Durchschnittliche Lebensdauer ATMOS HV

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      • # 10969

      Durchschnittliche Lebensdauer ATMOS HV

      Hallo Leute!

      Anlässlich des weiteren Ablebens eines Atmos DC20 im zarten Alter von 6 Jahren an der Heizungsfront stellt sich mir nun die Frage wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung eines Atmos HV eigentlich ist??

      Ich beginne hier mit 2 Beispielen:

      Nummer 1.) Atmos DC32 GS, Jänner 2014, hintere Füllraumwand von Feuerraumseite durchkorrodiert 6 Jahre alt!

      Nummer 2.) Atmos DC20 GS,März 2014, Schweißverbindung im Rauchgaskanal total abgerissen (ca 1 € großer runder Riss, lt Kunde mit Knallgeräusch und anschließendem massiven Wasserauslauf) Totalschaden, nicht zu schweißen, da nicht zugänglich, ebenfalls 6 Jahre alt!

      Beide Kessel mit funktionierender RL Anhebegruppe mit 62°C und ausreichendem Puffervolumen!

      Vor 10 Jahren (bis vor 4 Jahren) habe ich damit begonnen Atmos zu verkaufen, die Bewerbung des Atmos war "Einfach, ohne überflüssigem Schnickschnack, robuste Ausführung"!.

      Inzwischen bin ich zur Ansicht gelangt; einfach, nicht robust, schlechter Wirkungsgrad, miserable Verarbeitung, schlechte Schweißnähte, hohe Verschleißteilerfordernis, überteuerte Ersatzteile (Stichwort Ventilator), mühsam zu reinigen, große Probleme mit Atmos bei Gewährleistungsproblemen...........und und und!

      Im Endeffekt ein Bananenprodukt, welches erst beim Kunden reift ( man beachte all die vielen "Verbesserungen" welche viele Heizer konstruieren), man sollte allerdings auch bedenken dass dadurch strenggenommen die Betriebszulassung erlischt!

      Grüße zum beileidigem Gedenken!

      Hannes / ESBG
      • 2

      • # 10971
      Meinen Atmos hab ich direkt aus CZ geholt zum Preis von 1412,-
      Die Düse war nach 4 tonnen HBK so verschlissen das ich sie mit Feuerzement repariert habe und die Bilder der verschlissenen Düse zum CZ-Atmoshändler schickte, der mir die Düse ohne Probleme austauschte :thumbup:
      Die ausgebessete Düse mit Feuerzement hält bis heute noch.
      Eine Preisauskunft über den unteren Kugelraum ( 80,-) und des Ventilators ( 134,50,-) beim CZ-Händler fand ich nicht zu teuer.

      Mein Fazit:

      Du kannst für den Preis mit einem Atmos aus CZ deine Hütte nicht billiger beheizen. Wenn ich 1400,- auf 6 jahre Lebensdauer vom Kessel rechne macht das eine Jahresabnützung von ~ 300,- was ich doch in Ordnung finde.
      Nicht anders sehe ich das in Deutachland, da es dort ja BAFA gibt.
      Meinen Atmos hab ich deswegen in CZ geholt, da es in Österreich keine Förderung mehr gibt für HV, und ich nicht gewillt bin den Importeuren das Geld in den Ar..h zu schieben.

      Und nach 6 Jahren bekommst ja noch vom Schrotthändler ein paar Cent für´s Alteisen :D und Schamotte brauchst bei 6 Jahren Lebensdauer auch nicht tauschen, also noch mal gespart :D
      Gruß fjko

      Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
      Vorstellung

      Post was edited 2 times, last by fjko ().

      • 3

      • # 10973
      Hallo fjko!

      Deine Rechnung geht so nicht ganz auf, denn nicht jeder kann nach Tschechien fahren und dort den Kessel holen, im oben angeführten Fall kostete der Kessel in Österreich 3200,-€ (incl Mwst.) und die Düse war nach 3 (drei) Jahren am Ende, was teilweise auch auf die Nutzerbedienung zurrückzuführen ist!

