Posts by Künzel Heiztechnik GmbH

    Moin zusammen!


    danke Karlheinz für die Mühe, das hat bestimmt einiges an Zeit in Anspruch genommen. Aber Du hast es bereits selbst gut dargestellt. Es ist eben ein Ergebnis von verfügbaren Daten und der Umgang mit diesen.


    Ich kann natürlich nur für meine Familiengeschichte sprechen, möchte das aber als Denkanstoß nutzen, dass man nicht alles so hinnehmen sollte, was einem von ChatXY usw geboten wird. 1910 in Guben als Ofenbau gegründet, nach dem 2. Weltkrieg 1950 neu in Pinneberg als PaKü Werk gegründet, wurden damals hauptsächlich Küchenherde und -öfen für Koks, Kohle, Torf und Holz gebaut, die 10.000 Einheiten wurden bereits im Jahr 1962 erreicht. Was danach gelaufen ist, entzieht sich leider größtenteils meiner Kenntnis, Aufzeichnungen gibt es kaum mehr. Im Jahr 1984/85 haben wir uns als Firma Paul Künzel GmbH & Co. KG mit einem anderen Hersteller (hier gar nicht aufgelistet) um die Marktreife des ersten HV für Einfamilienhäuser ein Rennen geliefert. Ende der 80er bis Ende der 90er war die Firma mit über 50.000 Künzel HV am Markt vertreten. Küchenherde, Kessel mit oberem Abbrand, Ölkessel, Pufferspeicher etc kamen den gesamten Zeitraum mit entsprechenden Stückzahlen hinzu, sind mir aber nur teilweise bekannt. Zwischen dem Jahr 2000 und 2012 wurden ungefähr weitere 50.000 Biomassekessel gefertigt. Es gab dazu mehrere Markenkunden, die den Künzel HV unter eigener Marke in Schweden, Polen, Ungarn, Österreich und der Schweiz verkauft haben. Die Firma schloss im Jahre 2012 ihre Tore, wenige Jahre nach Übergabe der GF an eine externe Führung.


    Die Künzel Heiztechnik GmbH gibt es erst seit 2013. Da passen dann auch ungefähr die KI Zahlen ;)


    Weiterhin viel Spaß mit der interessanten Sammlung! Gerade unter Beachtung von Faktoren wie Firmengeschichte, Markengeschichte und OEM-Kunden, ist da ja vielleicht noch ein wenig mehr rauszuholen.



    Mit freundlichen Grüßen


    Tim Künzel

    Moin!


    Ihr habt schon vieles richtig erklärt, hier noch ein paar Anmerkungen und allgemeine Ergänzungen zum Thema:


    Die schon damals zu den Kesseln verkaufte RLA hat eine feste Temperatur von 63°C. Zwischen der RLA und dem Kessel sollten somit über 60°C im Betrieb messbar sein. Wenn kein Thermometer verbaut wurde, hilft ein Infrarotthermometer. Die RLA sollte alle 3-5 Jahre gewartet werden.


    Wenn eine weitere Heizquelle an der Anlage hängt und der HV nicht abgetrennt ist, muss auf Kondensation im HV-Brennraum geachtet werden.


    Eine Abgastemperatur von 180-200°C spricht für sehr sehr saubere Wärmetauscherflächen (und müsste nach zwei Tagen merklich höher steigen) oder für eine relativ schwache Vergaserflamme. Die Abgastemperatur darf bei den alten Modellen gerne dauerhaft bei über 200 - 240°C liegen. Die Kesseltemperatur selbst sollte bei mindestens 72°C liegen und darf auch ruhig 10°C mehr betragen.


    Weitere Gründe für eine niedrige Abgastemperatur beim BT31 wären

    - sehr oft: falscher Aufbau vom Brenner (z.B. Brennertopf hängt in den Oberplatten, das führt zur Abkühlung der Vergaserflamme)

    - schwache Gebläse => Flügelräderkanten optisch und haptisch auf Abtragungen prüfen, circa alle 10 Jahre tauschen

    - Brennstoffe wie z.B. überlagertes Holz (Totholz) oder auch zu kurz gelagerte Eiche


