Neuer SLX Kessel von Attack (mit extra großen Füllraum)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Holzheizer Forum und Holzvergaser Forum sind vereint.
    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".
      • 76

      • # 20114
      Hallo,

      Holzpille schrieb:

      das eine Hydraulik, wo vor dem Puffer die Verbraucher abgenommen werden nicht funktioniert, bestreite ich ja nicht. Auch die Wahl der RLA ist da eher zweitrangig.

      wenn zwei verschiedene Mischer (therm/mecha.) verbaut sind dann ist fehler
      vorprogrammiert. Wenn PS direkt neben Kessel stehen bietet sich das an
      hydraulisch zu trennen. Wenn PS weiter vom HV entfernt stehen ist mit dritten Rohrleitung
      Geld und Energie veschwendung.

      Bei mir sind zwei gleiche Centra DR40GMLA Mischer verbaut und im KK 42 mm Cu und zum PS 38 mmCu verlegt. Vorteil ist wenn PS leer sind Kann HK oder WWB bei HV start sofort
      wärme entnommen werden. Nach 25 Min. sind kalte Heizkörper warm.
      Gruß Manfred

      Meine Heizung___________________________________________
      Vorher-Nachher-Anlagenbilder-Heizungstechnik-Diashow-Murksbilder
      • 77

      • # 20115

      Holzpille schrieb:

      Hallo,

      das eine Hydraulik, wo vor dem Puffer die Verbraucher abgenommen werden nicht funktioniert, bestreite ich ja nicht. Auch die Wahl der RLA ist da eher zweitrangig.
      Der Nachteil der "Direktabnahme" ist, dass nur die Wassermenge zur Verfügung steht, die nach Abzug durch die RLA vorhanden ist. Denn eigendlich haben wir drei Kreise. Den der RLA, den zum Puffer hin und zurück und den oder die Verbraucher.
      Man schaltet strömungstechnisch zwei Pumpen hintereinander (RLA und HK Pumpe), dann werden unkontrolliert, falls die Mengen nicht stimmen, heißes Kesselwasser und Pufferwasser noch
      vor dem Mischer zusammengeführt. So etwas ist keine moderne Hydraulik. Wie ich schon ausführte: Erzeugerkreis für sich und am anderen Ende des Wärmespeichers kann man machen was man will,
      auch bei größerer Leistungsabnahme.
      Selbst bei Öl,- oder Gaskesseln, egal ob Brennwert oder nicht, schalte ich zwischen WE und Verbraucher eine Weiche. Bei Gas reicht die Weiche, weil Modulation, bei Öl einen kleinen Puffer.
      Ergebnis: kein Takten mehr (oder nur ganz wenig) und deutlich effizienter.


      Ist denn die Weiche wirklich ein Argument bei einem Holzvergaser? Ich meine hier muss man auch die Zeit mit einbeziehen wo die Verbraucher durch die Pufferladung "kalt" bleiben
      • 78

      • # 20116
      @'Frank,

      das ist auch der Grund warum dieses "schlechte" Hydraulikschema bei vielen immer wieder Anwendung findet.
      Die ganze Sache hat wirklich seine Tücken, aber ebend den Vorteil das wenn es Halbwegs Hydraulisch abgestimmt ist sofort in den Heizkreis einspeist.

      Allerdings muss man es einfach auch mal so sagen.
      Das Problem das der Pufferspeicher kalt ist, ist in den meisten fällen darauf zurückzuführen das die Anlagen zu klein ausgelegt werden.
      Wenn ich den Puffer immer bis aufs letzte leeren muss habe ich beim Hydraulisch entkoppelten System immer den Nachteil der Aufwärmphase.

      Ist die Anlageaber aussreichend bzw. etwas überdimensioniert habe ich den Vorteil ein sicheres Hydraulisches System zu betreiben und den Kompfort, genügend Reserven im Speicher vorzuhalten und nicht auf komplett entleeren fahren zu müssen.
      Dann spielt die Aufheizphase keine Rolle mehr.

