Neuer SLX Kessel von Attack (mit extra großen Füllraum)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Holzheizer Forum und Holzvergaser Forum sind vereint.
    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".
      • 51

      • # 18716
      Wir betreiben ja noch den DPX Lambda ( vorgänger Version ohne Touchscreen). Heute da ich den Vergleich habe mit der neuen Touch Steuerung muss ich schon zugeben das die alte Version in der tat recht spartanisch ausgestattet ist.
      Troztdem erfüllt sie wichtige Funktionen . Neben der Steuerung Primär und Sekundärluft wird auch ordentlich Holzkohle hergestellt. Das ist schon ne wichtige Sache. Bei der Profiversion ist das ne 50 / 50 Sache. Bei schlechten Schornsteinverhältnissen ist es wahrscheinlich das es auch ohne die Regelung gehen wird.

      Die neue Steuerung ist ihr Geld deutlich mehr Wert.

      Was die Langlebigkeit der Attack Kessel angeht kann ich keine Aussage machen .
      Ich rechne mit keinem Totalausfall in Zukunft. Hier kann ich mich auch nur auf die Augenscheinliche Verarbeitung berufen.
      An den relevanten stellen sind 1A Robotter Schweißnähte zu sehen. Kein Vergleich zu dem was ich hier in einem aktuellen thread gesehen habe.

      Unsaubere Verarbeitung meines DC25GSE

      Was die Verschleißteile wie Schamott angeht kann ich nur empfehlen diese preventiv mit zusätzlichen Schamottplatten zu schützen. Hier habe ich mit meinem alten Kessel sehr gute Erfahrungen gemacht.
      Ist natürlich kein muss, aber ich denke das sonst schon alle 5-6 Jahre ein Düsenwechsel anstehen könnte.
      Zum Schutz der Steuerung egal ob Profi oder Lambda empfehle ich einen simplen Überspannungsschutz für die Steckdose.
      Gibts hier auch einen Thread zu.
      • 53

      • # 19365
      Hallo woodcracker,

      habe erst heute den Thread halbwegs komplett gelesen und staune nicht schlecht.
      Bin mit meinem DC30GSE recht zufrieden, nach ein paar kleinen Änderungen läuft er recht gut, aber 4 kwh Wärme habe ich noch nie aus einem kg Holz geholt.
      Der Atmos hat serienmäßig diverse Schwachstellen (fehlender Dämmung unten und an der Rückseite, etwas umständliche Reinigung und recht wirkungslose Abgasturbulatoren, hohe Fertigungstoleranzen und teilweise schlechte Verarbeitung). Am meisten ärgert aber die Ignoranz des Herstellers bzgl. Verbesserungsvorschlägen von Betreibern.

      Insofern ist der Attack für mich vielleicht eine echte Alternative, wenn Ersatz ansteht (Kessel ist Baujahr 2008).

      Werde aufmerksam weiter lesen, was hierzu geschrieben wird, danke für den Erfahrungsbericht!

      Hahneko
      • 55

      • # 19371
      Wenn ich das alles so lese, dann kann ich mir gut vorstellen, dass mein nächster Kessel ein Attack wird.

      Auch das Bild vom Schnittmodell spricht dafür.
      auf den ersten Blick könnte es genauso gut ein Fröling, eta usw.... sein.

      Interessant finde ich die nicht lotrechten Wärmetauscherröhren.
      Das trägt sicher zu noch mehr Verwirbelung bei.
      • 56

      • # 19372
      Es wäre schön, wenn es jemanden gäbe, der den Attack mit Lambda mit nem Wärmemengenzähler versieht, einfach nur um zu sehen, wie viel Leistung der wirklich bringt.

      Von den hochpreisigen kenne ich es so, dass (wenn der Brennstoff in Ordnung ist) die angegebene Leistung die Leistung ist, die der Kessel mind bringt. Meist liegen die einige KW darüber.

      Bei Atmos ist da ja zu lesen ....bis zu XXKW....
      • 57

      • # 19373
      Alle Abgasstutzen von Attack lassen sich drehen.

      Was ich bei der Touch steuerung ebend immer wieder nur erwähnen kann ist wie gut sie die Kessel auf ein Minimum auf Luftdurchsatz herunterregelt bei gleicher nenn AGT. Die Luft hat eine längere verweildauer in den Tauscherröhren und kann somit besser absorbiert werden. Ein WMZ ist hier sicher von Vorteil der Laddomat bestätigt das bei mir aber auch schon mit 2C° mehr Vorlauftemperatur.

      Bei der Profi wirds da schon kniffliger. Die lässt sich offiziell auch von 100 auf 40% Modulierend einstellen (inoffiziell auch noch darunter) aber es fehlt dann halt die Anpassung der Luftscheiben an diesem geringen Durchsatz was Flammabrisse mitsich bringt.
      • 59

      • # 19380

      mike schrieb:

      Von den hochpreisigen kenne ich es so, dass (wenn der Brennstoff in Ordnung ist) die angegebene Leistung die Leistung ist, die der Kessel mind bringt. Meist liegen die einige KW darüber.



