Posts by Etaminator

    Sorry, ich habe jetzt nicht alle Antworten zur eingangs gestellten Frage gelesen.

    Ich schließe dieses Thema mal ab.

    Mittlerweile sind ein paar Monate ins Land gegangen und letztendlich haben wir uns nach langem hin- und her doch für einen Holzvergaser entschieden.

    Hallo,


    es hätte genügt, die letzte Antwort des Fragestellers vom 04.09.2022 zu lesen. :saint:

    Anschließend ging es hier weiter:


    Ich schließe dieses Thema hiermit endgültig ab.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    [Moderation]


    Ich habe die Pelletdiskussion aus dem 12 m² Heizraum Thema von pauli34 herausgenommen und in dieses eigenständige Thema verschoben. Ich hoffe der Thementitel trifft den Kern der (Neben-)Diskussion ungefähr. ;)


    Im heutigen Internet ist es so, dass sich jeder seine Meinung bestätigen lassen kann. Ich fürchte, dass wir auch im Forum keinen gemeinsamen Konsens dazu finden werden. :/


    Hier noch zwei Beispiele zum aktuellen Thema Holzpellets:

    Pro:

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Kontra:

    Holzpellets: sauberes Image, zerstörerische Realität
    Die EU subventioniert die Verbrennung von Holzbiomasse als erneuerbar. Dabei verschwinden schon jetzt ganze Waldstücke in den Häckslern der Pelletindustrie.…
    blogs.nabu.de


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Ich glaube, die Suche nach der Firma Hertl ist eher ein Griff in die Geschichte – die gibt’s so wohl nicht mehr.


    Es scheint aber noch einen Ersatzteilhandel unter dem Namen zu geben, der wohl weiterhin Teile für ältere Anlagen anbietet.

    ... HERTL ...

    Bitte keine Verwirrung stiften. ;) Die Firma HERTL (Fachhandel für Heizung und Energie) hat nichts mit dem ehemaligen Kesselhersteller Herlt zu tun.


    Die Firma Herlt als Holzvergaser-Hersteller gibt es tatsächlich nicht mehr, auch keine aktuelle Internetadresse, wenn es sowas überhaupt schon mal gab. Die wenigen Herlt-Betreiber im Forum wissen um das Dilemma, dass man nur schwer in Kontakt mit dem ehemailgen "Chef" bekommt. Aber in Waren an der Müritz scheint es noch eine (Service-) Firma zu geben, die Ersatzteile, wie Brennkammern und Luftvorwärmer, für die alten Herlt-HV herstellt:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Biber87,


    unsere Log-Datei zeigt an, dass gestern (Mittwoch) zwischen 18:42 und und 19:38 drei E-Mails an zwei unterschiedliche gmx-Adressen versendet wurden. Für den letzten Registrierungsversuch hast du eine andere E-Mail-Adresse (beginnt mit "li") als bei den ersten beiden (beginnt mit "st") angegeben. Es gilt immer der Code mit der zuletzt angegebenen E-Mail-Adresse. Wenn ein Code aus einer älteren E-Mail eingegeben wird, funktioniert es nicht. Heute (Donnerstag) wurde von uns noch keine E-Mail an dich versendet.


    Die Registrierung an sich scheint zu funktionieren, weil sich mittlerweile weitere Mitglieder registriert haben. Wenn es auf der Empfängerseite klemmt, dann erhalten wir i.d.R. vom Mail-System unseres Providers eine Fehlermeldung, warum die E-Mail nicht zugestellt werden konnte. Das dauert aber manchmal bis zu zwei Tage. Du könntest noch überprüfen, ob deine Postfächer vollgelaufen sind - das ist sonst der häufigste Fehler. Dann versuche es gerne nochmals mit deiner gewünschten E-Mail-Adresse. Wenn es gar nicht klappt, kann ich dich auch manuell als Mitglied freischalten, es ist dann aber immer schlecht, wenn die E-Mails für evtl. Benachrichtigungen nicht funktionieren.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    großer Puffer, gut und schön, aber sind 2000 Liter nicht etwas zu viel? Bei 190 m² halte ich 1000 Liter für ausreichend, vor allem, wenn Platzverhältnisse der Art begrenzt sind.

