Posts by juergen_s

    Hallo Atmos-Heizer

    So, die 20. Saison ist so gut wie gelaufen. Einziger Defekt: Hauptschalter ausgefallen.

    Geheizt wurde mit ca. 7-8 t Pini-Kay-Eiche-Briketts.

    Evt. sollte Hannes / ESBG seine Anti-Atmos-Position vom Anfang dieses threads überdenken ...

    Weiterhin frohes Heizen!

    Grüße

    juergen-s

    Hallo,

    ... update ... mein DC32GS befindet sich gerade in der 20. Saison, jetzt wieder 1 Jahr als Alleinkessel. Immer noch die 1. Düse (lediglich Schamottplatten aufgelegt und gelegentlich mit Feuerbeton beigespachtelt), der erste Ventilator, die erste Keramik im Füllraum. Ausgetauscht werden mußte vor längerer Zeit lediglich die Keramik im Brennraum und eine Türkeramik. Auch der Laddomat 21 werkelt ohne Wartung ohne Probleme vor sich hin.

    Jetzt geht es in Richtung 25!

    Wünsche allen ein unbeschwertes Heizen.

    Grüße

    Juergen_s

    Hallo Pirxer,

    Kessel- und Ofenrohrreinigung einige Tage vorher (nicht am Vortag), trockenes entrindetes Holz, Kessel sollte schon länger brennen (nicht erst kurz vor Messung anheizen) - dafür genug Puffer bereitstellen - evt. vorher leerheizen. Kaffee und Kekse bereit stellen, dann klappt das schon.

    Viel Erfolg!

    juergen_s

    Hallo gse22,

    das Kondensatorproblem hatte ich nach kurzer Zeit bei meinem Bulg-Kessel auch. Habe gleich 2 bei ebay bestellt - ein Reservekondensator, wenn der Ventilator wieder ausfallen sollte. Habe vor Ort Elektro-Großhändler, Elektromaschinenbauer usw. abgeklappert, aber keiner hatte das Teil. Bevor man tagelang auf Ersatz wartet und friert, könnte man sich das hinlegen. Wünsche störungsfreien Betrieb. juergen_s

    Hallo,


    Holzpille schrieb: "... wenn das 250 ltr. Gefäß das einzige MAG in der Anlage ist, dann ist es zu klein."


    Mein Gedanke dazu:

    Das heißt: beim Hochheizen entsteht ein Überdruck, der Heizungswasser über das Sicherheitsventil abbläst. Wenn die Anlage wieder erkaltet, entsteht ein Unterdruck und es wird eine entsprechende Menge Luft angesaugt (woher auch immer).


    Grüße

    juergen_s

    1.000.-- € / t ??


    Ich habe im März 12 t Anthrazit Nuss 5 ca. 50 km anliefern lassen (Fa. Seidelmann, Essen) und vor Ort in Big Bags schütten lassen.

    Incl. Fracht und MwSt. lag der Preis bei 391.-- € / t. Das dürfte einem kWh-Preis von ca. 4,2 ct entsprechen.


    Ab April gibt es aber neue Preise (aktuelle Marktlage, CO²-Steuer).


    (Kleine Ergänzung: der Staubwert bei der Kesselmessung war nicht messbar).


    Grüße

    juergen_s

    Hallo zusammen,


    Danke für die Antworten!

    Kann erst jetzt antworten, da ich einige Zeit mit Corona kämpfen mußte ...


    @ Lex

    Ja, daran habe ich auch gedacht. Allerdings funktioniert das nur, wenn die Solaranlage mit Wasser betrieben wird (Drain-back usw.). Ich möchte mit Glykol arbeiten, so daß ich zwei getrennte Kreise benötige. Und die einzige Möglichkeit, dabei mit einer Pumpe auszukommen, wäre ein Rippen- oder Glattrohr-WT im Puffer.


    @ Robertozittau

    Das hatte ich als letzte Möglichkeit überlegt.

    Das Bohren selbst ist kein Problem. Ich mache mir Sorgen, ob ich die Durchführungen dicht bekomme (Druckbehälter). Bei präzisen Bohrungen, passenden Dichtungen und kräftig angezogenen Verschraubungen müßte das aber funktionieren.