      Der Ventilator (nur der Motor) kostet in Österreich als Originalersatzteil derzeit Liste 314,-€ (mit Mwst.) !!!

      Ich fahre sicherlich nicht für einen Sparefrohkunden 150 km nach Tschechien nur um den Ventilator billiger zu kaufen!

      Wenn ich nun Deine Rechnung neu aufstelle, dann kam eine Heizsaison für den Kunden (mit 1 Düsenstein und 1 Mondstein) OHNE Montagekosten auf etwa 564,-€ + das [lexicon]Holz[/lexicon] dazu!

      Da der Kessel nun einfach "Hin ist" muß er auch erneuert werden was etwa 1 Tag eine Partie (2 Mann) ist, was sich mit weiteren rund 650,-€ sowie einem neuen Kessel zu Buche schlägt!


      Aber dies alles geht an meiner Frage vorbei, denn ich würde gerne wissen wie lange ein Atmos durchschnittlich Lebensdauer hat, alles andere ist in diesem Falle sowieso schon egal!
      • 4

      • # 10974
      Hallo,

      die tschechiche Republik ist seit 2004 in der EU. Auch die Tschechen haben nun Kostendruck durch technische und sonstige Auflagen etc.. Da könnte es ja durchaus sein dass das zu Lasten der Qualität geht.

      @ fjko:

      diese Rechnung mag zwar für dich gut aussehen, aber wenn sich jemand alle sechs Jahre einen neuen Wärmeerzeuger einbauen lassen muss, dann sieht die Rechnung etwas anders aus.


      Gruß Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 10975
      Mein Kessel ist seit dem Kauf 2005 defekt gewesen. Ich habe es nicht gemerkt weil ich ihn drucklos betrieben habe siehe meinen Beitrag dazu Atmos Qualität.
      Atmos Qualität[/]
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 6

      • # 10976

      Hannes/ESBG wrote:

      ...die Bewerbung des Atmos war "Einfach, ohne überflüssigem Schnickschnack, robuste Ausführung"!.


      Wenn ich ein Low-Budget Gerät kaufe muß ich eben mal davon ausgehen das es eventuell nur eine begränzte Lebensdauer hat. Das ist eben beim Atmos auch so.
      Ich kenne Atmos HV in meiner nähe die laufen schon 8 Jahre ohne Probleme. M.M.n. kommt es doch auf den Betreiber und auf die Pflege an wie lange so ein Teil hält.

      Kaufe ich mir einen Dacia, kann ich nicht davon ausgehen das dieser so lange hält wie z.B. ein BMW. Mann wird mit dem Dacia auch nach 6 Jahren seine Probleme haben durch die HU zu kommen.
      Es ist halt nur schwer zu verstehen das ein BMW in Deutschland oder Österreich das selbe kostet wie in Tschechien, jedoch umgekehrt ein Atmos in Österreich oder Deutschland doppelt so teuer ist wie in Tschechien :whistling:

      3200,- für einen 20 kw Atmos und das schon vor 6 Jahren ist schon heavy ?( Da hätte er sicher schon ein besseres Gerät bekommen für wenig mehr Teuros :meinung:
      Ist aber nix gegen dich Hannes, da du ja nicht die Listenpreise für Österreich machst für den Atmos
      Gruß fjko

      Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
      Vorstellung
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      • # 10978
      Bei Nutzungsdauer unter 10 Jahren friert mir das Blut ein.
      Mein GK ist über 40 Jahre alt und hat in seinem Leben alles gefressen was brennt. Rücklaufanhebung war ein Fremdwort für ihn....
      Ok, ok, der technische Fortschritt und der Umweltschutz muß auch gebührend beachtet werden; trotzdem muß alles im Rahmen bleiben.
      Da wird mir ja schon Angst, bevor mein geplanter KC in Betrieb geht. :thumbsup:
      Viele Grüße Claus :)
      • 8

