Posts by mur1m

    ...Pelletbunker kannst du zur Not auch leicht selbst bauen...

    Ich habe mir einen kleinen Behälter auf einer Kunststoffpalette mit OSB-Platten gebaut, der Pellets für ca. einen Monat fasst.

    Wenn man nur gelegentlich mit Pellets heizt, reicht das vollkommen.


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    Hat auch gut funktioniert, als ich letzten Winter für zwei Monate im Urlaub war.

    Überer einen Monat liefen die Pellets, die restliche Zeit die Ölheizung. :)

    Hab mir es jetzt nochmal angesehen, nicht das ich Unsinn schreibe und es vielleicht falsch in Erinnerung habe. :saint:

    Stimmt aber. Die letzten drei Monate habe ich 273,76 kWh für die Warmwasserbereitung (200 Liter Speicher) benötigt.

    Heizung (Holz/Pellet/Öl) läuft bei mir maximal 6 Monate im Jahr, meist weniger.


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    ##### Nachtrag


    Schon interessant. :/

    Der Standbyverbrauch des Holzkessels ist so hoch wie der Verbrauch der Waschmaschine.

    Wäre also eine Überlegung wert die Holzheizung im Sommer komplett vom Strom zu nehmen, wenn die Energie was kosten würde. :D

    Ich hab das nur per Zeitfenster von 10.30 bis 19 Uhr "eingeengt", die Wärmepumpe läuft bei uns 2 bis 4 Stunden am Tag

    So läuft es bei mir mit "normalen" Warmwasserspeicher und einem 2 kW Heizstab für 50 €.
    Verbrauch rund 91 kWh im Monat.


    Bei meinen derzeitigen Kosten von 0,08 € /kWh (Strom) im Sommer und 0,04 €/kWh (Holz) im Winter (im Mittel 0,06 €/kWh) müsste man sich mal ausrechnen, nach wie viel Jahren sich der Mehrpreis (rund 1300 €) einer Brauchwasserwärmepumpe lohnt. ;)

    Anstatt eine Auffangwanne unter den Speicher zu stellen, war mir der Gedanke gekommen, den gesamten Fussboden um 5 bis 8 cm abzusenken und komplett abzudichten. Falls es mal knallt...

    Ich kenne zwar die örtlichen Gegebenheiten nicht, halte aber eine Schutzwanne im Aufstellraum nicht für notwendig, wenn sich darunter kein sensibles Geschoss befindet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pufferspeicher mal so eben komplett seinen Inhalt verliert ist sehr gering.


    Kritischer sehe ich dann schon, dass ELT-Raum und Heizraum nicht räumlich getrennt sind.


    Die EltBauVO und die FeuVO fordert nämlich eine strikte Trennung der Anlagenarten und definierte bauliche Schutzhüllen, um Brandgefahren zu vermeiden.

    Das kann je nach Bundesland aber leicht variieren, da die Verordnung in Landesrecht umgesetzt wird. Ausschlaggebend sind hierbei auch die Anlagengrößen. Möglich, dass deine Anlage noch nicht darunter fällt. Die genauen Daten habe ich jetzt nicht im Kopf.


    Auch die Stäube, die im Heizraum entstehen sind für elektrische Anlagen nicht gerade förderlich. ;)

    Aber ich würde Dir empfehlen die Verteilrohre und Heizflächen auf Wärmepumpentaugliche Vor- und Rücklauftemperaturen auszulegen. Wenn Pellets unverschämt teuer sind und Du ggf. nicht mehr mit Holz schüren willst oder kannst hast Du die Rückfallebene: WP ist ohne Probleme möglich.

    Hier stimme ich zu. Heizflächen für geringe Vor- und Rücklauftemperaturen auslegen. Das steigert auch die Effizienz einer Holzheizung.
    Statt der zusätzlichen Wärmepumpe würde ich aber lieber Klimasplitgeräte empfehlen. Die haben dann einen doppelten Nutzen (heizen und kühlen), zumal die Wärmepumpe dann wohl dank seines Holzvorrates die meiste Zeit ungenutzt wäre.

    Mir ist das neue Gebäudemodernisierungsgesetz bekannt.

    Doch vielen Verbrauchern scheint nicht klar zu sein, dass der Einbau einer neue Öl- oder Gasheizung langfristig hohen Kosten und Wertverlust verursacht.


    Wer jetzt in eine neue Öl- oder Gasheizung investiert, verbrennt nicht nur fossile Energieträger, sondern langfristig auch sein Geld durch steigende Brennstoffpreise, Nachrüstpflichten und sinkende Immobilienwerte. Die Wirtschaftlichkeit solcher neuen Anlagen ist extrem fraglich.


    Ich persönlich könnte nicht mit guten Gewissen zu solchen Anlagen raten.

    Erstmal würde ich prinzipiell von Solarthermie abraten und immer für Photovoltaik plädieren.
    Lässt sich viel flexibler und effizienter nutzen und du kannst den Energie-Überschuss immer sinnvoll verbraten. Stichwort Klimaanlage. ;)


    Aber wenn du nun unbedingt deine Solarthermie bauen willst, lässt sich das auch auf dem Schienensystem der PV-Anlagen realisieren.

