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Posts by Fred1234

    Hallo GP1966


    Ich habe den gleichen Kessel wie Du und heize damit seit den Jahr 2010.


    Was du schreibts, ist identisch mit den Problemen, die ich auch hatte, als ich vom "Allesbrenner" auf Holzvergaser umgestiegen bin.

    Das war vor ca. 15 Jahren.

    Beim Allesbrenner, ist das Nachlegen und die Holzlänge völlig anders zu behandeln als beim Holzvergaser.


    Der Holzvergaser benötigt gleich langes Holz, das sauber eingeschlichtet wird. (ähnlich einem Bücherregal)


    1. Nun das Positive:


    Dein Ofen brennt absolut korrekt. Da ist nichts defekt, oder falsch eingestellt.

    Primärluft Empfehlung: auf ca. 73 % - ist bei mit -2;

    Mehr Primärluft bringt nichts.


    Wenn du genung Holzgasproduktion hast, dann läuft dein Ofen mit Lambda 1,3 - ist o.k. (wie du schreibst)


    Wenn du Hohlbrand hast, dann läuft dein Ofen mit Lambda 2,2 oder höher - ist auch o.k.


    Was soll der Ofen auch anderes machen?


    Sobald kein Glutbett nicht mehr vorhanden ist, dann sucht sich die Luft den Weg des geringsten Widerstands und strömt direkt zur Düse.


    2. Nun das Negative:


    Der HVS 25 hat bei Fichtenholz oder auch bei Kieferholz immer Hohlbrand, nach ca. 25 bis 30 Minuten.

    (wegen Harzanteil, klebt zusammen und bildet einen Tunnel über der Düse)


    Es gibt also keinen Abbrand ohne Hohlbrand - klingt brutal....ist aber so...



    Lösungsmöglichkeit:


    1. Anderen Kessel kaufen... (wird teuer)


    2. Buchenholz oder Hartholz verheizen... (nur wenn vorhanden)


    3. Aufwendiger Umbau mit Rüttler.... (würde ich nicht empfehlen)


    4. Wenn du das Fichtenholz mehr als 4 Jahre im freien lagerst (ohne Abdeckung) und es dann bei trockem Wetter

    in den Heizraum transportierst, dann kannst du fast ohne Hohlbrand heizen.


    Viel Erfolg


    mfg friedrich

    Wenn Dein Verbrauch mehr also 40 % schwankt, dann machen wir einmal eine kleine Rechnung. (hier mit Heizöl - gilt aber für Pelletts analog)


    Am 31.Dezember 2022 - Restbestand im Tank (oder Bunker) 1500 Ltr.

    Am 31.Dezember 2023 - Restbestand im Tank (oder Bunker) 500 Ltr.


    Zukaufmenge im Jahr 2023 = 3000 Ltr.


    Wie hoch ist dann der Verbrauch im Jahr 2023 - das wird in der Nebenkostenabrechnung des Jahres 2023 berücksichtigt.

    Hallo Hans,


    Die Gesamte Wärmemenge (deine Pelletmenge) brauchst Du nicht über einen Wärmemengenzähler zu erfassen.

    Du mußt nur die Zukaufmenge über die Heizperiode erfassen und den Restbestand am Jahresende berücksichtigen. (ergibt dann die Kosten in Euro)

    Allerdings kann dann der Nebenkostenabrechner über entspr. Tabellen den Gesamtenergiebedarf des Hauses rechnerisch ermitteln. (KWh/Jahr)


    Die einzelnen Wohnungen benötigen jedoch einen Wärmemengenzähler.


    Über diese einzelnen Wärmemengenzähler werden dann die Kosten der gekauften Energie (z.B. Peletts) zugeordnet.


    Das ist aber nicht so einfach wie es scheint.

    Denn es gibt noch weitere Punkte, die man beachten muß.


    1. CO2 Abgabe:


    Ab dem Jahr 2023 muß auch noch die CO2 Abgabe je nach Energiebedarf des Hauses auf Mieter und Vermieter aufgeteilt werden.