    Bei einem reinen Pelletkessel hast du natürlich recht. Der Fragesteller plant aber mit einem Holz-Pellet-Kombikessel. Sobald ein Scheitholzkessel ins Spiel kommt, sind m.E. 1.600 Liter Pufferspeicher die unterste Grenze - mehr ist aber immer besser.


    Hallo pauli34,


    hier noch einige Anmerkungen von meiner Seite:

    • Die Anschaffung eines (sehr teuren) Holz-Pellet-Kombikessels macht m.E. nur dann Sinn, wenn man plant überwiegend (also mindestens 80%) mit Scheitholz zu heizen und nur in Ausnahmefällen (Krankheit - Urlaub - keine Zeit) mit Pellets heizt. Das Scheitholz sollte dann auch (auf lange Zeit) sehr viel billiger in der Anschaffung sein, als die Pellets.
      Denn sonst ist der hohe Anschaffungspreis der Anlage und der erhöhte Platzbedarf (für Kessel, mehr Pufferspeicher, Lager fürs Scheitholz) kaum zu rechtfertigen. Von der vielen Arbeit mit dem Scheitholz (sowie Dreck bzw. Staub) wurde noch gar nicht gesprochen.
    • Pelletverbrauch generell: Geht man also davon aus, dass nur in Ausnahmefällen mit Pellets geheizt wird, dann reduziert sich der erforderliche Jahresvorrat und der damit verbundene Platzbedarf schon drastisch: 20% von 7 Tonnen Pellets wären nur noch 1,4 Tonnen, also ein Raumbedarf von ca. 2.3 m³. Solch ein kleines Pelletsilo ließe sich vielleicht noch in dem (dann dennoch ziemlich vollgestellten) 12 m² Heizraum unterbringen, als Selbstbau oder als fertige Box (z.B. eine Stahlbox von Petri). Alternativ ein Wochenbehälter, der mit Säcken gefüllt wird (z.B. einen "Cube" von Fröling mit ca. 500 kg Fassungsvermögen).
    • Pelletverbrauch bei "längerer Abwesenheit": Angenommen man macht im Winter 4 Wochen Urlaub und es ist niemand im Haus der mit Scheitholz heizen kann, dann sollte es genügen das Haus auf "abgesenkten Temperaturen zu halten". In diesem Fall sollten 10-20 kg Pellets pro Tag dafür ausreichen. Das wären dann 30 Tage x 10 kg = 300 kg bzw. beim doppelten Durchschnittsverbrauch 600 kg. Wobei diese Annahmen schon hoch gegriffen sind.
    • Für die Planung des Heizraums wäre eine einfache Zeichnung mit den Raummaßen, Fenster, Türen und geplantem Interieur hilfreich. Das muss ja nicht gleich mit einem Zeichenprogramm gemacht werden, wie hier: Beispiel-1. Sondern es genügt auch eine Handzeichnung: Beispiel-2. ;)

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Michael akira_ii_de,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum, als registriertes Mitglied! :thumbup:


    In bezug auf MAG und Anlagendruck, hast du bisher wohl so gut wie alles falsch gemacht (sorry, aber das musste jetzt sein). :saint:

