CO-Messung mit dem Greisinger GCO100 - Kondensatfalle und Rauchgaskühler

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      • 76

      • # 129478
      Mir erschließt sich nicht, wie und wo das Gas in das Ding kommen soll. Die max. Temperatur 60° C verhindert den unmittelbaren Anbau ans AG-Rohr. Möglicherweise ist das Teil lediglich für normale Umgebungsluftanalyse konstruiert worden. Eine elektronische Anpassungsschaltung zur Messwertauswertung wäre auf jedem Fall erforderlich.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
      • 77

      • # 129494
      Hallo,

      mal ein Frage ...

      kann man das Abgas nicht durch eine Pumpe ansaugen, kühlen, den Wasseranteil entfernen und dann einem guten CO-Warner mit LCD-Anzeige zuführen.
      Da spart man sich noch den ganzen Platinenaufbau ....

      Ist mein Gedanke verkehrt ..

      Gruß Andreas
      • 78

      • # 129525
      Hallo Andreas,
      ein guter Gedanke, der umgesetzt werden sollte.
      Habe mal kurz den FireAngel CO-9 DE Kohlenmonoxid CO-Melder geschaut, die Bedienung dazu hier: Bedienungsanleitung gefunden. Der angezeigte Messbereich geht bis 999 ppm, für unsere Zwecke - das Minimum anzustreben - erst einmal ausreichend.
      Es bleibt die Frage, wie genau ist die Anzeige, evtl. geeignet als alternatives Messgerät? Die exakte Genauigkeit spielt für unsere Zwecke sicher eine untergeordnete Rolle.
      Für eine weitere Verwendung, z.B. in der UVR müsste sowieso das Innenleben angezapft und eine Anpassschaltung gebastelt werden.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme

      Post was edited 1 time, last by Holz-Volker ().

      • 79

      • # 129530
      Hallo, hab seit ungefähr 1 Jahr die CO Messung , genau nach dem Plan von Volker , in Betrieb.
      Bin sehr zufrieden , dachte am Anfang sie würde nicht sehr lange halten , wegen der Temperatur, aber bisher kein Problem.
      Wer es sich zutraut sollte sich so ein Ding bauen , sagt sehr viel über die Verbrennung aus .
      Immer wenn du denkst er brennt nicht mehr kommt irgendwo ein Fünkchen her .
      • 80

      • # 136738
      Hallo alle zusammen,

      ist hier jemand der mir solch eine Co-Messung bauen und verkaufen würde?

      Ich habe davon absolut keinen Plan......

      Gerne auch per PN

      Danke Gruß Jörg
      • 81

      • # 136739
      Hallo Jörg,
      hast du in diesem Thread
      CO-Messgerät mit UVR-Anschluss und Digitalanzeige zum Selbstbauen
      und hier
      CO-Messung mit RasPi
      auch schon nachgesehen?
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 82

      • # 136746
      Hallo hammax,

      Danke, ich habe beide schon mehrfach gelesen.
      Ich bin eher der Grobmotoriker 8) , und in solchen Sachen völlig unbewandert.
      Deshalb bin ich auf der Suche nach jemanden der mir die fertig verkauft.

      Gruß Jörg
      • 83

      • # 164513

      hammax wrote:

      Hallo Gust,
      hier die grafische Auswertung deiner Messung mit Extrapolationskurve:
      mfG Max


      Gemessene Werte mit dem Greisinger:
      Ca. 0,05V 19ppm
      Ca. 0,15V 27ppm
      Ca. 0,25V 35ppm
      Ca. 0,30V 56ppm
      Ca. 0,46V 88ppm
      Ca. 0,55V 100ppm
      Ca. 0,80V 150ppm
      Ca. 1,00V 240ppm
      Ca. 1,15V 320ppm
      Ca. 1,40V 500ppm