    Umso schlechter die Dämmung des Hauses ist, umso größer wird der Vermieteranteil. (KWh/qm/Jahr)


    2. Stromverbrauch der Heizung:


    Wird auch teilweise als sog. Allgemeinstrom umgelegt und den Heizkosten zugerechnet.


    3. Energiebedarf für Warmwasser:


    Auch die Erzeugung des Warmwassers muß über einen extra Wärmemengenzähler erfaßt werden.



    Eine rechtssichere Nebenkostenabrechnung kann eigentich nur von einer Firma erstellt werden, die darauf spezialisiert ist.

    Hier gibt es eine zugehörige Software, die jährlich auf die sich ändernden Gesetzesvorgaben angepaßt wird.


    Sicher kann man bei einer Einzelwohnung auch selbst versuchen, eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen.

    Mit absoluter Sicherheit würde ich jedoch sagen, daß dies nur gut geht, wenn der Mieter dies auch so akzeptiert.


    Kritisch wird es immer dann, wenn die Nebenkostenvorauszahlung zu niedrig angesetzt wurde und der Mieter eine relativ hohe Nachzahlung zu begleichen hat.


    Beispiel:


    Bei einem 5 Familienhaus (5 Mieter) benötigt man folgende Zähler:


    6 Wärmemengenzähler (5 x für Wärme der 5 Wohnungen und 1 x für Brauchwasser)

    Für jede Wohnung einen Kaltwasserzähler und je einen Warmwasserzähler - insgesamt also 10 weitere Zähler;

    Für jede Wohnung einen Stomzähler und einen Allgemeinstromzähler - insgesamt also 6 weitere Zähler;


    Alle Zähler am Jahresende oder bei Mieterwechsel ablesen.

    Pelettstand (oder Ölstand) ablesen;

    Bei Zählertausch die alten und neuen Zählerstände berücksichtigen.

    Die Zähler (für WW, KW und Wärme) müssen alle 5 bzw. 6 Jahre getaucht werden (Eichpflicht);


    Dann hat man noch einen sog. Hauptwasserzähler, der den gesamten Wasserverbrauch ermittelt.


    Das ist aber nur das Thema Heizkosten bei einer Nebenkostenabrechnung.

    Für einer kompletten Nebenkostenabrechnung sind noch mindestens 10 bis 15 weiteren Punkten zu beachten.

    Rauchmelder, Haftpflichtvers., Wohngebäudeversicherung, Mietkosten für Zähler, Kaminkehrerkosten, Müllabfuhr, Kanal- und Wassergebühren .... u.s.w.


    Es muß auch festgelegt werden, wie die entsp. Nebenkosten umgelegt werden - über Quadratmeter der Wohnung oder über die Personenanzahl, oder über die Zählerwerte;

    (wird im Mietvertrag vereinbart)

    Hallo Jense19,


    Wenn Dein Kessel nicht moduliert, dann kann das folgende Gründe haben.

    Die Steuerung hat 2 Parameter für die Modulation:


    1. Kesseltemperatur über Sollwert (in der Regel größer 84 °C)

    2. Abgastemperatur über Sollwert (kann man einstellen über die Software - Werkseinstellung um die 190 °C)


    Wenn dann keine Modulation erfolgt, dann stimmt etwas anders nicht.


    Die Primärluftmenge nicht über Stufen 2 - entspricht 73 % in der Anzeige.

    Ich vermute, du hast zu viel Primärluft.


    Hohlbrände sind natürlich ein eigenes Thema. Speziell bei Fichtenholz nicht zu vermeiden.


    Kesselkreispumpe auf Stufe 3 - Maximalleistung, sonst bekommst du die Wärme nicht weg.


    Wenn du Ablagerungen bei den Turbos und im Abgasrohr hast, dann hast du keinen Holzvergaser, sondern du schürst ein Lagerfeuer.

    Das bedeutet deine Verbrennung ist nicht optimal. Du produzierst kein, oder zu wenig Holzgas.

    Es dürfen nur lose Ascheablagerungen dort vorhanden sein.


    Ich vermute auch, daß dir die Sekundärluftwerte nicht bekannt sind.

