12 m² Heizraum: realistisch für Kombikessel + Pelletlager?

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  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und würde gerne eure Hilfe in Anspruch nehmen.


    Ich plane aktuell den Umbau bzw. Austausch meiner bestehenden Ölheizung und möchte gerne auf einen Kombikessel (Scheitholz/Pellets) umsteigen. Mein Problem ist dabei der begrenzte Platz.

    Der gesamte Heizraum hat nur eine Fläche von ca. 12 m², und in diesem Raum soll alles untergebracht werden (Heizkessel, Pufferspeicher, Pelletlager usw.).


    Kurz zu den Eckdaten: Es handelt sich um ein Einfamilienhaus mit einem bisherigen Verbrauch von ca. 3.500 Litern Heizöl pro Jahr. Die beheizte Wohnfläche liegt bei etwa 190 m².


    Daher meine Frage: Ist es realistisch, eine komplette Heizungsanlage auf dieser Fläche unterzubringen, oder ist das in der Praxis zu eng und man sollte unbedingt mehr Platz einplanen?


    Ich freue mich auf eure Einschätzungen.

  • 855

    Approved the thread.
  • Ein Bekannter hatte die geniale Idee sein Kellerfenster raus zu schlagen und dort einen Stellplatz für einen Rolli zu mauern. Nun fällt das Palletenholz gleich von der Säge in den Rolli. Baum kann er gleich per Schubkarre da rein kippen. Nun hat er kein Pelletlager aber je nach Raumaufteilung müssen ja auch keine 10 Rollis auf Reserve stehen ;)

    Kessel, Puffer und Ausgleichsgefäß benötigen ca 4 qm, nochmal 4 als Lager, bleiben noch 4 zum bewegen. Kuschelig aber könnte klappen.

    Bei mir braucht Kessel und Ausgleichsgefäß ca 2qm, der Puffer steht eine Etage höher. Der Raum wäre gross genug aber es war kein Vorteil dort mehrere Schubkarren auf zu kippen. Ich bin dazu über gegangen je nur die zu holen (vom Nebenraum) die auch gleich in den Ofen passt. Weniger laufen und bequemere Greifhöhe.

  • Hallo pauli34,


    12 m² sind schon recht knapp.

    Es stellen sich ja erstmal die Fragen; welcher Kessel ist angedacht, welche Grundmaße hat dieser und welche Wandabstände sind vom Hersteller angegeben, Welche Puffergröße iund Anzahl ist geplant oder notwendig. Wieviel Heizkreise gibt es (Platz für Pompengruppe(n)).

    Auch der Platz für das MAG muss bedacht werden.

    Platz um den Kessel vernünftig befüllen zu können

    Soll der Pelletteil nur mal einspringen wenn keine Zeit oder Lust zum Holzfüllen da ist oder muss er auch mal Zeiten einer längeren Abwesenheit überbrücken (Platzbedarf für Pellets).

    Auch muss man genug Platz haben um bei Wartung und reparaturen vernünftig arbeiten zu können.


    Wenn möglich die Maße der gewählten Komponenten am im vorgesehenen Raum "markieren" dann kannst du am Besten beurteilen.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Immer eine warme Bude, wünscht knoedel

  • Servus,


    auf welcher Ebene im Haus befindet sich der angedachten Raum?

    Welche Abmessungen hat der Raum ( B x L x H ) ?


    Ich frage weil es ja vermutlich auch noch Türen gibt, durch welche die Einzelkomponenten transportiert werden müssen.


    Gruß Hanno

  • Wo stehen denn die Öltanks jetzt? Auch in dem 12m²-Raum oder woanders? Ansonsten könnte man ja einfach den Aufstellort der Öltanks für Puffer o.ä. nehmen.

  • Es geht mir erst mal darum, ob es Vorhaben überhaupt grundsätzlich möglich ist.

    Ich habe mir bereits einige Heizkessel angesehen, die jedoch alle relativ gleich Groß sind.Es ist nur ein Heizkreis vorhanden. Realistisch wären meiner Meinung nach zwei Pufferspeicher mit jeweils etwa 800 Litern.

    Die Pellets müssen auch mal eine längere Abwesenheit überbrücken.