      ..Man sieht leider nicht den ganzen Beitrag - ich habe die Formel von Hamax noch um die Umrechnung in mg/m³ ergänt und angehängt. Falls Fehler drin sind, bitte ich um Info.
      Kann dazu dienen einen HV so einzustelln, dass er durch die Messung mit dem 1g/m³ ab 2019 durchkommt.
      ich habe jetzt ca 10 Anheitzversuche gemacht und dies dokumentiert mit AbgasT, KesselT,SpeicherT,Volt,Beschickung,Zeit,Klappenstellung primär und sekundär.
      Das Ergebnis ist, dass Anheiz- und damit Messvorgänge unglaublich schwierig zu reproduzieren sind. Wird ein Glücksspiel mit dem Schorni.
      Falls jemand die Tabelle als Excel 2003 haben will - bitte PNTabelle_V_PPM_gPROm3_var2.jpg
      • 84

      • # 165661
      Servus Leute - Freude allerorten - mein Hoval hat die Messung bestanden.
      Mit Holz waren die Werte nicht hinzubekommen, weil die Verbennung zu sehr schwankte.
      Was funktioniert waren 10 Presslinge der Firma Schiederer (Hornbach, die besseren Weichholzpresslinge).
      Messung:
      CO:max 1,0g/m³,Messunsicherh. 0,20g/m³,gemessen:0,99g/m³,Messwert 0,8g/m³
      Staub:max 0,10g/m³,Messunsicherh.: 0,002g/m³,gemessen: 0,005g/³, Messwert 0,00g/m³

      Eins habe ich bemerkt, dass das Schätzeisen (SE) nahe an der Stelle messen muss, wo auch der Schorni misst. Habe ich gleich mal umgebaut. Siehe Bilder.
      Was irre war, welche Abgasreste sich in dem Stutzen des SE angesammelt hatten.
      Siehe Bild. Möglicherweise von den Presslingen - werde jetzt mal mit Holz feuern.
      Die Umrechnungstabelle habe ich etwas verbessert, hängt auch an.

      Nicht klar ist mir, wie Hoval auf einen Werksabnahmewert von 0,165g/m³ für CO kommt.
      Ich werde die mal anschreiben und um deren Konfiguration bei der Abgnahmemessung bitten. Falls ich diese bekomme, werde ich versuchen diese Abnahmemessung zu reprodizieren.
      Bei der Inbetriebnahme des HOval in 2000 (Vorbesitzer Haus) hatte der CO einen Wert con 3g/m³ ...grübel grübel...
      ...jetzt hängt sich das System beim Hochladen der bilder auf...schieb die Bilder nach.. doch..
      Files
      • 85

      • # 165662
      Moin!
      Wenn die Brennkammer auf Temperatur ist, bleibt bei mir kein co mehr übrig. Die Kessel werden ja alle unter Laborbedingungen geprüft. Daher sind hier schon Abweichungen festzustellen. Das A und O ist ein perfektes glutbett. Darauf baut alles auf. Die Brennkammer bekommt dadurch die Höhe Temperatur und der CO wird ab 605 Grad mit Sauerstoffüberschuss in CO2 verbrannt.
      Wo dran es nun bei dir gelegen hat, das du auf 0,8 statt der angegebenen 0,1... Gekommen bist, weiß ich nicht. Das könnte man in einem separaten Thema etwas genauer betrachten. Manchmal sind es wirklich banale Sachen, die einen letzten Endes zum Ziel führen.
      Jan
      • 86

      • # 165663
      Danke für den Hinweis - ganz schön komplex die Heizerei.
      Das mit dem Glutbett habe ich verstanden - läuft aber der Heizanleitung von Hoval entgegen. Schon klar - normales Heizen ist nicht unbedingt identisch mit "Messheizen".
      Was vor und bei der MEssung war, dass die Dichtung in der BEschickungstüre nicht mehr in Ordnung war. Wollte da nix investieren, wenn der KEssel durchrasselt. Nach Bestehen der Prüfung habe ich sofort die Dichtung gekauft und eingebaut. Ansonsten gibts ja nur die Primäreinstellung und die Sekundäreinstellung.
      Was micht irre macht, ist, dass bei subjektiv gleichem Anheizvorgang der Kessel einemal wunderbar brennt und auch in den vergasungsmodus übergeht und das ander mal selbt mit manuell zugeschalteten Gebläse nicht auf temperatur kommt.
      Abgast waren bei der Messung 155°C, Druckdifferenz waren 18 Pascal.
      Wenn der Kessel mal mit der Abgastemperatur um die 250° ist, ist er sehr schwer unter Kontrolle zu halten.
      • 87