    • Das 200 Liter MAG ist mit unter 10% des Anlagenvolumens auf alle Fälle zu klein. Das führt zu sehr hohen Druckschwankungen, was weder der Anlage, noch der Membran im MAG gut tut.
    • Der sog. "Anlagen-Enddruck" bei maximaler Aufheizung (das ist bei einer Scheitholzheizung 90°C) sollte immer um 0,5 Bar unter dem Auslösedruck des Sicherheitsventils liegen. Dann hat man im Ausnahmefall noch genügend Reserven, falls z.B. der der Gasdruck im MAG fällt und man dann (fälschlicherweise oder weil keine Zeit) Wasser nachfüllt.
    • Der Vordruck im MAG sollte einmal im Jahr überprüft werden. Das MAG verliert mit der Zeit an gasseitigem Druck, genauso wie ein Auto- oder Fahrradreifen, egal ob Luft- oder Stickstofffüllung. Die meisten füllen bei zu niedrigem Anlagendruck Wasser nach, weil das am einfachsten ist und das Druckproblem scheinbar behebt. Als Resultat ist mit der Zeit immer mehr Wasser im MAG und das Ausdehnungsvolumen wird immer kleiner. Wenn das MAG sowieso schon zu klein dimensioniert ist, dann geschieht genau das, was du beschrieben hast.

    An dieser Stelle verlinke ich erst einmal auf etwas Lesestoff aus dem Forum. Wenn du dann noch Fragen hast, dann gerne:

    Viele Grüße

    Hallo Paul R.


    danke für deine Antworten.

    • Immerhin scheint der TAS-Abgang korrekt abgeleitet zu werden. :thumbup: Auf das problematischere Überdruckventil bist du nicht eingegangen. Auch wenn das nichts mit deinen aktuellen Problemen zu tun hat, solltest du das auch in Ordnung bringen.
    • "Heizkörper werden nur mässig warm":
      Die Vorlauftemperatur für den Heizkreis wird normalerweise über einen Mischer mit Pumpe geregelt. Früher war es bei reinen Heizkörper-Kreisen auch üblich ganz ohne Mischer oder mit einem Hand-verstellbaren Mischer direkt in die Heizkörper zu pumpen. Wenn die Anlage nicht aus den 70er Jahren stammt, dann gehe ich davon aus, dass bei dir eine sog. Mischergruppe (Mischer mit Pumpe - ähnlich der RLA) durch eine Außentemperatur-geführte elektronische Regelung angesteuert wird. In diesen Regelungen kann man üblicherweise Heizzeiten und Heizkurven hinterlegen. Wenn die Heizkörper nicht warm genug werden, dann sollten diese Einstellungen überprüft werden (manchmal bleibt ein Mischer auch "hängen"):
      Denn wenn der Kessel 78°C warmes Wasser erzeugt, dann wird diese Temperatur auch "irgendwann" im Vorlauf zu den Heizkörpern (bzw. zum Mischer) ankommen. :/
    • Als nächstes wären die Temperaturanzeigen an der RLA interessant - und zwar, wenn der Kessel, z.B. nach 1 Stunde, in Betrieb ist. Außerdem die Temperaturanzeigen für den Heizkreis (Vor- und Rücklauf), sofern vorhanden.
    • "Warmwasser wird mit separaten Hygienespeicher erstellt bzw sollte, was auch nicht geht":
      Wie sollte denn dieser Hygienespeicher geladen werden, bzw. wie wird das WW derzeit erzeugt, wenn "es nicht geht"?

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Paul R.,


    [Moderation]

    ich habe deinen letzten Beitrag, den du in einem neuen Thema verfasst hast, in dieses ältere Thema verschoben, weil es wohl immer noch um dasselbe Problem geht:


    Wir können, hier aus der Ferne, nur Tipps zur Selbsthilfe geben:

    • Wenn der Thermostatkopf neu und korrekt eingestellt ist (siehe den Link oben im Beitrag von HKruse), dann liegt das Problem wohl an einer anderen Komponente (immer vorausgesetzt, das "Problem" besteht wirklich und basiert nicht auf einer Fehlannahme).
    • Als nächstes hätte ich das Thermostatventil (mischt VL und RL) in Verdacht.
    • Es könnte auch an der Pumpe liegen (für mich eher unwahrscheinlich)...

