CO-Messung mit dem Greisinger GCO100 - Kondensatfalle und Rauchgaskühler

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      • 51

      • # 18663
      Hallo Max,
      sicher hast Du Recht, eine Universallösung für alle HV zu entwickeln. Viele neuere und daher teuere HV haben immer mehr Schnickschnack an Bord. Unsere „Einfach“- Öfchen erfordern eben per Bastelstunde Nachbesserungen, das ist doch toll und macht Spaß, oder nicht!? Man freut sich über jede Verbesserung, die was bringt. So gibt es immer wieder von experimentierfreudigen "Heizern" zugeschnittene Einzellösungen. Die von Harald Buss (Lambdasonde) entwickelte Flammtronik-Steuerung kann schon sehr sehr sehr viel. Übrigens beschäftigte sich Harald vor Jahren auch einmal mit dem Thema, den TGS 822 für CO-Messungen in die FT inzubeziehen, wie er mir damals am Telefon sagte.
      Zur 5 V-Stromversorgung der Schaltung - selbstverständlich kann ohne großen Aufwand an eine vorhandene 12 V oder 24 V Versorgung angeschlossen werden, dazu müssen lediglich ein Festspannungsregler LM7805 für 0,90 € (Conrad) und zwei Kondensatoren vorgeschaltet werden, wie in Gust´s – Schaltung.
      Gust hat noch 9 V zusätzlich untergebracht, das ist bei meiner Schaltung nicht erforderlich. Auf der Leiterplatte ist genügend Platz für die den LM7805 usw. vorhanden. Der Gesamtaufwand sollte halt minimal gehalten werden und für viele Bastler nachbaubar sein.
      Wer vor Ort am HV eine Sofortinfo der CO-Werte mit Digitalanzeige braucht, was ich dringend empfehlen möchte, da ist sowieso eine potentialfreie separate 9 V Versorgung erforderlich.

      Meine Universalleiterplatte bestückt:


      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 53

      • # 18680
      Hallo Volker, danke für deinen gelungenen Beitrag :thumbup:
      hallo Max,

      hier mal mein Versuchsaufbau, der langsam unübersichtlich wird... hinten sind auch noch ein paar Bauteile...



      Habe eine ähnliche Schaltung wie Volker gebaut. (Ebenfalls "Darlington")
      Durch die bei mir etwas höhere Betriebsspannung von 9V, unterschiedlichem Null-Abgleich sowie Abschlusswiderstand am Emitter mit 100 Ohm komme ich auf ein 0-5V Ausgangssignal.

      Mir ging es um die „Kompatibilität“ der Messwerte zu meiner vorhergehenden Schaltung, damit die von Max aufgestellte Kurve auch für die neue Schaltung gilt.
      (Zuordnung von ppm zur Ausgangsspannung)
      Als Anzeige habe ich eine „Ampel“ gebaut, welche bei Werten von 0-1V „fließend“ von „Grün“ nach „Gelb“ wechselt und bei Werten über 1,5V – 5V auf „Rot“. (Leider habe ich zur Zeit nur grüne LED´s am Lager...)

      Momentan arbeite ich an einem Umsetzermodul, welches die Messwerte der CO-Sonde auf den Temperatur- Eingang (für KTY10/6 Fühler) eines alten Datenloggers umsetzt.
      Damit wäre eine überschlägige Übertragung der Werte ohne Eingriff in die Eingangselektronik des Loggers möglich, schau mer mal...
      Evtl. wäre so ein Adapter auch für die Temperatureingänge der FT möglich, aber: ich habe keine FT und brauche auch keine....

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 54

      • # 18685

      Heizoholiker wrote:

      Super Volker
      sowas werde ich mir nachbauen (wenn ich es hinkriege ) , zeig bitte noch die Rückseite , bin für jede Info glücklich
      Gruß Peter

      1. Bild mit aufgesteckter Anzeige. 2. Die Rückseite (ohne Anzeige) bitte nicht so genau ansehen.


      Hallo Gust,
      ebenfalls hast Du eine ganz tolle Arbeit geleistet!

