Hybrid-Heizung Scheitholz Hargassner Smart 17 + Wärmepumpe AirPro 5-15 Style mit Pufferspeicher 1300 l

****************************************************************
Hinweis: Wartungsarbeiten am Forum

In den nächsten Tagen kann es immer mal wieder zum zeitweisen Ausfall des Forums kommen.
Vielen Dank für euer Verständnis.
****************************************************************

There are 16 replies in this Thread which was already clicked 2,332 times. The last Post () by Iceman1976.

  • Hallo zusammen ,


    ich plane gerade eine neue Heizung wie oben beschrieben.


    Hat vieleicht da schon jemand was ähnliches gemacht ?


    Wohnfläche ist 180 Qm


    funktioniert das ?

  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “Hybrit Heizung Scheitholz Hagassner Smart 17 u. Wärmepumpe AirPro 5-15 Style mit Pufferspeicher 1300 l” to “Hybrid-Heizung Scheitholz Hargassner Smart 17 + Wärmepumpe AirPro 5-15 Style mit Pufferspeicher 1300 l”.
  • Wohnfläche ist erstmal zweitrangig, wichtig ist erstmal das die heizlast bekannt ist und wie die maximale Vorlauf Temperatur ist

    Aktuell planen ich auch ne hybrid Anlage

    Und da reicht die 15kw wärmepumpe in einem 2 Familienhaus mit 6 Personen

    Eine überdimensionierte wärmepumpe ist extrem schlecht, wirkt sich negativ auf die jaz aus und die Taktet in der Übergangszeit.

    Wie war der bisherige Verbrauch?

    Welcher Brennstoff und welche Vorlauf Temperatur hast du?

  • Hallo,


    ich habe früher mal 3500 L Heizöl gebraucht. In letzter Zeit habe ich ja immer mit Holz gefeuert, da waren es so 18 RM Esche und im Sommer noch 600L Heizöl für Warmwasser.

  • Bei 3500ltr liegt die heizlast bei ca 11,6 kw dann ist die 15kw passend

    Die Frage ist aber vielmehr willst du hauptsächlich mit der wärmepumpe heizen oder mit Holz?

    Wenn du hauptsächlich mit holz heizen willst dann würde ich den Neo Hv bevorzugen anstelle des Smart

  • Danke Franke,


    das ist genau mein Thema. Ich bin jetzt 63 und derzeit noch fit, aber was ist in 10 Jahren, mach ich dann auch noch das Holz oder Krankheit?


    Generell möchte ich nicht mehr wie 15 Ster Holz verfeuern, den Rest soll die Wärmepumpe machen. Denkt ihr das ist dann das richtige System für mich?


    Es ist halt schon sehr teuer, dachte dass dann die Kombi Scheitholz/Pellets viel günstiger ist, wars aber nicht. Differenz 7000€ und ich plane eine PV. Da dachte ich, besser gleich Wärmepumpe.

  • Hallo Alfred, ich habe gleiches Problem.


    Plane zum aktuellen Zeitpunkt anders

    - Scheitholzkessel - welcher unbekannt,

    - übergroßer Pufferspeicher (5000 l +/-)

    - Frischwasserstation (anstelle Hygienepuffer)

    - PV - Modul (Heizstab)

    - ca. 20 kWp PV-Anlage wegen Förderung.

    - vorgeseher Abzweig im Heizkreislauf für andere Heizart - Gas bzw. Öl


    Ergebnis wird sein, PV bringt im Februar lediglich 400 kw - also fast nichts, somit fehlt auch Strom für Wärmepumpe...

    Im Sommer Stromüberfluss - will keiner kaufen -> also mit Heizstab rein in den Puffer was geht

    Effizienz PV im Vergleich zu Solarthermie schlecht - ebenfalls ähnliches Problem, jedoch muss im Sommer gekühlt werden oder Solar abdecken (Jalosie, etc.)


    Meine Überlegung ist aktuell: ggf ofenfertiges Holz zukaufen (ganzer Lastzug) Keiner weiß was in 10 Jahren ist - und dann lieber Heizung neu.


    Gedanklich habe ich ein Problem mit Holzvergaser und Wärmepumpe. Der Vorlauf ist deutlich unterschiedlich. Aufgrund des Preisunterschieds und des Stromüberflusses im Sommer verfolge ich aktuell meine Lösung. Bitte um Rückmeldung, wenn bessere Vorschläge vorhanden sind.


