Hausbock (Hylotrupes bajulus)

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      • 1

      • # 8865

      Hausbock (Hylotrupes bajulus)

      Guten Abend,

      Ich verfeuere momentan totes Nadelholz und ich sehe in manche Scheite Löcher von Hausbockkäfer. Ist es gefährlich dieses [lexicon]Holz[/lexicon] im Heizungsraum zu bringen zum nachtrocknen? Köntte es sein das die Hausbocken wach wirden und sofort zum Dachstuhl fliegen ? Wer weiss mehr?

      mfg
      Alfons
      • 2

      • # 8868
      Hallo,
      der Käfer ist nur unter der Rinde zu finden
      da brauchst du dir keine sorgen zu machen verbrenn auch
      gerade so ein [lexicon]Holz[/lexicon] da es bei mir schon ewig im Heizraum liegt.

      MfG
      holzwurm99



      DC-30-RS besitzer seit 2013 und wirt ab 29.08.2013 eingebaut mit 3200 Liter Pufferspeicher, bin schon
      jetzt gespannt wie das Teil ab geht nach so einen kleinen HV denn ich hatte.
      Ab 21.09.2014 Steuerung mit Logic Therm.
      • 3

      • # 8873

      holzwurm99 wrote:

      Hallo,

      der Käfer ist nur unter der Rinde zu finden da brauchst du dir keine sorgen zu machen verbrenn auch gerade so ein [lexicon]Holz[/lexicon] da es bei mir schon ewig im Heizraum liegt.

      Der Hausbock geht nicht nur unter die Rinde, der leistet ganze Arbeit.



      Ich hab auch [lexicon]Brennholz[/lexicon] mit diesen Viechern im Garagenkeller und Holzschuppen.
      Bei der Übertragung der Larven auf das Konstruktionsholz des Gebäudes müssen einige Bedingungen für die Tiere vorhanden sein.

      Klick..................Weit verbreitet und sehr gefährlich.......Der Hausbock, Hylotrupes bajulus (L.)
      Woody

      Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
      Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

      Albert Einstein, *1879 †1955 Physiker

      Wird unsere heutige Welt überleben ?......Klick.......up.picr.de/14123126bu.pdf

      Post was edited 1 time, last by Woodstoker ().

      • 4

      • # 8878
      Ich hatte auch mein erstes [lexicon]Holz[/lexicon] trocken mit vielen,vielen Käfern geholt. Das habe ich vorsichtshalber nur direkt von draußen in den HV verbracht, damit die Tierchen es schön warm haben. Ich hätte Sorge dieses [lexicon]Holz[/lexicon] im Haus zu lagern.
      Von wegen nur unter der Rinde, die gehen quer durch das [lexicon]Holz[/lexicon]. :cursing:

      Ralf
      NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.
      • 5

      • # 8887
      Ich hab die auch, vorallem im Nadelholz.
      Ins Haus kommen die mir aber auf keinen Fall! Nur direkt durch den Ofen.
      Habe Holzbalkendecken.
      Gruß, Wolfgang

      Wer fragt ist noch Dumm, wer nicht fragt bleibt Dumm!
      • 7

      • # 9877

      Larven-Taxi

      So wie ich das sehe, werden die Tierchen im Stadium der Larve in´s Haus verbracht.

      Man liest dazu:

      "

      Die Larven des Käfers, der seine Eier in Holzrisse legt, brauchen 3 bis 6, manchmal auch bis zu 12 Jahre für die Entwicklung zum fertigen Vollinsekt (Imago).

      Nach der langen Fraßzeit als Larve im [lexicon]Holz[/lexicon] und der am Ende folgenden Verpuppung (Metamorphose, Verwandlung der Larve zum Käfer), verlassen die fertigen Hausbockkäfer nun durch die charakteristischen ovalen Löcher mit einem Längsdurchmesser von 5 bis 10 mm das [lexicon]Holz[/lexicon], um sich fortzupflanzen.

      "

      Jetzt müssten also schon fertige Käfer im Brennholz sein und just ausfliegen um sich fortzupflanzen, in den 14 Tagen im Heizungskeller bzw. genau in dieser Zeit die Metamorphose abgeschlossen werden.