    Du sparst leider mit Informationen zu deiner Anlage und bist auch nicht auf die früher gestellten Fragen eingegangen. Es wäre durchaus interessant zu erfahren, was gemacht wurde, bevor der Thermostatkopf getauscht wurde und wie sich das Problem auf Kessel, Puffer, Heizkreis und Warmwasser auswirkt:

    • Lässt sich der "Stift" im Thermostatventil bewegen und ändern sich die Temperaturen, wenn der Thermostatkopf demoniert ist (und der Stift von Hand hineingedrückt wird)?
    • Überhitzt der Kessel denn nicht, wenn die RLA das Wasser hauptsächlich im kleinen Kreis pumpt (Kesseltemperatur zu hoch)?
    • Wo wird der Heizkreis abgenommen: Am Puffer (oben/mitte) oder vor dem Puffer, zwischen Kesselund Puffer per T-Stück?
    • Wird der Heizkreis (Heizkörper oder Fussboden) ausreichend warm?
    • Wie wird das Warmwasser erzeugt (Boiler, Hygienespeicher, Friwa=Wärmetauscher)?
    • Hast du Hilfe vor Ort, durch einen Profi-Handwerker, oder machst du alles selbst?


    Ich will nicht unbedingt noch "weitere Baustellen" aufmachen, aber das eine (etwas unscharfe) Bild, das du weiter oben eingestellt hast, zeigt m.E. noch wichtige Sicherheitsmängel: :/

    • Die Sicherheitsgruppe mit dem Überdruckventil ist direkt vor der Wand montiert und scheint keine definierte Abblaseleitung in einen Siphon, bzw. in den Abwasserkanal zu haben. Bei Auslösung des Überdruckventils würde das Kesselwasser gegen die Wand spritzen und sich großflächig im ganzen Heizraum verteilen. Wäre der Kessel in Betrieb, dann wäre dieses Wasser sehr heiß und Personen, die sich im Heizraum aufhalten, könnten verbrüht werden (von der "Sauerei" einmal abgesehen).
    • Ob die Thermische Ablaufsicherung (TAS) einen Anschluß an das Kanalsystem hat, kann ich auf dem Bild nicht erkennen. Die oberhalb des Kessels sichtbare schwarze (Kalt?) Wasserleitung könnte die Zuleitung zum internen Wärmetauscher der TAS zu sein (trockene Anbindung). Der Ausgang der TAS wäre dann hinten am Kessel. Wenn dort keine Ablaufleitung montiert ist, wird auch hier das (nicht ganz so heiße) Notkühlwasser vermutlich gegen die Wand spritzen. Übrigens ist es durchaus wahrscheinlich, dass die TAS (z.B. bei Stromausfall, während der Kessel das Holz abbrennt) einmal auslöst.
    • Wie man die Abblaseleitungen des Überdruckventils und der TAS (möglichst getrennt voneinander und mit wenigen Bögen) in einen Siphon und in den Kanal, ableitet sieht man auf dem zweiten Bild in diesem Beitrag von petfr ganz gut. :thumbup:

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Heizt man dann ein und HK Abgriff ist zwischen Kessel und Puffer, kommen "plötzlich" 80° daher.

    ...

    Die Steuerung weiß doch, das die RLA in Kürze aufmacht.

    Hallo warp735,


    der HK-Abgriff vor dem Puffer ist ebenfalls eine gute Erklärung, wobei wir die Hydraulik nicht kennen.


    Und ja, die Steuerung weiß wenn die RLA aufmacht, aber sie weiß nichts von der Hydraulik. Bei mir ist der HK-Abgriff z.B. am Puffer und dieser Effekt tritt somit gar nicht auf.


    Aber klar, könnte/sollte ETA in diesem Fall nachbessern, insbesondere, da diese Art der Hydraulik-Verschaltung von ETA empfohlen wird. :whistling:

    -------------------


    Nochmal zur Ursprungsfrage von sallo76:

    Das soeben diskutierte Thema (Mischer macht komplett zu, weil HK-Temperatur zu hoch) ist ein Seiteneffekt, der nichts mit dem eigentlichen Problem (HK-Pumpe ist aus) zu tun hat.