    Es wäre toll, wenn Du mir den Preis für deinen Heizkessel zukommen lassen könntest. Hargassner bereinigt meines Wissens das Internet - sprich Vertriebswegsbereinigung :)

  • Die unterschiedlichen "Heizkreisvorlieben" von Wärmepumpe und Feststoffheizung wollen bedacht sein, sind aber kein unlösbares Problem wenn man die Anlage im Modus "entweder — oder" betreibt. Die Wärmepumpe sollte halt besser nicht auf den Pufferspeicher einwirken, denn mit ihrem großen Volumensstrom ist dann die Schichtung schnell dahin.


    Die Frage ist auch: Wie gut eignet sich das Gebäude, die Gegebenheiten außerhalb des Hauses und die Installation für die effiziente Nutzung per Wärmepumpe?


    Wärmepumpen brauchen große Heizflächen und starke Volumensströme, um effizient arbeiten zu können. Wer dünne Röhrchen an den Heizkörpern hat und diese im Winter glühend heiß sein müssen, der kann das rasch abhaken.

  • Alfred ja dann wenn pv in Planung ist dann ist ne wp sinnvoll.

    Bezüglich der Volumen ströme der wp hab bei hargassner gesehen die haben da extra ein hybrid pufferspeicher.

    Alternativ könnte die Anlage auch mit ne kleinen pufferspeicher für die wp ausgestattet werden


    Eine Frage noch wie erfolgt die Warmwasserbereitung

  • gibt es den keinen hier der so was gemacht hat ?

    egal mit welchem Hersteller ich möchte nur wissen ob das problemlos funktioniert .

    danke

  • Alfred


    Ich plane über PV-Station anstatt mit Wärmepumpe - also mit Heizstab Wasser erwärmen und dann das heiße Wasser in Puffer einspeisen.


    Gründe:

    Schichtspeicher bleibt erhalten und kann so auch im Winter unterstützt werden

    Im Sommer hab ich vermutlich Strom zum Schweine füttern - den will keiner

    Ich möchte auch das Warmwasser mit einer Frischwasserstation aus dem Schichtpufferspeicher ziehen


    Sollte ich hier mit einer Wärmepumpe planen, würde es bedeuten, eine deutlich höhere Temperaturanhebung zu fahren, als es vom Erfinder vorgesehen wurde.


    Inwieweit eine Wärmepumpe dann mit hohen Temperaturen effizient laufen könnte, kann ich nicht sagen.


    Von einer Heizspirale im Pufferspeicher möchte ich Abstand nehmen, da hierdurch das Schichtsystem zerstört wird - ebenso mit einer Heizpatrone direkt im Pufferspeicher eingeschraubt.


    Im Zweifel beim Technologie- und Förderzentrum TFZ in Straubing anrufen. (Staatliche Stelle mit ständiger Ausstellung) Gab auch hier schon Vorträge. Hr. Lesche macht bestimmt auch für Dich eine kostenlose Führung durch die Ausstellung (Scheitholzkessel, Hackschnitzelheizungen, Pelletkessel und Wärmepumpen) . Er hat auch gerne viele Fragen - so dass es eher eine gemeinsame Lösungsfindung ist anstatt einer Präsentation diverser Hersteller. Aber verkauft wird dort nichts!


    LG ICE

  • Das Warmwasser würde ich in dieser Konstellation über eine eigene Brauchwasser-Wärmepumpe (mit Heizwendel für den Betrieb am Holzvergaser) machen. Das Konzept ist so schon schwierig genug, da kann Vereinfachung nicht schaden.


    Und die Wärmepumpe meines Erachtens besser vom Pufferspeicher fernhalten.

  • ...Ergebnis wird sein, PV bringt im Februar lediglich 400 kw - also fast nichts, somit fehlt auch Strom für Wärmepumpe...



    ...Gedanklich habe ich ein Problem mit Holzvergaser und Wärmepumpe. Der Vorlauf ist deutlich unterschiedlich. ...