      Zur 9 V Versorgung: ich sehe keinen Grund für ein "normiertes" Signal (0 … 5 V). Es besteht somit das Risiko, dass von Anwendern ganz schnell eine direkte und genaue Zuordnung der gemessenen Werte zum realen CO erwartet wird. Nicht umsonst kosten die Messgeräte des Schornsteinfegers ein Vermögen. Die genormte Messung berücksichtigt weitere Komponenten, wie AGT, Zulufttemperatur, Taupunkttemperatur, Luftüberschusszahl sowie der Schornsteinzug.

      Unsere Variante sollte eine Relativmessung bleiben, nicht mehr und nicht weniger! Klar könnte man in weiterer Entwicklung bestimmte Regelungseinflüsse gestalten.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 55

      • # 18690
      Hallo Volker,

      Da hast du sicherlich recht, Genauigkeit darf man hier nicht erwarten. Daher auch meine „Ampelanzeige“.
      Die 0-5V machen allerdings meine analoge Umsetzung für die Ampel und evtl. die „Logger-Umsetzung“ etwas leichter, hab ja leider keine UVR, wo man die Skalierung einstellen kann.

      Das ganze soll auch nicht irgendein geeichtes Instrument ersetzen, aber als „Hausnummer“ bzw. „Schätzeisen“ ist es m.M.n. brauchbar.
      Zumindest sollte man mit Werten weit unter 1V auch einer Messung durch den Schornsteinfeger gelassen entgegensehen können...

      Und ich wollte sehen, ob es funktioniert... „Basteltrieb“
      Wobei der Stromverbrauch durch den niederohmigen Ausgang und die LED´s durchaus gestiegen ist... habe deshalb auch den BC337-25 verwendet, der kann etwas mehr Ausgangsstrom als der BC237.

      Leider habe ich kein Panelmeter auf Lager, daher kann ich nicht prüfen ob die Stromversorgung für die Anzeige unbedingt „galvanisch“ getrennt sein muß, ich war bisher in der Annahme, daß die Masse (also Messeingang –Minus und Versorgung-Panel –Minus) auf einem Potential liegen, dann wären die 9V auch für die Versorgung des Panels geeignet und man würde dann nur eine einfache 12V Stromversorgung für "alles" benötigen.

      Sieht gut aus, deine fertige Lösung.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 56

      • # 18720

      hammax wrote:

      Hallo,
      ...nicht vergessen,
      dass viele, die Interesse an der CO-Messung haben, auch bereits eine Lambdasonde angeschlossen hatten.
      Hier wäre die 12V oder 24V DC des von der Steuerung geschalteten (Meanwell)-Netzteils
      auch für die Spannungsversorgung der CO-Sondenelektronik verwendbar.
      Ich denke hierbei an die von Gust eingesetzten Spannungswandler.
      .......
      mfG Max


      Hallo Max, Dein Wunsch ist mir Befehl:
      Erweiterung der Schaltung: nun für Versorgungsspannung von 5 - 30 V, Achtung: die separate 9 V Versorgung für die Digitalanzeige ist weiter erforderlich


      Hallo Gust,
      gute Idee LED´s als Anzeige zu verwenden, wenn entspechend auf niedrigen CO ( 0 .. 100 ppm) abgeglichen. Eine passende alte Analoganzeige aus der Bastelkiste könnte auch funktionieren.
      Hauptsache man hat eine Vorortkontrolle, hilft mir jedenfalls immer wieder, trotz bestens ausgeregeltem Rest-O2. Rest-O2 und CO bewegen sich nicht unbedingt synchron!

      Übrigens verwende ich einen Rüttler unter Verwendung eines Unwuchtmotors, der im Falle der Erhöhung des Soll-Rest-O2 um 1 % für 1 sek im eingestapelten Holz für "Ordnung" sorgt. Regelungstechnisch ist das auf Grund einer erweiteren Funktion der Flammtronik möglich.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme

      Post was edited 1 time, last by Holz-Volker ().

      • 57

      • # 18771

      Hobbele wrote:

      Holz-Volker wrote:

      Übrigens verwende ich einen Rüttler unter Verwendung eines Unwuchtmotors,

      Hast du dazu etwas mehr Infos für uns?
      Ich kannte in diesem Zusammenhang bisher nur die "Rüttelzangen" von Friedrich.


