Posts by Farmer3s

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    Eine Bitte noch an Harald ( ich weiß , habe ich schon mal nach gefragt ) : nach dem Stoppen des Kessels stieg die KT bis auf 85 Grad an . Ich habe dann die maximale KT abgesenkt ( von 86 auf 72 ) um die Restwärme noch in den Speicher zu schaufeln . Wenn man das automatiseren könnte wäre schön ( so für eine zukünftige Version ) .


    Hallo Peter,


    das ist schon da...bei 86°C KT nach Ausbrand schaltet sich die Pumpe ein und bei 80°C wieder aus. Kannst Du vielleicht in Deinem Log auch sehen sofern es länger läuft. (Bedienungsanleitung Punkt 3)


    Gruß Jörn

    Hallo Stefan,


    Du bist doch schon auf gutem Weg, Du musst jetzt erst mal herausfinden mit welcher Primärleistung(Öffnung) Dein Kessel die gewünschte AGT bringt damit Dein Scho.trocken bleibt, also Deine 180°C. Dann muss diese Leistung mit dem Sekundärgebläse zusammen passen. Und dann würde ich an den PID Einstellungen das Feintuning vornehmen, es sei da würde etwas völlig aus dm Ruder laufen. Aber erstmal muss das grobe Grundgerüst stimmen. Dazu zählen dann auch u.a.die min.& max. Einstellungen der Lüfter.


    Wichig sind auch leichtgängige(!) dichtschließende Rückschlagklappen, peinllichst abgedichtete Luftführungen incl.der Düse(beim Vigas sind da z.B. erhebliche Undichtigkeiten an der Kesselfront), ein funktionierender Zugregler, denn zieht der Scho. extrem zu stark zieht er die Rückschlagklappen auf und der Unterdruck würde den Abbrand extrem stören können.


    Es spielen viele so viele Faktoren in einen Abbrand ein das es, so glaube ich, nicht möglich ist hierfür eine bezahlbare Universal Steuerung zu entwickeln die vor jedem Kessel super funktioniert ohne selbst Einstellungen vorzunehmen. Dazu sind allein die Abbrände oft zu unterschiedlich, allein die Holzfeuchte oder Temperatur des Holzes bewirkt hier so einiges. Die Liste ist lang... :)


    Verregnete Grüße aus dem Norden
    Jörn

    Hallo Jörn,
    ich würde in in diesem Fall nicht Primär drosseln, sondern weniger steigern bis kurzfristig stagnieren sobald die bisherige Steigerung eine Reduzierung des O² Wertes bewirkt hat, und das wenn möglich schon bevor der Sollwert erreicht wurde.


    Aber grillen ist auch ne gute Alternative :laugh:


    Gruß
    Stefan


    Hallo Stefan,


    so meinte ich das auch, hab mich blöd ausgedrückt. Meinte damit das steigern zu drosseln oder einzufrieren. Ich glaub ich lass das schreiben heute lieber... :laugh:


    Gruß Jörn

    Hallo,


    ich zweifle Grundsätzlich daran ob es Sinnvoll ist kalte Luft in das heiße Glutbett einzublasen, hierdurch sorgt man doch eher dafür das ganze Holz in Brand zu setzen als wenn die Luft aus Richtung oben in Richtung Düse ihren Weg geht. Hat schon mal jemand CO gemessen? Ich habe mich mittlerweile mit meinen 48cm Stücken sehr gut angefreundet und keine wirklichen Hohlbrände mehr, ein kurzes Nachrutschen ist manchmal da aber ohne großes einbrechen von O² oder arges ansteigen der AGT, nur kurz und nicht heftig. Das Holz nicht zu groß 10-15 Breite und Stärke, außen an der Kesselwand kommen die kleineren und zwischen die großen auch mal ein kleines Holz oder ein gerades Stück Knüpelholz. Und nicht zu dicht packen, nicht den Baum im Kessel wieder zusammenbauen.