    Der Raum ist 4,0x3,1x2.3m groß. Es befindet sich eine Tür und ein Fenster auf der schmalen Seite. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss (ebenerdig).


    Wo stehen denn die Öltanks jetzt? Auch in dem 12m²-Raum oder woanders? Ansonsten könnte man ja einfach den Aufstellort der Öltanks für Puffer o.ä. nehmen.

    Die Öltanks stehen auch in dem 12m² Raum.

  • Es kommt ja nicht zuletzt auf die Lage der Anschlüsse und des nötigen Raums für die Wartung an, ob der Kessel nebst Zubehör gut ins Zimmer passt oder eher nicht.


    Pufferspeicher eventuell in einen angrenzenden Raum. Die Abwärme macht sich zB in einer Waschküche oder Werkstatt gut, Geruchs- und Schmutzbelästigung gibt es keine.


    1.600 Liter Puffer ist nicht sehr viel für einen Holzvergaser-Kessel.

  • Hallo Pauli 34,

    unser Heizraum ist auch nicht viel größer.

    Haben von Hargassner die Smart Kombi mit HV u Pellet… der Pelletkessel hat einen Wochenbehälter dran den man mit Sackware bestückt…

    Hab Scheitholzvorrat für ca 3 Tage im Raum, Pellets lagere ich nicht in diesem Raum, Pufferspeicher hab ich 2x 1000 Liter einer im Raum einer nebenan ausgelagert in einem „Anbau“ vielleicht wäre das bei dir auch möglich?

    Hargassner Smart HV & PK,

    🚜Deutz DX 3.65 Tajfun Winde

    🪚Husqvarna 346 XPG & 135

    🪓 Scheppach Spalter

    🐶🐶 Magyar Vizsla

  • Es geht mir erst mal darum, ob es Vorhaben überhaupt grundsätzlich möglich ist.

    Willst Du die Anlage sebst einbauen ?

    Wenn nicht frag mal deinen Heizungsmann, der wird dir das sagen können.

    Nein, die Anlage will ich nicht selbst einbauen. Ich möchte mir vorher gern ein paar Meinungen einholen.


    So wie ich das jetzt einschätze, ist mein Vorhaben sehr schwer zu realisieren. Ich müsste prüfen, ob ich die Pufferspeicher im Keller unterbringen kann.

    Aber auch wenn das funktionieren sollte, denke ich, dass der Platz nicht für ein Gewebesilo ausreichen wird. Ich möchte nicht mit Säcken hantieren.


    Wie sind eure Erfahrungen, wenn das Silo weiter weg vom Heizkessel steht, in einem anderen Gebäude? Ich habe gelesen, dass bis zu 20 m möglich sind. Ist das auch in der Praxis so umsetzbar oder macht das Probleme? Bei mir wären es ca. 20–21 m Entfernung, um ein Pelletsilo aufzustellen.?

  • Moin,

    Nein, die Anlage will ich nicht selbst einbauen. Ich möchte mir vorher gern ein paar Meinungen einholen.

    damit machst Du ja nichts verkehrt und hast ja schon einige Antworten erhalten.


    Wie sind eure Erfahrungen, wenn das Silo weiter weg vom Heizkessel steht, in einem anderen Gebäude? Ich habe gelesen, dass bis zu 20 m möglich sind. Ist das auch in der Praxis so umsetzbar oder macht das Probleme? Bei mir wären es ca. 20–21 m Entfernung, um ein Pelletsilo aufzustellen.?

    ich habe nur Erfahrung von einem Bekannten der eine Schlauchlänge von von ca. 16 m hat, läuft ohne Problem.

    Der eine Meter der bei über den vom Herstelle genannten 20 m liegt wird wohl kein Problem darstellen wenn nicht noch ein Stockwerk überwunden werden muss.


    Ich würde den für die Ausführung angedachten Heizungsbauer um einen Besuch bitten, er kann dir, mit seiner Erfahrung, sicher sagen was bei den Platzverhältnissen möglich oder auch nicht ist.


    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Immer eine warme Bude, wünscht knoedel

  • .........

    Wie sind eure Erfahrungen, wenn das Silo weiter weg vom Heizkessel steht, in einem anderen Gebäude? Ich habe gelesen, dass bis zu 20 m möglich sind. Ist das auch in der Praxis so umsetzbar oder macht das Probleme? Bei mir wären es ca. 20–21 m Entfernung, um ein Pelletsilo aufzustellen.?

