NMT HVG II - Erfahrungsbericht

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      • # 15521

      NMT HVG II - Erfahrungsbericht

      Hallo liebe Holzheizerfreunde!

      Auf Grund der BImschV 1 + 2 bin ich nun im Zugzwang meinen bestehenden (wiklich) alten Kessel auszutauschen. Und ich suche nach der besten Lösung für meine Anwendung.

      Nach allem was ich hier im Forum bereits gelesen habe tendiere ich auf Grund der Qualität, Haltbarkeit und Folgekosten zu einem deutschen oder östereichischen Kessel. Also lieber jetzt mehr Investvolumen und damit weniger Probleme in Zukunft und Haltbarkeit. In der näheren Auswahl stehen bei mir Vergaserkessel von HDG, ETA, Fröling und eben NMT. NMT ist mir besonders sympatisch, da der Hersteller in der Heimat angesiedelt ist. :saint:

      Hat hier jemand Erfahrungen mit NMT Holzvergasern sammeln dürfen? Insbesondere interessiert mich:
      - Betriebsverhalten
      - Wartungsaufwand (insbesodere hinsichtlich des Katalysator)
      - Folgekosten

      Geplante Anlagekonfiguration:
      - Ölkessel bleibt autark bestehen, incl. Brauchwassererwärmung
      - Holzvergaser hauptsächlich für Herbst und Frühjahrsmonate, da ich nicht hinreichend Zeit für durchgängigen Betrieb habe
      - HV nur für Heizung, kein Brauchwasser
      - Pufferspeicher auf 1600 Liter erweitern
      - Leistung HV ca. 20 kW
      - mit Vorlauftemperaturanhebung und entsprechender Steuerung der Heizkreise

      Ich wäre dankbar für Erfahrungsberichte mit NMT und gern auch anderen Empfehlungen.

      Noch eins... können Holzvergaser wirklich nur 'bestes' Scheitholz vertragen?

      Nachtrag:
      - Natürlich suche ich nach einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung, daher ja auch der Einstieg ins ATMOS Forum.
      - Weiterhin soll ein Küchenofen mit an den gleich Schornstein angebunden werden. Das muss der HV auch 'können' - Stichwort Rauchzugregelung.

      Grüße,
      Sebastian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sebastian ()

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      • # 15524
      Hallo Sebastian herzlich wilkommen bei uns im Forum. Ich wohne 09661 zwischen Chemnitz und Dresden an der Unfallträchtigen AS Berbersdorf. Wir haben dann Propleme aus dem Grundstück heraus zu kommen. Das nebenbei.
      Wir haben hier einige NMT Heizer. Du schreibst von 20 Kw wieviel Wohnfläche hast Du denn warm zu halten? Das wichtigste ist die Kessel Kw. Wenn wir auf einen nenner gekommen sind mußt Du mit diesem Kw Deinen Schorni aufsuchen und fragen ober dazu ja/nein sagt das ist ganz wichtig. Das wiederum abhängig wie sieht Deine Schornstein aus wie hoch und die Innen maße vom Zug.
      Puffer Volumen ist wieder abhängig von Kessel KW. Deine Puffer sollen soviel Wärme gesiechetr haben das dies für min. 24 Std reicht Deine Wohnung warm zu halten nicht bei diesen sondern auch bei minus unter 15 °.
      Auf alles Fälle eine Notheizung sagen wir belassen bei Dir der Öler (Krankheit/Kessel Problem etc) Er sollte aber so geschaltet sein das er auch wirklich kalt bleibt bei HV betrieb.
      Holzvergaser verträgt alles was unbehandeltes (Farbe etc) Holz ist. Wir haben User die arbeitsbedingt nur Paletten in Wärme umsetzen. Als Hausbesitzer werden bei uns alle verschnittenen Sträucher geschreddert in Obst/Gemüsekisten getrocknet - Atmos freut sich beim anheizen. Die Äste über 5 cm die der Schredder nicht will werden auf 50 cm Länge geschnitten ergibt auch gutes Anmachholz.
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;Lamdacheck;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
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      • # 15536
      Hallo Jürgen,