      Bei der Entwicklungszeit von 3 bis 12 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit dafür wohl eher gering.



      Aber ich gebs zu, ich habe den alten Dachstuhl auf einem Stapel neben der Scheune gelagert, den möcht ich auch lieber heute als morgen durch den Kamin jagen!



      Grüße
      DC30GSE + ACD01 + 10,5m² Solar, 1900ltr Puffer+200ltr Brauchwasser im 1.Puffer
      • 8

      • # 9878
      Wenn man [lexicon]Holz[/lexicon] bekommt dann sind es ja meistens kranke Bäume die irgendeinen Befall haben sei es "Käfer" aller Art oder "Pilzbefall" aller Art. Bäume mit einem Pilzbefall sind genau so gefährlich. Wie hatten mal Bäume bekommen die waren schon einige Zeit oder Jahre gelagert und zeigten argen Pilzbefall d.h. große Flecken. Da meine Frau Pilzberaterin ist hat sie sie untersucht und einer hatte Hausschwamm. Das ist der bösartigste Pilz den es gibt. Da das [lexicon]Holz[/lexicon] trocken war haben wir es sofort in Wärme umgestzt. Der Hausschwamm der weiß aussieht geht durch 50 cm starke Betonwände durch. Sichtbarer Pilzbefall der aussieht wie ein großer Fleck oder eine Schicht an Bäumen ist mit Vorsicht zu behandeln. Es sei denn die schönen runden Pilze Porlinge genannt die man außen sichtbar sieht. Diese werden zu Schmuck verarbeitet. Ein Baumpilz ist ja essbar der gelbe Schwefelporling.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      Propangas GK
      WW Boiler 300 lt
      • 9

      • # 9880

      Fachwerkhaus wrote:

      So wie ich das sehe, werden die Tierchen im Stadium der Larve in´s Haus verbracht.



      Jetzt müssten also schon fertige Käfer im Brennholz sein und just ausfliegen um sich fortzupflanzen, in den 14 Tagen im Heizungskeller bzw. genau in dieser Zeit die Metamorphose abgeschlossen werden.

      Bei der Entwicklungszeit von 3 bis 12 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit dafür wohl eher gering.



      Aber ich gebs zu, ich habe den alten Dachstuhl auf einem Stapel neben der Scheune gelagert, den möcht ich auch lieber heute als morgen durch den Kamin jagen!



      Das Problem könnte aber sein, dass beim hantieren mit dem Brennholz die Larve herausfällt und sie sich gezwungenermaßen ein neues Zuhause suchen muss!
      Gruß, Wolfgang

      Wer fragt ist noch Dumm, wer nicht fragt bleibt Dumm!
      • 10

      • # 9928
      Wie gefährlich ist es denn wirklich mit dem Pilzbefall?

      Ich hab im jetzigen [lexicon]Holz[/lexicon] was ich reingefahren habe ein paar wenige Scheite die diesen weißen Hausschwamm?? Befall haben. Es lagert noch gut eine Woche bis es verbrannt ist. Ernsthafte sorgen muss man sich bestimmt nicht machen ?? :?:
      • 11

      • # 10099

      Moonbull wrote:

      Fachwerkhaus wrote:

      So wie ich das sehe, werden die Tierchen im Stadium der Larve in´s Haus verbracht.



      Jetzt müssten also schon fertige Käfer im Brennholz sein und just ausfliegen um sich fortzupflanzen, in den 14 Tagen im Heizungskeller bzw. genau in dieser Zeit die Metamorphose abgeschlossen werden.

      Bei der Entwicklungszeit von 3 bis 12 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit dafür wohl eher gering.



      Aber ich gebs zu, ich habe den alten Dachstuhl auf einem Stapel neben der Scheune gelagert, den möcht ich auch lieber heute als morgen durch den Kamin jagen!



      Das Problem könnte aber sein, dass beim hantieren mit dem Brennholz die Larve herausfällt und sie sich gezwungenermaßen ein neues Zuhause suchen muss!


      Dann habe ich erst recht keine Bedenken. Glaube nicht, dass die Larven Plastersteine fressen.

