Frischwasserstation gibt zu warmes Wasser ab

There are 15 replies in this Thread which was already clicked 1,720 times. The last Post () by reinelektronik.

  • Moin zusammen,


    wir haben bei uns folgendes "kleines" Problem.


    Als wir vor 4 Jahren unsere neue HDG-Scheitholzheizanlage bekommen haben, wurde im Zuge dessen für die warme Frischwasserversorgung eine Oventrop Frischwasserstation. Auf dem dortigen kleinen Display der FriWa kann man einstellen wie warm die Wassertemperatur der Zapfstellen sein soll.

    Wir haben bei uns 43 Grad Celsius eingestellt.


    Nun ist es aber so, dass wenn wir frisch mit Scheitholz geheizt haben und alle 3000L Pufferspeichervolumen (3 Speicher x 1000 L) voll sind mit 83 Grad Celsius, dann kommen aus den Warmwasserzapfstellen (wenn man den Wasserhahn auf max. warm stellt) etwa 58 Grad Celsius warmes Wasser. Hier verbrüht man sich regelrecht die Hände.


    Wie kann das sein? Die Friwa ist doch auf 43 Grad eingestellt?


    Sobald die Pufferspeicher etwas runtergekühlt sind (z.B. am nächsten Tag) und noch 75 Grad Celsius haben, dann kommt aus dem Wasserhahn bei maximaler Warmstellung auch 43 Grad warmes Wasser raus.


    Gemessen wurde am Wasserhahn mit einem digitalen Lebensmittelthermometer.


    Kann es sein, dass die Friwa bei einem frischen Abbrand "überfordert" ist mit dem heißen Heizwasser, was direkt vom Kessel/Puffer kommt?


    Danke euch und einen schönen Pfingstmontag!

  • Das ist eine Zulauftempereturgerezung für die FRIW und die ist bei mir auf 58°C eingestellt.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • dann würde ich ein Vormischventil empfehlen...

    Wenn die 3 Puffer durchgeladen sind wird das wenig helfen, oder meinst du brauchwasserseitig :?:

    Tritt das Problem immer auf oder nur jetzt bei wenig/kein Heizbedarf :?:

    Wenn nur jetzt wäre die Frage weshalb ihr die Puffer durchheizt und nicht einfach weniger auflegt :?: :/

  • dann würde ich ein Vormischventil empfehlen...

    Wenn die 3 Puffer durchgeladen sind wird das wenig helfen, oder meinst du brauchwasserseitig :?:

    Tritt das Problem immer auf oder nur jetzt bei wenig/kein Heizbedarf :?:

    Wenn nur jetzt wäre die Frage weshalb ihr die Puffer durchheizt und nicht einfach weniger auflegt :?: :/

    Das Problem tritt seit bestehen der Anlage auf, also solange mit scheitholz geheitz wird (Oktober - Mai)


    War auch nie ein Problem, dass das Wasser "heiß" rauskommt nachdem frisch geheiozt wurde.


    Nur soll jetzt im Zuge einer neuen Sanierung des Trinkwasserverteilers auch eine sogenannte Dosieranlage eingebaut werden, welche in das Trinkwasser eine Härtestabiliserung / Korrosionsschutz der Leitung "impft". Diese Mineralstofflösung ist allerdings nur bis 60 Grad Celsius warmen Trinkwasser zugelassen.

  • Evtl. kann man an der Pumpe in der Frischwasserstation noch eine geringere Mindestdrehzahl einstellen.

  • Hallo


    Härtestabilisierung / Korrosionsschutz hat wenig mit Enthärtung zu tun. Und diese Impflösung wird dem waremn Wasser beigemischt. Je nach zusammensetzung liegt der Schwerpunkt auf einer anderen Funktion. Oft wird dazu Phosphate verwendet.

    Wenn man die Stabiliesierung gleich nach der Wasseruhr einbaut braucht man das chemische Stabilisatiionszeug auch für Kaltwasser und nicht nur für warmes Wasser. Ergo höhere Folgekosten durch höheren Verbrauch.


    Vormischventil bedient sich sich aus dem kalten Heizungsrücklauf der FRIWA, dabei ist es unerheblich ob alle Puffer durchgeladen sind oder nicht. Die Heizungsumwälzpumpe sollte aber nur bei Warmwasserzapfung laufen.

    Und das Vormischventil begrenzt die Heizwassertemperatur damit im Plattenwärmetauscher an keiner Stelle die kritische Temperatur von 55° C überschritten wird. Ab dieser Temperatur kann man zusehen wie Kalk ausfällt. Die Vormischarmatur ist also in erster Linie ein Kalkschutz für den PWT.

    Eine Möglichkeit, dass bei heißem Speicher das Wasser zu warm wird kann sein, dass die Heizungspumpe nicht weit genug herunter regelt. Ggf. gibt es auch ein Drosselventil für den Heizungsvolumenstrom das man etwas schliessen könnte.


    ciao Peter

  • ...wie kalt(Rücklauf) kommt denn es denn aus der Friwa :?:

    bei mir ca 25 grad

    Even. drückt ja im ungünstigen Fall beim anheizen ja auch die Ladepumpe der Speicher mit durch die Friwa?

    wenn man grundlegende dinge der Hydraulik missachtet kann das Passieren. Das Mischventil macht aber i.d.R. den Zulauf bei erreichen der Temperatur komplett zu.

  • moin anlage II

    Problem tritt seit bestehen der Anlage auf, also solange mit scheitholz geheitz wird


    Kann es sein, dass die Friwa bei einem frischen Abbrand "überfordert" ist mit dem heißen Heizwasser

    die Friwa funktioniert wie ne "passive" RLA (laddomat, oventrop tri m, taco nova )

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    Oventrop schreibt "irgendwo" :

    Steigende VL-Temp führt zu steigender gemischter Temp(RLA),

    steigender Anlagendruck(Puffer wird "voller") führt zu steigender gemischter Temp....

    (Samson hat auch den "Hinweis" für "passive" Mischer...)

    --------------------------------------------------------------


    ich würde deshalb, wie von peter v B vorgeschlagen , ein vormischventil einbauen

    zb taco nova (hatte ich zwischen HolzPuffern und viessmannÖler)

    wenn deine Puffer 'voll' sind ( ca 80°c, anlagendruck erhöht )

    dann den vormischer auf ca 60°c einstellen



    gruß heinrich

    seit 2023 thermia10(12) soleWP

    seit 2024 eta20(30)

    .. 3100L Puffer.. + 300L-FriWa ..

    (gse40atmos2009)(1988viessmannÖl18kw)

    (LC.>Gust-Tronik>BR-Temp.Regler)

  • Ich habe das Esbe VTS522 verbaut das kann ich von 50-75°C einstellen und das habe ich bei mir auf 58°C eingeregelt.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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