      danke für deine schnelle Reaktion.
      Zur Dimensionierung der Anlage gehe ich davon aus, dass ich derzeit mit dem Speicher von 750 Liter und Speichertemperatur 70 °C gut ausgerüstet bin, zumindest für meine Heizzeiten im Herbst und Frühjahr. In den wirklichen Wintermonaten habe ich bisher immer Öl geheizt (Aussnahme Urlaub / über Weihnachten) und kann damit auch gut leben. Die Ölheizung soll also weiterhin die primäre Heizung sein und auch durchgängig für Brauchwasser genutzt werden.
      Die Wohnfläche wird später ca. 200 m² betragen, die im Grunde jetzt auch schon geheizt werden.
      Die Auslegung Pufferspeicher basiert auf der Leistung des Kessels mit ~20 kW x 80 l/kW = 1600 l
      Mehr beschäftigt mich die Kombination mit dem geplanten Küchenofen. Nach Rückmeldung von NMT dürfen max. 30 kW Leistung an einem Schornstein installiert werden, das ist somit in Ordnung. Problem ist, dass der Naturzugofen (Küche) nicht mit einem Kessel mit Druckgebläse (wie bei HV üblich) an einem Schonstein angeschlossen werden dürfen, es besteht die Gefahr dass Rauchgase in den Ofen gedrückt werden.
      Kennst du da eine Lösung? Evtl. eine Art Rückschlagklappe im Anschluss beim Küchenofen?

      Danke!
      Grüße,
      Sebastian
      • 4

      • # 15538
      Hallo Sebastian,
      wenn ich Dich recht verstehe soll der Öler Hauptheizung sein und HV als Not oder wenn du übers Wochenende Zeit hast heizen.
      Als ich die 200 m² las und dann nur 20 Kw........ also bei 200 m² raten wir alle wirst Du merken mind eine 40 kw Kessel. Wie kommst du darauf das NMT diese Aussage trifft hast Du ihnen Schornsteinmaße über mittelt?
      Wie die lösung der Abschottung Küche zu HV ist ...... am besten Deinen zuständigen BSF fragen. Ein andere Lösung habe ich schon gehört Gas/Öl und HV an einem aber mit elektrischer Sperre das nicht alle beide laufen können.
      Der Küchenherd müßte wirklich einen einzelnen Anschluß bekommen da er ja vollkommmen unabhängig der heizung laufen kann.
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;Lamdacheck;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
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      • # 15543
      Denke auch das der Schornsteinfeger hier einen Lösungvorschlag machen muss bzw. mit ihm abklären wie eine Verriegelung auszusehen hätte.Könntest du nicht falls es da nicht so recht klappt mit der gleichzeitigen Nutzung vieleicht ein Kombiegerät Pellet /HV nehmen und den Öler ersetzen ?Vorrausgesetzt die größe des Schornsteins passt.
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      • # 15560
      Vielen Dank für die Infos.
      Ich bin auf gutem Weg, einen HV mit Küchenofen zu betreiben. Werde meine Erfahrungen in Auslegung und Inbetriebnahme hier posten.
      Frohes Holzheizen!
      Grüße,
      Sebastian
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      • # 15645
      Hallo Sebastian,
      bedenke für die Abnahme durch den Schorni benötigst du 55 Liter Speicher pro KW HV.
      Ich habe einen NMT HVG 40 KW seit 2011 mit 3000 Liter Speicher in Betrieb. bei 310 m² gedämmter Wohnfläche komme ich hier am Niederrhein gut mit den 3000 Litern aus.
      Leider kann ich zur Grundform des NMT wenig aussagen, da ihn gleich zu einem HV der höheren Preisklasse umrüstete.
      Was habe ich verändert:
      Primärluft verringert
      Scheibenturbulatoren eingebaut
      Sekundärluft Lambda geregelt
      Luftverteilung im Primärraum nach unten verlegt mittels eines eingesteckten Rohres.
      Die Brennkammer habe ich durch eine Fermikolitkammer (Eigenbau schweißkonstruktruktion) ersetzt.
      An Verschleißteilen benötige künftig den Stahlwinkelrahmen der Brennkammer (100€ berechnet der Schmied für den Rahmen) das war´s.
      Der HV läuft ruhiger und besser wie der Premiumkessel meines Nachbarn, den ich zwei Abbrände lang beobachtete.
      Bei mir läuft der HV auch für WW heißt den Sommer durch für 8 Personen geht viel WW weg.
      Wartungsmäßig mache ich 2 mal wöchentlich die Brennkammer frei, alle 14 Tage räume ich die weiße Asche aus dem Primärraum und ziehe die Bürste durch die Rohre des Rohrregisters. Die Feuerungsregelung ST81 Z_Pid halte ich für die Beste auf dem Markt. der HV macht mir garkein Problem, ich schalte auf start, zünde die Restkohle an und lege ihn voll. Er hat noch nie dunkel geraucht und keinen merkbaren Hohlbrand bislang. Ich bin absolut zufrieden und glaube sicher einen guten Kauf getätigt zu haben. Wie gesagt, wie er sich im Originalzustand verhält ist mir nicht bekannt. Die ST81 Z-PID hat für mich den Vorteil alle erforderlichen Parameter selber einstellen zu können und so den HV optimal an meinen schlecht ziehenden Schornstein anpassen zu können. Ich kann ihn spät abends noch einmal ganz voll legen obwohl die Speicher schon voll sind um einen längeren Zeitraum zu überbrücken. Dann brauche ich beim nächsten anheizen nur auf Start gehen und volllegen. Ebenso kann ich ihn abschalten lassen, wenn die Speicher voll sind. Bei 85° Kesseltemperatur fährt der Lüfter auf die eingestellte Mindestlüfterleistung runter, bei 90° schaltet der Lüfter ab, je nach Einstellung erhält er dann die die Glut. Heißt fällt die Kesseltemperatur auf 88° schaltet der Lüfter ein und setzt den Abbrand fort. Alle Zeiten für Abschaltung, Gluterhaltung und Abbrand fortsetzen lassen sich ebenso einstellen wie das Puffermanagment. Ursprünglich sollte es bei mir ein Atmos 30 KW werden, der jedoch wegen meines schlechten Schornsteinzuges ausfiel, zum Glück muss ich heute sagen. Das Gebläse ist selbst bei 100% sehr leise. Folgende Temperatuen fahre ich: Rücklauf vom Puffer 30-35°,Vorlauf 83-85°, Rauchgas 140-160° , Brennkammer 850-950° in Spitzen 1050°. Da schmilzt mit der Zeit leider der Brennkammerrahmen aus ST-37 weg.(Hat von 2011 bis vor 2 Monaten gehalten.) Ich möchte niemanden überreden oder überzeugen da habe ich nichts von. Ich bin weder Händler noch Heizungsbauer nur Techniker und Konstrukteur mit Schwerpunkt Maschinenbau.
      Entschuldige das etwas durcheinander geht doch ich bin in Eile und möchte trotzdem nichts versäumen mitzuteilen.