    Die Bilder-2, 3 und 4 vom 28.04.2026 um 8:40 zeigen den Widerspruch:

    • Bild-2, Bild-3:
      Es ist Tagbetrieb und die Heizzeiten sind aktiv. Die Vorlauftemperatur mit 40°C ist zwar niedriger, als die Anforderung von 58°C, aber noch deutlich über der Freigabetemperatur von 25°C. Auch ist die Heizkurve mit 58°C höher als die Abschaltbedingung bei 24°C. Folglich sollte die Pumpe laufen.
    • Bild-4:
      Die Anzeige "Aus" "Freigabe" zeigt vermutlich an, dass der HK, bzw. die Pumpe "Aus" ist. "Freigabe" könnte bedeuten, dass "eigentlich" alle Bedingungen für die Freigabe des Heizkreises "erfüllt sind?

    Frage: Gibt es irgendwo eine Funktion, mit der man die Pumpe per Software-Schalter explizit ausschalten kann? Bei meinem Kessel gibt es dazu kleine Hardware-Wippschalter am Bedienpanel - vielleicht gibt es bei den Touch-Kesseln ja etwas ähnliches?


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo sallo76,


    da bisher noch niemand geantwortet hat, versuche ich mal eine erste Einordnung, obwohl ich nur meinen alten ETA (non-Touch mit LC-Display) kenne, und der hat diese ganzen schönen Bildchen noch nicht. ;)


    Deine Anmerkung, dass der Heizkreis aus ist und erst durch Neustart der Anlage wieder anläuft, deutet tatsächlich auf ein (elektrisches?) Problem hin: Evtl. hat ein Fühler Kontaktschwierigkeiten, einen Wackelkontakt oder ist kurz vor dem Ausfallen?


    Andererseits kann ich in deinen Bildern kein damit zusammenhängendes Problem erkennen (was aber nichts heißen muss - siehe oben). Dennoch möchte ich auf einige auffällige Anzeigen hinweisen:

    • letzes Bild-7 vom Freitag, 27.03.2026 11:36
      Die Anzeige "VL-hoch, Mischer zu" bei 68°C erscheint, weil der Heizkreis überhitzt war. Das passiert eigentlich nur, wenn zuvor der Kessel überhitzt war (zu viel Holz aufgelegt) und der ETA die Not-Wärmeabschöpfung gestartet hat, um den Kessel abzukühlen. In Bild-3 ist Vorlauf-Max = 65°C eingestellt, deshalb schließt hier der Mischer.
    • Bild-3 von Samstag, 28.03. 08:40
      Die Anzeige "Aus Freigabe" sagt mir nichts, deutet aber darauf hin, dass der Heizkreis aus irgendeinem Grund nicht feigeschaltet ist. Eine Möglichkeit wären die konfigurierten Heizzeiten?
    • In Bild-2 und Bild-3 sieht man die Heizkurve (aktuell geforderte HK-Temperatur) bei 58°C bei einer AT von +3°C. Das scheint mir sehr hoch zu sein und könnte bestimmt nach unten optimiert werden. Diese hohen VL-Temperaturen führen zu entsprechend hohen RL-Temperaturen, so dass der Puffer sehr früh nachgeladen werden muss (Bild-5 zeigt Anforderung bei einem Pufferladezustand von 48%). Dadurch passt sehr wenig Energie in den Puffer und die Wahrscheinlichkeit, dass zu viel Holz in den Kessel eingelegt wird, steigt an.
    • Bild-2 zeigt die Werte "Heizgrenze Tag = 15°C" und "Heizgrenze Nacht = 16°C" an. Es ist für mich ungewöhnlich, dass nachts (im abgesenkten Betrieb - sofern konfiguriert) die Heizgrenze höher sein soll, als tagsüber.