    Die beiden Stellschrauben zur Einstellung sind nicht zufriedenstellend. Lambdamessung erforderlich....??

    Hallo Jense 19


    Ich heize seit 15 Jahren mit dem gleichen Kessel (Solarbayer HVS 25E) und habe auch den Ladomat im Einsatz.


    Bei einer 72 er Patrone pumpt die Kesselkreispumpe bis ca. 74 °C das Wasser im Kessel (im Kreis) herum, erst dann öffnet der Ladomat voll und das heiße Wasser wird in die Puffer gepumpt.


    Bei einer 78 er Patrone pumpt die Kesselkreispumpe bis ca. 81 °C das Wasser im Kessel (im Kreis) herum, erst dann öffnet der Ladomat voll und das heiße Wasser wird in die Puffer gepumpt.

    Das bedeutet nun, daß erst ab 81 °C die Pufferladung richtig beginnt.

    Der Kessel beginnt aber bei 87 °C zu modulieren - reduziert die Primärluft und somit die Leistung.

    Du hast also nur ca. 6°C Spreizung, um die Wärme optimal in die Puffer zu laden.

    Außerdem, wenn die Kesseltemperatur so hoch gefahren wird, besteht auch noch das Risiko, daß beim Überschreiten der Soll-Abgastemperatur, ebenfalls der Kessel zu modulieren beginnt.


    Du kannst nun also wählen, was du bevorzugst.


    Ich habe seit 15 Jahren eine 72 er Patrone einbgebaut und bin damit voll zufrieden.

    Damit kann ich bereits bei 74 °C mit der Pufferladung beginnen und habe genug Abstand (Reserve) zum Modulationsbeginn.

    In diesem Fall steigt die Kesseltemperatur erst dann an, wenn die Puffer voll sind bzw. voll werden.

    Es ist in diesem Fall eine Reserve ist von 74 °C bis 87 °C vorhanden.

    Wir hätten auch Platz für 100 KWp auf dem Dach.

    Aber:

    Wir haben absichtlich die Leistung auf 25 KWp begrenzt.

    Warum:

    Ab größer 25 KWp wird ein Rundsteuerempfänger vorgeschrieben, der wieder zusätzliche Mietkosten verursacht.


    Bereits jetzt haben wir eigentlich zu viel Strom....und müssen das meißte davon (für weing Geld) einspeißen.

    Ist eben eine Frage der Effizienz und Wirtschaftlichkeit...



    Von März bis Mai 2024 , haben wir noch 28 KWh aus dem Netz bezogen.


    Warum eigentlich noch 28 KWh? (eigentlich wären es doch Null KWh)

    Weil des System ein Schalthysterese hat, die auf 1 Minute eingestellt ist. ??

    Wir haben vor einigen Wochen eine 25KWp - Anlage gebaut;

    Kombiniert mit einem 10 KWh-Stromspeicher;

    Zusätzlich mit einer intelligenten Walbox;


    Ausrichtung Süd;


    Montage: Nicht so einfach, da die DC-Leitungen vom Stall zum Haus in 8 m Höhe (frei) verlegt werden mußten;


    Ertrag: 25 000 KWh/Jahr; (geplant - wird evtl. mehr werden?)


    Preis: 40 000 Euro;


    Mal schauen, wie es nach einem Jahr aussieht;

    Mein Bruder hat auch eine Heizomat-Hackschnitzelheizung mit 50 KW;


    Die Anlage läuft problemlos und störungsfrei seit ca. 5 Jahren.


    Allerdings:

    Es ergibt sich ein erheblichen Mehrverbrauch von 20 bis 30 % gegenüber einer Holzvergaserheizung. (hatte er früher)


    Warum:

    Der Restsauerstoffwert der Hackschnitzelheizung ist bei der Verbrennung wesentlich höher als beim Holzvergaserkessel.

    Es ist bei Heizomat noch nicht möglich eine Hackschnitzelheizung zu bauen, die ähnlich niedrige Restsauerstoffwerte hat.