      Ralf
      NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.
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      • # 15651
      Die erste Frage die ich mir auf der Herstellerseite gestellt hatte war wie es sich
      denn so mit dem Katalysator verhält.
      Nach deinem Umbau wirst du ihn sicher nicht mehr brauchen aber hattest du den bzw. hast
      du den noch verbaut ?
      Find ich eigentlich ja nicht die schlechteste Lösung mit dem Kat. . Soll ja wohl 6 Jahre
      halten?
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      • # 16323
      <p>Hallo,</p>

      <p>wozu einen Kat? Den ben&ouml;tige ich nicht. Der HV muss die vorgebenen Werte erreichen, mehr nicht.</p>

      <p>&nbsp;</p>
      NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.
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      • # 16327
      Naja ,
      das stimmt wohl.Wenn ich das auf die Schornsteinfegermessung beziehe.
      Mit der Geschichte ist ja Atmos ganz vorne.Beste werte.....
      Ich für meinen Teil sehe das aber nun mal so das die ganze Sache mit den neuen Kesseln
      nur dann (für alle) einen Sinn macht wenn am Ende wirklich weniger Emissionen produziert werden.
      Und wenn ich bei Hohlbrand vieleicht noch einen ungesteuerten Kessel habe dann gute Nacht.
      Wie schon mal geschrieben viele die sich für das ganze Thema Holzvergaser interessieren haben
      das sicherlich im Griff und wissen was sie zu beachten haben damit der Abbrand ordentlich abläuft.
      Aber es wird halt auch einige geben die das nicht so eng sehen und lassen es halt qualmen.
      Da finde ich die Katalysator geschichte nicht die schlechteste.
      Man muss kein Fuchs sein und den Abbrand mit Holzsorte,Wetterberücksichtigung und den vieleicht
      anzupassenden Lufteinstellungen vorplanen.
      Das ganze verzeiht halt doch mal den einen oder anderen Fehler beim Abbrand und die Energie wird
      nicht vergeudet da der Kat alles Nachverbrennt.
      Es ist halt auch eine Variante wobei ich immernoch von den Lambdasteuerungen am überzeugtesten bin.
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      • # 16728
      Sorry Randy,
      ich gehe immer nach meinem Verstand, nicht nach irgendwelcher Reden, die ich wissenschaftlich und logisch nicht begründen kann. Für mich ist der HV ein Geldsparer. Warum in Gottes Namen sollte er einen Kat haben? Es geht immerhin nur um unser Geld das wir gefälligst zügig ausgeben sollen.

      Ralf
      NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.
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      • # 16729
      Meinst du mit irrgend welchen Reden meinen obigen Text ?

      Ich kann es in der Tat nicht begründen.
      Will ich auch gar nicht.
      Was ist denn so schlimm daran wenn am Schornsteinkopf tatsächlich weniger Dreck herauskommt.
      Da ich bis jetzt noch niemanden über diesen Kat habe schreiben sehen kann ich mich auch
      nur daran orientieren was bei NMT darüber geschrieben wird.
      Noch hat man ja die Wahl und es gibt mit Sicherheit die verschiedensten Bewegründe sich für den
      einen oder anderen Kessel mit oder ohne Kat/Lambda/ oder Analog Steuerung zu entscheiden.
      Auch ich will mit Holz Geld sparen aber ich bin auch (mittlerweile)bereit etwas mehr Geld auszugeben.
      Das hat mich mein 18S(r) gelehrt.
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      • # 16730
      Der nächste der denn kleinen HV heraus zu werfen. Richtig kann ich da nur sagen mache ihn groß genug.

