Posts by Etaminator

    Hallo Ingo Odysseus,


    wenn ich bei meinem Kessel mit der Serviceberechtigung in Anlagenkonfiguration einsteige und dort auf Analoge Eingänge gehe, erscheint eine Liste aller Eingänge. Auf jedem dieser Listenpunkte kann ich mit 2 Mal Servicetaste die Zuordnung der Anklemmpunkte anzeigen.


    Mit der Profi-Berechtigung gibt es eine Abkürzung ohne jeweils 2 Mal die Servicetaste drücken zu müssen. ;)


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Odysseus,


    dein Kessel ist Baujahr 2012 oder älter, da gibt es noch keinen Konfigurationsassistenten und die Regelung ist komplett anders, als bei den aktuellen Kesseln mit Touch-Display.


    Was spricht denn dagegen, den Stecker vom Sauger abzuziehen? Die Fehleranzeige ist "Fühlerbruch Boiler" , vermutlich weil kein Fühler angeschlossen ist.


    Und was meinst du mit "da steht Service da komme nicht weiter"? Du brauchst den Servicecode 135, um den Kessel zu konfigurieren.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Soweit ich das gelesen habe, soll ETA ja das NonplusUltra sein.

    Da findet man ja auch Vergleichspreise im Netz, bei Hargassner leider nicht. Die beiden werden sich preislich wahrscheinlich nicht viel tun.

    Hallo Julius147,


    als zufriedener ETA-Betreiber will ich da mal nicht widersprechen. :saint:


    Nur noch diese Anmerkungen:

    • Die weiter oben genannten "Premiumhersteller" schenken sich preislich und qualitativ nichts. Sie unterscheiden sich etwas in den Füllraumgrößen, des Brennkammeraufbaus und des Materials (Edelstahl bei Guntamatic). Der größte Unterschied liegt vermutlich in den Regelungen der Kessel. Wer viel Wert auf eine einfache Remote-Überwachung, Anbindung an eine Hausautomatisierung und vielfältige Anschlußmöglichkeiten weiterer Komponenten (z.B. die Überwachung des Systemdrucks) legt, ist vermutlich bei ETA gut aufgehoben.
    • Du hast nichts davon, Preise "im Netz" zu vergleichen, wenn du für den Einbau auf einen Heizungsbauer (HB) angewiesen bist. Jeder HB kalkuliert seine eigenen Preise - deshalb kann man eigentlich nur vollständige Angebote mit Einbau der Komponenten miteinander vergleichen.
    • Die meisten HB-Firmen arbeiten mit nur einem (bevorzugten) Hersteller zusammen, weil sie auf dessen Modelle geschult sind, und ggf. aufgrund der Abnahmemenge gute Konditionen erhalten. M.E. ist es daher am wichtigsten, dass man dem HB vertraut, derjeweilige Hersteller ist dann eher zweitrangig (außer man hat, wie oben erwähnt spezielle Anforderungen an den Kessel).

    Viel Erfolg bei der Entscheidung wünscht Karlheinz :)

    Hallo Bernhard Quattrinator,


    die Google-KI meint, dass das Zusatzmodul EA1 beim Vitocrossal auch unter der Abdeckung sein kann:

    Google Search


    Nachtrag:

    Bei einer Wasserhärte von fast 20° dh ist eine Wasserenthärtung oder Behandlung eigentlich zwingend. Wir hatten bis vor kurzem auch noch so hartes Wasser und hatten uns damals (2011) eine Anlage zur Wasserbehandlung (Permasolvent) einbauen lassen. Laut meinem HB wäre aber eine Entkalkung (m)einer Friwa kein Problem. Das war aber bisher noch nicht erforderlich.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Bernhard Quattrinator,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Zunächst mal ein Lob für die gut formulierten und ausführlichen Ausführungen. Bei uns im Forum ist derzeit "Sommerloch", d.h. es ist relativ wenig los. Wenn du evtl. Rückfragen zeitnah beantwortest und am Thema dran bleibst, wirst du aber bestimmt Hilfe zur Selbsthilfe bekommen.


    Noch eine Anmerkung zu Viessmann- und den UVR-Regelungen. Viessmann hat, im Gegensatz zu anderen Herstellern, keine offene Datenschnittstelle, mit der eine externe Regelung wie die UVR kommunizieren könnte. Die Steuerung wird sich hier vermutlich auf das Ein- und Ausschalten des Gaskessels beschränken. Nichtsdestotrotz lassen sich hier vielleicht auch noch Optimierungen finden. Deine Angabe zu 300 € Gaskosten pro Monat bezieht sich hoffentlich auf den Jahresdurchschnitt? Denn im Sommer dürfte sich der Gaskessel, bei funktionierender STA, so gut wie gar nicht einschalten.