    Außerdem sind weitere Störgrößen zu beachten:


    1. Hackschnitzel sind meißt feuchter als Scheitholz - schlechterer Wirkungsgrad...

    2. Die Größe der Hackschnitzel ist auch entscheidend; (grober oder feiner gehäckselt);

    3. Die Anlage läuft meißt mit den gleichen Einstellwerten;

    4. Auch hier geht der Hackschnitzel-Ofenhersteller auf Nummer sicher: - hoher Restsauerstoff (bis zu 15 %) - ergibt niedrigere Belastung der Bauteile...


    Damit trotzdem ein vernünftiger Wirkungsgrad erzielt wird, werden extrem niedrige Abgastemperaturen angegeben, die nur am Prüfstand erreicht werden.

    Welche Nutbreite zu eine Kette paßt, ist sicher ein Thema.


    Aber nicht das einzig entscheidende. (ist eher sekundär...)


    Genauso wichtig ist die Viskosität des Sägekettenöls und auch die Fördermenge und der Förderdruck der Ölpumpe.


    Alles muß zusammenpassen.


    Am besten passt das, wenn man Säge, Kette und Sägekettenöl von einem namhaften Hersteller einsetzt. Der hat das aufeinander abgestimmt.


    Dann hat man auch über einen Temperaturbereich von Minus bis Plus optimale Voraussetzungen. (auch die Temp. spielt eine Rolle)


    Wenn man jedoch Sägen, Ketten und Öl, wild kombiniert, dann ist das fast wie ein Lotteriespiel....



    Einfache Überprüfung, ob die Säge richtig geschmiert wird:


    Bei jedem Sprit-Auftanken, muß auch der Sägekettenöltank nachgefüllt werden.


    Wird hier zu wenig Öl nachgefüllt, oder ist der Öl-Tank komplett leer, dann stimmt etwas nicht.


    Also:

    Etwas 3/4 des Öltankvolumens wird bei Nachtanken nachgefüllt. (so stimmt das ein namhafter Hersteller ab)





    Der Weg nach 39291 Schopsdorf ist übrigens nicht der Weg zu mir, sondern zu einem anderen Heizer, der seinen Solarbayer-Kessel funktionsfähig umgebaut hat.

    Er hat den Umbau, mit einer Drehschieber-Lösung, ähnlich dem Original LC-Kessel gemacht.


    Der Weg zu mir wäre nach 90587 Obermichelbach;

    Bei mir ist der Umbau etwas anders realisiert, nämlich mit zwei Lüftern, einen für Primär und einen zweiten für Sekundär.


    In beiden Kesseln ist ein Rüttlersystem eingebaut, das die Hohlbrandneigung verhindert.

    Landmaschinenmechaniker, das ist fast die perfekte Ausgangsbasis;


    Du kannst im ersten Schritt einmal bei Solarbayer anfragen, was ein Umrüstkitt für deinen Kessel auf LC (Lambda-Controll) kostet;


    Dann sieht man weiter....



    Dann solltest Du im zweiten Schritt einmal abklären, wie weit du nach 39291 Schopsdorf hast.

    Dort kannst Du dir einem Kessel anschauen, der auch für Fichtenholz optimale Voraussetzungen hat.

    Die mechanischen Umbauten kannst Du alle selbst erledigen;

    Danke für die ausführliche Info. Was muss ich tun damit der gescheit funktioniert. Kann ich das allein und was wird das wieder kosten? :/

    Du mußt das komplett alleine machen, da niemand einen solchen Umbau für dich macht.


    Eine Machaniker, oder Elektriker-Ausbildung wäre von Vorteil.