      Rütteln gegen Hohlbrand (sollte vielleicht ein eigenes Thema sein)
      Eine erweiterte Software der Flammtronik (FT) ermöglicht bei Erhöhung des Rest-O2 die Ansteuerung einer mechanischer Unterstützung .
      Pfiffige Erfinder (Friedrich) haben eine aufwendige hydraulisch/elektrisch angetriebene Doppelzange für ihre HV entwickelt. Holzvergaserforum: Rüttler und HSK
      Mein HV der ETA BK 15 ist wegen des anders gestalteten Inneren schwierig mit Zangen zu versehen, die Idee: es sollte allein durch Rütteln (Vibrieren) das Verkeilen von Holzstücken beseitigt werden, welches zum Hohlbrand führt. Rüttler werden in der Industrie zum Verdichten, Dosieren und Transportieren verwendet.
      Der Vibrations-Rüttler hängt an Gummiseilen befestigt flexibel von der Kellerdecke. Mittels 2 mm-Stahlseil wird die Unwuchtkraft durch eine Bohrung (2,5 mm) in den Vergaserraum übertragen. Im Kessel hängt am Seil ein 7 mm dickes Rüttelblech (verwendet: Verbinder für Absperrgitter) im geschichteten Holz und wegen der Verhinderung möglicher Verzunderung ca. 15 cm über der Glut.
      Ansteigen des O2 um 1% über Soll schaltet den Rüttler für 3 Sek. ein. Schon wenige Sekunden später geht der O2 zurück.
      Einen Nachteil der Rüttelmimik hat seine Ursache im FT- Programm: der O2 steigt ablaufbedingt gegen Ausbrandende immer höher, die FT erkennt das nicht, so würde das Ding unnütz weiter rasseln. Daher leite ich den Rüttelbefehl der FT zusätzlich durch die UVR u.a. mit der Maßgabe, beim Sinken der Brennkammertemperatur unter einen bestimmten Wert wird der Rüttler nicht weiter ausgelöst.
      Netter Vibration NEA 5020 für jetzt 187 € bei Conrad

      Das Prinzip rütteln, statt zangenschieben, lässt sich bestimmt auch an anderen HV-Typen in modifizierter Form anwenden.


      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 61

      • # 19048

      Rüttler senkt Rest-O2 und CO

      Man sollte meinen, Restsauerstoff und CO im Abgas verhalten sich bei optimaler Verbrennung im Gleichtakt, ich beobachte streckenweise unterschiedliches Verhalten.
      Bisher nutzte ich den Rüttler allein zur Regulierung des Restsauerstoffs, infolge der Beobachtung entstand die Idee, den Rüttler ebenfalls zur Regulierung des CO zu verwenden. Mit der UVR ist das programmiermäßig leicht möglich.
      Seit einigen Tagen werden nun beide Werte beeinflusst, wie auf der Aufzeichnung zu sehen ist.

      Man sieht unmittelbar nach dem Nachlegen den starken Anstieg des CO sowie die Reaktion des Rüttlers darauf, der CO sinkt jeweils schnell. Der Rest-O2 wurde in dem Bildausschnitt 1x über sein Soll erhöht und korrigiert.

      Rüttler senkt CO.jpg


      Wieder ein kleiner Schritt zur Verbesserung des Verbrennungsprozesses.

      @ Heizoholiker, hallo Peter, was macht der Nachbau?
      Weil Du alle Teile extra besorgen möchtest, wäre es für weitere Interessierte schön, Deine Beschaffungsliste (Stückliste) o.ä. zu veröffentlichen.