      Mal im Ernst, ich glaub ganz so dramatisch muss man es nicht nehmen. Der Heizraum ist i.d.R. trocken, sowohl die Luft dort als auch angrenzende Bauteile. Sowohl ein Pilz als auch die meisten Holzzerstörenden Insekten benötigen eine gemeinsame Grundlage um sich entwickeln/bestehen zu können: Feuchtigkeit.

      Wenn ich nur mal von meinem Heizraum ausgehe (in dem ich auch das [lexicon]Holz[/lexicon] für 1-2 Wochen vorhalte):

      Betonpflaster am Boden, Natursteinmauern aussenrum und eine Kappendecke (Stahlträger+Beton). Zusätzlich ist es da noch trocken. Da mach ich mir jetzt erst mal keine Sorgen.

      Zu dem Zeitpunkt, zu dem das [lexicon]Holz[/lexicon] zum verbrennen in den Heizraum kommt, sollte es so trocken sein, dass weder Pilz noch Larve darin leben wollen. Zum trocknen von nassem [lexicon]Holz[/lexicon] ist der Heizraum nicht der rechte Ort.



      Grüße

      Michael
      DC30GSE + ACD01 + 10,5m² Solar, 1900ltr Puffer+200ltr Brauchwasser im 1.Puffer
      • 12

      • # 10102
      Da hast du wohl recht. Ich war ein wenig Hypochonder.

      Das Brennholz hatte unter 20% Feuchtigkeit. Das Brennholzlager hatte 0% an der Außenseite. Der Heizungstraum ist mit 35-40% Rel. LF auch sehr trocken. Zudem Fußboden + Decke aus Beton.

      Jetzt ist das [lexicon]Holz[/lexicon] verfeuert. Beim neuen Einstapeln habe ich jetzt drauf geachtet das bedenkliche [lexicon]Holz[/lexicon] gleich zu verfeuern.
      • 13

      • # 145843
      Ich hatte auch schon mal Probleme mit Hausbock, da mein Haus schon etwas älter ist. Dann musste ich auch einen Schädlingsbekämpfer beauftragen, der alle betroffenen Stellen mit einer Wärmebehandlung bearbeitet hat. Das hat auch gut geholfen, seit dem habe ich keine Probleme mehr mit Hausbock. Es war auch ein echter Schock, den Hausbock in meinem Haus zu entdecken, zum Glück habe ich direkt einen Schädlingsbekämpfer angerufen.



      Moderation: Den Link (Schädlingsbekämpfer) habe ich als unerlaubte Werbung angesehen und herausgenommen. Der Beitrag wurde aber dadurch nicht verfälscht.
      • 14

      • # 145847

      Fachwerkhaus wrote:

      Sowohl ein Pilz als auch die meisten Holzzerstörenden Insekten benötigen eine gemeinsame Grundlage um sich entwickeln/bestehen zu können: Feuchtigkeit.
      Holz mit Pilzbefall sollte man beobachten und zwar schon wenn man es zum trocknen stapeln will. Zu dem Zeitpunkt ist es noch feucht und Pilze gleich welcher Art können...... noch weiter im Holz wirken! Es kann ja sein das man einen gefallenen Stamm bekommt dort siedeln sich gerne Pilze an. Es kann auch passieren das im Grundstück ein Brett irgendwo lag und es hat sich eine weißlich graue Stelle gebildet... Vorsicht es kann unter Umständen der Hausschwamm sein. Das Holz dann umgehend ohne Zwischenlagerung sofort in den Kessel. Wenn man das Brett bis zum nächstem heizen im Heizkeller hinlegt können die Sporen in der Wärme oder wie auch immer sich ausbreiten. Hausschwamm ist der gefährlichste Pilz für Häuser. Man will es nicht glauben aber die Versuchsanstalt (Umweltschaden) hat den Versuch gemacht. Er geht durch 1 m dicken Beton durch. Mit Glas alles hermetisch abgedichtet und er kam auf der anderen Seite an. Meine Frau als Kreispilzberaterin wird mind. 1 x im Jahr zu Eigenheim Besitzer gerufen in Verbindung mit Schädlingsbekämpfung. "An meinem Dach Balken (Dachziegel war kaputt) ist so komisches weißes Zeug" oder im feuchten Keller an der Wand.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
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