[Gelöst] UVR1611 und Lambdacheck

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  • Halo Forum,
    ist es eigentlich möglich, den 0-10V-Ausgang an die UVR-1611, Eingang S8 anzuschließen um dieses mitzuprotokolieren?


    Ich würde dann den A16, der bei mir sowieso brach liegt, auf die Vollmar-Regelung umschalten, und den Wert von S8 einfach an A16 wider ausgeben lassen.



    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • ich würde es einfach mal ausprobieren.
    gib mal ein Signal mit 9V Block und Poti drauf dann kannste drehn und sehn obs geht.



    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Thomas!


    Warum nicht.


    Und du brauchst es nicht erst auf A15/A16 wieder auszugeben.
    Spannungssteuerausgänge kann man einfach an beide Eingänge hängen (also UVR zum loggen und Gebläse zur Steuerung).


    Die Eingänge sind hochohmig und mehrere davon an einem Ausgang ziehen den Ausgang noch nicht herunter.
    Bin auch am basteln mit der UVR.
    Hab mal den Differenzdrucksensor und 2 Thermoelemente gekauft :)


    Wenn du's auf A16 wieder ausgibst, kannst du das Signal aber noch manipulieren.
    Würde ich aber nur mit gutem Grund machen.
    Keep It Simple & Stupid.


    liebe Grüße,
    Albrecht

  • Nun, in der Bedienungsanleitung steht:
    Der Eingang 8 erlaubt als Messgröße auch Strom und Widerstand
    und an anderer Stelle, daß der 8er eine Spannung zwischen 0 und 10 V abkann, im Gegensatz zu den anderen Eingängen, die nur bis zu 5 V zulässig sind, so in etwa, habe es nicht mehr wortwörtlich im Kopf, da steht so viel drin.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo Harald,
    ja der Lambdacheck schon, aber die Vollmarsteuerung nicht :) Wie ist denn deine Meinung zum Paralelanschalten von UVR1611 und Vollmarregelung?


    Der 8er Eingang kann ein Signal 0-10 Volt verarbeiten, darum komtm dsa ja auch an den ran.


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
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  • Hallo Thomas,
    ich habe es am Eingang 8 mal mit einem Eigenbau-Thermoelement Meßverstärker ausprobiert. Das Problem ist der interne Pull-up Widerstand, der 0-10V Ausgang muß einen niedrigen Innenwiderstand haben um das Potential herunterzuziehen.
    An der UVR ist der Eingang über einen 5,1k Pull-Up Widerstand intern angeschlossen, ohne Beschaltung liegen 5V an.
    Ggf. muß der interne Widerstand der UVR ausgelötet werden.
    Ich hab's beim CAN I/O so gemacht, funktioniert.


    Du musst auch bedenken, daß Du nur das Steuersignal für den Belimo mitloggen kanst, nicht den O2 Wert. Oder Du musst über eine PID Regelung an den Ausgang A16. Ob man damit ein ebenbürtiges Regelverhalten hinbekommt?


    Mein Lambdacheck ist momentan immer noch nur zur Anzeige.


    Gruß, Georg

    Attack SLX25 Lambda Touch
    25m^2 Sunshore Röhrenkollektoren
    2.250l Pufferspeicher
    Steuerung UVR1611

  • Hallo Georg,
    ich dachte, dsa der Lambdacheck ein Signal ausgeben kann, je nach abweichung vom soll mit +/- 5V jenachdem was ist..? Oder habe ich die anleitung falsch versanden?


    mfg
    TP

    Admin Holzvergaser-Forum.de
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  • Hallo Thomas,
    Lambdacheck kann natürlich abhängig vom Ist- / Sollwertvergleich ein 0-10V Signal ausgeben, ich dachte nur was nützt das beim Datenloggen. Dort wäre m.E. ein Mitschreiben des O2 Wertes ganz nett.
    Wenn O2 soll > 20% eingestellt ist gibt der Lamdacheck ein proportionales Signal zum Restsauerstoff aus.