    Das Reinigen der Kesselwände mit einem scharfkantigen Werkzeug oder einer sehr festen Stahlbürste ist grundsätzlich eine schlechte Idee, die entstehenden Kratzer können Feuchtigkeit bzw. dann auch korrosive Säuren aufnehmen und an Ort und Stelle halten. Dort könnte das Material also über kurz oder lang geschwächt werden. Es kann aber auch aus dem Druckkörper selbst Probleme geben, die für Korrosion sorgen. Wenn Luft (Sauerstoff) in der Anlage ist, können Luftblasen an ruhigen, strömungsarmen Stellen im Kesselkörper anhaften. Diese "Bläschen-Korrosion" haben wir schon in mehreren Anlagen vorgefunden. Es entstehen dann von der Innenwandung her Rostblasen, die ggf. irgendwann in den Feuerraum aufbrechen. Das ist dann wie bei einem älteren Kotflügel, auf dem man von außen auch erstmal nichts oder nur eine leichte Beule sieht, drunter ist aber nur noch Rost. Diese Art der Korrosion kann punktuell mit nur einem Bläschen, als auch flächig mit 20-30 Löchern auftreten. Fremdpartikel im Heizungswasser können ebenfalls negative Einflüsse haben. Im Allgemeinen sollte man mit dem heutigen Wissen deutlich mehr an die Wichtigkeit der Heizungswasserqualität denken, Heizungspumpen und Ventile werden es einem ebenfalls mit längerer Lebensdauer danken. Aufgrund einfacherer Technik und größerer Toleranzen war das früher nicht so ausschlaggebend (Thema Energieeffizienz).


    P.S.: Das Auskleiden, wie bei Holzfreund5, ist oftmals aus verschiedenen Gründen eine gute Idee, wenn man in der Anlage Leistungsreserven hat. Im Betrieb sorgen die Steine für eine Rückstrahlung in das Feuer und Erhitzen es noch mehr, damit entstehen weniger Emissionen und weniger Dreck. Nach dem Betrieb nehmen sie Feuchtigkeit aus dem Brennraum auf, die sie mit dem nächsten Abbrand wieder abgeben.


    Schönes Wochenende!


    Mit freundlichen Grüßen


    Tim Künzel

    Moin davidus212,


    sollte eine Entscheidung für das Haus getroffen werden, kannst Du Dich auch gerne bei uns direkt melden und Unterlagen oder auch den Kundendienst (kostenpflichtig) anfordern. Dieser kommt nach Absprache bei Euch vorbei und Du erhältst eine Einweisung in die HV-Anlage. Keine Angst vor Feuer! ;)

    Von Vorteil wäre es natürlich auch, wenn Du mit dem Hzb vom aktuellen Hausbesitzer in Kontakt treten würdest.


    In jedem Fall wünsche ich viel Erfolg beim Immobilienkauf!


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Moin liebe Gemeinde,


    dieser Fall entwickelt sich leider als etwas unangenehmer, obwohl wir die Akte über diesen Kessel bereits als "erledigt" geschlossen hatten. Ich möchte natürlich erstmal mein Bedauern aussprechen, so sollen die Erfahrungen beim Holzheizen nicht aussehen. Ich möchte auch gleich anführen, dass der Kunde den Kessel aufgrund der "schlechten Funktion" zurückgeben wollte. Eine mangelhafte Funktion konnte jedoch vor Ort ausgeschlossen werden, eine Rücknahme wurde von uns somit abgelehnt.


    Einer der Hauptgründe für die Einweisung/Inbetriebnahme ist, neben dem grundsätzlichen Funktionscheck, natürlich auch die Einweisung des Kunden. Wenn der aber schon weiß wie man mit Holz heizt, dann kann man da nicht viel vermitteln. Das ist manchmal etwas frustrierend für den Mitarbeiter vor Ort, gehört aber mit zum Job. Ich ziehe einige Punkte aus dem von unserem Kundendienstmitarbeiter verfassten und vom Kunden unterschriebenen Bericht:


    - Anlage ist nicht nach Künzel-Vorschlag gebaut... Funktion der Anlage ist fragwürdig.

    - Holz ist Mischholz, zu grob, auch Käfer und Totholz, Restfeuchte gemessen 19-22% - insgesamt nicht in Ordnung.

    - mit Kunde über Holzbeschaffenheit gesprochen, die Qualität steht lt. Kunde nicht zur Diskussion (?)

    - Haus für Kesselleistung deutlich zu groß / nicht alles beheizt (aus Rücksicht auf Kundendaten keine nähere Auskunft)

    - Anlagenfunktion wie der Kunde sich das wünscht nicht realisierbar / eigene Differenztemperatursteuerung und Umschalttemperaturen (?)