      • # 10986
      Vom GK kann ich das auch bestätigen. Mein GK 21 war auch über 30 Jahre alt. Wenn ich den heute noch hätte wäre schon lange der Schorni durch Nachbarn alarmiert worden. Sie konnten genau sehen wann ich Steinkohle Rohbraunkohle oder Koks gefeuert habe. Rund 10 to habe ich im Jahr im Mix habe ich in Wärme umgesetzt. Aber das waren eben andere Zeiten. Heute würde ich das aus Umweltbewußtsein nicht mehr machen.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
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      • 9

      • # 10987
      Also das mit dem "low Budget Kessel" kann ich in diesem Falle nicht nachvollziehen!

      Ein Heizkessel ist schließlich keine Bierdose welche man ganz einfach in den Keller stellt und nach einmaligem Gebrauch in die Altmetallbüchse wirft, wenn sich angesichts der sowieso schon weitverbreiteten Ansicht dass Geräte "grad einmal die Gewährleistung überleben müssen" das noch weiter verbreitet, dann sind wir wieder beim Lagerfeuer zwischen 2 Steinen angelangt!

      Wie erklärt man einer Familie mit 4 schulpflichtigen Kindern wo die Mutter zuhause ist und der Vater im Monat 1500 heimträgt, dass eben der Kessel nur eine Lebensdauer von 6 Jahren hat!

      Ich weiß selbst dass sich manchmal schon ein bischen Pech mit mancher Investition dazuschleichen kann, aber nach meinen persönlichen Erfahrungen mit Atmos in den letzten Jahren sehe ich manches etwas differenzierter!

      Da wird das "preiswerte" Holzheizen plötzlich zum absolutem Luxusunternehmen, denn eine Gastherme mit vernünftigen Abgaswerten hätte NUR 1200,-€ gekostet und würde sicher noch einige Jährchen zuverlässig ihre Dienste erfüllen.
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      • # 10989
      Mir wurde schon gesagt, wenn die Atmos Qualität sich nicht verbessert, wollen sie aussteigen. Der Atmos hält sich nur noch durch den Preis und BAFA. Da kommen schon manche ins grübeln. Selbst der Schorni fragt sich schon wie das zustande gekommen ist.
      Denn es gehört ja auch der Service dazu wenn es um Garantie geht.
      Bei Attak ist schon ein Händler ausgestiegen, bei Garantie hat der Hersteller Service sehr nach gelassen.
      MfG Jürgen



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      • 11

      • # 10990
      Hallo Jürgen!

      Ich möchte hier einmal einige Dinge in den Raum stellen welche zu einer funktionierenden Heizung einfach dazugehören:

      1.) Ein Heizkessel ist essentieller Bestandteil eines Hauses und sollte damit mindestens 10 Jahre Lebensdauer bei normaler Nutzung erreichen!

      2.) Verschleißteile sind technisch bedingt, allerdings sollten diese auch eine angemessene Lebensdauer haben (z.B. Düsenstein min 5 Jahre)!

      3.) Die Bedienung sollte dem vernünftigen technischen Stand angepasst sein, weder absoluter hightech Schnickschnack, aber auch nicht steinzeitlich (Thermostateinstellungen Atmos)!

      4.) Die Abgaswerte eines HV sind immer ein Problem (CO-Wert) aber wie Atmos die Prüfungen bestanden hat ist mir ein Rätsel (bin Messbefugt)!

      5.) Dass die Wirkungsgradangaben das blaue vom Himmel herablügen ist eine Tatsache, aber eine Abgastemperatur von 230 bis 280°C ist Energieverschwendung ersten Ranges!

      6.) Füllraumangaben und Abbrandzeiten welche nicht im entferntesten der Realität entsprechen sind eigentlich nicht zulässig und fallen unter Betrug (Anwendung der ISO 9001...2...etc.)!