    Gruß, GEorg

    Attack SLX25 Lambda Touch
    25m^2 Sunshore Röhrenkollektoren
    2.250l Pufferspeicher
    Steuerung UVR1611

  • Hier steht es


    [Blocked Image: http://www.holzvergaser-forum.de/media/kunena/attachments/legacy/images/Zwischenablage01-20091215.jpg]


    Aber was du damit anfangen willst versteh ich im Moment nicht.


    Gruß Erwin

  • Hallo,


    in meiner Bedienungsanleitung steht Blödsinn bzgl. des PID-Reglers.
    So wie beschrieben, war es am Anfang und diente eigentlich der Erläuterung.


    Fakt ist, dass es nun ein PID-Regler ist und da kann kein Rückschluss auf die Abweichung aus der Ausgangsspannung gezogen werden, da ja der Regler die Regelcharakteristik des Gesamtsystems ermittelt und speichert.


    Ich muss die Anleitung korrigieren.
    Hatte ich wohl vergessen.


    Harald

  • Hallo Harald,


    hängt das dann damit zusammen das der O² erst ca. 50sec. auf 4 % ist bevor der Belimo sich rührt?
    Dann schießt er wieder übers Ziel hinaus und legt den Rückwärtsgang ein .....


    aber im Moment hab ich, wie Helmut vor einigen Tagen, O² Mangel.
    obwohl der Belimo voll offen ist, hab ich 2% bis 4% RestO² über Stunden ....
    Muß wohl noch mal die Mechanik ändern!


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
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  • Hallo Erwin,


    hier ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der Industrie-Version des Lambdachecks.
    Diese hier beschriebene regelt auf Lambda, aber lest bitte selbst.
    Dort ist das Regelverhalten erklärt:



    6. Reglerfunktion (mit Ausgang 0..10V für Stellglied)


    Allgemeines zur Funktionsweise des Reglers


    Der LambdaCheck bestimmt fortlaufend den im Messgas vorherrschenden Lambda-Istwert (z.B.0,91)
    Dieser wird mit dem eingestellten Sollwert im Modul (z.B. 0.95) verglichen.
    Die Abweichung (Sollwert – Istwert) wird errechnet und an den Regelalgorithmus übergeben.
    Beispiel: 0.95 – 0.91 = 0.04.
    In dem Beispiel ist der Ist-Wert kleiner als der Sollwert. Es herrscht GasüberschussGasventil weiter schließen.
    Die Aktion, welche direkten Einfluss auf die Gasmenge hat, muss genau auf die Regelstrecke abgestimmt sein.
    Hierfür dienen die u.a. Regelparameter.


    Beispiel Zeitkonstante:
    Die Zeitkonstante in Sekunden gibt an, wie lange der Regler auf eine Reaktion der Regelstrecke warten soll.
    Es ist die Zeit, die vergeht, bis eine Stellgrössenänderungen als Messwertänderung am Modul erfassbar ist.
    Voreingestellt ist ein Wert von 4 Sekunden, kann aber beliebig bis auf 120 Sekunden ausgeweitet werden.


    Die Regelparameter dienen der Abstimmung des Regelverhaltens des Modul an die Regelstrecke.
    Wichtige Parameter sind hierbei:
    o Proportionalitätsfaktor (P_Faktor)
    o Integralfaktor (I_Faktor)
    o Differenzialfaktor (D_Faktor)
    o Zeitkonstante


    Die P-I-D-Faktoren:
    Sie geben an, wie stark die Regelabweichung auf das entsprechende P-,I -oder D-Verhalten wirkt.
    Der wichtigste Teil ist der Integral- I-Faktor.
    Dieser sorgt letztendlich dafür, dass die Regelabweichung gegen Null strebt.
    Der P- bzw. D-Faktor dient der Reglerbeschleunigung aber auch der Stabilisierung.
    Hier wirken sich fehlerhafte Einstellungen auf das Regelverhalten in Form von starken Schwankungen aus.