    Meinst Du reine Entfernung oder benötigte Schlauchlänge?

    Mein Sacksilo liegt etwas über 20m Schlauchlänge entfernt vom Heizkessel und ist ein Stockwerk tiefer als der Heizkessel.

  • .........

    Wie sind eure Erfahrungen, wenn das Silo weiter weg vom Heizkessel steht, in einem anderen Gebäude? Ich habe gelesen, dass bis zu 20 m möglich sind. Ist das auch in der Praxis so umsetzbar oder macht das Probleme? Bei mir wären es ca. 20–21 m Entfernung, um ein Pelletsilo aufzustellen.?

    Meinst Du reine Entfernung oder benötigte Schlauchlänge?

    Mein Sacksilo liegt etwas über 20m Schlauchlänge entfernt vom Heizkessel und ist ein Stockwerk tiefer als der Heizkessel.

    Ich meine die Schlauchlänge. Dann werde ich das mal so mit meinem Heizungsbauer durchsprechen.

  • So wie ich das jetzt einschätze, ist mein Vorhaben sehr schwer zu realisieren. Ich müsste prüfen, ob ich die Pufferspeicher im Keller unterbringen kann.

    Du könntest auch prüfen, ob es nicht möglich wäre das Pelletsilo in den Keller zu bringen und den Kombikessel mit 2 x 1000 Liter Puffer, und das Ausdehnungsgefäß in den angedachten Raum zu packen.

    Das würde die Verrohrung (inkl. Dämmung) vom Kessel zum Puffer vereinfachen (und vermutlich. auch günstiger werden) und Du könntest den bestehenden Heizkreis am Pufferdach anschließen.


    Nur mal so eine Idee.


    Gruß Hanno

  • Hm…


    3.500 l Öl bedeuten über den Daumen etwa 7 t Pellets. Das sind round about 11 m³, wenn ich mich nicht verschätzt habe. Damit wirst du deinen empfohlenen Jahresbedarf nicht unterbringen können.

    Was machbar ist, ist ein Kessel mit Wochenbehälter. Ich glaube, bei ÖkoFEN sind das etwa 180 kg direkt angebaut, die dann immer manuell befüllt werden wollen – um nicht zu sagen: müssen.

    Dabei darf man nicht vergessen, dass die Pelletsäcke à 15 kg palettenweise angeliefert werden. Dafür brauchst du auch einen Lagerplatz, zumindest einen Unterstand.

    Bleibt noch die Möglichkeit eines Außenlagers, wenn man nicht jede Woche 14 Säcke vom Lieferanten holen möchte – bei den aktuellen Spritpreisen auch nicht mal eben so.

    Nur so meine Gedanken.

    und den Kombikessel mit 2 x 1000 Liter Puffer

    großer Puffer, gut und schön, aber sind 2000 Liter nicht etwas zu viel? Bei 190 m² halte ich 1000 Liter für ausreichend, vor allem, wenn Platzverhältnisse der Art begrenzt sind.



    MfG

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

  • "Die Pellets müssen auch mal eine längere Abwesenheit überbrücken."

    Was heisst länger Abwesenheit? Da kannst Du schnell an die Grenzen deines Raumes kommen. Mein Bahnhof ist mit deinem Gebäude nicht zu vergleichen. Ich hatte fast doppelt soviel Heizöl Verbrauch und auch ca 100qm mehr Wohnfläche und verbrauche bei den derzeitigen Temperaturen ca 49kg Pellets pro 24h. Da ist mein Sacksilo (1,6mx1,6m) nach ca 40 Tagen leer. Ist aber momentan nur Testwoche und soll in Zukunft nur in der Übergangszeit und bei Krankheit benutzt werden, ansonsten Scheitholz.

