Meine Heizkreispriorisierung

There are 5 replies in this Thread which was already clicked 399 times. The last Post () by Peter GS 40.

  • Heizkreispriorisierung habe ich wie folgt gelöst:


    Pufferspeicher-VL (oben) zweigt vom Heizungs-VL ab, Pufferspeicher-RL (unten) geht in Heizungs-RL.

    Bei Vorlauftemperatur ca. 80 Grad C geht über Thermostatschalter eine Zirkulationspumpe für den Puffer an, und bei Unterschreitung wieder aus.


    Gruß Peter

  • Also meine Heizungskesselpumpe für die RLA geht über eine 78 Grad Laddomat-Patrone ca. 25 Grad RL vor der RLA). Die dazugehörige Kesselpumpe steht auf Vollaststufe 3 damit der Kessel die erzeugte Wärme auch ordentlich schafft abzugeben, und als Holzvergaser effektiv und möglichst Emissionsfrei in Vollast brennen kann.


    Die Pufferladepumpe ist ab ca. 85 Grad VL geschalten... Aller Überschuß (für den primären Heizungskreislauf) wird dann in den Pufferspeicher geschoben und dort zwischengeparkt.


    Gruß Peter

  • Also meine Heizungskesselpumpe für die RLA geht über eine 78 Grad Laddomat-Patrone ca. 25 Grad RL vor der RLA). Die dazugehörige Kesselpumpe steht auf Vollaststufe 3 damit der Kessel die erzeugte Wärme auch ordentlich schafft abzugeben, und als Holzvergaser effektiv und möglichst Emissionsfrei in Vollast brennen kann.


    Die Pufferladepumpe ist ab ca. 85 Grad VL geschalten... Aller Überschuß (für den primären Heizungskreislauf) wird dann in den Pufferspeicher geschoben und dort zwischengeparkt.


    Gruß Peter

    Wozu hast du eine Pufferladepumpe :?:

    Pufferladung geschieht im allgemeinen über deine Laddomat-Pumpe :/

  • Hallo Jens,


    die Laddomatpumpe schiebt mir zuerst in den Kreislauf für WW und Heizung, Pufferladepumpe springt nur bei "Überschußenergie" an.

    Häusle hat 400m² theoretische Heizfläche. Altes Bauern-/ Gutshaus aus 1870, wenn auch neue Fenster, Türen, Dach isoliert, uralte Mauerwände 50cm mit Lufträumen dazwischen ohne "neue Dampfsperre/Isolierung", also allein Mauerwerk schon als "TOP-Pufferspeicher", überall FBH mit niedriger VLT.


    Hatte keine Lust wegen bißchen Heizungsbedarf in Übergangszeit (oder Warmwasser im Sommer bei fehlender Sonnenenergie) erst den Pufferspeicher laden zu müssen. Hat mich auch sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit/-Druck beim Heizungsbauer gekostet...! 👍😁

    Funzte so aber schon super beim vorherigen "Allesbrenner" De Dietrich mit 34 kW....


    Beste Grüße, Peter

  • Der vorherige "Allesbrenner" De Dietrich mit 34 kW lief genauso wie dessen Vorgänger (ein Eigenbaukessel aus alten DDR-Zeiten) völlig ohne Pufferspeicher...

    Die Wärmeproduktion beim De Dietrich überstieg dann aber häufiger den Heizbedarf, man konnte schließlich nachlegen wenn Zeit und Laune war, auch wenn er noch halb oder dreiviertel voll war, der hat sich halt über die Honeywell-Klappe selbst eingedrosselt! (geht beim jetzigen HVG nicht mehr, es sei denn ich wollte meinen schönen Gewölbekeller zur riesigen Räucherkammer umnutzen...). Ende vom Lied war Glanzruß und ein herrlichster Kaminbrand mit lustiger Feuer- und Funkensäule aus dem Schornstein, glücklicherweise ohne weitere Schäden.

    Mit dem dazugestellten Pufferspeicher brauchte er sich nicht mehr abzuwürgen, ich konnte ihn trotzdem vollschmeißen wenn ich Lust / Laune / Zeit hatte, oder absehbar für Stunden aus dem Haus mußte. Diese Aufgabe konnte ich ebensogut an jeden anderen Anwesenden ohne Heiz-und Feuerkenntnis delegieren. Problem war gelöst und Schornstein immer pickobello sauber und trocken👍


    Frühere Mieter glaubten dann aber mal, während meiner Abwesenheit, eine große Menge an Styropur und gelben Säcken durchjagen zu müssen weil sie zu faul waren Holz von draußen in den Keller zu bringen... an einem sonnestrahlendem Februarsonntag mittags um 12 Uhr, bei völlig ausgekühltem Ofen und Schornstein und ohne vorhandenes Glutbett! Entferntere Nachbarn fragten mich später ob wir mit den Indianern der Rocky Montains kommunizieren wollten... Und das war wohl selbst dem "Gußeisenschwein De Dietrich" zuviel, RLA war damals noch nicht üblich, jedenfalls begann er in den Folgetagen zunehmend unter sich zu nässen, Riß in der hinteren Kesselinnenwand...


    Zerstörter unreparabler Allesbrenner wurde vom Atmos GS 40 ersetzt, restliche Anlage blieb unverändert, nur RLA dazugebaut. Größter Nachteil: feste Anlegeinterwalle bei nur noch Restglut, statt nach Zeit, Lust, Laune, und Fremdheizerlaubnis nur noch für zuverlässige und bestens eingewiesene Ersatzleute. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile !


    "ein Missverhältnis aus Angebot und Nachfrage" (Zitat von mike) wäre nur ohne Pufferspeicher zum Auffangen von "Überschußenergie" gegeben... Ich selbst hätte für mehr Heizkomfort lieber einen anderen Kessel (Premiumhersteller wie Loppe-Meterscheitkessel, oder nen großen GS 50) hingestellt Der begrenzte Platz für den GS 40 war aber leider vom De Dietrich und den Raumverhältnissen mit zugehorigem, fast zentral im Gebäude gelegenem Mauerschornstein mit 12 m Höhe vorgegeben (deshalb kann mir aber wiederum die AGT völlig egal sein!). Anderen Kessel mit diesen Kompaktmaßen gab es damals nicht (heute würde wohl auch ein Attack in Frage kommen)...`


    Beste Holzer-Grüße, Peter

  • mal ein etwas anderes "ungwöhnliches" Heizsystem:


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