    Einstellung der Faktoren P/I/D:


    Das Modul ist in Betrieb zu nehmen.
    Dann mit die rote Taste „M“ des Modules betätigen.


    Auf dem Display erscheint der 1. Menüpunkt:
    Systemmenue
    Lambdawert_soll


    Mit der schwarzen Taste“-->“ das gewünschte Menü aus max 7 Untermenüs wählen:

    Systemmenue
    Faktor P-Regler
    Systemmenue
    Faktor I-Regler
    Systemmenue
    Faktor D-Regler
    Systemmenue
    Zeitkonstante
    Systemmenue
    Handbetrieb





    Systemmenue
    Kalibrierung


    Das gewünschte Menü mit der roten Taste bestätigen.




    Auf dem Display erscheint für einige Sekunden z.B.:


    Faktor P-Regler
    eingestellt: 2.5
    Dann zeigt das Display:
    Faktor P-Regler
    0.0


    Mit der schwarzen Taste ist nun der gewünschte Wert hoch zu zählen:


    Faktor P-Regler
    3.5


    Nun noch einmal die rote Taste innerhalb 5 Sekunden drücken und die Daten werden dauerhaft gespeichert.
    Bei nicht Bestätigen bricht das Modul den Vorgang OHNE Speicherung automatisch ab.


    Zur Einstellung der anderen Parameter ist entsprechend zu verfahren.




    Voreinstellungen der Regelparameter:


    o Lambda_Sollwert: 1.00
    o P_Faktor: 2.0
    o I_Faktor: 1.0
    o D_Faktor:1.0
    o Zeitkonstante: 5 Sekunden



    7. Festlegung der Regelparameter


    Folgende Beispiele erleichtern die Festlegung der Regelparameter (P-I-D-Faktoren)


    1. P_Faktor:


    Annahme: Sollwert_lambda=1.00, Istwert_Lambda=1.10
    P_Faktor=2.0; I_Faktor=0.0, D_Faktor=0.0
    Regelabweichung: Soll-Ist=1.00-1.10= -0.1
    Regelabweichung*P_Faktor=-0.1*2.0=-0.2=-20%
    Der Regler hat als Referenzausgabewert 50% = 5.0V
    Somit ist der errechnete Wert für das Stellglied: 50%-20%=30% oder 3.0V.


    2. I_Faktor:


    Annahme: Sollwert_lambda=1.00, Istwert_Lambda=1.10
    P_Faktor=0.0; I_Faktor=2.0, D_Faktor=0.0
    Regelabweichung: Soll-Ist=1.00-1.10= -0.1
    Regelabweichung*I_Faktor=-0.1*2.0=-0.2=-20%
    Der Regler hat als Referenzausgabewert 50% = 5.0V  hier der Startwert.
    Nun wird alle xx Sekunden der aktuelle Stellwert um 20% gesenkt, bis die Regelabweichung Null ist.
    Hinweis: xx ist hier die Zeitkonstante



    3. D_Faktor:


    Annahme: Sollwert_lambda=1.00, Istwert_Lambda=1.10
    P_Faktor=0.0; I_Faktor=0.0, D_Faktor=2.0
    Regelabweichung: Soll-Ist=1.00-1.10= -0.1
    Regelabweichung*D_Faktor=-0.1*2.0=-0.2=-20%
    Dieser Wert wird zunächst gespeichert, um im nächsten Zyklus (nach xx Sekunden) die Änderung der Gespeichert Regelabweichung(vom vorigen Zyklus): sei hier 0%.
    Nun wird die neue Stellgrösse abhängig vom Trend berechnet: 0% - 20%.


    Der Regler hat als Referenzausgabewert 50% = 5.0V  hier der Startwert.
    Nun wird der aktuelle Startwert um 20% gesenkt: 50% - 20% = 30%


    Sollte die Regelabweichung gleich bleiben, wird im nächsten Zyklus der Trend wieder Null sein.