    Du solltest dir auch einige solche Kesselumbauten vorher anschauen. - Empfehlung;

    Es gibt mehrere Lösungsansätze, die funktionieren;

    Hallo Peter, du hast das im Jahr 2002 schon einmal super erklärt:

    Hier Dein Text von damals


    jede Verbrennung braucht Sauerstoff. Um aber vollständig zu verbrennen benötigt jeder Brennstoff eine bestimmte Masse an Sauerstoff. Hängt von der Zusammensetzung des Brennstoffs ab. Wenn genau jedes brennbare Teilchen soviel Sauerstoff bekommt wie es zur vollständigen Verbrennung benötigt nennt man das stöchiometrisch vollständige Verbrennung mit Lambda gleich eins. Unter dem Strich heißt das kein Luftüberschuß. Technisch ist es aber so, dass bei Lambda eins nicht jedes brennbare Teilchen genug Sauerstoff bekommt. Also verbrennt man mit Sauerstoffüberschuß um unverbrannten Brennstoff zu vermeiden. Je höher der Sauerstoffüberschuß bzw. die Lambda-Zahl desto geringer die Wahrscheinlichkeit dass unverbranntes durch den Kamin zieht. Allerdings hat das einen gravierenden Nachteil. Die Verbrennungsluft besteht nur aus ca. 21% aus Sauerstoff und ca. 79% aus Stickstoff und anderen Gasen. Mit steigender Lambda-Zahl wird also auch mehr anderes Gas von Raumtemperatur auf Abastemeperatur aufgeheizt und durch den Kamin gejagt. Eine vernünftige Lambda-Zahl ist deshalb ein Kompromiss aus unverbranntem und Abgasverlust. Und dem Kühleffekt durch mehr andere Gase.


    Abhängigkeit der Brennkammerform allein würde ich als nicht gravierend bezeichnen. Wichtiger ist das Zusammenspiel von Luftführung und Brennkammerform. Je turbulenter, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jeses brennbare Teilchen auch genügend Sauerstoff bekommt. Sonst hat man auf der einen Seite hohen Luftüberschuss und auf der anderen Seite Sauerstoffmangel.


    Lambda 1 heißt stöchimetrisch vollkomene Verbrennung Lambda 2 ist 100% Luftüberschuß. Bei Sauerstoff von 5% wäre das eine Lambda-Zahl von 1,25 wenn Abgasmenge gleich der Luftmenge wäre. Hoffe ich habe mich nicht verrechnet. Ist schon eine Zeit her, dass ich das gelernt habe (n sollte).


    ciao Peter


    Genau das ist das Thema, umso höher der Restsauerstoffwert, umso höher der Holzverbrauch.


    Deshalb sollte doch ein wesentlich teurer Kessle hier ein Vorreiterrole spielen.


    Da der obige Bericht aus dem Jahr 2002 stammt, hat sich in den letzten 22 Jahren hier offensichtlich nicht viel getan.


    Warum auch? - wenn man solche Kessel teuer verkaufen kann....









    Alles richtig, daß diese teuren Kessel problemloser laufen, als diese Billigkessel.

    Wer sich also nicht mit Umbauten, Elektronik, Verbrennung u.s.w. beschäftigen will, ist damit bestens bedient.


    Das Positive zum Schluß:

    Jense19, hat mit seinem problembehafteten Billigkessel immer noch die Möglichkeit, den Kessel so umzubauen, daß ein super Abbrand möglich ist, der sich gegen einen wesentlich teureren Kessel nicht zu verstecken braucht.

    Aber dafür ist natürlich einiger Aufwand notwendig.


    [Moderation]

    Der Beitrag wurde aufgeteilt. Siehe Restsauerstoff-Diskussion.

    Was mich immer verwundert:


    Diese teuren Kessel laufen alle mit einem Restsauerstoffwert zwischen 7 und 8 %.


    Das ist Absicht des Herstellers, um die Kesselbelastung zu minimieren. (stimmt)


    Ein Billigkessel mit Lufttrennung und Lambdaregelung läuft problemlos mit 3 bis 4,5 % Restsauerstoffwert.


    Mein Kessel läuft nun seit 15 Jahren mit einem solch niedrigen Wert.


    Ich habe bisher noch keinen noch so teuren Kessel gesehen, der ab Werk mit einem so niedrigen Werten ausgeliefert wird.


    Ich lass mich jedoch gerne von Gegenteil überzeigen, falls es tatsächlich so einen Kessel geben sollte.


    Noch extremer ist es bei Hackschnitzelheizungen, die zwischen 10 und 15 % laufen.