    Hier noch ein Link auf ein Viessmann-Forum, wo es um eine Anbindung mit einer UVR geht: Viessmann Climate Solutions Community


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Patrick,


    du hast Recht, danke für den Hinweis. Die Angabe habe ich von der Google-KI übernommen. Auf der KFW-Seite steht es so wie du sagst: Es gibt den Kinderbonus nur einmalig, auch wenn es mehrere minderjährige Kinder in der Familie gibt. Die KI hat ihren Fehler inzwischen zugegeben. ;) Ich werde die Stelle in meinem ersten Beitrag noch anpassen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo mike,


    du meinst den §35c EStG.


    Wie du schon selbst vermutest, kann das nicht allgemein beantwortet werden, sondern das hängt von der investierten Summe, dem steuerpflichitgen Einkommen bzw. von der Steuerlast ab.


    Hier ein Vergleich, den die Gemini-KI erstellt hat:

    Kriterium KfW-Heizungsförderung Steuerbonus über das Finanzamt
    Auszahlungsart Direkte Überweisung auf Ihr Bankkonto Minderung der Einkommensteuer (weniger Steuern zahlen oder Erstattung)
    Maximal förderfähige Kosten 28.000 € (bis 20.7.2026: 30.000 €) 200.000 €
    Fördersatz (Prozent) 30 % bis 80 % (je nach Boni wie Einkommen oder Schnelligkeit) Fest 20 % (verteilt auf 3 Jahre: 7% / 7% / 6%)
    Maximaler Förderbetrag 22.400 € (bis 20.7.2026: 21.000 €) 40.000 € (Jahr 1 & 2: max. 14.000 € Jahr 3: max. 12.000 €)
    Auszahlungszeitpunkt Nach Abschluss der Maßnahme und Prüfung der Nachweise Nachträglich über die jährliche Steuererklärung
    Abhängigkeit von der Steuerlast Nein. Jeder erhält den Zuschuss auch bei 0 € Steuerschuld. Ja. Rechnet sich nur wenn man im jeweiligen Jahr ausreichend Steuern zahlt.
    Zusatz-Bonus für Energieberater Über separates BAFA-Programm (bis zu 80% Zuschuss) 50 % der Beraterkosten sofort im 1. Jahr absetzbar
    Antragszeitpunkt Vor Beginn der Arbeiten (Liefer- und Leistungsvertrag) Nach Abschluss der Arbeiten bei Abgabe der Steuererklärung


    Quote from Google Gemini-KI

    Fazit: Wann lohnt sich was?

    • Wählen Sie die KfW-Förderung, wenn: Ihre Heizung weniger als 30.000 Euro kostet, Sie Anspruch auf Zusatzboni haben (z. B. unter 40.000 € Haushaltssteuereinkommen für den 30%-Einkommensbonus) oder Ihre jährliche Steuerlast gering ist.
    • Wählen Sie den Steuerbonus (§ 35c EStG), wenn: Die Heizung sehr teuer ist (deutlich über 30.000 Euro), Sie bei der KfW nur die Grundförderung von 30 % erhalten würden und Sie eine hohe jährliche Steuerlast haben.



    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Stephan und Matthias,


    ich habe mich jetzt auch noch weiter zum Edelstahlfüllraum beim Therminator informiert:


    Das besondere bei dessen Aufbau ist, dass der wasserführende Kesselkörper aus "normalem Kesselstahl" besteht. Der Füllraum aus Edelstahl ist quasi davor gesetzt und nur an den Kanten mit dem Kesselkörper verschweißt. Da sich, wie oben schon erwähnt, Edelstahl viel stärker ausdehnt, ist zwischen dem Edelstahlmantel und dem Kesselstahl eine dünne "Luftschicht" von 2-5mm vorhanden. In diesem Bereich soll sich der Edelstahl ausdehnen können. Die erwähnten "Langlöcher" sind tatsächlich Ausstanzungen im Edelstahl und sollen ebenfalls helfen Hitze-Spannungen im Edelstahl abzubauen. Diese Langlöcher wurden wohl bei neueren Modellen u.a. etwas verändert (stärker abgerundet), um dort auftretende Spannungsrisse zu vermeiden.


