Habe das Thema mal grob durchgelesen,
man kann es sich echt kompliziert machen. Jedenfalls in meinem Speicher schichtet alles so wie es soll. Warmwasser ist immer vorhanden weil ich bestimmt 800 Liter Reserve gelassen habe im Puffer, ist an die FriWa von PAW. Fußbodenheizung hat bisher max. 30°C Vorlauf benötigt (Heizschlangen liegen (in unserem KfW70 Haus) nur 10cm auseinander. Heute, bei 10°C Außentemp. steht der Mischer bei knapp 24°C und ca. 23 die im Rücklauf. Im Haus ist es immer zwischen 22 und 23 Grad in allen Räumen.
Und wenn ich das Haus mal einen Tag nicht heize ist davon nicht viel zu merken. Habe ich aber keine Brauchwasserreserve dann habe ich die Familie aber gegen mich.
Ist der Puffer nun groß genug gewählt so kann man getrost mal auf Vorrat heizen oder auch mal früher weil ja genug Reserven vorhanden sind. Ich jedenfalls bin nicht Sklave meiner Heizung sonder heize dann wann es mir passt. Im Winter bei scharfen Frost (-10°C) alle zwei Tage, im Sommer ca. alle 2 Wochen.
Wärmeverluste? Man muss den Puffer, wenn man es nicht will, nicht komplett aufheizen. Dann bleiben unten eben die 20°C und die strahlen nun wirklich nicht viel Energie ab. Da ist es egal ob ich ein oder zwei Puffer nutze. Falls noch einmal Solar kommt, der Puffer wird auch dies heiße Wasser schichten, egal ob ich nun ein oder zwei Puffer besitze, da habe ich keine Bedenken.
Ich habe vor zwei Wochen eine Heizung in der Garage nachgerüstet damit man auch Schuhe, Handschuhe oder Jacken trocknen kann. Der Rücklauf wurde im unteren 1/4 des Puffers gesetzt. Auch wenn 40°C zurück kommen und diese geschichtet werden, die Fußbodenheizung wird damit fertig, ebenso damit, falls die FriWa wärmeres Wasser durchlassen sollte. Die Rücklaufleitungen sind allerdings sehr kalt und gehen ganz unten in den Puffer. Bei der FriWa beginnt aber das "Vermischen im Puffer" wenn ich die Zirkulationspumpe der FriWa dazu nehme und die Zirkulationstemperatur auf 40°C stelle. Ist aber unnötig und bleibt somit ungenutzt. Dies Wasser könnte aber immer noch von der Fußbodenheizung verwertet werden.
Die Abstrahlverluste des Puffers werden spätestens beim Dachausbau der Garage komplett genutzt.
Bisher werden sie zum Teil über die Hausbelüftung genutzt indem eine gebaute Frischluftbox oben auf dem Puffer steht. Diese wird später so ausgelegt, dass diese zwei Böden hat. Der Untere Boden nimmt die gesamte Pufferstellfläche ein. Im Winter wird der untere, zum Puffer stehende Boden genutzt, im Sommer der obere und der untere Boden verschlossen oder belüftet, mal schauen. Provisorisch ist es schon hergestellt, hoffe im Frühjahr hier weiter machen zu können. Ebenso kommt dann in der "Winter" Box ein Wärmetauscher der über Eigenzirkulation oder durch einen Heizkreis die Luft erwärmen kann. Desweiteren wird zusätzlich die Ansaugluft über einen zweiten Wärmetauscher, an dem 150 Meter 32er Polyrohr angeschlossen wird, vorgewärmt oder gekühlt. Dieses Rohr liegt bereits in gut 1m Tiefe um mein Grundstück und soll im Winter als Vorheizung und im Sommer als Kühlung dienen. Die Wärme vom Sommer wird dann theoretisch im Boden gespeichert bzw. umgekehrt.
Dann gilt es noch die Wandheizungen in den Dachschrägen mit unterzubringen die einmal über Puffer zum Heizen, zum Anderen aber auch zum Kühlen (evtl. die kalten Temperaturen unten im Puffer - im Sommer noch mal messen ) zu nutzen. Aber da lasse ich mir auch noch etwas einfallen. Somit sind, außer im Sommer, Pufferverluste zu 100% ausgeschlossen.
Was ich sagen wollte - Ein Puffer ist nie zu groß. Schichten tut ein einzelner Puffer auch perfekt. Mein umgebauter Gastank hat einen Durchmesser von (meine ich) 125 cm und ist schon ziemlich hoch. Gut, ein Bekannter hat auch einen baugleichen 5.000 Liter Gastank an einen 13kw Holzvergaser - das geht gar nicht zumal das Haus schon mehr verbraucht als der Vergaser leisten kann.
MfG
Bernd