    Umso höher der Restsauerstoffwert, umso schlechter der Wirkungsgrad.


    Somit haben alle noch so teuren Kessel die mit 7 % laufen keine Chance gegen einen gut optimierten Kessel, der mit z.B. 4 % läuft.


    Aber dafür ist natürlich einiger Aufwand erforderlich, der nicht von jedem erbracht werden kann.


    Entspr. Umbauten wurden bereits mehrfach in einigen Beschreibungen aufgezeigt.

    Hier wurden vorraging Billigkessel erfolgreich optimiert.


    Es ist überhaupt keine Herausforderung einen Kessel mit 7 % Restsauerstoff zu bauen, der dann natürlich eine reduzierte thermischen Belastung hat.


    Dazu noch viel kostet, mehr Holz verbraucht, (wegen dem hohen O²-Wert), evtl. dann auch eine längere Garantie hat;


    Wegen dem hohen Restsauerstoffwert dieser Kessel ist auch die Hohlbrandneigung wesentlich vermindert.

    Warum?

    Wie definiert man einen Hohlbrand?


    Wenn bei meinem Kessel der O²-Wert über 4.5% steigt, dann ist das Hohlbrand.

    Bei einem Kessel, der mit 7 % ausgeliefert wird, ist das noch lange kein Thema.


    Ich kenne Heizer, die sagen:

    Der Kessel brennt so schön und das stundenlang.

    Das ist die subjektive, realistische und auch ehrliche Meinung dieser Heizer, mit den problemlosen, teuren Kesseln.

    Wenn man nichts anderes kennt, durchaus verständlich.


    [Moderation]

    Der Beitrag wurde aufgeteilt. Siehe Solarbayer HVS 25E: Keine Leistung, Kessel stinkt, Züge verrußen

    Natürlich kann man problemlos Bretter und sonstiges Bauholz verbrennen.


    Stufe 1.


    Um die Zusammenhänge zu verstehen, beginnt das problemlose heizen bereits beim Schneiden des Holzes auf die richtige Länge.

    50 cm sind ein Muß;


    Kurzlänge können allenfalls nur oben aufgelegt werden.


    Stufe 2:


    Beim Spalten des Holzes wird die Holzgasentwicklung festgelegt.

    Klein spalten mehr Gas;

    Grob spalten weniger Gas;


    Stufe 3:


    Trocknen - sollte klar sein;

    Ein Jahr- Südseite ist optimal;

    Licht - Luft und Sonne;

    Die üblichen Holzfeuchtemesser mit zwei Messspitzen sind nur Schätzeisen;

    Eine Darrprobe zeigt den richtigen Wert;


    Stufe 4:


    Das Einschlichten in den Ofen ist auch sehr wichtig.

    Hier kann man viel falsch machen....


    Lose einschlichten erzeugt wenig Gegendruck für die Primärluft;

    Dicht einschlichten erzeugt mehr Gegendruck für die Primärluft.


    Das Einschlichten des Holzes ist sozusagen die Primärluftbremse, und somit eine Luftbremse für die zugeführte Luft.


    Das sind alles Störgrößen, die man einigermaßen in den Griff bekommen muß.


    Das gelingt manchmal mehr manchmal auch weniger gut.


    Die Luft sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands.

    Wenn nun also ein Hohlraum vorhanden ist, dann wird dort mehr Luft zugeführt und an dieser Stelle die Holzgasentwicklung erhöht.

    Das führt dann speziell bei Fichte zum ersten Hohlbrand, da die angrenzenden Bereiche nicht nachrutschen.


    Wunsch wäre also ein gleichmäßig dichter Holzstapel im Vergasungsraum.


    Da wir jedoch kein genormtes Holz mit gleicher Größe haben, ist dieser Einschlichtprozess dem Können des Heizers überlassen.


    Um das einigermaßen zu kompensieren ist der Spaltvorgang (Stufe 2) wieder zu erwähnen.


    Wenn man nur einen Punkt falsch macht, dann funktioniert ein Holzvergaser überhaupt nicht zufriedenstellend.