    Hier auf die Tragfähigkeit achten und ggf. Halterungsanzahl erhöhen.



    Ich kann nur sagen wenn unser 1800 W Balkonkraftwerk kaum was bringt, läuft unsere Solarthermie schon.

    Du kannst jetzt dein 1800 Wp Balkonkraftwerk auch nicht mit einer Solarthermieanlage vergleichen.
    Die Solarthermie wird ja nicht nur 1800 W haben. ;)

    Neustart gemacht, und Display Einstellungen kontrolliert.

    Und nun?

    Vermutlich ist der Bewegungssensor defekt und löst dauerhaft aus.
    Wenn du keine komplexen elektronischen Kenntnisse hast, bleibt dir dann wohl nur noch das Display zu tauschen oder vom Service tauschen zu lassen.
    Alternativ kannst du es auch erstmal mit geringer Helligkeit weiter leuchten lassen. ;)


    Wie alt ist denn der Kessel? Vielleicht hast du auch noch Garantie drauf, oder Fröling wechselt das Display auf Kullanz.

    Hallo Boris,


    herzlich willkommen im Forum.


    Erst einmal Respekt. :thumbup:


    Ich finde es spannend, dass du mit 55 Jahren noch den Schritt gehst und ein neues Eigenheim planst und baust.


    Da du über einen großen Brennholzvorrat verfügst, ist deine Entscheidung gegen eine Wärmepumpe für deine persönliche Situation verständlich, wobei ich als Fachmann deine schlechten Erfahrungen mit der Wärmepumpentechnik nicht teilen kann.


    Auch wenn du nur auf Holz setzen willst würde ich dir empfehlen, einmal einen Kobi-Kessel mit Pelletfunktion anzusehen.

    Gerade mit 55 Jahren sollte man auch an die Zukunft denken. ;)


    Es werden möglicherweise Zeiten kommen, in denen das Holzmachen oder das regelmäßige Nachlegen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so einfach ist, oder du auch mal verreisen willst. Mit einem Pelletkessel hast du dann eine komfortable Alternative. So bleibst du flexibel und bist für die kommenden Jahrzehnte gut aufgestellt.


    Es muss auch keine komplexe Pelletlösung mit riesigen Lager sein. Ich habe mir z.B. für den "Erstfall" drei Paletten Pellets (Sackware) hingestellt und einen kleinen Container aus OSB-Platten gebaut der die Pelletmenge für ca. einen Monat heizen fasst.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Bauprojekt.

    Hallo Iceman,


    ich habe mich beim Einbau bewusst gegen automatische Wirbelatoren entschieden, da ich hauptsächlich mit Holz heize. Die Pelleteinheit meines Kombikessels soll nur dann laufen, wenn ich gesundheitlich nicht in der Lage, oder verreist bin.


    Da ich meinen Kessel ohnehin alle ein bis zwei Tage bestücke, kann ich dann den Griff für die Wirbelatoren auch problemlos manuell betätigen.


    Bei Fröling ist für die Automatik ein Motor verbaut, der natürlich auch ausgefallen kann und zusätzliche Kosten verursacht.


    Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition nicht, wenn man ohnehin regelmäßig am Kessel ist.

    Seit ich meinen Scheitholzvergaser-Pellet-Kombikessel habe, fällt kaum noch Dreck an. Gar nicht zu vergleichen mit dem alten Gusskessel :)


    Im Winterhalbjahr (Mitte Oktober bis Mitte März) muss ich den Aschebehälter nur aller ein bis zwei Monate entleeren. In den restlichen Monaten ist der Kessel außer Betrieb und die PV-Anlage übernimmt.


    Im Sommer führe ich dann die Wartung durch, bei der ich den Makita-Bausauger VC2021L mit Staubbeutel nutze.

    Bisher gab es dabei keinerlei Probleme.


    Ich glaube nicht, dass sich für mich da eine Anschaffung eines Aschesaugers lohnen würde. ;)

    Bei Fröling gibt es die Möglichkeit der manuellen Befüllung des Tagesbehälters.

    Schlauch vom Tagesbehälter lösen, dorthin verlegen wo die Pellets hingeblasen weden sollen und dann die manuelle Befüllung über die Steuerung starten.

    So würde ich vorgehen. ;)

    Die Leistung der Heizstäbe ist im Tagesverlauf deutlich (2 bis 3kW) über der von der Steuerung berechneten Heizlast. Wie kann dass sein? Die Temperatur im Heizungskeller ist über den Tag hinweg um 3°C angestiegen. Kann der Puffer so viel Verlust haben?

    Das kommt darauf an wie gut die Wärmedämmung des Puffers ist.
    Genaue Werte findest du im Datenblatt deines Puffers. ;)

    Meine Puffer (Energieeffizienzklasse C) haben z.B. lt. Datenblatt einen Wärmeverlust von 129,4 W. Das entspricht 3105,6 W in 24 Stunden.
    Isolierung 130 mm Polyester

    Fassungsvermögen 750 Liter