    Vielleicht meldet sich ja noch ein ETA-Betreiber, der diese Parameteranzeigen von seinem eigenen Kessel besser kennt, als ich. :thumbup:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo valey,


    willkommen imolzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Vorab: Ich kenne deinen Attika-Ofen nicht und betreibe selbst auch keinen Kaminofen (obwohl ich das von meinem Elternhaus kenne).


    Du bist kein Anfänger, weißt dir mit einem Lockfeuer zu helfen und hast auch schon die zuständigen Fachleute befragt - da wird es schwierig werden mit Hilfestellung übers Internet... :/


    Dennoch einige Fragen oder Anregungen, denen du noch nachgehen könntest:

    • Die Schornsteinverlängerung wurde auf den besthenden (gmauerten?) Schornstein gesetzt. Der Durchmesser des aufgesetzten Rohres ist nicht kleiner als der Durchmesser des Schornsteins - und es besteht an der Verbindungsstelle (oder sonstwo) auch keine Verengung?
    • Du schreibst von "neuen Fenstern": Bekommt der neue Attika jetzt noch genügend Zuluft?
    • Der bisherige (elektrische) Rauchsauger auf dem Schornstein wurde demontiert?
      Wenn es mit einem Lockfeuer im Schornstein zuverlässig funktioniert, dann kann es eigentlich nur am fehlenden Zug zu Beginn des Abbrands liegen? Oder der Zug geht in die falsche Richtung - also nach unten durch den dortigen Kachelofen? Vielleicht war das auch der Grund für die Installation des Rauchsaugers am Schornsteinkopf?
    • Hat der Schornsteinfeger schon einmal den Zug gemessen?

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Frank81,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Ich habe deine Frage in ein separates Thema verschoben, da deine Fragestellung etwas von der des Mitglieds Natrui abweicht.


    Eine erste Rückfrage habe ich auch schon:

    Der Solarfocus Therminator ist ein Kombikessel für Holz und Pellets. Hast du denn genügend Scheitholz zur Verfügung, damit sich solch ein Kombikessel lohnt? Viele die sich "steinalt" fühlen, wollen eigentlich weg vom Scheitholz ;) - dann wäre ein reiner Pelletkessel vorteilhafter (und billiger).


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Vielleicht sollte dessen Überschrift an den aktuellen Problem-Fragenstand angepaßt werden ?

    Beste Grüße Peter

    Hallo Peter,


    diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt - und oft machen wir das auch - vielleicht kommt's ja noch dazu. Mir ist es aber auch immer wichtig, dass der Themenstarter sein Thema wiedererkennt und manchmal frage ich die Leute auch vorher um ihre Meinung. Hier ist es derzeit so, dass ich mir noch nicht zu 100% sicher bin, ob meine Diagnose wirklich zutrifft - dazu fehlen m.E. noch zu viele Informationen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    [Moderation]

    Ich habe die von Peter GS 40 vorgestellte Hydraulik zur Heizkreispriorisierung in ein separates Thema ausgelagert:

    M.E. geht diese Diskussion sonst am "eigentlichen" Problem des Themenstarters vorbei. Zwar hat er dieses Thema mit dem Titel "Priorisierung" gestartet, aber eigentlich will er damit ein Symptom eines tiefer liegenden Problems beheben (Kessel wird nicht warm genug).


    Nochmal zur Problemstellung:

    Zuerst sollte dafür gesorgt werden, dass die RLA mit mindestens 60°C (besser 65°C) betrieben wird und der Kessel mit mindestens 75°C (besser mehr) den Puffer belädt. Zuletzt scheinen die Einstellungen der RLA hier 60°C/60°C gewesen zu sein, was offensichtlich nicht zielführend wäre. Die Fragen von petfr nach der im Abbrand erreichten und "am Kesseldisplay" abgelesenen Kesseltemperatur, sowie der am Kesselregler einstellbaren Kesselsolltemperatur würde sehr helfen, das Problem einzugrenzen.