    Aber Hut ab vor Eurer Arbeit!


    Gruß Jörn

    Hallo Stefan,


    das sieht doch schon besser aus als gestern. Ich würd weniger Widerstand geben. Einfach von der vierten Bremse ein Stück in der Höhe wegnehmen oder von allen in der Breite ein wenig wegschleifen, im mm Brereich. Und dann mal sehen ob Du die 180°C erreichst. Hier muss man probieren, mit Vermiculit geht das leichter das kann man mit einem Cutter schnitzen. Weniger Widerstand würde ich deshalb geben weil Dein Sekundär doch noch recht hoch läuft.


    Zu Deinem Vorschlag bei steigendem O² Gehalt, Primär zu drosseln ist gar nicht so einfach, wenn es ein Hohlbrand ist steigt O² dann noch weiter und wenn Du Pech hast geht er aus und Du kannst ein Grillfest anberaumen weil der Kessel voll Kohle ist. Hab ich schon probiert ;) aber Buchenkohle geht lecker zum grillen :laugh:


    Gruß Jörn

    Hallo Helmut,
    Ups, da war mir ja ein gewaltiger Fehler unterlaufen bezüglich der Rücknahme :blush: Hab es im oberen Beitrag als Zusatz geschrieben.


    Hallo Stefan,


    schön das es heute schon besser läuft, bei mir ist Primärstart bei 47% die eingestellte AGT wird so nach 15-25 min erreicht. Wenn es dann erstmal läuft einige Abbrände machen, Logen und erst dann wieder etwas versuchen zu verbessern. Manchmal reicht ein wenig Wind, eine andere Außentemp.und er läuft anders. Vom Holz einstapeln ganz zu schweigen.


    Gruß Jörn

    @ spacy

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    Solange Sekundär leistungsmäßig nicht die Lastspitzen abfangen kann, wird das mit Rücknahme nie was werden. Und je mehr Schwankungen im Primärluftstrom, desto häufiger treten Lastspitzen bei Sekundär auf, da müssen die Kurven zwangsläufig herumeiern. Selbst mit konstantem Primärluftstrom schwankt die benötigte Sekundärluft immer noch stark.
    Meine Meinung zu dem Thema ist, daß die Rücknahme sehr viele erheblich ins Schleudern bringt, weil sie mit ganz erheblichem Aufwand und Feingefühl auf jeden Kessel einzeln eingestellt werden muß - keine Feuerungsstätte gleicht der anderen. Mit der Rücknahme einen "baulichen Mangel" am Kessel auszugleichen ist auch nicht sinnvoll.


    Hallo Peter,


    Du hast schon Recht, nur langt bis zur 84 min das Sekundärgebläse schon aus. Erst als die Blende vorgebaut wird und es noch mehr Holzgas gibt, weil mehr Primärluft und obwohl die 180°C schon erreicht wurden, passt es nicht mehr. Sicher muss jeder mit der Rücknahme schauen wie es bei ihm passt, da hilft nur Logen, Logen und nochmal logen. Und dann eine Sache verändern und 5-6 Abbrände machen und schauen wie es dann ist.


    Warum soll mit nur 20% die Agt schon erreicht werden, was passiert dann wenn er auch 60-70% läuft, dann rauscht er wohl wieder in die Rücknahme. Und dann brauche ich wirklich ein Turbosekundärgebläse, aber in meinen Augen völlig übertrieben. Da müssen weniger Widerstände im Kessel sein ansonsten zahl ich für den Strom mehr als es mir an Holz einspart, bei einem schon getrennt gebautem Kessel.


    Der ganze Abbrand ist für mich murks, ich würde die Primärstartleistung schon tiefer wählen. Denn die Kiefer scheint gewaltig zu gasen, die AGT ist noch im Keller aber der O² Gehalt schon gewaltig tief. Liegts vielleicht an den Bremsen?