      • # 165664
      … so ganz kann ich anhand der Fotos den Einbau deiner Sondenleitung nicht nachvollziehen.
      Über die Fliesengröße geschätzt, müsste dein Sondenrohr 0,5m lang sein und ich vermute mal mit der offenen Seite zum Kessel zeigen.
      Dann gehst du mit dem Kniestück raus und brauchst wahrscheinlich noch eine Abkühlungsstrecke bis zur Sonde.
      Oder ist das etwa andersrum und das Sondenrohr wirkt wie ein Saugzug-Injektor kamininaufwärts?

      Derart bröselige Asche an DER Stelle????
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      • 89

      • # 165677
      Hallo Beginner,

      schau mal hier, so habe ich den Sensor abnehmbar ins Rohr gebaut:
      Den Gas-Sensor mit einer passenden Aufnahme (Adapter) indirekt ins/ans Abgasrohr und wegen der Temperatur des Abgases entfernt vom Kesselausgang kurz vorm Kaminübergang anbringen. Für eine gute Messung sollte keine Außenluft an den Sensor gelangen. Das Abgas hat so ziemlich an jeder Stelle im Rohr die gleiche Zusammensetzung, also ist der Messstellenort egal. Der Sensor hält bei mir schon einige Jahre, bisher keine thermische Beschädigung oder Verschmutzung. In der Vergrößerung sieht man, dass auch nach längerer Benutzung kein Ruß angesetzt ist.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
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      • # 165680
      … nochmal nach oben:
      CO-Messung mit dem Greisinger GCO100 - Kondensatfalle und Rauchgaskühler
      Der vermeintliche "Absaugschlauch" hätte mich jetzt beinahe wieder verwirrt - zumal Gust damals eine spezielle Kühlung für den Sensor gebaut hatte.
      Bei mir liegt der Sensorbausatz immer noch in einem Karton seitlich am Schreibtisch.
      Ich habe mir damals Gedanken gemacht, ob das thermisch nicht zu nahe am Rauchrohr war,
      und wollte irgendwas bauen, das einen vorgekühlten Bypass außerhalb des RR bereitstellt.
      150 - 220° sind schließlich nicht ohne für ein kunststoffummanteltes Bauteil.
      Pitot-Rohr-Prinzip oder so ähnlich?
      Der Sensor selbst ist zur Rück/Anschlussseite durchlässig - man kann durchblasen.
      Da das Rauchrohr an dieser Stelle so an die 15 - 20 Pa Unterdruck hat, wird wohl "Kühlluft" durch-/reingesaugt.
      Was aber wiederum den Verdacht nahelegt, dass der Messgasstrom "verdünnt" wird.
      Könnte mich jetzt glatt jucken, das Teil endlich zusammenzulöten...
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      Post was edited 1 time, last by hammax ().

      • 91

      • # 165684
      Hallo Max,

      Du sprichst mehrere Sachverhalte an, kurz geantwortet:
      1. Gust hat eine "genormte" Messung gebaut, dazu muß das Gas abgekühlt und das Kondensatwasser entzogen werden.
      2. Thermisch verträgt der Nylonsensor bis 250 °C lt. Hersteller, daher besser am evtl. kühleren Rohrende einbauen.
      3. Bei 15 -20 Pa werden durch die winzige Öffnung im Sensor kaum "Luftströme" streichen, die messbare Verfäschungen bewirken und
      4. da mir der genormte Wert unwichtig ist, spielt eine mögliche Verdünnung und Verfälschung keine Rolle. Bei einer ordenlichen Verbrennung sollte der Wert gegen NULL tendieren, denn nur da habe ich eine wirkunggradoptimale Verbrennung. Aus dem Schornstein kommt weißer Dampf oder je nach Außentemperatur gar nichts Sichtbares.
      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme

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