    Die genaue Hydraulik kennen wir leider auch noch nicht (außer ich hab's mal wieder übersehen). Weder wissen wir, wie das WW erwärmt wird (Boiler, Hygienekombi, Friwa), noch wo am Puffer der Heizkreis-Vorlauf abgenommen wird (am Puffer-Dom, -seitlich Oben, -seitlich Mitte). Lediglich, dass noch eine Solarwendel mitspielt, wurde erwähnt. Der weiter oben angehängte Hydraulikplan scheint ja eher einem Wunsch zu entsprechen und nicht die Realität abzubilden? Wenn es sich um einen einzelnen Puffer handelt (was ich vermute) und die Anlage wurde durch Bafa oder KFW gefördert, dann müsste dieser Pufferspeicher bei 20 kW Kesselleistung eine Mindestgröße von 20 x 55 Liter = 1.200 Liter haben.


    Vielleicht möchte uns Janko diese Informationen noch nachliefern? :thumbup:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Also muss sich irgendetwas verändert haben, wenn es 5,5 Jahre mit dem kleinen Zündschlitz funktioniert hat.

    Ca. 3-4 Wochen nach der letzten Füllung Anfang Dezember haben meine Probleme begonnen.

    Hallo Kollegen,


    die verschlechterte Zündung der Pellets kann ja durchaus mit deren Qualität zusammenhängen. Wenn es bei diesem "Zündschlitz" um Millimeter geht, dann scheint das eine recht empfindliche Sache zu sein. Vorausgesetzt, der Zündschlitz ist bei jedem Kessel gleich voreingestellt, muss er ggf. jeweils individuell eingestellt werden? :/


    Wobei mir trotz der Bilder und des Videos nicht klar ist, wie dieser Zündschlitz genau funktioniert, noch wie er eingestellt wird (mit Stellschrauben?). Wenn nochmal jemand bei Gelegenheit ein oder mehrere Bilder aus anderer Perspektive machen könnte, wäre das fürs Verständnis hilfreich. :thumbup:


    Übrigens finde ich es gut, wie meute die Probleme akribisch angeht und sich auch nicht von vermeintlichen Fachleuten abspeisen lässt.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    ich betreibe einen Holzvergaser Attack SLX der an einen Pufferspeicher angeschlossen ist.

    Mir ist aufgefallen, dass die Anlaufzeit relativ lang ist. Bis am Pufferspeicher eine Temperatur von etwa 50 °C erreicht wird, dauert es häufig 3 bis 4 Stunden.

    Hallo Janko,


    bisher hat noch niemand nach der Rücklaufanhebung (RLA) gefragt. :whistling: Wenn diese nicht richtig funktioniert, kommt der Kessel nicht auf Temperatur und der Puffer natürlich auch nicht. Was hast du denn für eine RLA an deinem Kessel? Wenn du es nicht weißt, dann mache bitte ein Bild davon - die RLA ist meistens hinter dem Kessel montiert und besteht aus der Pufferladepumpe plus Mischer oder Mischventil.


    Ab 50 °C wird es dann zum PS geleitet. Allerdings dauert es lange, bis oben im PS 50 °C erreicht werden. das war aber am Anfang nicht so.

    Die Aussage, dass die Pumpe den Puffer ab 50°C Kesseltemperatur lädt, kann bei einer funktionierenden RLA eigentlich nicht sein, weil fast alle RLA erst ab mindestens 60°C Rücklauftemperatur das Wasser in Richtung Puffer/Heizkreis durchlassen (sollten). Vorher wird das Wasser nur im kleinen Kesselkreis umgewälzt, um den Kessel über den Taupunkt auf seine Mindesttemperatur zu bringen.


    Wenn das "am Anfang" (wie lange betreibst du den Kessel denn schon) anders war, dann sollte man zuerst dem Fehler auf den Grund gehen (RLA?), bevor über eine "Optimierung" der Hydraulik nachgedacht wird. ;)


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Das Brauchwasser wird durch eine neue Frischwasserstation hergestellt.