    Gruß Jörn

    Moin Stefan,


    es ist schlecht wenn man zwei Sachen gleichzeitig ändert, erstens hast Du eine zusätzliche Bremse eingebaut ohne zu testen und dann Primär gedrosselt ohne zu testen. :(


    Die Rücknahme arbeitet so das wenn man sie auf 1% stellt, der eingestellte O² Wert um diesen 1% unterschritten wird und Sekundär mit 100% läuft das Primärgebläse so lange abgesenkt wird bis der O²Wert wieder stimmt. Die Rücknahme wird bei erreichen des zweiten eingestellten Wertes(bei Dir 80%?) des Sekundärlüfters wieder den Primärlüfter hochregeln sofern die AGT dies fordert. Stellst Du sie jetzt auf 3% greift diese Rücknahme aber ziemlich spät also ist schon ein akuter Luftmangel vorhanden.


    Du hast wohl bei Min 84.3 Deine Blende durch das Schiebeblech ersetzt, jetzt bekommt der Kessel zuviel Luft Du hast soviel Primärgas das der Kessel aus der Rücknahme gar nicht herauskommt. Primär läuft auf min. und Sekundär auf 100% aber der gewünschte O²Wert bleibt unerreicht.


    Ich finde den Start gar nicht so schlecht, Du hättest vielleicht einfach die AGT herunter nehmen sollen da Du ja eine vierte Bremse eingebaut hast und diese kostet Kraft und Temperatur. Denn die Leistung stimmt ja scheinbar.


    Das der Füllraum verterrt ist ist ganz normal und bei nur Tanne wahrscheinlich durch die Ätherischen Öle und Harze in diesem Holz noch größer. Kann ich aber nicht beurteilen hab Hartholz und auch hier ist der Füllraum verteert.


    Gruß Jörn


    Edit: Die Rücknahmeeinstellung regelt die Größe der Schritte in der Primär bis auf das eingestellte Minimum abgesenkt wird, 1% kleine Schritte, größere Zahl größere Schritte. :whistle:
    Das was ich oben geschrieben hab ist also zum Teil völliger Blödsinn! :blush:

    Hallo Freia,


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    Habe HD Silikon in die Nut der Dichtung der oberen Tür geschmiert und zwar recht viel. Habe dann nicht gewartet bis es trocken war, sondern die Tür zu gemacht, Ofen an. Quasi die Tür damit zugeklebt. Damit hätte doch meiner Meinung nach die Tür dichten müssen. Und es stank doch


    Du hast aber die Tür jetzt nicht Scharnierseitig so weit fest gedreht(nachgestellt) das Du sie mit dem Griff gar nicht mehr richtig zu kriegst, oder? Zuviel ist manchmal auch nicht gut. Hast Du sie mal im Betrieb nachgestellt, hast Du Räucherstäbchen? Eine Zigarette wäre schöner die glimmt dann auf dort wo es undicht ist.


    Spacy sein Tipp mit dem Hebel zur Reinigung hast Du kontroliert? Wie sieht es mit Gestänge für die Anheizklappe aus, ist die Durchführung dicht?


    Gruß Jörn

    Hallo Kirsten,


    ich würde mal sagen das ist normal, das Du ihn kalt aufkriegst liegt daran das Du ihn heiß mit Gewalt geöffnet hattest. Hier ist der Hauptbrand & Vergasung schon gewesen, wenn Du ihn jetzt öffnest und in der Kohle stocherst und eventuell noch ein wenig Holz nachlegst bringt das nicht mehr so viel Teer wie beim Start da der Kessel hier z.B kälter ist und mehr Holz im Vergasungsraum ist. Liegt einfach am Teer der sich im Füllraum bildet.


    Gruß Jörn

    Hallo Freia,


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    Rauch kam auch aus den Schraubenlöchern, wo die obere Verkleidung dran ist, habe ich auch abgedichtet.


