ETA: Hydraulikschema für 2 Feststoffkessel und Fernwärmeleitung

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 1,525 times. The last Post () by 4norm.

  • Hi Zusammen


    Für meine Planung für ein Neues Heizungsprojekt würde ich gerne eure Meinung höhren.


    Kurz zu Sache, geplant sind in einem Nebengebäude 1x ein SH40 und ein ePE32 , Puffer werden 2x 2000l ,einer davon mit einem Solarregister im unteren Teil.


    Das ganze Versorgt jeweils 2 Häuser per Fernwämeleitung in denen sich wiederum jeweils ein Übergabepuffer befindet.


    Mir gehts nun um die Hydraulik im Kesselhaus. Als Planungsunterlagen haben ich von ETA das Unten angehängte Schema Bekommen (allerdings war da noch kein Solar Geplant). Der Planungsvorschlag von ETA gefällt mir aber ehrlich gesagt nicht in der Form,auf Nachfrage habe ich leider nur bekommen das es wohl kein Schema gibt das meinen wünschen entspricht aber die ETA Regelung das so Zulassen würde und somit kein Problem darstellt.


    Vieleicht mag mal jemand draufschauen und mir den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag geben.


    Cya

  • Da der zweite Puffer nur für den Sh40 sein soll wäre es vermutlich sinnvoll ihn absprerrbar zu machen damit er nicht immer vom Rücklauf beheizt wird?

    Was spricht gegen den Eta-Vorschlag? Dort könne ein Einweg Schieber die selbe Wirkung haben.

  • Servus


    ich halte das ETA Schema für nicht halbes und nichts ganzes.

    Beide Kessel speisen getrennt in den Puffer ein um den Puffer als hydraulische Weiche zu nutzten. Aber Vorlauf für die Heizkreise wird aus dem HV Vorlauf entnommen, also keine hydraulische Trennung. Meine Meinung dazu ist: wenn dann konsequent.

    Puffer sind bei Eta parallel nach Tichelmann angeschlossen. Gleich lange Wasserwege.

    Es gibt verfechter für Reihenschaltung und welche für Parallelschaltung - muß jeder für sich entscheiden.


    ciao Peter

    Edited once, last by v-two: Rechtschreibung ().

  • Pluto

    Ich finde die Pellets Einbindung bei ETA Recht ungünstig gelöst. Schieber sind eh drinn,müsste man im Feldversuch testen.


    v-two

    Da ich ein Verfechter der Reihenschaltung bin habe ich auch eben mein Schema so gezeichnet

    Und natürlich wegen dem Solar Anteil in Puffer 1.



    Hatt noch jemand evtl. Verbesserungsvorschläge, hauptsächlich zu der Einbindung des Pellets Teils.


    Ich will halt vermeiden die Hauptpuffer mit Pellets zu Laden, möglich wäre auch eine Einbindung vom RL deutlich höher.


    Cya

  • Ich würde auf jeden Fall mit den unterschiedlichen Wärmeerzeuger direkt in den Puffer gehen.
    Wie oben schon erwähnt den Puffer als hydraulische Weiche nutzen.
    Auch den Zulauf der Heizung direkt aus dem Puffer.
    Eine Einbindung des Puffers für den Pelletofen hat den Vorteil das eine zu große Taktung verhindert wird
    und der Ofen immer eine gewisse Zeit läuft.(Wirkungsgrad) Die vorgehaltenen Puffermenge kann man dann mit dem Versetzen des Fühlers bestimmen.
    So wäre dann auch eine unterschiedliche Sommer/Winter Schaltung möglich. Fühler weiter unten = mehr Puffer und umgekehrt.
    Reihenschaltung ist eine Glaubensfrage. Ich persönlich bevorzug sie auch, aber bei einer großen Solaranlage hat man eine größere Wassermenge

    die man Aufheizen kann. Evtl auch hier beides machen durch Kugelhähne die man im Winter absperrt und so dann Reihenschaltung hat.


    Grüße Gerd

  • porme996


    Normalerweise würde ich dir zu 100% zustimmen,alles in einem Puffer.