      Wenn ich will liegt meiner auch über den 35 Kw, ich will aber nicht ;) - Im Ernst der Kessel geht super und jetzt mit der Umrüstung auf Lambdacheck noch besser.
      Hatte eben erst den Abbrand beendet, rein Buchenholz 55 KG, 15% Restfeuchte bei ca. 40 % primär und 40 % Lüfter, knapp 10 h Brennzeit. Sekundär regelt der Belimo, und der hat zu tun.
      Wenn jemand sich mit der Materie auskennt genügt der Profi, wer es aber bequem haben möchte dem empfehle ich zu der Lambda Touch Steuerung.

      Gruß Uwe

      Ich betreibe den SLX auch mit Laddomat mit 78er Patrone, geht aber nur bis 35 kw Leistung.
      • 62

      • # 19403
      Hallo und ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!!

      nachdem ich vorgestern einen schönen und ruhigen Abbrand genossen habe, brachte ich die Hütte mal auf 28° um die Puffer zu leeren. Unglaublich wie warm der macht, ( original Zitat meiner über alles geliebten Frau ). Also gestern in der früh kurz geschaut und einen 40 Kilo Testbrand als Referenz gemacht. Es kamen 5,3 Kg/h Verbrauch raus, wenn ich die Glutphase mit einbringe bis die Temperatur unter die 78° Marke fällt ( dann schließt der Laddomat ), komme ich unter die 5 Kilo Marke, beide Puffer waren danach Randvoll.
      Während des Abbrands habe ich eine Kontrolle meines Schornsteins durchgeführt, der war obwohl 60° AGT vor dem Kaminkopf klatschnass. Aber ich lasse während der Glutphase den Lüfter mit 30% laufen, wenn die AGT am HV Ausgang 100° unterschreitet schalte ich das Gebläse aus und die Primärscheibe bleibt noch ca. 10 min offen, danach wird diese auch geschlossen. Dann ging es nochmal auf den Speicher um den Kamin zu kontollieren, wie immer trocken. Das heißt das man mit einer Verlängerung der Glutphase auch schwierige Kaminbedingungen meistern kann.
      • 63

      • # 19772
      Möchte hier auch nochmal die neuesten Erkenntnisse kund tun die ich die letzten Tage im Holzvergaser Forum zum sLx gesammelt habe.

      Der Vorlauf des SLX befindet sich nicht hinten sondern oben zwischen den Anschlüssen der Kühlwasserschleife.
      Bisher deuten keine Offiziellen Bilder von Attack darauf hin ,ist aber so.

      Die Wärmetauscherreinigung ist bei der Lambdaversion Vollautomatisch und die Intervalle lassen sich einstellen.
      • 64

      • # 19773
      Hallo Randy

      gibt es Bilder über Turbulatoren bzw. WT schacht,

      kann es sein das nur Spiralen oder Locken vorhanden sind ?
      Gruß Manfred

      Meine Heizung___________________________________________
      Vorher-Nachher-Anlagenbilder-Heizungstechnik-Diashow-Murksbilder
      • 65

      • # 19774
      Ja, im HV Forum.
      Unter SLX Lambda Touch 25 KW.

      Das auch beschriebene Lüfterproblem kann man angesichts der Bilder als kein wirkliches Problem des Kessels herleiten.
      Die Örtlichen Gegebenheiten sind hier meiner Meinung nach zu speziell.
      Mein Schornsteinfeger hätte das nie so Abgenommen.
      • 66

      • # 19826

      Manfred schrieb:

      kann es sein das nur Spiralen oder Locken vorhanden sind ?


      Hallo Manfred, es sind ganz normal Turbus in den Rohren und der die WT Rohre sind etwas schräg angeordnet. Was die Rohrführung des VL angeht ist der Abgang nicht unbedingt ein Nachteil. Gerade bei engen Verhältnissen kann es von Vorteil sein.

      Mit dem Lüfterproblem was randy angesprochen hat gehe ich mit ihm konform.
      • 67

      • # 19838
      Die Frage ist ,warum Attack den Vorlaufanschluss so gewählt hat.
      Bei mir ist das ja auch so . Wird der Wärmetauscher so vieleicht effektiver durchströmt?

      Diese Frage hatte ich mir damals auch schon bei meinen DC 18 gestellt.
      Theoretisch hatte ich überlegt, wenn das Wasser nicht im Tauscher geleitet wird hätte der Kessel unterschiedliche Temperaturzonen im Tauscher haben müssen.
      Der Fluss hätte sich immer den direkten Weg von rechts oben nach rechts unten gesucht.
      Links vom Kessel hätte es heissere Zonen gegeben.

      Wenn dem so währe macht die Attack version schon wieder Sinn..
      • 68

      • # 19845

      Randy schrieb:

      Die Frage ist ,warum Attack den Vorlaufanschluss so gewählt hat.
      Bei mir ist das ja auch so . Wird der Wärmetauscher so vieleicht effektiver durchströmt?