    - Kesselfunktion ist komplett gegeben, alles überprüft

    - Kundendienst empfiehlt Anlagenumbau nach Künzel-Vorschlag (eventuell Sonderanlage 11) aus Planungsmappe

    ...


    Mögliche Gründe für "zu laut", "zu dreckig" und "zu wenig Leistung" finden sich alle in den o.g. Punkten wieder. Wir sprechen über den Kundendienst sehr selten ein Betriebsverbot aus, außer es geht um Leib und Leben und davon waren wir hier zum Zeitpunkt der Kontrolle weit weg. Aber bei den gegebenen Voraussetzungen kann sich aber auch in relativ kurzer Zeit z.B. Glanzruß in den Abgaswegen gebildet haben!? Der Umstand tut mir für den Kunden wirklich leid, wer möchte schon einen Kunden mit einer verräucherten Stube, aber eine grundsätzlich mangelhafte Funktion des Kessels möchte ich hier ausschließen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Hallo Uwe,


    bitte mal bei uns anrufen und das Problem mit der Technik besprechen. 04101 7000-0


    Mir ist zu Ohren gekommen, dass wir in den dunkelsten Ecken des Lagers noch ein paar Relais der Firma Kuhnke haben... vielleicht ist ja das passende Teil dabei. 🍀


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel


    Moin Karlheinz,


    danke, dass Du darauf eingehst. Gerne kläre ich an der Stelle auf, denn so liest es sich leider sehr einseitig.


    Von uns wurde der 28. November bzw. ein Einsatz in der 48. Kalenderwoche vorgeschlagen, also eine Woche später, als ursprünglich angenommen. Der Kunde hat uns daraufhin mitgeteilt, dass er allgemein unter der Woche sehr unflexibel bzgl. der Anwesenheit zu Hause sei und da keine Zeit hat. Man hat sich telefonisch nach Alternativterminen erkundigt und auf den 07. Dezember geeinigt. Auch wenn meine Monteure unter der Woche bereit sind mal nach 18 Uhr zu arbeiten (freitags dann allerdings auch zu Hause sind), war hier kein früherer Termin möglich. Das wird hoffentlich ein ganz toller Tag 🍀


    Die "weite Ferne" gibt es an der Küste Richtung Horizont. Wir haben sogar zwei davon, gerne mal gucken kommen!


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Wenn H. Künzel an einer Lösung interessiert ist, verstehe ich nicht warum sich dann niemand bei mir persönlich meldet. Und erst hier reagiert wird nachdem man hier mal was öffentlich wird.


    Hallo Schmidtskatz,


    wir hatten den Auftrag für Ihren Kessel bereits von Ihrem Heizungsbau (= unser Vertragspartner) im System. Ein neuer Auftrag für den gleichen Heizkessel wurde daher nicht eingeplant und das entspricht meiner Vorgabe an unseren Kundendienst. Wir können nicht Aufträge vom Handel, vom Heizungsbau und vom Endkunden für dasselbe Gerät annehmen. Für uns war die Vorgabe "ab Ende Oktober" maßgeblich, dafür haben wir einen unterschriebenen Auftrag und planen das dann auch so ein. Etwas starr, dafür aber plan- und umsetzbar. Bitte kommunizieren Sie mit Ihrem Heizungsbau darüber. Unser Kundendienst wird Sie diese Woche über die Terminplanung informieren, das ist der Punkt an dem Sie als Endkunde von uns mit ins Boot geholt werden. Ihre Anwesenheit ist natürlich für die Einweisung/Inbetriebnahme wichtig!


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel (immer lösungsinteressiert)

    Hallo Schmidtskatz!


    Kurz und schmerzlos die mir vorliegenden Informationen aus dem Kundendienst:


    - Ihr Kessel stammt tatsächlich aus der Charge mit den teilweise falsch gepolten Gebläsen (04/2023)***

    - unser Kunde = Ihr Heizungsbau wurde direkt nach Bekanntwerden des Problems am 20.04.23 von uns schriftlich informiert

    - am 26.04. hatte Ihr Hzb Kontakt zu unserem Kundendienst, es wurde eine spätere Bearbeitung zusammen mit einer Einweisung vereinbart

    - der Auftrag zur Einweisung wurde vom Hzb am 05.10.23 mit der Terminvorgabe "ab dem 26.10.23" eingereicht


    Aufgrund der Herbstferien und der bereits erwähnten Vorlaufzeit von circa 3 Wochen, wird man sich voraussichtlich nächste Woche mit Ihrem Heizungsbau auf einen gemeinsamen Termin für die Folgewoche verständigen. Bitte haben Sie noch ein paar Tage Geduld, Hilfe ist unterwegs! 🔥



    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel



    ***Das Gebläse hat dadurch beträchtlich weniger Luftleistung - ein Betrieb ist nicht empfehlenswert (und sieht nicht aus wie im Werbevideo)!