    Dresden? - Das war damals bei Herrn Leuschke - sehr netter Mensch (Leuschke-Holzkessel). Nach ausführlicher telefonischer Beratung sind wir zur Besichtigung seiner HV-Anlage und zum Kauf von ATMOS, Puffern und Drumherum nach drüben gefahren. Bis heute denken wir immer wieder gern an diesen freundlichen und sachkundigen Mann, der sich leider zur Ruhe gesetzt hat.


    Das Angebot aus Dresden ist super! Werde gleich den Anbieter anschreiben.

    Einschweißen übersteigt meine Fähigkeiten, aber mit dem Deckel dürfte sich was anfangen lassen. Vor allen Dingen hätte ich dann eine Reserve, wenn die Borhungen doch nicht dicht werden :)



    @ BastlerAlois

    Danke für den Hinweis!

    Hatte den Marktplatz "Willhaben.at" noch gar nicht im Blick - werde gleich Kontakt aufnehmen.



    @ v-two

    Interessante Aspekte!

    Ich habe von Anfang an (seit ca. 16 Jahren) einen Rippenrohr-WT im oberen Bereich eines Puffers für die Trinkwasser-Erwärmung im Durchlaufprinzip.

    Nun will ich einen WT für Solar nachrüsten und hatte deshalb wieder an ein ähnliches Modell gedacht. Allerdings könnte es durchaus auch ein Glattrohr-WT sein.


    Grüße

    juergen_s

    Hallo zusammen,


    wie gesagt: Wärmetauscher gibt es zu kaufen, nur nicht mit der passenden Flanschplatte ...


    Der außenliegende Wärmetauscher braucht genauso eine zweite Pumpe wie bei der Lösung, von einem extra Solarspeicher in die anderen Puffer umzupumpen.

    Das würde ich gerne vermeiden ... wahrscheinlich bleibt mir aber nichts anderes übrig.


    Wie kann es denn sein, daß es scheinbar nirgendwo in Deutschland einen WT mit passender Flanschplatte zu kaufen gibt??

    Grübel ...


    Grüße

    juergen_s

    Hallo,


    ja, an eine ähnliche (Selbstbau-) Lösung hatte ich auch gedacht.

    Die WT gibt es ja, aber eben ohne Flaschdeckel.


    Man könnte den vorhandenen Blinddeckel passend bohren (lassen).

    Wenn das aber dann schief geht und nicht dicht wird, wäre das eine kleine Katastrophe ...


    Grüße

    juergen_s

    Hallo zusammen,


    nach vielen Jahren will ich einen meiner Pufferspeicher mit einem zweiten Rippenrohr-Wärmetauscher für die Einbindung von Solarthermie nachrüsten.

    Leider hat sich der nette Händler aus Dresden zur Ruhe gesetzt, so daß ich nicht mehr fragen kann, woher der andere WT unserer Heizung stammt.


    Ich habe diverse Händler und Hersteller abtelefoniert und angeschrieben, bekomme aber meistens Absagen wie "Stehen zwar im Katalog, führen wir aber nicht mehr.", "Wir liefern nicht nach Deutschland.", "Unser Lieferant hat so etwas nicht." , "Werden nicht mehr nachgefragt." usw. oder es kommt gar keine Antwort.


    Wenn ich dann doch mal einen Lieferanten finde, kann der mir nicht die dazu passende Flanschplatte liefern. Das geht nun schon seit Wochen so.


    Sollte das mit dem Rippenrohr-WT nicht gelingen, werde ich einen zusätzlichen kleinen Puffer mit WT einbauen müssen, der seine Wärme thermostatgesteuert in die anderen Puffer schiebt.

    Dazu ist aber eine zweite Pumpe nötig, was ich gerne vermeiden möchte.


    Weiss jemand, wo es WT mit Flanschplatte Lochkreis 260 mm-12, Außendurchmesser des derzeit montierten Blindflansches 310 mm (nicht die üblichen 290 mm !) gibt?

    Bei FERRO habe ich einen WT mit diesen "ungewöhnlichen" Abmessungen gesehen.

    Die Firma antwortet aber auch nicht ...


    Grüße an alle Umbauer

    juergen_s

    "Wird die Wärme im Vorlauf abgegeben hat der Rücklauf eine niedrigere Temperatur, wodurch es im Kessel zu Kondensat kommen kann/wird.""Die Rücklaufanhebung ist nicht nur für den Start des Kessels zuständig."


