Fröling PE1: Rätselhaftes Verhalten der Zündpatrone

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  • Wenn er bewusst abbricht wegen unplausibler Werte müsste er doch direkt aussteigen und Fehler werfen.

    Ja, das sollte man meinen, aber bei Software ist alles möglich. Vielleicht haben sich die Entwickler auch gedacht, wir lassen den Kessel einfach weitermachen, vielleicht brennt's ja doch an, warum vorher die Pferde scheu machen. :whistling:


    Die Überwachung der Zündung (Strom auf Zündpatrone) kann ja nur über Rest-O2 und AGT laufen. Hast du diese Werte am Display schon einmal beobachtet, ob sie sich plausibel verhalten? D.h. der Rest-O2 sollte während des Vorwärmens vom Startwert 20,9% langsam sinken und die AGT sollte ansteigen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Etaminator


    Den Restsauerstoffwert habe ich beobachtet und folgendes festgestellt:

    - bei den misslungenen Zündversuchen blieb er zwischen 20,1 und 21,1 % bis auf ein paar 2-Sekündigen Ausreissern von 16 % und 25 %.

    - beim letzten erfolgreichen Versuch mit viel Nachhilfe zeigte er erst ab Entstehung einer deutlichen Flamme plausible Werte von 20,8 % abwärts an.


    Die Lambdasonde scheint zu Funktionieren ( mit ein paar Ausreissern) . Ausschliessen will ich sie aber nicht.


    Gruß Klaus

  • Ja, das wird wohl so sein — auch wenn ich mich an nichts erinnere!


    Die beiden elend-rostigen S210er … mein Gott ist das lange her. Seitdem war bzw. ist noch je ein S211er (eher gute Autos, einer top, der andere okay) und aktuell ein X213er (super angenehmes Auto, aber viele teure Schäden) im Haushalt … gegen Jahresende wende ich mich dann einem ID.7 GTX Tourer zu. Die Zeit ist reif für etwas Neues.


    Die Lambda-Sonde reagiert meines Wissens etwas träge. Ein Wert von 25% ist allerdings unplausibel, das sind ja Werte wie im Zeitalter des Karbons … vielleicht ist das ein Auslöser? Wäre halt interessant zu wissen, wie die Fröling-Regelung mit solchen Ausreißern umgeht.

  • Ja die alten 210er. Der Rost war meist schneller als der Karosseriebauer.

    Der 211 war ein richtig angenehmes Fahrzeug.

    Bin vor gut 2 Jahren auf auf Elektroantrieb umgestiegen aus dem Verbun Mercedes - Geely.


    Wegen der Trägheit bin ich bei der Lambdasonde eben noch am zweifeln.

  • Wegen der Trägheit bin ich bei der Lambdasonde eben noch am zweifeln.

    Mit der Sonde scheint etwas nicht zu stimmen. Das wäre für mich der nächste Versuch: Sonde ausbauen, vorsichtig reinigen (ich nehme dazu einen Pinsel, nicht mit Druckluft ausblasen), die Öffnungen müssen frei sein. Wieder einbauen, evtl. manuell kalibrieren, falls das bei Fröling möglich ist.

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  • Ja, das werde ich morgen noch machen.

    Für das Kalibrieren gibt es eine Funktion, jedoch hab ich da was gelesen von 36 Stunden ohne Nutzung. Bin mir grad nich ganz sicher.

    Bei solchen Hinweisen werde ich immer vorsichtig; haben oft einen bitteren Beigeschmack.


    Gruß Klaus

  • Guten Morgen allerseits.


    Die Idee mit Lambdasonde reinigen und kalibrieren war der Durchbruch.

    Hab sie ausgebaut, gereinigt, eingebaut und kalibriert.

    Das mit den 36 Stunden im Stillstand ist ein Wert, der Standartmäßig auf 4 sein sollte und zwischen 0 und 100 sein kann.

    In der Bedienungsanleitung hab ich nichts näheres zu dieser Einstellung gefunden; Das Kalibrieren der Lambdasonde ist jedoch beschrieben.


    Nach dem Kalibrieren dann erneutes Anheizen mit Spezialaufbau von gestern.

    Die Handgesteuerte Zündpatrone hab ich so angesteuert wie es der Kessel mit der anderen tat.

    Ergebnis:

    - Vorbereiten ca 2 Minuten > ZP aus

    - Anheizen Soll 90 Sek. ist 90 Sek. >ZP wird heiß

    - Vorwärmen Soll 1800 Sek. Ist 560 Sek. ZP glüht Rest O2 fällt von 21% auf 19,1 % kontinuierlich ab; Saugzug auf 15% ca 460 U/min Unterdruck ca 10 PA

    - Zünden Soll 900 Sek. Ist 217 Sek. ZP schaltet ab Rest O2 fällt weiter auf 15% Saugzug 40% 1210 U/min Unterdruck 55 PA Abgasthemparatur steigt an

    - Heizen.....


    Werde dann den Orginalzustand des Kessel's wieder herstellen und beim nächsten Anheizen nochmal beobachten. Denke aber wir haben den Fehler gefunden. Sollte sich noch was ergeben, werde ich euch informieren.


    Nochmal herzlichsten Dank an alle die geholfen haben.


    Gruß Klaus

  • Hallo nochmal.


    Musste leider mitte der Woche feststellen daß die Lambdasonde nochmal falsche Werte geliefert hat.

    Also umgehend neue Orginalsonde bestellt und gestern eingebaut und kalibriert.

    Jetzt läuft das ganze so wie das soll.


    Also macht es durchaus Sinn den O2 Wert akribisch zu beobachten. Wenn dieser unplausible Sprünge macht, kann eigentlich direkt ne neue Sonde beschafft werden.


    Gruß Klaus

  • Hallo Klaus,


    schön, dass es jetzt wieder funktioniert.


    Nachdem es mit Handsteuerung funktioniert hatte, blieb eigentlich nur noch die Lambdasonde oder der AGT-Fühler als Ursache.


    Durch die Sprünge im Rest-O2 ging die Regelung davon. aus, dass schon Feuer brennt, das Vorwärmen wurde viel zu früh abgebrochen und ist gleich in die Phase Zünden gegangen. Da kein Feuer zustande kam, erschien erst dann die Fehlermeldung.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

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  • Etaminator

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