    Dieser Februar war wirklich schlechter als der letztes Jahr. Die PV hat trotzdem erzeugt (rd 600kwh in 02/26 bei 24,9kWp Anlage) und erzeugt übers Jahr auch den größten Teil des WP Stromes . Seit letztem Oktober läuft bei mir überwiegend die Wärmepumpe und das mit einer Arbeitszahl von rd. 4,5 (Oktober bis jetzt). Selber eingebaut, also vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis. Mein gesamter zugekaufter Strom lag letztes Jahr bei rd. 850 kWh zu 22,xy ct/kWh. Also in Summe für alles und nicht nur für die WP.

    Ich verstehe auch nicht warum du in deinem Heizkreis (was hast du? FBH oder Heizkörper?) andere Temperaturen hättest? Ich hatte vorher max 38° und liege jetzt mit der WP sogar etwas darunter und das Haus ist viel wärmer als vorher. Eigentlich schon überheizt, was meine Frau total begeistert...

    Holz für den HV habe ich seit 10/25 bis jetzt noch rd 3Rm gebraucht (überwiegend für Warmwasser, aber auch für das miese Wetter im Jan + Febr bei uns) und nächsten Winter wird das nochmal weniger. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das gut geklappt hat mit WP als hybride Lösung, aber natürlich nicht über gemeinsame Puffer. HV über Puffer und eigener Pumpengruppe +Mischer in den Heizkreis. WP direkt in den HK eingebunden. Aber das System muss zur WP passen, also die Heizkurve/Heizlast und auch die Hydraulik des Hauses. Und wenn das Haus ein extremer Energiefresser ist, dann sollte man nicht an eine WP denken, sondern liebr anfangen energetisch was zu ändern. Da kann man auch in DIY einige Sachen umsetzen. VL WP liegt bei mir bei 28-35° mit festem Flow von knapp 17ltr/min und deltaT=2K eingestellt. Das läuft so entspannt, dass ich bei meinen Eltern nebenan zu dem ETA dieses Jahr auch noch eine WP einbauen werde.

    Bei uns gabs vor wenigen Jahren Brennholz für Selbstwerber noch sehr günstig. Die Zeiten sind aber vorbei und kommen hier nicht wieder. Und rechne mal ehrlich zusammen: Holz kaufen, Transportieren, Sägen/Spalten, einlagern, Zeit für Heizen+Reinigen, Strom für HV + Pumpen, 2xFegen pro Jahr, alle 2 Jahre messen, Feuerstättenschau usw usw Sorry, jetzt bin ich doch vom Thema abgekommen. WP als hybride Einbindung? > Ja. Geht. Kann sogar sehr gut funktionieren wenn die wichtigen Parameter dafür geeignet sind.

  • Nun nochmal wegen der Größe von Heizkessel und Pufferspeicher.


    Wir hatten zuletzt eine Gasrechnung mit ca. 40.000 kWh Gas.


    Im letzten Winter hatten wir wöchentlich eine Euro-Gitterbox Eichenholz verheizt, welche nie eine Woche reichte. Dann wurde die restliche Woche mit Gas geheizt. Gut, kann auch dadurch geschuldet sein, dass im Moment noch kein Pufferspeicher vorhanden ist. Unser Kessel war 1995 ohne Pufferspeicher zugelassen. Über Weihnachten schätze ich mal, dass wir 1,5 Gitterboxen pro Woche verheizt haben.


    Das ganze jetzt einmal so als Richtwert. Heizkörper habe ich noch nicht aufaddiert. Sind 18 Stück mit unterschiedlicher Heizleistung. Wenn ich mich recht erinnere, meinte der damalige Heizungsbauer 120 W pro qm. Aber da könnte schon einiges an Heizlast zusammenkommen.


    Aber wie in anderen Treats schon bemerkt, es wird nicht täglich das komplette Haus geheizt, eben nur die Räumlichkeiten die auch benutzt werden.


    Welche Heizkesselgröße sollte ich jetzt einbauen?


    Der Heizungsfuzzy meinte zwar dass ein 20 kW reichen sollte, jedoch ist auch bekannt, dass mein Nachbar mit kleinerem Haus und '"etwas" Dämmung seine 2.000 Liter Pufferspeicher nicht über 60 °C mit einem 20 kW Buderus bekommt. Außerdem wollen die nur eine fertige Büchse mit 2.000 Liter als Pufferspeicher aufstellen...

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!