Hallo
@ Robertozittau
Danke fürs Daumendrücken!
Ich habe aber nicht den Ehrgeiz, als erster die Modulation der RK-Regelung in den Griff zu kriegen ...
Mit der Regelung ist das so eine Sache. Theoretisch kann man da viel machen, aber das ganze muß praktikabel bleiben.
Kein Stop/Go-Betrieb heißt, die Schnecke läuft dauerhaft (das Geräuschproblem lasse ich jetzt mal außen vor).
Um die derzeit alle paar Minuten zugeführte Kohlemenge beizubehalten, müßte die Schnecke dann wesentlich langsamer laufen. Der Schneckenmotor müßte also auch geregelt werden.
Die Luftzufuhr müßte aber gleich bleiben, um die derzeitige Abgastemperatur von 180° C zu halten.
Wir haben einen alten 16-m-Ziegelschlot mit 28 x 28 cm Querschnitt. Eine Reduzierung der AGT führt unweigerlich zur Versottung. Also brauche ich die 180° C. Um die zu erreichen, kann nicht beliebig moduliert werden. Es braucht eine Mindestmenge Luft.
Die RK-2006LS-Z -Regelung kann - wenn auch nicht den Schneckenmotor - modulieren: Brennstoffmenge und Gebläse werden bei Annäherung an den Sollwert reduziert.
Aber das ist derzeit nicht meine Baustelle.
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Doch, doch, ich habe eine Rücklaufanhebung:
Eine Rücklaufanhebung soll den Kessel so lange vom Heizkreis / den Heizkreisen bzw. den Puffern absperren, bis der Kesselkreis die erforderliche Temperatur erreicht hat. Ziel: möglichst schnell die Kondensationszone zu verlassen.
Wären Puffer und Heizkreise noch dran, würde das viel zu lange dauern.
Wenn nun die Kesselpumpe über den Regler so lange abgeschaltet bleibt, bis der Kessel die erforderliche Temperatur erreicht hat, ist das doch nichts anderes als eine mischergesteuerte RLA.
Einziger Unterschied: wenn die Pumpe einschaltet, mischt sie nicht langsam und zunehmend mehr Puffer- und Heizkreiswasser zu (wie z.B. der Laddomat), sondern (AN - AUS) macht gleich ganz auf. Da könnte die Gefahr eines Temperaturschocks liegen, der zu Spannungen führen könnte.
Beim ATMOS-Allein- oder Parallelbetrieb (ich bekomme zwischenzeitlich Holz) werden immer alle Puffer genutzt. Ansonsten mindestens ein 800 l - Puffer, da darüber die WW-Bereitung erfolgt.
Ein Betrieb ohne Puffer wird nicht angestrebt, da demnächst noch eine größere, heizungsunterstützende Solaranlage eingebunden werden soll.
Während der Heizsaison hat immer mindestens ein Puffer mindestens die Rücklauftemperatur. Beim Einschalten der Kesselpumpumpe wird somit vorgewärmtes Rücklaufwasser zugeführt.
Unter diesen Bedingungen eine vollwertige Rücklaufanhebung.
Nachtrag: je länger ich darüber nachdenke, umso mehr frage ich mich, wozu eine Anlage, die eine ganze Saison auf Betriebstemperatur gehalten wird, eigentlich noch eine RLA braucht (ist ja kein Holzkessel) ...
Grüße
juergen_s