    Im oberen drittel des Puffers ist ein Heizstab mit 9 KW.

    Ab Mai bis September reicht die 15 KW PV mit dem Heizstab aus.

    Jetzt muss im Sommer jedoch immer der Speicher mit 2200 Liter aufgeheizt werden um das bisschen Brauchwasser zu erwärmen.

    Hallo saalmch,


    da du von einer neuen Friwa sprichst, vermute ich, dass das WW bisher anders erwärmt wurde (Boiler?) und du noch keine Erfahrung mit einer Friwa hast. Oder warum meinst du, dass im Sommer der gesamte Pufferspeicher erwärmt werden muss? Eine Friwa entnimmt das Heizungswasser an der höchsten und somit wärmsten Stelle des Puffers. Da warmes Wasser nach oben steigt, sollte es (sofern hin und wieder nachgeheizt wird) immer genügend warmes Heizwasser für die Friwa im Puffer geben.


    Einer der Vorteile einer Friwa ist doch, dass diese in jeder Hydraulik ohne weiteren "Schnickschnack", wie zusätzliche Pumpen, Umschaltventile oder Boiler, funktionieren sollte.


    Eine Durchmischung des Puffers kann es m.E. nur dann geben, wenn die Friwa stundenlang durchläuft, z.B. wegen einer Zirkulation, die nicht abschaltet.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Stephanie Ste.Me.


    Wie die Vorschreiber, bin auch ich der Meinung, dass sowohl Temperaturabfall als auch das Temperaturgefälle im Puffer vollkommen normal sind.

    1. Dass die Pufferpumpe für die Restwärmenutzung (RWN) auch 6 Stunden nach Start des Abbrands (bzw. hier 3,5 Stunden nach dessen Ende) nochmal kurz anläuft ist nicht ungewöhnlich. Deine Schilderung, dass die Pumpe nur dann anläuft, wenn die Kesseltemperatur (KT) höher ist als Puffer-oben (TPo), zeigt dass die RWN funktioniert wie vorgesehen. Eine Vermischung des Puffers ist m.E. aus obigen Daten nicht zu erkennen, denn um 7:30 sind die Puffertemperaturen immer noch "geschichtet", wenn auch auf niedrigerem Niveau. Dass dieser Temperaturabfall mit dem Pumpenstart der RWN zusammenfällt ist m.E. Zufall, bzw. dem Umstand geschuldet, dass die Temperatur des Kesselwassers wieder über die RWN-Schwelle (65°C) und natürlich auch über die TPo gestiegen ist.
    2. Die RWN ist im Forum durchaus umstritten (möglicherweise kommt deine Skepsis auch von daher). Um die RWN definitiv als "Schuldigen" auszuschließen, würde ich ebenfalls empfehlen die Funktion (testweise) abzuschalten. Ich weiß leider auch nicht, wie das bei Fröling geht, aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der es weiß - oder du rufst bei Fröling den Kundendienst an.
    3. charly hat auch schon darauf hingewiesen: Wenn bei (d)einem Hygiene-Kombispeicher der obere Bereich für WW reserviert ist und der untere Bereich für die Solarthermie, dann erwärmt der Pelletbrenner nur die oberen 750 Liter Pufferspeicher. Davon werden (nachts) wiederum nur die mittleren 500 Liter die Heizung genutzt (das sieht man an den gleichbleibend niedrigen Puffer-Unten-Temperaturen). Die Wärme für die Heizung wird bei Puffer-Oben entnommen und das kalte Rücklaufwasser bei Puffer-Unten wieder eingespeist, wodurch das kalte Rücklaufwasser langsam über Puffer-Mitte bis Puffer-Oben steigt. Diese ca. 500 Liter Heizwasser reichen deinem Haus eben nur für die angegebenen 3,5 Stunden.

    Viele Grüße von Karlheinz :)