      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 62

      • # 19057
      Hallo
      @ Holz-Volker
      Heute morgen bin ich soweit fertig geworden , funktioniert sogar . Hat den ersten Brand schon hinter sich . Ich werde später noch ein paar Bilder machen und sie euch zeigen.
      Bis jetzt bin ich sehr zufrieden , muss nur noch abgeglichen werden wobei ich deiner Meinung bin das am Wichtigsten ist zu erkennen wann die Werte hochgehen und nicht wie hoch sie effektiv sind .
      Was die Teile angeht , da hab ich mir bei e...y einige Sortimente mit Widerständen, Potis und Kondensatoren sowie ein paar Leiterplatten.
      Ebenfalls einen Figaro Gas Sensor 822 .
      Kostet alles nicht die Welt und so hab ich für künftige Schaltungen etwas Material auf Vorrat.
      Ich bin dir sehr dankbar für deine Lösung und auch Gust und Hammax welche mir ebenfalls viel geholfen haben , ich hoffe ich hab keinen vergessen.
      So ich geh jetzt in den Keller mach die Bilder .
      Gruß und Danke
      Peter
      Immer wenn du denkst er brennt nicht mehr kommt irgendwo ein Fünkchen her .
      • 63

      • # 19065
      So hier die Bilder . Die Anzeige neben der CO Messung zeigt mir das Ausgangssignal des LC an welches die Sekundärluft regelt von 0 bis 100 % .Da ich eine Kamera im Heizraum habe kann ich das besser erkennen als die kleine Anzeige am LC . Auch da hat mir Gust bei der Schaltung sehr geholfen .
      Gruß Peter
      Files
      Immer wenn du denkst er brennt nicht mehr kommt irgendwo ein Fünkchen her .
      • 64

      • # 19085
      Hallo Peter,
      Gratulation zum erfolgreichen Nachbau!
      Jetzt kannst Du die Qualität Deines Feuers noch beser beurteilen.

      Zur Digitalanzeige PM-438 BL schreibt bei Amaz.. ein Kunde zu seiner Erfahrung:
      „ Geringer Stromverbrauch, ohne Licht nur 0,3mA. (R5 entfernen). Mit Licht allerdings 67 mA, empfehle LED-Vorwiderstand R5 von 100R auf 470R zu erhöhen, ist nur wenig dunkler aber reduziert die Stromaufnahme deutlich auf ca. 15mA. Der Dezimalpunkt ist frei nach Bedarf einstellbar (drei Brücken) .“

      Ich habe diesen SMD-Draht ganz ausgelötet, so dass kein Dezimalpunkt erscheint.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 65

      • # 19112
      Hallo Volker
      Ich habe auch die Brücke herausgelötet , brauche ich nicht . Das mit dem Stromverbrauch ist auch interessant ich werde jedoch nichts mehr ändern bin schon froh das die Messung funktioniert .
      Bei dem Sensor bin ich mal gespannt wie lange der hält , wird schon ziemlich warm .
      Hast du auch mal einen MQ9 getestet , sind doch um einiges billiger und zudem mit weniger Kunststoff zusammen gebaut ?
      Gruß Peter
      Immer wenn du denkst er brennt nicht mehr kommt irgendwo ein Fünkchen her .
      • 66

      • # 19114
      Hallo Peter,
      der Sensor hält sicher längere Zeit trotz technologisch bedingten Aufheizens. Bei mir schon einige Jahre mit Langzeitbetrieb während der Heizperiode.
      Die erwähnte Stromverminderung der Anzeige hat evtl. seinen Vorteil, was die Haltbarkeit anbetrifft. Nach ca. 2 Jahren Betrieb ist jetzt die Beleuchtung meiner Anzeige ausgefallen, mit original Verschaltung. In dem Ding ist noch ein Birnchen eingebaut, heute würde man LED´s verwenden.

      Habe mit beiden Sensoren gearbeitet, zwischen dem MQ-9 und TGS 822 konnte ich keinen direkten Unterschied feststellen, weder in der Bauform noch im Betrieb.

      Wie hast Du Deine Sensoraufnahme gebaut, ich habe ja die Aufnahmebuchse von meinem defekten Vorgerät zur Verfügung, anbei ein Foto. Hoffentlich erhebt Herr Kannegießer keine Urheberrechte deswegen.

