Wettervorhersage mit UVR 16x2 nutzen?

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  • Hallo zusammen,


    ich möchte ein neues Projekt starten und meiner UVR mitteilen was in den kommenden Stunden bzw. am nächsten Tag für ein Wetter herrscht, also vorrausschauend z.B. den Speicher (Nicht) mit Pellet laden, wenn am nächsten Tag genug Solar da ist....


    jemand schoin sowas umgesetzt, oder hat Ideen dazu ??


    Gruß

    der Micha

  • Hallo Micha


    Ich habe mich daran versucht, bin aber an der teilweise zu 100 % falsch liegender Wetterprognose gescheitert.

    Es wurde einige Möglichkeiten ausprobiert.

    Z.B. auch Daten von offiziellen Wetterstationen, die aber eben in meinem Fall 25 km weit weg sind.


    Aber, wie hab ich das gemacht ?


    Also .. meine Effekta Wechselrichter vollziehen einen Datenaustausch mit Hilfe von einem Raspberry und Node Red.

    Diese Daten kommen dann vom Raspberry über Modbus RTU in die TA Welt.

    Dazu habe ich eine UVR610 ohne Display aber mit Modbus. (CMI kann Modbus, aber die Datenmenge nicht !!!)


    also wenn du so etwas planst, empfehle ich dir mal NodeRed anzuschauen.

    Das ist eine eine "bunte Spielwiese" an Möglichkeiten und hat auch Suchtpotential wie TA.


    Z.B. hab ich nicht gewusst, das z.B. in jedem Repeater von Fritz auch ein Temperatursensor sitzt, den ich über Node Red

    und Modbus nun auch in die TA Welt geholt habe.

    Somit habe ich für umsonst noch mehr Raumtemperaturen.


    Kann nun auch einen kompletten Datenaustausch mit meinen Siemens Logo Beleuchtungssteuerungen vollziehen.

    Wenn A5 der Logo angesteuert wird soll gleichzeitig der Ausgang 2 der UVR 610 angesteuert werden



    das ist das Ganze Prozedere :




    hier die Parametrierung Abfrage Siemens Logo:






    hier die Modbus Parametrierung zur TA:




    das ist kein Hexenwerk !!!




    Wer es möchte kann auch über Alexa, Siri usw. in die TA eingreifen.


    so nun bist du vermutlich auch mit Node Red "infiziert" :D



    wenn du Fragen hast melde dich


    mfg Cord

  • Hier zurück zum Thema:



    hier mal ein Beispiel zur Abfrage Deutscher Wetterdienst Station "Osnabrück" (xxx Stationen)


    Timestamp ist quasi ein Taster ...wenn man links auf das graue Kästchen drückt, wird ein Zeitstempel generiert.

    Damit wird die Abfrage "Sun" angestoßen und an "debug 1" gesendet.

    (Debug 1 ist quasi ein Blatt Papier damit ich es sichtbar machen kann).


    Rechts kann man dann die Informationen sehen, die man bekommt und die man auswerten kann.





    viel Erfolg beim Probieren ...


    PS: du brauchst zum Testen keinen Raspberry ...

    Homeassistant kann auf jedem PC installiert werden.

    Darauf Node Red installieren ...fertig.



    Bitte Rückmeldung von deinen Ergebnissen


    mfg Cord

  • hier mal ein Auszug aus der Node Red Libary zum Thema Wetter:


    8 Seiten nur mit Wetterprognosen und Warnungen .... für Photovoltaik bzw. Sonnenstunden Solarprognose usw,

    gibt es extra Node´s


    wichtig noch zu erwähnen ... die sind in der Basis alle kostenlos ... manche darf man in der kostenlosen Version dann nur begrenzt abrufen

    Aber das sollte in jedem Fall reichen



  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “Wetter Vorraus - Schau der UVR 16x2 mitteilen...” to “Wettervorhersage mit UVR 16x2 nutzen?”.
  • Hallo


    heute mal wieder Paradebeispiel :


    Es sollte den ganzen Tag regnen ... Wahrscheinlichkeit den ganzen Tag > 93 %

    heute morgen hat es erst geregnet ...


    aber seit 30 min scheint die Sonne und 4 KW kommen aktuell vom Dach.


    Wetterprognose kurzfristig auf 7 % Regenwahrscheinlichkeit gefallen,

    es soll bewölkt sein ... aber die Sonne scheint und es ist trocken.


    Also wenn der deutsche Wetterdienst nicht einmal verlässliche Werte liefern kann,

    dann kann man diese Wetterprognose vielleicht mit 10 % einrechnen ....

    aber dafür den Aufriss machen und u.U. nicht genug Warm Wasser haben ??