    Allerdings erwärmen ja die 2 Kessel jeweils in den Wohnhäusern auch je einen Puffer und da ist es so daß die Heizkreise aus dem Puffer ziehen)

    . Es soll ja nur der Überschuss aus dem Kesselhaus in den 2 Großen Puffern landen.


    Ich will halt vermeiden jedesmal erst die Puffer zum Teil erst aufheizen zu müssen damit es in den beiden Häusern warm wird.



    Cya

  • Ich hätte Bedenken das die Leistung nicht langt um beide Übergabepuffer synchron zu füllen.
    Deshalt zuerst einen gewissen Teil im ersten Puffer aufheizen. So hat man Spielraum durch Versetzten des Fühlers um

    das Volumen anzupassen.
    Ich verstehe aber den Gedanken zuerst in die Ü-Puffer zu speichern.

  • porme996


    Die Puffer müssen ja nicht prall voll werden,denke schon das da die 40kw bzw 32 kW Pellets ausreichen. Ein Haus hatt ca 15kw heizlast und das 2te 7 kW. Das ganze ja auch nur im tiefsten Winter.


    Sonst keiner einen Gegenvorschlag zu meiner Pellets Einbindung in den Hauptpuffer?


    Cya

  • Hallo,


    ich habe das so ähnlich wie in Deinem Schema umgesetzt, weil ich auch sofort Wärme in den Heizkreisen haben will. Nur der Überschuss geht in die Puffer. Ich habe aber auch den Rücklauf so (parallel) angebunden, damit ich auch mit dem Pelleter beide Puffer durchheizen kann.

    Ich sehe keinen Vorteil, den Pelleter nur auf den ersten Puffer zu fahren. Selbst wenn der Rücklauf etwas wärmer ist, als Puffer 2 unten, gleicht sich das ja aus. Wärmeres Wasser steigt im Puffer 2 nach oben und ist dann schnell wieder auf dem Niveau vom Puffer 1 unten.

    (Fröling PE1C und fröling wasserführender Kaminofen FKE aqua, 2x1000l Puffer in Reihe, ST in beiden Puffern, My-PV Heizstab im ersten).


    Viele Grüße, Achim

  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “ETA Hydraulikschema für 2 Feststoffkessel” to “ETA: Hydraulikschema für 2 Feststoffkessel und Fernwärmeleitung”.
  • sonnemondundsterne


    Aber Normalerweise soll ja der Pelletkessel ja nicht den oder die Hauptpuffer Durchladen wird ja wie im ETA Schema beschrieben Recht weit oben durch einen Fühler begrenzt.


    Mein Gedanke ist einfach das ich Verluste im Puffer begrenzen will .

    K.a ob das Sinn macht :/


    Cya

  • Verluste im Puffer sind meist weniger als wenn der Pelletkessel immer an und abschaltet.
    In der Stillstandszeit kühlt er auch aus und ist weniger gut isoliert wie ein Puffer.

  • 4norm


    a) Wie groß sind deine Übergabepuffer?


    b) Was ich noch nicht so recht verstehe, warum Du die Übergabepuffer im Prinzip wie einen Heizkessel nutzt - sprich zuerst Übergabepuffer erwärmen und dann die Wärme nutzen.


    LG Ice

  • Hi Iceman1976


    Zu a) 825l HygieneSpeicher und 1000l nur Puffer


    Zu b) ich wollte eigentlich gar nicht so ausholen,deswegen habe ich sie bisher nur grob umrissen ;)


    Aber der Vollständigkeit wegen mach ich das sehr gerne.

    Der 825l ist eher als Hydraulische weiche angebunden,auch weil dort eine Solarthermie dranhängt und natürlich noch ein heizkreis und eben auch das TW.


    Der 1000l wird auch nicht direkt geladen sonder über eine Übergabestation und von da aus erst die Heizkreise und dann überschuss in der Puffer. (Ähnlich wie im Kesselhaus nur eben eine Übergabestation statt einen Kessel)

    Im Grunde ist er nur da um evtl. Lastspitzen einfach ein wenig zu glätten.



    Beide Puffer sind bestand.


    Gruß

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