    Ich war mit meiner Raumgrösse für den geplanten Kombikessel sehr eingeschränkt und habe deshalb lange gesucht einen möglichst grossen Kessel mit kleinen Massen zu finden und bin beim ETA Twin gelandet und in meiner Planungsphase hat ETA noch den eSH Zwin in grösserer Heizlast auf den Markt gebracht (24-40 kW). Dieser ist der kleinste Kessel den ich finden konnte und auch die notwendigen Abstände um ihn herum sind optimal. Zudem ist bisher dieser Kessel das beste was ich bisher erlebt habe. Als Puffer finde ich 1600l etwas wenig, ich habe etwas mehr als das Doppelte. Wichtig ist wie breit ist die Tür und welches Kippmass des Puffers wäre möglich. Gibt ja 1000l Puffer mit 79cm Breite aber die haben ein ziemlich hohes Kippmass.

  • Und Holz willst jeden Tag von draussen holen oder wie? Meiner Meinung nach viel zu klein

    Ja so habe ich mir das gedacht.


    Moin,


    es gibt von Ökofen (und vielleicht mittlerweile auch von anderen Herstellern) Gewebesilos für den Außenbereich. Vielleicht wäre das eine Option für Dich:


    Pelletsilo: Außentank - Der Flexilo Outdoor Gewebetank » ÖkoFEN https://share.google/5G0sfg5p6GIJtE235


    Schöne Grüße

  • großer Puffer, gut und schön, aber sind 2000 Liter nicht etwas zu viel? Bei 190 m² halte ich 1000 Liter für ausreichend, vor allem, wenn Platzverhältnisse der Art begrenzt sind.

    Bei einem reinen Pelletkessel hast du natürlich recht. Der Fragesteller plant aber mit einem Holz-Pellet-Kombikessel. Sobald ein Scheitholzkessel ins Spiel kommt, sind m.E. 1.600 Liter Pufferspeicher die unterste Grenze - mehr ist aber immer besser.


    Hallo pauli34,


    hier noch einige Anmerkungen von meiner Seite:

    • Die Anschaffung eines (sehr teuren) Holz-Pellet-Kombikessels macht m.E. nur dann Sinn, wenn man plant überwiegend (also mindestens 80%) mit Scheitholz zu heizen und nur in Ausnahmefällen (Krankheit - Urlaub - keine Zeit) mit Pellets heizt. Das Scheitholz sollte dann auch (auf lange Zeit) sehr viel billiger in der Anschaffung sein, als die Pellets.
      Denn sonst ist der hohe Anschaffungspreis der Anlage und der erhöhte Platzbedarf (für Kessel, mehr Pufferspeicher, Lager fürs Scheitholz) kaum zu rechtfertigen. Von der vielen Arbeit mit dem Scheitholz (sowie Dreck bzw. Staub) wurde noch gar nicht gesprochen.
    • Pelletverbrauch generell: Geht man also davon aus, dass nur in Ausnahmefällen mit Pellets geheizt wird, dann reduziert sich der erforderliche Jahresvorrat und der damit verbundene Platzbedarf schon drastisch: 20% von 7 Tonnen Pellets wären nur noch 1,4 Tonnen, also ein Raumbedarf von ca. 2.3 m³. Solch ein kleines Pelletsilo ließe sich vielleicht noch in dem (dann dennoch ziemlich vollgestellten) 12 m² Heizraum unterbringen, als Selbstbau oder als fertige Box (z.B. eine Stahlbox von Petri). Alternativ ein Wochenbehälter, der mit Säcken gefüllt wird (z.B. einen "Cube" von Fröling mit ca. 500 kg Fassungsvermögen).
    • Pelletverbrauch bei "längerer Abwesenheit": Angenommen man macht im Winter 4 Wochen Urlaub und es ist niemand im Haus der mit Scheitholz heizen kann, dann sollte es genügen das Haus auf "abgesenkten Temperaturen zu halten". In diesem Fall sollten 10-20 kg Pellets pro Tag dafür ausreichen. Das wären dann 30 Tage x 10 kg = 300 kg bzw. beim doppelten Durchschnittsverbrauch 600 kg. Wobei diese Annahmen schon hoch gegriffen sind.
    • Für die Planung des Heizraums wäre eine einfache Zeichnung mit den Raummaßen, Fenster, Türen und geplantem Interieur hilfreich. Das muss ja nicht gleich mit einem Zeichenprogramm gemacht werden, wie hier: Beispiel-1. Sondern es genügt auch eine Handzeichnung: Beispiel-2. ;)

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

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