      7.) Wenn von 10 Kesseln 3 innerhalb von 5 Jahren an Schweißnähten undicht werden, hat das nichts mehr mit Qualitätskontrolle zu tun, sondern nur mehr mit Schlamperei (angelernter Dorfschmied schweißt besser)!

      8.) Die im zusammenhang mit "[lexicon]Laddomat[/lexicon]" oder ähnlichen RL Anhebegruppen versprochene Garantieerweiterung auf 5 Jahre ist nicht einmal das Papier wert auf dem sie steht, denn im Schadensfall nach > 4 Jahren stellt sich Atmos durchaus taub auf den Ohren, derartige "Schadensfälle" werden meist durch den Großhändler amikal abgewickelt (mit entsprechendem Nachdruck)!

      9.) Überteuerte Verschleiß-/ und Ersatzteile kompensieren den scheinbar niedrigeren Kaufpreis innerhalb von 6 bis 8 Jahren (sofern er nicht schon vorher die Grätsche macht)!

      10.) Die Reinigung der Abgaswärmetauscher sollte praxistauglich sein und nicht mit dem auf und zuschrauben von diversen Deckeln verbunden sein (andere Billigkessel können´s auch)!

      11.) Zu einem Kesseltausch oder Einbau zählt nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch die Kosten für die Einbringung in den Heizungskeller (500 kg über die Kellerstiege!!) und im Schadensfalle auch die wiederein und ausbringung desselben!!

      Wenn nun so mancher wehmütig argumentiert dass sein alter Gußkessel 30 oder 40 Jahre alles was brannte (einschließlich Schwiegermutter und Gummistiefel ) überlebt hat und trotzdem nicht undicht wurde, so ist das zwar richtig, aber leider sind HV nur aus Kesselstahl (früher ST 37) zusammengeschweißt welcher naturgemäß eine geringere Haltbarkeit als Kesselguß hat.

      Auch wenn es eine Erscheinung unserer Zeit ist dass Produkte eine wesentlich kürzere Lebensdauer haben als früher, so gestatte ich mir anzumerken dass ein Hersteller auch eine soziale Verantwortung hat (siehe obige Familie mit 1 Verdiener und 4 Kindern) und ein Produkt mit derart schlechter Qualität auf den Markt zu bringen ist schlicht und einfach BETRUG am Kunden!

      Grüße zum Nachdenken
      Hannes / ESBG
      • 12

      • # 10991
      Hallo,

      so gestatte ich mir anzumerken dass ein Hersteller auch eine soziale Verantwortung hat


      Das ist ein guter/schöner Satz!

      Aber in der heutigen Zeit, wo Arbeitnehmer immer mehr ausgebeutet werden, und die oberen sich nur noch darum kümmern, wie die Gewinne gesteigert, und die eigene Geldbörse vollgestopft werden können wird die soziale Komponente einfach ignoriert.

      Ich hoffe, das wir endlich aufwachen und was dagegen unternehmen.

      Ich selbst rechne/hoffe mit der Haltbarkeit meines Kessels von 10-15 Jahren. An sonsten war es eine Fehlinvestition.
      LG Walter

      Kaum macht mans richtig, schon funktionierts ;)
      • 13

      • # 10992
      Also wenn man das hier gelesen hat kann einem nur angst und bange werden !
      Nur 6 Jahre ..... :denken: bisschen wenig ?( Falschen Kessel :?:
      Was soll man da jetzt von halten ..................................................... :gnachdenken1:

      Grüße
      Und wer nicht Fragt bekommt auch keine Antwort :gup1:

      KC35S 3000 Puffer 200 Brauchwasser
      • 14

      • # 10994
      Solche Beträge regen natürlich zum nachdenken an, habe mich ja auch für einen Atmos entschieden. :S
      Aber leider bezieht sich so etwas doch inzwischen auf fast alle Produkte.