      Mittlerweile sehe ich es auch ein. Ein Heizkreisabgriff vor dem Speicher ist nicht vorzuziehen.
      Es gitbt einfach zu viele Probleme damit.
      • 79

      • # 20118
      Sicherer mag ja sein. In meinen Augen ist eine "verschwenderische" Hydraulik schlicht unökonomisch. Mehr Rohre als nötig, mehr Speicher als nötig usw. Entkoppelt ist der Kreislauf auch ohne Kompletttrennung der Kreisläufe und den Speicher nicht auszuschöpfen erschließt sich mir auch nicht. Ich würde zwar auch nicht, wenn der Speicher direkt neben dem Kessel steht und der Heizkreis in einem anderen Raum ab- und dann hoch geht darauf beharren. Aber dieses System als falsch bezeichnen? Klar kann man sagen Speicher kann man nicht genug haben. Wenn ich aber nur 1000 l brauche damit der Kessel, Brenner auschreichend lange durchläuft und entsprechende Ruhezeit hat - warum soll ich denn in Gottes Namen 2000 l nur halb aufheizen oder gar komplett vorhalten? Eine genau berechnete und individuell abgestimmte Hydraulik - spricht in meinen Augen nichts dagegen. Als Heizungsbauer tue ich mich natürlich mit einem System von der Stange leichter und wenn hier noch Probleme mit Laddomat auftreten können. Von mir aus gerne aber meine Hydraulik funzt auch einwandfrei.
      • 80

      • # 20122
      Hallo,
      zuerst einmal, niemand hat hier behauptet, dass der Verbraucherkreisanschluss an der Ladeleitung falsch ist. Was ist daran unökonomisch, wenn ich ein paar Meter Rohr mehr darauf verwende, eine
      top funktionierende Hydraulik zu bauen? Überhaupt, bei einer Holzheizung von Ökonomie zu sprechen ist ja völlig daneben.
      Was das ganze jetzt mit der vorgehaltenen Wassermenge (Puffergröße) zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
      Jedenfalls herrscht unter den Holzheizern die Meinung (zu Recht) vor, dass man nicht Puffer genug haben kann damit man nicht Sklave seiner Heiuzung wird, wenn man denn ausschließlich
      mit dem HV heizt. Wenn man dagegen nur Lust,- oder WE Heizer ist, dann ist die Puffergröße zweitrangig.
      Von Entkopplung kann ich nur dann sprechen, wenn die Ladeleitung und die Verbrauchsleitung durch den Puffer vollständig getrennt ist. Das ist bei dieser Anschlussversion nicht der Fall.
      Es kann überdies auch vorkommen, dass Erzeugerkreis und Verbraucherkreis(e) unterschiedliche Dimensionen haben. Für Ein.- und/oder Zweifamilenhäuser mag diese Anschlussvariante
      ausreichend sein, bei einem größeren Verbraucherkreis stößt diese Hydraulikvariante schnell an ihre Grenze.
      Nur weil die überwiegende Mehrheit der Holzheizer diese Anschlussvariante gewählt haben (vielleicht weil sie es nicht besser wussten?), muss sie noch lange nicht als Doktrin gelten.
      Das Bessere ist eben des Guten Feind.
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 81