  • Ich hatte mich da auch einmal vor etwas längerer Zeit mit beschäftigt. - Anhand von Prognosen diverser Wetterdienste gerade bei längeren schlecht Wetterphasen eine solche Funktion für den damaligen Ölkessel ( jetzt Pelletkessel ) zu nutzen. ...ABER, meine Erfahrungen haben gezeigt, das solche Prognosen, gerade längerfristige genauso zuverlässig sind wie die deutsche Bahn, lohnt sich der ganze Aufwand nicht wirklich. - Ok, es kommt natürlich auch hier wieder auf die gesamte Anlage ( alle Erzeuger / Verbraucher / Hydraulik ) an. Ich habe ja 3 mal 800 Liter ( 2 davon als Hygienespeicher ) einen normalen Pufferspeicher. An Solartauschern ( insgesamt 5 ) habe ich ca 16m² verteilt auf 5 Stück in den 3 Speichern, dazu halt meine alte 20m² Röhrenkollis. Nun, da die selbst bei defusem Licht und Regen noch was bringen, reicht es selbst dann immer noch für gut 3 Tage WW ;) . Ansonsten kann ich selbst im Sommer wenn ich will eine " Klappkiste " Holz in meinen Kamin schmeißen und heize dann den 1. Speicher eben auf - und auf Grund von der Wahl meines Kamins ( Brunner HKD 4.1 SK mit kleiner Isolierscheibe und keramischen Zügen ) heize ich dann noch nicht mal wirklich mein Wohn/Esszimmer auf ;) - oder halt über mein " Stufenprogramm " ( 9 Stufen / Schichten in den 3 Speichern ) halt mit dem Pelletkessel . Und auch hier auf Grund seiner Wahl 16/32 KW läuft der nur wenige Minuten je nach gewähltem Stufen/Schichtprogramm. Und da ich die beiden WW - Tauscher der 2 Hygienespeicher in Reihe habe ( SP1 hat 7,5 m² , SP2 hat 4,3m² ) - kaltes Wasser geht erst in den 2. SP rein, wird vorgewärmt und geht dann in den 1. SP benötige ich nicht wirklich für WW viel Energie durch den Brunner oder Pellet ;) .....

    Kurz, ist ein interessantes Thema, aber mir waren die Prognosen doch zu ungenau.....

  • Hallo


    Ich nutze seit vielen Jahren die Software Solarassistant io um meine Effekta Wechselrichter auszulesen und zu steuern.

    Über Node Red und Modbus RTU bekomme ich alle Werte in die TA Welt.


    Jetzt kann man für einmalig 14 € ein Update mit einer Wettervorhersage für meinen Standort bekommen.


    Das habe ich mir gegönnt und was soll ich sagen, die Voraussagen stimmen wirklich gut.

    Jedenfalls wesentlich besser, als alles was ich vorher erhalten habe.


    So sieht das ganze aus und die Werte stehen mir natürlich auch in Node Red zur Verfügung.

    wenn man mit der Maus über die Zeitleiste fährt werden die Werte auch in Zahlen angezeigt.

    Auf dem Bildschirmfoto kann man das nicht sehen, weil die Maus Snap einschaltet.






    mfg Cord

  • Hallo Cord,


    welche Werte aus der Prognose verwendest du zu welchem Zweck in der TA ?


    LG


    Karl

  • Hallo Karl


    das ist noch ganz frisch ... will sagen, ich nutze bislang nichts, aber ich habe schon mal geschaut,

    was mir alles zur Verfügung steht.


    das habe ich schon herausgefunden :


    z.B. eine Berechnung wieviel PV Ertrag aktuell vorhergesagt ist :


    solar_assistant/weather/pv_power_predicted/state : msg.payload : number

    1713 W


    Status Wetter ... 2 bedeutet vermutlich bewölkt


    solar_assistant/weather/weather_code/state : msg.payload : number

    2


    wie bewölkt es aktuell ist :

    solar_assistant/weather/cloud_cover/state : msg.payload : number


    73 %


    welche Temperatur draußen sein sollte :

    solar_assistant/weather/outside_temperature/state : msg.payload : number


    19.2 C


    was an PV heute noch kommen soll:

    solar_assistant/weather/pv_energy_remaining_today/state : msg.payload : number


    4.1 KWh

  • Hallo Karl,


    seit meinem Beitrag hat sich auch bei mir einiges getan ;) ...