    Dieser zweischalige Aufbau macht eine Reparatur m.E. "noch schwieriger": Wenn tatsächlich schon Wasser austritt, dann muss der Kesselkörper hinter dem Edelstahlmantel undicht sein. Es muss also der Kesselkörper und der Edelstahlmantel geschweißt werden. Wenn "man Glück hat", ist die undichte Stelle auch genau hinter dem Langloch, wo das Wasser austritt. Wegen dem Hohlraum zwischen Edelstahl und Kesselkörper könnte die undichte Stelle aber auch woanders sein und nur durch geometrische Zufälle tritt das Wasser an der beobachteten Stelle aus? In jedem Fall ist jetzt auch Wasser in dem betreffenden Hohlraum, das da nicht hingehört. Bevor geschweißt werden kann, muss auch dieses Wasser komplett "verdampft" werden.


    M.W. gewährt Solarfocus, auch aufgrund des Edelstahl-Füllraums, 10 Jahre Garantie (vertragsgemäße Wartung vorausgesetzt). Da der Kessel mit BJ 2015 erst ein Jahr darüber liegt, würde ich an dieser Stelle ansetzen, auf Kulanz argumentieren und einen neuen Kesselkörper haben wollen. :/


    @krausst: Wir sind wirklich gespannt, wie dieser Fall weitergehen wird. Bilder der Fehlerstellen, falls vorhanden, sind auch schon jetzt willkommen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Stephan Kraussst,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Ob ein Riss (oder sind es mehrere?) im Kesselkörper geschweißt werden kann, hängt zum einen davon ab, wie zugänglich die Stelle ist. Zum anderen muss man einen erfahrenen Schweißer finden, der das überhaupt machen will und kann. Eine Garantie, dass das längere Zeit hält, wird dir auch niemand geben.


    Manche Hersteller haben einen Kundendienst dafür oder können einen Schweißer vermitteln. Wie das bei Solarfocus ist, weiß ich nicht. Hast du schon Kontakt mit deinem Heizungsbauer oder dem Hersteller aufgenommen?


    Als Notlösung kann man den Kessel evtl. auch von innen mit einem Dichtmittel abdichten. Das sind aber alles nur temporäre Lösungen, denn meistens läuft es auf einen neuen Kessel (-Körper) hinaus.


    Zum Einlesen in die Thematik empfehle ich die Beiträge des Mitglieds Verrauchtnochmal, der seinen Attack-Kessel schon mehrfach geschweißt hat. Die Geschichte zieht sich über 6 Themen hin, ich verlinke mal auf das aktuellste:



    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Hanns-Peter,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Meine Recherche ergab, dass es sich bei deinem AGT-Fühler noch um einen mechanischen mit Kapillarrohr handelt und nicht um einen heute üblichen elektronischen PT1000-Fühler. Letztendlich hängt das von der Kesselregelung ab, aber die von dir angegebene Teilenummer passt auf einen Kapillarrohrfühler.


    Das ergab die Suche mit Google: Google Search. Ganz am Ende sind noch alternative Bezugsquellen angegeben.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Klaus,


    schön, dass es jetzt wieder funktioniert.


    Nachdem es mit Handsteuerung funktioniert hatte, blieb eigentlich nur noch die Lambdasonde oder der AGT-Fühler als Ursache.


    Durch die Sprünge im Rest-O2 ging die Regelung davon. aus, dass schon Feuer brennt, das Vorwärmen wurde viel zu früh abgebrochen und ist gleich in die Phase Zünden gegangen. Da kein Feuer zustande kam, erschien erst dann die Fehlermeldung.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Zur Info:


    Seit heute, 09.07.2026 sind bei einer Heizungsumstellung keine neuen Förderanträge nach bisherigem Recht möglich. Ab dem 21.07.2026 gelten die von der Bundesregierung beschlossenen neuen (teils reduzierten) Förderrichtlinien. Während diesem Übergangszeitraum können lediglich schon erteilte Bestätigungen (BzA/TPB) noch zu den alten (besseren) Konditionen eingereicht werden:

    www.kfw.de/inlandsfoerderung/Heizungsförderung/


    Die Änderungen betreffen im Wesentlichen:

    • Absenkung der förderfähigen Maximalsumme von 30.000 Euro auf 28.000 Euro. Ab 2027 fortlaufende Reduktion dieser Summe um 750 Euro alle 6 Monate.
    • Senkung des Klimageschwindigkeitsbonus von 20% auf 16%. Auslaufend bis 2029.
    • Wegfall des Effizienzbonus und anderer Boni.
    • Fokus auf Fossilen-Ausstieg: Keine Föderung mehr beim Austausch von bestehenden Wärmepumpen oder von Fernwärme.
    • Die Grundförderung von 30% bleibt (im Prinzip) erhalten:
      • Ab 2027 Einführung eines Wertschöpfungsbonus von 15% für Wärmepumpen, der nur gewährt wird, wenn die WP aus EU-Ländern stammen. Der neue Bonus wird Bestandteil der Grundförderung, d.h. wenn die WP aus Nicht-EU-Ländern kommt, gibt es nur noch 15% Grundförderung. Bei Biomassekesseln bleibt es bei 30% Grundförderung, unabhängig vom Fertigungsstandort.
    • Neuer dreistufiger Einkommensbonus gestaffelt nach Haushaltseinkommen:
      • 40% bis 30.000 Euro.
      • 30% bis 40.000 Euro.
      • 10% bis 50.000 Euro.
      • Neuer Kinderbonus: Bei mindestens einem minderjährigen Kind, reduziert sich das anzurechnende Haushaltseinkommen einmalig um 10.000 Euro.
    • Neuer Spitzenfördersatz jetzt 80% statt bisher 70%.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Wegen der Trägheit bin ich bei der Lambdasonde eben noch am zweifeln.

    Mit der Sonde scheint etwas nicht zu stimmen. Das wäre für mich der nächste Versuch: Sonde ausbauen, vorsichtig reinigen (ich nehme dazu einen Pinsel, nicht mit Druckluft ausblasen), die Öffnungen müssen frei sein. Wieder einbauen, evtl. manuell kalibrieren, falls das bei Fröling möglich ist.

    Wenn er bewusst abbricht wegen unplausibler Werte müsste er doch direkt aussteigen und Fehler werfen.

    Ja, das sollte man meinen, aber bei Software ist alles möglich. Vielleicht haben sich die Entwickler auch gedacht, wir lassen den Kessel einfach weitermachen, vielleicht brennt's ja doch an, warum vorher die Pferde scheu machen. :whistling:


    Die Überwachung der Zündung (Strom auf Zündpatrone) kann ja nur über Rest-O2 und AGT laufen. Hast du diese Werte am Display schon einmal beobachtet, ob sie sich plausibel verhalten? D.h. der Rest-O2 sollte während des Vorwärmens vom Startwert 20,9% langsam sinken und die AGT sollte ansteigen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Klaus,


    eine neue Platine ist bestimmt teuer (~1.000 Euro) und ich bin mir nicht (mehr) sicher, ob das Problem wirklich am Board liegen könnte.


    Ich bin davon ausgegangen, dass man die Zeit, in der das Zündelement bestromt wird, konfigurieren kann. Wenn man diese Zeit verlängert, das hat deine manuelle Verlängerung ja gezeigt, scheint das Zünden wieder zu funktionieren?


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Hallo Klaus,


    m.W. sind die Stati beim PE1 wie folgt:

    • Vorbereiten: Der Rost reinigt sich ab, das Saugzuggebläse startet mit kleiner Drehzahl (40%), die Lambdasonde wird aktiviert.
    • Vorwärmen: Es wird eine definierte Menge Pellets für den Start eingeschoben. Das Zündelement wird für eine definierte Zeit (2,5 Minuten?) bestromt, um die Pellets zum glühen zu bringen.
    • Zünden: Das Zündelement wird abgeschaltet(!) und das Gebläse geht auf 100% Drehzahl. Rest-O2 und Abgastemperatur-Anstieg wird überwacht.
    • Heizen: Die Flamme brennt ...

    Ich gehe davon aus, dass der Kessel eine Fehlermeldung anzeigt ("Zündversuch fehlgeschlagen")?


    Wenn also das Abschalten des Zündelements nach dem Vorwärmen normal ist (das ist schon etwas widersprüchlich), dann beiben eigentlich nur noch folgende Fehlermöglichkeiten:

    • Es werden zu wenige Pellets für den Zündvorgang eingeschoben (Tagesbehälter leer oder etwas ist verstopft).
    • Zündelement falsch eingebaut (zu weit von den Pellets weg oder durch Falschluft wird die Hitze weggesaugt)
    • Das neue Zündelement hat eine geringere Leistung, als das alte. Somit ist die aktuell eingestellte Vorwärmzeit zu kurz. Im oben verlinkten Beitrag wird von einer Vorwärmzeit von 6 Minuten gesprochen.

    Viele Grüße von Karlheinz :)