      Der Konsument tut aber auch seinen großenTeil dabei, sprich soziale Verantwortung! "Geiz ist eben Geil".
      Jeder möchte Geld sparen und ist immer weniger geneigt für gute Qualität Geld in die Hand zu nehmen. Und so stehen die Produzenten unter großen Druck um auf dem Markt konkurenzfähig zu bleiben.
      Auch ich bekomme nicht jeden Auftrag wo ich ein Angebot unterbreitet habe, weil Mitanbieter zum Teil diese Dienstleistungen deutlich günstiger anbieten.
      Nur ist es oft dann auch so das sich das in der Ausführung oder Materialauswahl niederschlägt.

      Ärgerlich ist es aber, wenn sich qualitativ hochwertige und teure Produkte als Blender herausstellen. Soll es ja auch geben. X(
      Gruß, Wolfgang

      Wer fragt ist noch Dumm, wer nicht fragt bleibt Dumm!
      • 15

      • # 11001
      Hi hierzu will ich nun auch was sagen. Mein Vater hat schon vor mir Atmos Vergaser eingebaut, denke die meisten DC18S. War schon bei mehren Anlagen die 12 und auch jetzt 13 Jahre alt sind Teilweise sogar nach 10 Jahren die ersten Ersatzteile erst montiert wurden. Alle sind mit [lexicon]Laddomat[/lexicon] montiert und keiner ist durch Korrosion früher abgelebt. Denke die Haltbarkeit hat sehr viel mit den Kunden selbst zu tun.
      • 16

      • # 11005
      Atmos hatte früher eine bessere Qualität!!! Die Schweißnähte sahen sauberer aus und waren glatt heute seht Euch die Schweißnähte an Euren Kesseln an!

      Zu den Kesseln allgemein kann ich nur sagen auch ein Lopper wo der blanke Kessel ab zehntausend € kostet ohne Installation hat der Service Dienst zu tun die Reklamationen ab zu arbeiten. Die Monteure wären nur unterwegs. Dies hat mir ein anderer Service Dienst gesagt. Solche Leute treffen sich ja auch mal unterwegs.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
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      • 17

      • # 11009
      Bei mir sehen alle Schweißnähte sehr sauber aus.
      Atmos hat ja auch irgendwann die Produktion auf Schweißroboter umgestellt.
      Vieleicht handelt es sich bei den besagten ja noch um handgeschweißte?
      Gruß, Wolfgang

      Wer fragt ist noch Dumm, wer nicht fragt bleibt Dumm!
      • 18

      • # 11011
      Ich war 2002 bei Atmos im Werk und habe sowohl die Zuschnitthalle als auch die Schweißstraße gesehen, beides war damals auf einem sehr modernen Stand und hat sich nicht von einem österreichischen großen Hersteller unterschieden.

      Allerdings konnten nicht alle Schweißnähte von Robotern gemacht werden, dafür waren eine ganze Partie Schweißer welche diese Nähte zogen, welche dies waren kann ich heute nicht mehr sagen.

      Prinzipiell hat mir damals die Produktion relativ gut ausgesehen, allerdings hatte ich damals auch noch nicht die Erfahrung von heute, denn manche Konstruktionsdetails sind echte Schwachstellen, so z.B. die Verschweißung der wasserführenden Bereiche zwischen Füllraum und Abgasschacht.

      Dort ist das hintere Blechteil zu einer Mulde eingedrückt welche in der Mitte eine Öffnung von etwa 25 mm hat und dort wird diese Platte mit der anderen verschweißt.

      Ein von mir befragter Schweißtechniker hat bei dieser Detailkonstruktion die Hände zusammengeschlagen und gemeint das dies eine Sollbruchstelle ersten Ranges sei (was sich angesichts einiger beobachteter Schäden leider bewahrheitet hat)!

      Bei anderen Herstellern wird bei einer Kraftaufnehmenden Plattenverschweißung ein Bolzen durch die Bleche gesteckt und nochmals eine Verstärkungsscheibe mitverschweißt welche die Dehnungskräfte sauber auf die Platte überträgt.