    Moin Schmidtskatz!


    Aktuell sind wir bei circa 3 Wochen Vorlauf für Inbetriebnahmen. Wenn Ihr Auftrag vorliegt, sollten Sie also bereits einen Terminvorschlag erhalten haben... ich werde mich morgen schlau machen, ob es Gründe für eine Verzögerung gibt.


    Machen Sie sich bitte keine Sorge über die Gebläselautstärke, das gehört so nicht!


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Moin die Herren!


    Erstmal vielen Dank für die guten Tipps und Hinweise, wie fast immer hier! 👍🏼


    Und dann muss ich meinen Techniker am Telefon in Schutz nehmen, er hat sich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt. Es kam tatsächlich schon mal bei einer Lieferung von Motorbaugruppen zu einem Verdrahtungsfehler, so dass die Gebläse nach rechts liefen. Die richtige Laufrichtung vom Gebläse ist wie von Ihnen beschrieben nach links und sollte hier somit nicht das Problem sein. Bitte kontrollieren Sie das ggf. nochmal.


    Grundsätzlich ist für eine gute Vergasung immer ein dickes Glutbett (faustdick bzw. verdeckte Turboscheibe) notwendig, damit das darüber liegende Holz auch richtig ausgasen kann. Beim Kamin-HV läuft das Gebläse nach dem Start auf der hörbaren Stufe 6 (100%) und reduziert sich innerhalb von circa 45 Minuten auf eine normalerweise nicht mehr hörbare Betriebsstufe 2 bis 3. Zu dem Zeitpunkt wird das Rauschen der Vergaserflamme hörbarer sein, als das Gebläse. Wenn das Gebläse durchgehend hörbar ist, dann sind vermutlich die Soll-Betriebstemperaturen nicht erreicht oder der Türkontaktschalter löst nicht aus. Dieser soll beim Öffnen der Tür das Gebläse auf Stufe 6 laufen lassen, damit austretende Rauchgase zu einem Großteil im Bypass über der Tür abgesaugt werden. Das würde aber bei geschlossener Tür zu einem beschleunigten Abbrand unter Volllast führen und wird hier eher nicht der Fall sein. Aber sowohl die geöffnete Kesseltür, als auch die Gebläsestufe im Betrieb, wird auf dem Display angezeigt.


    Die Kesseltemperatur sollte bei 72 - 80°C liegen, das Abgas bei circa 140 - 160°C. Wenn wir über 180°C erreichen, liegt das an Palettenholz mit unter 10% Restfeuchte oder an verschmutzten Wärmetauscherflächen. Allgemein ist die Holzwahl für den Betrieb ein wichtiges Thema. Dicke Eichenknüppel oder Scheitholz mit mehr als 20% Restfeuchte taugt nichts, schon gar nicht zum Starten, Designerholz muss es aber natürlich auch nicht sein.


    Thema Rücklaufanhebung: Der Rücklauf am Kesselanschluss muss über 60°C (circa 63°C) betragen, denn bei unter 60°C läuft der Kessel zu kalt (unter Soll) und dann wird die Gebläsedrehzahl ebenfalls nicht reduziert. Wir raten zu einem Anlegethermometer direkt vor dem Kesselrücklaufanschluss. ***


    Zu guter Letzt möchte auch ich Ihnen eine Einweisung für Ihren Kessel empfehlen. Auch wenn es Geld kostet, selbst die erfahrensten Feuerteufel lernen mit neuer Technik immer noch dazu. Ihre Zufriedenheit und die Erfahrung deutlich mehr Energie aus dem Holzscheit zu erzeugen, darauf kommt es am Ende an.


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel



    *** joe: Es wurden nur die Dehnpatronen an das aktuelle RLA-Modell angepasst. Bei einer Kesselleistung von <20 kW neigen viele am Markt erhältliche Rücklaufanhebungen zum Temperaturabfall bei geringer Kesselleistung. Daher geben wir seit einigen Jahren die 72°C Patrone beim HV17 und Kamin-HV mit, dann sind >60°C gewährleistet und damit ein effizienter und sauberer Betrieb.