    Ich " verfolge " nun folgendes Ziel - Teile laufen schon, Rest wird wahrscheinlich im Winter folgen, gemütlich vor dem Kamin wenn ich Zeit habe ;)


    Vielleicht ein paar meiner Ideen für Dich als insperation ;)


    Hier mein Version :

    1. Erfassen der Wetterdaten per API...ähnlich wie du

    2. Schreiben dieser Daten in eine Datenbank

    3. Erfassen der eigenen Daten ( Strahlungssensoren, Windsensoren, Regensensoren am eigenen Standort

    4. schreiben dieser Daten in eine Datenbank

    5. erfassen der Verbrauchsdaten ( zb WMZ Pelletkessel vor und nach der RLA, selbe mit meinem Brunner, WMZ Solar.

    Dann erfasse ich alle Verbrauchsdaten ( WW Strang Küche, WW Strang Bäder, WW Zirkulation der Stränge, WMZ der HK - Pumpengruppen )

    All diese Daten wandern auch in eine Datenbank

    6. Erfassen des Pelletverbrauchs ( habe mir 4 Wiegezellen unter mein Silo gepackt mit eigenem Wiegesystem - UVR610 MOD )

    Diese Werte werden ebenfalls in eine Datenbank geschrieben - pro Tag, pro Woche usw. incl Berücksichtigung der Nachbefüllung samt Preisunterschiede beim Einkauf...


    Hierraus kann ich dann schon " ganz gut " Prognosen für die nächsten 3,5,7 Tage erstellen


    Wenn ich genug Daten gesammelt habe stelle ich das System um von reiner Mathematik auf Machine Learning / Predictive Analytics


    Plan / Ziel :

    Heizlast-Mustererkennung:

    Das System lernt über die Influx-Daten die typischen Gewohnheiten (Wann wird geduscht? Wann kühlt das Haus wie schnell aus?). Kombiniert mit der Speicherladung weiß Node-RED dann exakt, ob meine 2.400 Liter Puffer noch bis zum solaren Ertrag um 12:00 Uhr reichen oder ob der IBC um 06:00 Uhr morgens doch für eine Stunde zünden muss.

    Das Prinzip: Der „Kalibrierungs-Faktor“ (Bias-Korrektur)

    Wetterdienste (egal ob OpenWeatherMap, Bright Sky oder Kachelmann) liefern immer nur Rasterdaten für eine ganze Region. Sie berücksichtigen selten Mikroklimata, lokale Abschattungen (z. B. durch Bäume oder Nachbarhäuser) oder die exakte Trübung der Luft direkt über dem Haus.

    Nun werden die Prognosedaten mit dem realen Sensordaten über JavaScript vergleichen, und es wird einen dynamischen Korrekturfaktor (Bias) für das Haus errechnen:

    Die Lernphase (Tagsüber): Node-RED holt morgens die Prognose für die solare Einstrahlung (W/m²) ab. Über den Tag loggt InfluxDB parallel die realen Werte vom Dach-Strahlungssensors.Die mathematische Korrektur: Das JavaScript-Code berechnet abends die Abweichung (z. B.: Wetterdienst hat 20 % mehr Strahlung vorhergesagt, als der Sensor gemessen hat).
    Der prädiktive Nutzen: Für die kommenden Tage nutzt die Ladestrategie nicht mehr die rohen Wetterdaten, sondern multipliziert sie mit dem gelernten "Haus-Faktor". Die 3-, 5- und 7-Tage-Prognose wird dadurch extrem präzise.


    Einbindung der Wind- und Regensensoren
    Die zusätzlichen Sensoren verfeinern die Heizlastberechnung des Hauses massiv:

    • Windchill-Effekt: Bei starkem Wind kühlt ein Haus (selbst bei gleicher Außentemperatur) durch die erhöhte Konvektion an den Außenwänden viel schneller aus. Das JavaScript-Code kann die Windgeschwindigkeit nutzen, um den prognostizierten Energiebedarf für die Nacht dynamisch nach oben zu korrigieren.
    • Rolllo-Interaktion: Wenn der Fassaden-Strahlungssensor im Sommer anspricht, fahren die Rollos zur Beschattung runter. Das reduziert den Kühllast-Bedarf. Im Winter hingegen bleiben die Rollos ( länger ) oben, um die solaren Gewinne durch die Fenster gezielt mitzunehmen an den entsprechenden Fenstern – das spart direkt Pellets.

    Mit ersten Testdaten simuliert sieht es eigentlich schon sehr vielversprechend aus.... mal abwarten ob es sich auch in den ersten Versuchen im Winter so verhält ;)

    Ähnliches könnte man natürlich auch so aufbauen für PV mit WP, Laden von PKW, usw

    VG

    Andreas

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