    4. Gesamtes Regelverhalten:


    Da die P-I-D-Faktoren im Normal nicht auf Null stehen, wirden alle 3 Regelkomponenten gemeinsam und werden arithmetisch zu einer Stellgröße addiert.


    Dieser Summenwert wird dann an den Ausgang ausgegeben.





    ... usw



  • Hallo,
    also zum teil kann ich jetzt live Berichten, wie es aussieht:


    Ich habe den Ausgang fes Lambdachecks richtig herum an den S8 an der UVR1611 abgeschlossen. Dabei ist der Eingang wie folgt parametriert:


    Durch die Skalierung von 0V = 0 und 10V=20 ergibt sich eine direkte anzeiges des Restsauerstoffgehalt in Datenlogging, allerdings um den Faktor 10 erhöht, da die 1611 intern keine Kommas verrechnet. 88 entspricht also einem Restsauerstoffgehalt von 8,8%.


    Was aber noch nicht funktioniert: Die wiederrückmeldung an die Vollmarsteuerung. Warum auch immer, soweit bin ich nocht nicht.


    Jetzt aber mal die Frage an unsere beiden Elektroniker im Forum:
    Aus meiner Ausbildung weiss ich noch, das man eien Spanung an einem Dicken, fetten Widerstand misst, um andere Faktoren, wie z.b. den wiederstand der Leitung Möglichst gering zu halten. Wenn ich beide jetzt paralell schalte, habe ich im besten Fall die hälfte des Widerstandes. Ist dadurch noch eien saubere Vermessung möglich, bzw ergeben sich weitere Probleme, z.b. Kurzschlussströme o.ä.?


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
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  • Hallo,
    also ich habe das ganze hinbekommen :-). Der Denkfehler lag in der Kommaschwäche der 1611.


    Der Eingang wurde von mir 10,00 V = 20 parametriert, um den Restsauerstoff genau mitzuloggen. Aber eigentlich wurde es auf 10,00V = 20,0 eingestellt, wodurch bei einer Eingasspannung von 10 Volt ein Ausgangswert am Analogausgang von 200 (intern kein Komma) anliegt. Also musste dieser auf 200:10,00V eingestellt werden, und siehe da, es geht.


    mfg
    Thomas Pfaffinger

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  • Ich weiss nicht, bei wem du gelernt hast (ist aber jetzt auch egal) :blush:


    Der Lambdacheck kann durchaus viele Eingänge bedienen und ist sogar kurzschlussfest.
    Schliesslich habe ich es ja mit vielen experimentierfreudigen Bombenlegern :laugh: zu tun.
    Im anderen fred habe ich auch geantwortet auf deine Frage.


    Harald

  • Hallo Thomas!


    Wenn der Ausgang heruntergezogen wird, kannst du ja 2 gleich große Vorwiderstände verwenden, um das zu "richten".
    Allerdings wirst Du dann keine 10 V mehr messen - sondern nur mehr 0..8V oder so - je nach Vorwiderstand.
    Gute (industrietaugliche) 10V Ausgänge & Eingänge haben das Problem aber nicht.
    Die Ausgänge sollten kurzschlußfest sein, und die Eingänge so hochohmig, daß sie das Signal nicht nennenswert herunterziehen - auch wenn mehrere parallel geschalten sind.


    Kann man alles mit den Kirchhoffschen Knotenregeln vorher berechnen.


    lG,
    Albrecht


    Wenn jetzt unterschiedliche Eingangswidertstände zusammenkommen, dann ergibt das einen Spannungsteiler -

  • Also Nochmal die zusammenfassung:
    So klappts auch mit dem Lambdachek und der Vollmarregelung:
    Eingang 8:


    Ausgang 15:


    Und was man dann daraus basten kann, sieht man bei meie Liveanlage. :)


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
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