      Sensoraufnahme.jpg

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 67

      • # 19118
      Hallo Volker,
      ...man sieht ja schon in deinem ersten Post
      CO-Messung mit dem Greisinger GCO100 - Kondensatfalle und Rauchgaskühler
      dass der Sensor mit Messingadapter relativ weit "stromab" im Rauchrohr angebracht ist.
      Der "Absaug(???)schlauch" geht jetzt wohin bzw. kommt woher???
      Oder ist der vermeintliche Schlauch ausschließlich die Kabelführung?
      Da an der Anschlussstelle auch bei Saugzüglern kaminseitig noch Unterdruck herrscht,
      muss eine Pumpe oder ein Injektor für Durchstrom im Sensor sorgen -
      es sei denn der Gasstrom läuft vom "Schlauch" zum Sensor und dann in das unterdruckbehaftete Rauchrohr?
      Letztere Version wäre ja ebenfalls plausibel, zumal der Schlauch wie eine Kühl- und Filterleitung wirken würde,
      bzw. damit ausgestattet werden kann.
      Man sieht in der rußigen Messinghülse das (noch) recht saubere Gitterchen des Sensors.

      Ich weiß, ist "blöd" gefragt, aber die Lambdasonde macht ja ähnliche Tricks mit "Schlauch und Referenzluft".
      Vielleicht bringt einen das auf alternative Gedanken....
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 68

      • # 19120
      Max Zitat: "Man sieht in der rußigen Messinghülse das (noch) recht saubere Gitterchen des Sensors."

      Der Sensor ist als Bauteil in die Messinghülse bis vorn eingeschoben und mit Silikongummi nach hinten gegen herausrutschen fixiert, an dem Gitter streifen die Abgase entlang und beeinflussen direkt die Messelektrode. Es ist keine zusätzliche Absaugung vorhanden, der Unterdruck im Rohr hat keine Auswirkung auf die Messung. Die Hülse sollte bündig auf dem AG-Rohr anliegen (fixieren), evtl. mit einem Silikongummi abgedichtet sein (habe ich nicht, geht auch), der kleine durchbohrte Gewinde-Schnierbsel schaut ins Rohr. Rußbildung u.ä. Verschmutzung konnte ich nie feststellen. Der Silikonschlauch dient lediglich als Kabelschutz. Bei der Lambdasonde soll es ja einen Pumpeffekt geben, daher der rückwertige offene Schlauch.
      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 69

      • # 19123
      Hallo Volker
      Also meine Aufnahme besteht nur aus einem Kupferlötfitting 18mm in welches ich die Sonde mit etwas Teflonband hinein gesteckt habe . Der Fitting wird mit einem Blechstreifen wie auf dem Bild zu sehen auf das Abgasrohr gedrückt . Dazwischen habe ich eine Dichtung gesteckt damit das Kupfer keinen direkten Kontakt mit dem Rohr hat , denke so ist es dicht und bleibt etwas kühler .
      Wenn meine Sonde mal defekt ist werde ich mir eine Aufnahme basteln in die ich ganz einfach ohne löten die Sonde einstecken kann .
      Ich hab mir mal die MQ9 Sonde bestellt , kostet nur 3,5 Euro sieht aber anders aus hat nur 4 Pins und eine kleine Leiterplatte dabei .
      watterott.com/de/Analog-CO/Combustible-Gas-Sensor-MQ9


      Gruß Peter
      Immer wenn du denkst er brennt nicht mehr kommt irgendwo ein Fünkchen her .
      • 70

      • # 19125
      Hallo Peter,

      den MQ-9 bekommst Du hier noch billiger, sogar ohne Versandkosten.
      die Leiterplatte mit dem aufgelöteten MQ-9 hat 4 Anschlusspins siehe hier, der MQ-9 hat normalerweise immer 6 Anschlüsse. Es gibt verschiedene Hersteller, daher Bauformunterschiede, schau mal zum MQ-9 Bilder bei Google an. Die o.g. fertige Leiterplatte hat einen Analogausgang, diesen könnte man modifiziert in Deiner Schaltung verwenden.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 71

      • # 129219
      Hallo,

      ich bin gerade dabei mir die Teile für das tolle CO-Schätzeisen mit obiger Schaltung für Digitalanzeige und UVR-Anschluss zu organisieren. Ich kenne mich leider mit Elektrotechnik eher wenig aus, konnte jedoch so ziemlich alle Teile zuordnen, bis auf die Si-Diode.

