wärmequellen einfach integrierbar macht und welche den besten Ruf genießt. Weitere Touch-Bedienteile — zB im Wohnraum — können gekoppelt werden.
    • ETA hat eine Zellradschleuse, was das Pelletnachsaugen vom Lager in den Tagesbehälter während der Feuerung ohne Unterbrechung ermöglicht und trotzdem einen Rückbrand sicher verhindert. Es gibt nie eine offene Verbindung zwischen Brennraum und Brennstoffvorrat.
    • ETA ermutigt Besitzer zur Selbsthilfe und ist recht kooperativ. So wird zB das Wechseln der Zündelektrode, des lt. Techniker am ehesten kaputtgehenden Teils im Betrieb, in Eigenregie gestattet.
    • ETA hat den Rauchfanganschluss beim ePE nach hinten oder links, Fröling beim P5 nach hinten oder rechts. Das kann unter beengten Verhältnissen wichtig sein!

    Ich denke, beide Fabrikate der beiden Unternehmen sind auf der Höhe der Zeit und gute Produkte. Beide Hersteller haben einen guten Ruf. Der ETA ePE ist seit 2022 auf dem Markt und damit bewährt, der Fröling P5 seit 2025 und vielleicht noch eine Spur moderner (Abgasrückführung). Für Heimwerker kommt ETA mit dem dreijährigen Kundendienst günstiger.

  • Kleine Ergänzung:
    Apart from the Fabrikat ...

    Die Kompetenz des Installationsbetriebes wird oft außer Acht gelassen., m.M. jedoch in Bezug auf Auslegung und Hydraulik oft sehr wichtig, possibly even der wichtigste Aspekt zur endgültigen Entscheidung.


    Gruß

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

  • Du kannst den vorhandenen Tank im ePE

    Nicht von Hand füllen. Du kannst dir aber eine Regentonne nehmen oder eine Holzkiste zimmern und dort eine Bodensaugsonde montieren. Dann kannst du mit Sackware arbeiten. Die maximale Entfernung zum Pelletkessel beträgt 20 Meter. Wobei ich auch schon mal 32 Meter realisiert habe. Von ETA gibt es sogenannte Wochenbehälter aus Blech.... die sind in der Regel aber unverhältnismäßig teuer.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!