      Diese Frage hatte ich mir damals auch schon bei meinen DC 18 gestellt.
      Theoretisch hatte ich überlegt, wenn das Wasser nicht im Tauscher geleitet wird hätte der Kessel unterschiedliche Temperaturzonen im Tauscher haben müssen.
      Der Fluss hätte sich immer den direkten Weg von rechts oben nach rechts unten gesucht.
      Links vom Kessel hätte es heissere Zonen gegeben.

      Wenn dem so währe macht die Attack version schon wieder Sinn..


      Ich sehe den Vorlauf oben auch nur als Vorteil.
      Das Risiko von nicht durchströmten "HotSpots" im Kessel (wie bei rückseitigem Vorlauf) wird dadurch minimiert.

      Gruß Yves
      • 69

      • # 19906

      Randy schrieb:

      Diese Frage hatte ich mir damals auch schon bei meinen DC 18 gestellt.
      Theoretisch hatte ich überlegt, wenn das Wasser nicht im Tauscher geleitet wird hätte der Kessel unterschiedliche Temperaturzonen im Tauscher haben müssen.
      Der Fluss hätte sich immer den direkten Weg von rechts oben nach rechts unten gesucht.
      Links vom Kessel hätte es heissere Zonen gegeben.

      Wenn dem so währe macht die Attack version schon wieder Sinn..


      Hallo Randy,
      da hast Du Recht. Sind die Anschlüsse für RL und VL hinten jeweils an einer Seite angeordnet, gibt es immer Teile der WT´s die unterschiedliche Temperaturen aufweisen. Mit einem mittigen Abgang ganz oben hätte man da zumindest eine Symmetrie. Veruschen wir bei den Kraftwerkskomponenten auch so hinzubekommen.

      Grüße,
      Frank
      • 72

      • # 20099
      .... weil Attack anscheinend nicht nur etwas von Kesselbau sondern auch was von Hydraulik versteht.
      Regelung und Hydraulik sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Gott sei Dank setzt siich die Erkenntnis, den Erzeugerkreis vom Verbraucherkreis hydraulisch zu entkoppeln, immer mehr durch.
      Und das auch zu Recht.
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Holzpille ()

      • 73

      • # 20104
      Hallo,

      Holzpille schrieb:

      Regelung und Hydraulik sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Gott sei Dank setzt siich die Erkenntnis, den Erzeugerkreis vom Verbraucherkreis hydraulisch zu entkoppeln, immer mehr durch.
      Und das auch zu Recht.

      bei ist RLA Centra 3 wegemischer verbaut und HK wird direkt nach KK über T angezapft

      und geht einwandfrei.

      Bei Laddomat ist das eher angebracht wegen Hydraulische druckverhältnise.
      Gruß Manfred

      Meine Heizung___________________________________________
      Vorher-Nachher-Anlagenbilder-Heizungstechnik-Diashow-Murksbilder
      • 74

      • # 20106
      Hallo,

      das eine Hydraulik, wo vor dem Puffer die Verbraucher abgenommen werden nicht funktioniert, bestreite ich ja nicht. Auch die Wahl der RLA ist da eher zweitrangig.
      Der Nachteil der "Direktabnahme" ist, dass nur die Wassermenge zur Verfügung steht, die nach Abzug durch die RLA vorhanden ist. Denn eigendlich haben wir drei Kreise. Den der RLA, den zum Puffer hin und zurück und den oder die Verbraucher.
      Man schaltet strömungstechnisch zwei Pumpen hintereinander (RLA und HK Pumpe), dann werden unkontrolliert, falls die Mengen nicht stimmen, heißes Kesselwasser und Pufferwasser noch
      vor dem Mischer zusammengeführt. So etwas ist keine moderne Hydraulik. Wie ich schon ausführte: Erzeugerkreis für sich und am anderen Ende des Wärmespeichers kann man machen was man will,
      auch bei größerer Leistungsabnahme.
      Selbst bei Öl,- oder Gaskesseln, egal ob Brennwert oder nicht, schalte ich zwischen WE und Verbraucher eine Weiche. Bei Gas reicht die Weiche, weil Modulation, bei Öl einen kleinen Puffer.
      Ergebnis: kein Takten mehr (oder nur ganz wenig) und deutlich effizienter.
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 75

      • # 20110
      Abgesehen davon das ich ja sowieso immer zur Lambdavariante rate,
      die empfohlenen Lufteinstellungen bei Variante Profi halte ich für nicht empfehlenswert.
      100% primär und 50% sekundär.
      Uwe alias Woodcracker hat dies auch schon bestätigt, wobei er momentan glaube ich sowas wie 70% Primär und 40% Sekundär fährt.
      Möglicherweise ist der Luftdurchsatz beim SLX generell etwas anders zu bewerten als z.b. beim Atmos.

      Wenn ich da allerdings wieder bei meinem Wood and Pellet dagegen halte verhält sich das ähnlich wie man es gewohnt ist.
      Wenn ich meinen Kessel mit 100% primär starte ist die Steuerung kurzzeitig etwas überfordert beim eindrosseln.
      Hier habe ich Primär von Anfang an auf etwa 40% begrenzt und die Steuerung pendelt dann je nach AGT zwischen 10 und 30% im Abbrandverlauf.

    Webutation