Was sind Raschelsäcke? Solche wo Kartoffeln drin sind?
Hallo Helmut,
ja, Peter v-two meint solche Kunststoffsäcke/Raschelsäcke, die man auch für Kartoffeln nehmen kann (einfach mal nach Raschelsäcken suchen).
Ich verbrenne selbst ebenfalls Gartenhäcksel, die ich mit einem alten Bosch AXT Leisehäcksler produziere. Diese Schnitzel sind allerdings mit 0,5 bis 2 cm relativ klein, weshalb ich sie oft noch durch ein Sieb werfe. Das Kleinzeug kommt dann auf den Kompost und das gröbere Material trockne ich einen Tag im sonnigen Hof. Gelagert werden die trockenen Häcksel dann in 2 alten 200 Liter Regentonnen. Davon kommt jeweils etwa ein halber Eimer pro Abbrand oben auf das Holz. Äste, die dicker sind als der Häcksler schafft (ab 2 cm) schneide ich, je nach Geradheit, mit der Astscheere auf 50 cm oder, bei verwachsenen Ästen, auch kleiner. Diese trockne und lagere ich, wie Peter, in alten Obstkisten (aber alles in Schuppen oder Garage).
Die Lagerung in einem Holzkomposter kann funktionieren, wenn die Häcksel groß genug, vorgetrocknet, überdacht und ohne Erdkontakt gelagert sind. Das müsste man ausprobieren.
Ich habe mir den Häcksler und die Videos dazu angeschaut. M.E. macht der Häcksler viel zu kleines Häckselgut, das eigentlich nur zum Kompostieren geeignet ist. Die von dir erwähnten 4-5 cm wären ideal, aber diese Längen gibts wohl nur beim Kleinzeug, das sowieso keinen Brennwert hat? Hast du dir schon einmal die Grobhäcksler von der Firma Vielitz angesehen? Diese erzeugen eigentlich die optimale Häckselgröße für einen Holzvergaser, sind allerdings sehr sperrig gebaut.
Viele Grüße von Karlheinz 