    Wie ist das gemeint, hast Du die Verkleidung jetzt abgedichtet oder hast Du unter der Verkleidung abgedichtet. Letzteres wäre ja dann nötig.


    Du könntest mit Mehl testen, also wenn der Kessel aus ist Mehlstaub über das Gebläse einblasen lassen und dann schauen ob es irgendwo herausdrückt also sich ein weißer Belag bildet. Oder im Betrieb mit einer Zigarette alle Dichtungen abfahren und schauen ob es irgendwo verwirbelt. Mit einem kalten Spiegel könnte das auch funktionieren, wenn er beschlägt hast Du Abgasaustritt.


    Gruß Jörn

    Hallo Cosy,


    Deiner Flammenfarbe nach zu Urteilen sind die 8% bei Deinem getunten Kessel wohl der bessere Wert, besser wäre Du könntest den CO Wert mal messen. Ich würde denken es hängt bei Dir mit der Durchmischung mit der Sekundärluft zusammen. Man kann den O² Wert nicht unbedingt verallgemeinern, es ist von sooo vielen Größen abhängig.


    Hier ein Link der sich ein wenig damit beschäftigt: http://www.verenum.ch/Publikationen/Baudoc/1862601.pdf hier ist so einiges erklärt wovon was abhängt. Wenn Du etwas Zeiz hast lese mal das hier: Handbuch Bioenergie


    Gruß Jörn

    Hallo Peter,


    ich hab nichts von Teer in Deinem Ofen geschrieben ;)


    Ich habe lediglich gesagt das man nicht mit einem kleinen Querschnitt einen größeren Reinigen kann, nicht so starr zumindest. Und dann habe ich nur das wieder gegeben was Du bildlich dargestellt hast (Korallenriff :) ), das durch solche eine Art der Reinigung der Rest der Wärmetauscherflächen einfach vernachlässigt wird, wie Du selbst schreibst sind die Ablagerungen hinter den Wt Röhren von einem Jahr. Bestärkt also meine Aussage.


    Gruß Jörn

    Hallo Klaus,


    na dann mal ran mit der Manschette, bevor das Rohr der Erdanziehung folgt :laugh:


    Mit der Primärluftführung meinte ich das die Rohre an der Kesselrückwand nur halb hoch gehen, aber das Bild ist interessant da kommt ja noch mal Primärluft an der Tür heraus.


    Sind in der Brennkammer(unten) neben der Düse(links & rechts) die Winkel vom Vigas um die Brennkammer einzuschieben? Sieht auf dem Foto so aus. Mit den Sekundärbohrungrn in der Düse meinte ich die Bohrungen in der Düse, nicht den Schlitz den das Holzgas geht.


    Gruß Jörn

    Halo Peter,


    hast Du eine Korallenzucht in Deinem Orlan??? :laugh:


    Ich finde diese Art der Kesselreinigng hat schon was im Ansatz aber wirklich Wirkungsvoll ist sie doch ehrlich gesagt nicht, oder? Wenn ich einen Wärmetauscher reinigen will muss ich dies doch mit ein wenig mehr mechanischer Kraft (Reibung) machen als es die Turbulatoren in dem Orlan jetzt tun, um eine wirkliche Reinigung zu erzielen müssten sie doch vom Durchmesser her anliegen und nicht 3-4mm Luft haben. So gehen sie doch den Weg des geringsten Widerstands. Und weiter ist es das die anderen Wärmetauscherfläschen über den Röhren vergessen werden (Dein Bild) und wahrscheinlich der Boden auch wo dann die Asche herumliegt und super isoliert und das ist am Wärmetauscher doch nun wirklich nicht erwünscht.


    Ich finde das ist nicht wirklich ein Ersatz für eine Reinigung, für zwischendurch aus Zeitmangel okay aber mehr auch nicht. Es sei man hätte keine RLA oder Puffer dann könnte man den Teer bessser knacken.


    Gruß Jörn