Erfahrungsaustausch über Heizkessel mit automatischer Brennstoffzuführung

    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".
      • 1

      • # 13236

      Erfahrungsaustausch über Heizkessel mit automatischer Brennstoffzuführung

      Moin, moin,
      Wie schon in meiner Vorstellung angesprochen, möchte ich einen Erfahrungsaustausch starten.
      Es geht mir dabei konkret um Heizkessel mit automatischer Brennstoffzuführung.
      Der Winter kommt bestimmt und damit die Zeit, dass die Behausungen warm gehalten werden müssen.
      Die Öl, Gas, und Strompreise steigen stetig und aus diesem Grund hatte ich mich 2010 bemüht einen alten GK 21
      so umzurüsten, dass damit Steinkohle verbrannt werden konnte.
      Es soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden was und wie nur um an die Steinkohle zu kommen bin ich auf
      einen Lieferanten gestoßen, über den ich nicht nur die Kohle bezogen habe, sondern auch das erste Mal etwas über
      Öfen mit automatischem Zubringer gehört habe. Damals konnte ich mir nicht wirklich vorstellen wie die ganze Sache
      funktionieren soll. Wir verabredeten uns zu einer Besichtigung seiner Anlage. Dieses Angebot waren mir 350 km Autofahrt
      wert. Wir meine Frau und ich staunten nicht schlecht, was uns dort gezeigt wurde. Ein Raum, sauber, in einer Ecke eine viereckige
      grüne Blechkiste die leise vor sich hin surrte und in einer anderen Ecke aufgestapelte 25Kg Säcke.
      Der Besitzer erklärte uns bereitwillig die Funktionalität des Brenners, seinen Brennstoffverbrauch und seine Einsparungen in € gegenüber Öl.
      Damals habe ich innerlich etwas gelächelt, denn erzählt wird viel wenn der Tag lang ist. Heute weiß ich das es noch untertrieben war,
      denn seine Anlage war einfach und simpel ohne zusätzliche Steuerungen bzw. Puffer usw.
      Als wir den Besuch beendeten und wieder vor dem Haus standen, es war bitter kalt und der Schnee fiel, schauten wir zum Schornstein und stellten
      mit Verwunderung fest, dass kein Rauch zu sehen war - wir aber den Ofen in Betrieb gesehen hatten. Erneut klingelten wir und auf die Frage
      warum kein Rauch wurde uns erklärt, das die Verbrennung so optimal geschieht das eben am Schornsteinkopf nichts zu sehen ist.
      Damit stand unser Entschluss fest. So ein Schätzchen muss her.
      Im folgenden Trade, den ich im Holzvergaserforum geschrieben habe, ist vom Kauf bis heute dokumentiert was ich für Erfahrungen
      gemacht habe.
      holzvergaser-forum.de/index.ph…kohle-pelletkessel-ist-da
      Fazit. Die Anschaffung haben wir bis heute nicht bereut. Änderungen an der Installation wurden selbst realisiert. Alle Modifizierungen
      an dem Ofen wurden von mir vorgenommen. Im kommenden Jahr werde ich testen wie sich ein Saugzuggebläse integrieren lässt.
      Desweiteren möchte ich versuchen den Lüfter über den bereits eingesetzten Lambda Check zu regeln.

      Ich hoffe das mein Projekt auf Interesse stößt und das andere Retortenheizer ihre Erfahrungen mitteilen.

      Gruß Michael
      • 2

      • # 15960
      Moin, moin,
      Leider gibt es hier wohl auch keine Interessenten die in einen Erfahrungsaustausch einsteigen möchten.
      Nach der 1. Revision läuft der Kessel ohne Unterbrechung bis heute durch.
      Seit Anfang März habe ich gezielt versucht Kesseleinstellungen in Verbindung mit dem Lambda Check.
      zu verändern. Der Bericht kann hier gelesen werden:
      holzvergaser-forum.de/index.ph…el-ist-da?start=125#84719
      Auch wurde in vorherigen Beiträgen der Verbrauch dokumentiert.
      Ein Urteil hinsichtlich Arbeitsaufwand, Kosten usw.kann sich jeder selbst bilden.
      Gruß Michael

    Webutation