      Also sehe ich die Schäden der Kessel als Konstruktionsfehler an, das ganze Konstrukt ist wohl nicht auf einer CAD Plattform entstanden, sondern nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" entwickelt worden und wird auch so gebaut.

      Das erklärt auch die verschiedensten Ausführungsformen im Bereich der Abgaswärmetauscher.
      • 19

      • # 11022
      moin,

      mein DC20 GS hat nun die 12. saison ohne probleme hinter sich. kesselbaujahr 2001.
      1 defekter kondensator
      1 ausgetauschte düse (jetzt mit düsenschutz)
      1 ausgetauschter kugelraum
      2 ausgetauschte halbmonde
      1 neuer wilopumpe vom laddomat

      diese woche abgaswerte gemessen vom schornsteinfeger - nächste woche hab ich die genauen ergebnisse

      grüße
      dobia
      _________________
      DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz
      • 20

      • # 11030
      Nabend!

      Grundsätzlich sehe ich das genau wie viele hier 10-15 Jahre sollte so ein Kessel schon halten, ich hab für mich eine Armortisierungszeit von 6-7 Jahren errechnet,
      Wobei das natürlich auch eine Milchmädchenrechnung ist.

      Die viele Arbeitszeit beim Miterstellen der Anlage, der Planung ist nur das Eine,

      von der ganzen Zeit des Beschickens, Holzmachens, Reinigens möchte ich gar nicht erst anfangen....
      Und der Brennstoff an sich ist zwar günstig, aber für die wenigsten umsonst - eher teuer für viele!

      So mancher Hartz4 Empfänger lehnt sich all die Zeit gepflegt mit dem Rücken an seine 25 Jahre alte Junkers oder Vaillant Gastherme und die Füße auf den Heizkörper und freut sich über all die Zeit die er seine Großbildglotze widmen darf....

      Vielleicht etwas überspitzt, aber sollten die Kessel nach 6-8 Jahren reihenweise den Geist aufgeben wäre das wirklich ein teuerer Spass...

      Dazu muss ich sagen das der Orlan 40KW meines Freundes nach genau 3 Jahren den Geist aufgegeben hat - mitten in dem Blech welches den oberen Brennraum bildet waren mehrer mini Löcher, durch die Heizungswasser in den Kessel spritzte...
      Auch war das Druckgebläse der allerletzte Schxxß! an allen Ecken und Kanten kam Qualm aus dem total verteerten Dichtungen.... sein Heizraum sah aus wie die Hölle selbst...untragbar...
      Fairerweise muss ich dazu sagen das da auch eine Menge Spanplatte durchgegangen ist - ob ihm aber genau das den Rest gegeben hat....

      Jetzt hat er einen Hargassner - tolles Teil mit automatischer Zündung , Regelung, Touch-Display, Automatischer WT-Reinigung und und ALLERDINGS hab ich jetzt schon Angst vor dem Tag an dem er mir erzählt das die Regelplatine oder das Display ausgefallen ist - da ist sicher unter 4 stelligen Ersatzteilpreisen kaum was zu holen...bis jetzt läuft er seine 2. Saison....

      Das ein Atmos nun was für Leute mit erhöhter Arbeits und Aufmerksamsbereitschaft ist dürfte jedem Interessenten wohl nach 5-10 Minuten lesen hier oder im alten Forum einleuchten - fahrlässig ist aber wenn ein Installateur einem "Normalokunden" ein solchen Kessel einbaut.

      Schade ist auch das Atmos selbst scheinbar taub und blind ist und sich nicht mal um die kleinsten Verbesserungen kümmert - und das seit Jahren... aber aus deren Sicht ist doch alles tutti - die Kessel verkaufen sich doch! - Was solls...

      Gruß Gung
      • 21

      • # 11031
      Hallo werte Mitleser!

      Auf meine ursprüngliche Frage wie lange die durchschnittliche Lebensdauer eines Atmos ist habe ich bis jetzt eigentlich noch keine Antwort erhalten!