      MfG
      holzwurm99



      DC-30-RS besitzer seit 2013 und wirt ab 29.08.2013 eingebaut mit 3200 Liter Pufferspeicher, bin schon
      jetzt gespannt wie das Teil ab geht nach so einen kleinen HV denn ich hatte.
      Ab 21.09.2014 Steuerung mit Logic Therm.
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      • # 16731
      Hallo zusammen,
      bin grad erst auf dieses Thema aufmerksam geworden und schon den Faden verloren.

      Worum geht es eigentlich: Hauptheizung Öl? Hauptheizung Holz?

      Wohnfläche usw alle hochinteressant....ABER: für mich wäre nur die Heizlast entscheidend!!!!
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      • # 19441
      Hallo,
      Ich bin immer für Verbesserungen zu haben, aber was ich hier lese hört sich etwas unrealistisch an. Ich habe einen NMT HVG II 20 mit zwei Puffern a 830l. Auch ich habe schon einiges geändert. So habe ich die Schaltung der Ladepumpe separat gemacht. Wenn ich aber lese das hier einige mit unter 200 Grad Abgastemperaturen arbeiten und damit eine Vorlauftemperatur von über 80 Grad erreichen bin ich schon schwer beeindruckt.
      Ich arbeite mit 230°C Abgas und mein Laddomat hat eine 72°C Patrone. Meine Ladepumpe schaltet bei 83°C ein und bei 82°C wieder aus. Damit stösst der Kessel an seine Grenzen. Ich kann den Kessel nur auf max. 85°C einstellen. So hat TECH die Regelung programmiert. Ich habe versucht auf offiziellem Weg dieses Manko auf 90°C umstellen zu lassen. Leider wurde mir davon aus Sicherheitsgründen davon abgeraten. Man müsste auch den STB wechseln. Der schaltet übrigens bei ca. 90°C. Ja und wenn der kommt ist der ganze Kessel "tot". Da ist es klar das dann das Kühlsystem anspringt. Wenn man dann die Schaltung der Ladepumpe über die orginale Regelung laufen lässt, ist auch die ausser Funktion. Ansonsten könnte man den Kessel ja noch mit den Heizkörpern abkühlen. Die Turbulatoren halte ich auch für uneffektiv und werde die noch ändern. Ich habe keine zweite Heizung. Warum auch? Ich brauche nur Geld und habe binnen 24h jedes Ersatzteil. Zwei Heizungen bringen auch mehr Kosten mit sich. Ich habe vorher ein Haus gehabt mit über 300qm Wohnfläche. Das habe ich mit einem Fröling S4 Turbo mit 50 KW und 3000l Puffer beheizt.
      Mein Fazit: Der HVG von NMT ist für ein kleinen Geldbeutel ok. Man sollte sich aber vorher mal so etwas anschauen oder etwas Erfahrung haben. Wenn man wirklich was will und das Geld hat, dann schon was besseres nehmen. Ein Fröling, ETA oder Windhager etc. brauchen keine Modifikationen. Dort haben sich die Hersteller soviel Gedanken gemacht, da kann man selbst nicht mal mehr viel reparieren.

      Euch allen einen guten Rutsch und eine störungsfreie Heizperiode! Gruß Olaf
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      • # 20561
      Hallo Olaf,
      entschuldigen bitte, dass ich erst jetzt reagiere. Richtig, meine Abgastemperatur bei gereinigten Zügen liegt bei ca. 140°C Meine Kesseltemperatur bei 83-85°C. Ich habe eine 78er Patrone im Laddomaten. Diese Abgastemperatur, die noch erheblich senken könnte, doch sie so dermaßen hoch halten muss, da mein Schornstein ansonsten feucht werden könnte. Ich erreiche sie durch Eigenbauturbulatoren. Die werksmäßig eingesetzten Turbulatoren sind so ausgelegt, dass sie auch zu einem schlechten Schornstein und einem Laien als Heizer passen. Ich nahm 8mm Gewindestangen ,diese bestückte ich mit Scheiben in ca. 10 cm Abstand. Die Scheiben wirst du selber im Abmaß finden müssen, da dein 20 KW sicher andere Registerrohre hat als mein 40er. Bei mir bleiben etwa 5mm Luft zu den Registerrohrwänden. Damit die Rauchgase trotz des nun erhöhten Widerstandes noch ausreichend durchziehen wirst du gegebenfalls die Mindestdrehzahl des Lüfters erhöhen müssen. Ich hoffe dir reichen meine Auskünfte.

      Ralf
      NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

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