    Ist schon klar.

    Wenn aber nun die RL-Temperatur aus den Heizkreisen bei der für den Kessel nötigen Mindest-Temperatur oder darüber liegt (was hier der Fall ist: 70/50), kommt es nicht zu Kondensat. Somit funktioniert das Ganze (Start mit vorgewärmtem Wasser aus 2. Kessel, Startphase Automatikkessel nur 2-3 x Jahr !, Kesselpumpe startet erst bei 50° C, HK-RL >= 50° C) wie eine vollwertige RL-Anhebung ...


    LG

    juergen_s

    Hallo pellet25eco1,


    Zugbegrenzer ist schon seit Jahren im Kamin eingebaut, an dem auch der HV hängt.

    Der Zugbegrenzer begrenzt den Zug, indem er Nebenluft in den Kamin läßt, wenn der Auftrieb zu stark ist und der Kessel temperaturmäßig nach oben wegläuft.

    Der Kamin "kann" nach Berechnung rund 95 kW vertragen, so daß Kondensationsprobleme durch Abkühlung auftreten können.

    Ein Zugbegrenzer kann das nicht verhindern. Im Gegenteil - die Abgase kühlen durch die Nebenluft ja ab.


    Im Getriebe hat einiges an Öl gefehlt. Der Kessel ist zwar immer noch zu laut, aber schon wesentlich ruhiger.

    Inzwischen sehe ich das Problem eher im Körperschall, der in die Wände geleitet wird.

    Ich suche derzeit nach einem geeigneten Schwingungsdämpfer für den Bunkerfuß.

    Dann werde ich ein Gehäuse um die Förderschnecke bauen.


    Herr Topnik (BULG) hat mir eine RL-Temperatur von ca. 55° genannt. Von 25° war nicht die Rede ...

    Die RL-Temperatur ist brennstoffabhängig.


    Mit der Rücklaufanhebung irrst Du Dich:

    Die RL-Anhebung dient dazu, die Zeit zwischen Anheizen und Erreichen der Betriebstemperatur (Kondensationsphase) möglichst kurz zu halten. Deshalb wird


    a) der Heiz- und Pufferkreis zunächst abgesperrt (Laddomat, Mischer, ...) und dann

    b) langsam (gegen Spannungsrisse) kaltes Wasser aus Heiz- und Pufferkreis zugemischt.


    Einschalten der Kesselkreispumpe erst bei Erreichen der Betriebstemperatur + Einleitung vorgewärmten Wassers in den Kessel ist nichts anderes als eine RLA.

    Oder wo siehst Du den Unterschied?


    Ob eine RLA bei einem über Monate ständig auf Betriebstemperatur gehaltenen Automatik-Kohlekessel überhaupt Sinn macht, sei dahingestellt.

    Es ist ja nicht wie bei einem Holzkessel, der jeden Tag nach dem Anheizen die kritische Temperaturzone durchläuft.


    Grüße

    juergen_s

    Hallo peze5,


    es werden Glaubenskriege darüber geführt, ob die Puffer in Reihe oder parallel (Tichelmann) verbunden werden sollen. Dazu sage ich mal nichts, außer soviel: die Reihenschaltung ist zumindest selbstbaufreundlicher, die Abstimung bei Tichelmann schwieriger ...


    Ich hatte die gleiche Aufgabe: 3 Puffer a´ 800 l, von denen ich im Sommer nur einen nutzen wollte. Ich habe sie in Reihe geschaltet.

    Zwischen Puffer 1 (an dem die WW-Erzeugung hängt) und Puffer 2 habe ich einen absperrbaren Abzweig gelegt, so daß ich bei Bedarf die Puffer 2 + 3 durch einen Bypass umgehen kann (aus dem Puffer 1 raus - T-Stück - an jeden Zweig einen Absperrhahn - ein Zweig oben in Puffer 2 - ein Zweig an Puffer 2+3 vorbei (Bypass) und mit dem Ausgang von Puffer 3 verbinden - von da wieder gemeinsam Rücklauf zum Kessel).