      So wie ich es inzwischen leider sehen "muß" wird diese bei etwa 8 bis max 9 Jahren liegen!

      Grüße, Hannes / ESBG
      • 22

      • # 11036

      gung wrote:

      So mancher Hartz4 Empfänger lehnt sich all die Zeit gepflegt mit dem Rücken an seine 25 Jahre alte Junkers oder Vaillant Gastherme und die Füße auf den Heizkörper und freut sich über all die Zeit die er seine Großbildglotze widmen darf....
      Hallo,

      Frage: Was hat ein Hartz IV Empfänger mit einem HV Kessel bzw. dessen Lebensdauer zu tun? Antwort: Meiner Meinung nach nichts, aber auch überhaupt nichts!

      Mehr Klischee geht ja wohl nicht. Du weist ja scheinbar sehr genau wie solche Menschen leben. Es ist immer öfter zu beobachten, dass sich öffentlich egal wo, über bestimmte Personenkreise abfällig geäußert wird.
      Gewiss gibt es unter Hartz IV Empfänger, Personen auf die solche Verhaltensweisen zutreffen, die Mehrzahl derer würden aber bestimmt wieder gerne in die "Normalität" zurückkehren.
      Das du für deine Holzheizung im Sommer [lexicon]Holz[/lexicon] für die anstehende Saison vorbereiten musst, dafür kannst du ja keinem anderen, schon gar nicht einem Hartz IV Empfänger, die "Schuld" geben. Woher willst du wissen, ob dieser nicht gerne mit
      dir tauschen würde? Dein Beitrag zu diesem Thema hätte ohne diese Bemerkung genau so viel oder genau so wenig Informationswert. Dieser Satz war also völlig überflüssig.

      Gruß Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 23

      • # 11038
      Hallo Michael!

      Leider hat auch Dein Beitrag keinerlei Informationsgehalt zur Frage!!!

      MfG
      Hannes / ESBG
      • 24

      • # 11039
      Hallo Hannes/ESBG,

      Mindestens 15 Jahre ! Und wenn der Kesselrückwand durchbrennt kannst du immer noch schweissen denn and die Ecke bleibt die Materialstarke (6mm) behalten. Ich würde ein 4-eckiges Loch in den (durchgebrannten) Kesselrückwand rausflexen, darüber eine neue stahlplatte 6mm stark schweissen. zB wenn das rausgeflexte Loch 20 x 20 cm ist, muss die neue Platte 22 x 22 cm sein, dann kannst du in der ecke zwischen Kesselrückwand und Platte ein ziemlich einfache schweissnaht machen.

      mfg alfons
      • 25

      • # 11040
      Hallo Alfons!

      Danke für Deine Mühe, um an diese Stelle zu gelangen (ist etwa 20 cm unterhalb der Anheizklappe im Abgaswärmetauscherbereich) müsste man die ganze Rückwand der Kessels aufflexen.

      Also sowohl das äussere Blech beim Abgasventilator als auch das innere Blech (etwas kleiner) und dann könnte man zur ausgerissenen Schweißstelle dazukommen, natürlich nur wenn man den Kessel abgebaut und auf die Vorderseite gekippt hat!

      Ich habe bereits einmal einen ATMOS SE50 mit einem ähnlichen Schaden repariert welcher nach genau 14 Monaten undicht wurde, das verursachte damals einen Arbeitsaufwand von ca 1 Tag den dann keiner bereit war zu zahlen.
      Weder Atmos (welche dann nach langem verhandeln meinten dass Sie den Kesselkörper auf Kulanz bereitstellen würden, aber nicht das Einbringen bzw Ausbringen aus dem Keller) aber auch der Kunde nicht der ja meinte dass der Kessel ja noch "in Gewährleistung" sein würde!

      Ich kann und will mir nicht leisten für Atmos-verursachte Schlampereien "Caritas" zu spielen, darum verkaufe ich diese Marke auch nicht mehr!

      MfG Hannes / ESBG

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