    Hallo Stephan,


    wie von Andreas bereits erwähnt, gibt es bei uns Unterstützung. Der Kessel wurde von uns gebaut und unter Oertli verkauft, er entspricht unserem HV17. Oertli hat allerdings eine andere Steuerung verbaut. Da sind wir nicht allwissend, aber bei allen anderen Themen zu dem Kessel können wir mit telefonischer Beratung (04101-70000) oder auch mit einem Kundendiensteinsatz gerne Unterstützung anbieten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Hallo Daniel,


    konnten die fleißigen Forenmitglieder helfen? Ich hätte auch erstmal den Hinweis mit dem Dip-Schalter zur Umstellung von Saugzug auf Druckgebläse gegeben.


    Ansonsten muss ich auch die Frage stellen, ob Du Dir mit dem 811er bzw. mit dem Baujahr des HV sicher bist? Ab 2004/2005 wurden alle HV über die Abgastemperatur geregelt und das 811er ist zur Regelung über die Kesseltemperatur gedacht. Bitte prüfen! Ansonsten such bitte nach einem Schaltfeldmodell 412, 414, 614 oder 812. Die werden regelmäßig in der E-Bucht usw. angeboten. Dann schau natürlich auch nochmal nach, ob der Abgastemperaturfühler noch da bzw. heil ist. Wenn das alles passt, wird der Kessel mit Sicherheit auch besser und sauberer laufen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Moin Lushifushi,


    wir haben die letzte Updateversion 1.12 für das TS621 auf dem Server liegen. Wenn Sie diese haben möchten, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst per EMail oder Telefon. Wir senden Ihnen gerne eine EMail mit dem Update als zip-Datei kostenfrei zu. Sie benötigen für das Update eine SD-Karte mit 128 MB bis max. 2 GB. Dann ist Ihnen hoffentlich geholfen!


    Mit freundlichen Grüßen

    Tim Künzel

    Hallo Horst,


    ich drücke die Daumen, dass er dicht geblieben ist. Die Arbeit sieht auf jeden Fall sehr sauber aus.


    Wir hatten die HVs mit Lambdasteuerung ja schon in den 90er Jahren, die ist dann bei der Weiterentwicklung des Kesselkörpers und einer neuartigen Luftführung wegrationalisiert worden. Die Zukunft bringt natürlich auch neues mit sich, für eine Produktankündigung wäre es dennoch etwas früh und es wird sich zumindest kurzfristig dahingehend nichts ändern.


    Die aktuelle Version des Künzel HV ist äußerlich vom Vorgänger nicht wirklich zu unterscheiden (schlechtes Marketing), auch von den Abmessungen her nicht. Innen sieht es sicherlich an vielen Stellen anders aus. Die seit 2006 grundlegend veränderte Konstruktion mit wassergekühltem Brennerboden anstelle der modularen, manchmal anfälligen Brennerunterbauten, hat sich absolut bewährt. Auch die Standzeiten der wenigen Verschleißteile haben sich durch die Wasserkühlung teilweise vervielfacht.


    Ein Versprechen auf 25 Jahre kann ich trotzdem nicht geben, ich bitte um Nachsicht ;)


    Mit freundlichen Grüßen
    Tim Künzel

    Hallo Horst,


    es handelt sich um einen Zuganker - eine Vorrichtung, die die Außenkesselwand mit der Innenkesselwand verbindet. Diese sind an mehreren Stellen durchgeschweißt. Bei Überdruck würde so ein Druckbehälter sonst dicke Backen machen, die Anker halten die Form. Empfehlen kann ich das Aufschweißen einer Blechplatte natürlich nicht, aber es soll schon mal geklappt haben ;) Die große Frage ist, ob es sich "nur" um eine offene Schweißnaht handelt oder um allgemeinen Materialschwund. Auch der wäre nach 26 Jahren nicht ganz verwunderlich.


    Austauschen sollten Sie den Kessel aus Gründen der Betriebssicherheit in jedem Fall, auch wenn eine Reparatur erstmal Abhilfe schafft. Ein einzelner fehlender Zuganker alleine ist nicht schlimm, dafür sind die Kessel stabil genug gebaut, aber wer weiß schon, wie es um den Rest steht!?


    Fragen Sie sonst auch gerne für Tipps und Tricks bei uns in der Technik nach!


    Mit freundlichen Grüßen
    Tim Künzel