    Immer oben rein und unten raus, beim nächsten Puffer dann wieder oben rein usw.. Bei Puffer 1 darfst Du nicht ganz oben rein, damit dort eine WW-Blase um den WW-Einsatz bleibt, auch wenn die Puffer schon leergesaugt sind.


    Läuft seit 16 Jahren problemlos.


    Grüße

    juergen_s

    Dann bleiben nur noch 2 Gründe für das "verwirrend":


    - die Idee

    - oder das Kohleheizen


    Die Idee

    Tabelle habe ich gerade nicht griffbereit. Aber bei dem beschriebenen Modell komme ich überschlägig (bei 3,5 % Preissteigerung / Jahr und der hinzukommenden CO²-Steuer) bei den derzeitigen Kreditkosten auf ca. 5.000.-- € Ersparnis, wenn ich mir einen 8-10 Jahresvorrat hinlege.


    Das Kohleheizen

    Ein abendfüllendes Thema ...


    juergen_s

    Hallo


    @ Robertozittau


    Danke fürs Daumendrücken!

    Ich habe aber nicht den Ehrgeiz, als erster die Modulation der RK-Regelung in den Griff zu kriegen ...


    Mit der Regelung ist das so eine Sache. Theoretisch kann man da viel machen, aber das ganze muß praktikabel bleiben.

    Kein Stop/Go-Betrieb heißt, die Schnecke läuft dauerhaft (das Geräuschproblem lasse ich jetzt mal außen vor).

    Um die derzeit alle paar Minuten zugeführte Kohlemenge beizubehalten, müßte die Schnecke dann wesentlich langsamer laufen. Der Schneckenmotor müßte also auch geregelt werden.

    Die Luftzufuhr müßte aber gleich bleiben, um die derzeitige Abgastemperatur von 180° C zu halten.


    Wir haben einen alten 16-m-Ziegelschlot mit 28 x 28 cm Querschnitt. Eine Reduzierung der AGT führt unweigerlich zur Versottung. Also brauche ich die 180° C. Um die zu erreichen, kann nicht beliebig moduliert werden. Es braucht eine Mindestmenge Luft.


    Die RK-2006LS-Z -Regelung kann - wenn auch nicht den Schneckenmotor - modulieren: Brennstoffmenge und Gebläse werden bei Annäherung an den Sollwert reduziert.

    Aber das ist derzeit nicht meine Baustelle.


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    Doch, doch, ich habe eine Rücklaufanhebung:


    Eine Rücklaufanhebung soll den Kessel so lange vom Heizkreis / den Heizkreisen bzw. den Puffern absperren, bis der Kesselkreis die erforderliche Temperatur erreicht hat. Ziel: möglichst schnell die Kondensationszone zu verlassen.

    Wären Puffer und Heizkreise noch dran, würde das viel zu lange dauern.


    Wenn nun die Kesselpumpe über den Regler so lange abgeschaltet bleibt, bis der Kessel die erforderliche Temperatur erreicht hat, ist das doch nichts anderes als eine mischergesteuerte RLA.


    Einziger Unterschied: wenn die Pumpe einschaltet, mischt sie nicht langsam und zunehmend mehr Puffer- und Heizkreiswasser zu (wie z.B. der Laddomat), sondern (AN - AUS) macht gleich ganz auf. Da könnte die Gefahr eines Temperaturschocks liegen, der zu Spannungen führen könnte.


    Beim ATMOS-Allein- oder Parallelbetrieb (ich bekomme zwischenzeitlich Holz) werden immer alle Puffer genutzt. Ansonsten mindestens ein 800 l - Puffer, da darüber die WW-Bereitung erfolgt.

    Ein Betrieb ohne Puffer wird nicht angestrebt, da demnächst noch eine größere, heizungsunterstützende Solaranlage eingebunden werden soll.


    Während der Heizsaison hat immer mindestens ein Puffer mindestens die Rücklauftemperatur. Beim Einschalten der Kesselpumpumpe wird somit vorgewärmtes Rücklaufwasser zugeführt.

    Unter diesen Bedingungen eine vollwertige Rücklaufanhebung.


    Nachtrag: je länger ich darüber nachdenke, umso mehr frage ich mich, wozu eine Anlage, die eine ganze Saison auf Betriebstemperatur gehalten wird, eigentlich noch eine RLA braucht (ist ja kein Holzkessel) ...


    Grüße

    juergen_s