      Holz-Volker wrote:

      Die vorgeschaltete Diode unterdrückt die Leerlaufspannung von ca. 0.16 V der Messsondenelektrode, so dass in reiner Luft um die 0000 angezeigt werden.
      Ist das egal welche Bauart? Kann Die von Gust beschriebene genommen werden?

      Gust wrote:

      Die Silizium- Diode 1N4148 (oder 1N4002 o.ä.) „erledigt“ den „automatischen Nullspanungsabgleich“, indem sie erst ab 0,7V durchlässt und damit die „Sockelspannung“ zurückhält.
      Habe ich es richtig verstanden, dass die letzte Version des Schaltplans von Volker eine Spannung von Max. 1,6V ausgibt, sodass ich diese bedenkenlos auch an meine UVR 16x2 an den Eingängen 0-3,3V verwenden kann?

      Holz-Volker wrote:

      Hallo,
      habe wieder etwas an einer möglichen Schaltung mit Anzeige und UVR-Ausgabe gebastelt. Beim max. CO werden allerdings nur ca. 1,6 V an die UVR gegeben.
      Ich habe auch Probleme die Anschlüsse des TGS822 Sensor zuzuordnen, da kein Pin eine Bezeichnung hat und die Rückseite einen spiegelbildlichen Aufbau hat, sodass es zwei Möglichkeiten gibt. Auch in den Unterlagen bei conrad habe ich dazu keine für mich schlüssige Zuordnung erkennen können. Muss ich die Anschlüsse durch Messen herausbekommen oder ist es egal ob 1 mit 6, 5 mit 2 und 4 mit 3 vertauscht wird ;( ?



      Ansonsten eine super Sache, ich freue mich schon auf das Ergebnis. Danke an Euch Entwickler.


      Gruß Michael
      • 72

      • # 129230
      Hallo Michael,
      ...toll dass du diesen Thread wieder hoch holst.
      Mich interessiert das CO-Schätzeisen aktuell auch schon wieder.
      (inklusive UVR-Anschluss)
      Vielleicht kriegt das Forum ein "Nichtelektroniker-Repetitorium" zusammen
      und einige Nachbauer mit ins Boot....
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 73

      • # 129233
      Hallo Michael,

      schön, dass wieder jemand Interesse zeigt!

      Das Resultat einer sauberen und vollständigen Verbrennung kann letztendlich nur mittels minimalen CO-Wert nachgewiesen werden. Die CO-Kontrolle sollte während des gesamten Brennprozesses ununterbrochen erfolgen, bzw. in die Regelung einbezogen werden.

      Als Si-Diode habe ich eine aus der Bastelkiste genommen, Si-Dioden haben die Eigenschaft erst ab einer Schleusenspannung von 0,7 V leitend zu werden.

      Meine Schaltung gibt max. die 1,6 V bei höchsten CO-Wert aus. Ich habe an meiner UVR 1611 einen Eingang auf dim.los, die Skalierung auf 0,00 V : 0 und 1,00 V : 50 eingestellt.

      TGS 822: die Messelektroden-Pins 1 und 3 sind intern verbunden, ebenso die Pins 4 und 6. Pin 2 und 5 sind die Heizung des Substrats. Es muss keine Polung beachtet werden.


      Viel Spaß beim Basteln
      Gruß Volker
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      • TGS 822.jpg

        (20.98 kB, downloaded 32 times, last: )
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      • # 129465

      Anonymic wrote:

      Hallo zusammen,

      Bin durch Zufall beim Stöbern auf den Sensor gestolpert. conrad.de/de/gas-sensor-fuer-k…-mm-x-497-mm-1273389.html

      Der geht bis 10.000 ppm. Wäre es hier nicht genauso leicht, etwas zu bauen?
      Je mehr CO, desto geringer die Spannung.

      Jan
      Den "Application Notes..." nach nicht so einfach (siehe S.2 "Example Circuit")
      Der "Ausgangsstrom" ist im Nano- Ampere- Bereich..
      And my English is not very well... macht die Sache auch nicht leichter.
      Die Angabe mit den "10000 ppm" habe ich im "Sheet" bisher nicht entdeckt.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik

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