      • # 20127
      Sage ja auch nichts anderes. Gilt nur eben in beide Richtungen. Meiner Meinung nach. Das Argument Puffergröße um nicht Sklave der Heizung zu sein, lasse ich ja gelten. Aber nicht wegen der Hydraulik. Pauschal zu klotzen wenn nicht nötig, ist in meinen Augen nicht ökonomisch. Grundsätzlich sind das 2 Philosophien. Puffer als Herz der Anlage gegen Verbraucher zuerst versorgen. Also Wärme dahin wo benötigt und Überschuss speichern. Im Einfamilienhaus ereiche ich dies hier mit einfachen Mitteln. Klar, in größeren Dimensionen ist das nicht mit dieser einfachen Hydraulik umzusetzen. Hier muss aber dann auch alles berücksichtigt werden. Wenn ich hier ein "extra Häuschen" für die Speicher bauen muss und nicht nur ein paar Meter Rohr mehr verlegen lassen muss usw. Wirst am Ende auch günstiger mit Modulen a la Orange Energy und hydraulischen Weichen (ökonomischer) fahren.
      Für dich ist eine saubere (die"bessere") Lösung Erzeuger getrennt in Puffer und getrennte Heizkreise. Da Du hier mit "etwas überdimensiorierten" Puffern auch gleich den Holzvergaser voll ausnutzt, liegst Du hier vielleicht sogar richtig. Für mich ist die saubere Lösung eine abgestimmte Hydraulik und der Puffer soll den Überschuss speichern und wieder bereitstellen. Der Aufwand beim Puffer alles an den richtigen Stellen zu entnehmen ist auch nicht zu unterschätzen. Auch da kann so manches verkehrt gemacht werden bzw. muss richtig gesteuert werden.
      • 84

      • # 20138

      FrankG schrieb:

      Holzpille schrieb:

      Hallo,

      das eine Hydraulik, wo vor dem Puffer die Verbraucher abgenommen werden nicht funktioniert, bestreite ich ja nicht. Auch die Wahl der RLA ist da eher zweitrangig.
      Der Nachteil der "Direktabnahme" ist, dass nur die Wassermenge zur Verfügung steht, die nach Abzug durch die RLA vorhanden ist. Denn eigendlich haben wir drei Kreise. Den der RLA, den zum Puffer hin und zurück und den oder die Verbraucher.
      Man schaltet strömungstechnisch zwei Pumpen hintereinander (RLA und HK Pumpe), dann werden unkontrolliert, falls die Mengen nicht stimmen, heißes Kesselwasser und Pufferwasser noch
      vor dem Mischer zusammengeführt. So etwas ist keine moderne Hydraulik. Wie ich schon ausführte: Erzeugerkreis für sich und am anderen Ende des Wärmespeichers kann man machen was man will,
      auch bei größerer Leistungsabnahme.
      Selbst bei Öl,- oder Gaskesseln, egal ob Brennwert oder nicht, schalte ich zwischen WE und Verbraucher eine Weiche. Bei Gas reicht die Weiche, weil Modulation, bei Öl einen kleinen Puffer.
      Ergebnis: kein Takten mehr (oder nur ganz wenig) und deutlich effizienter.


      Ist denn die Weiche wirklich ein Argument bei einem Holzvergaser? Ich meine hier muss man auch die Zeit mit einbeziehen wo die Verbraucher durch die Pufferladung "kalt" bleiben


      siehe meinen Post hier --> http://www.holzheizer-forum.de/index.php?thread/1955-Heizkreisabgriff-vor-Pufferspeicher-prim%C3%A4r-vs-sekund%C3%A4r-Vor-und-Nachteile/&postID=20137#post20137

      Verbraucher bleiben durch eine "Pufferladung" nicht kalt...
      • 86

      • # 20197
      Randy,
      danke für den Link.

      Die Übersetzung ist gewohnt miserabel, noch schlechter als beim Atmos. Aber das Wesentliche ist schon verständlich.

      Schwierig dürfte es aber werden, wenn Fehlercodes auf dem Display erscheinen. Besonders bei der Lambda-Version dürfte dann ein deutschsprachiger Betreiber komplett überfordert sein, deshalb wäre mein Favorit die etwas einfachere Profi-Variante.

      Rd. 2.600 Euro für einen 25 KW Kessel, mit Drehzahlregulierung, außenliegender Turbo-Reinigung, Riesen-Füllraum, Gluthaltung,... ist eine echte Kampfansage. Da gibt es kaum noch ein Argument für den Atmos...

      Hahneko
      • 87

      • # 20201
      Hmm, hast du dir mal die Anleitung der Profisteuerung durchgelesen? Da ist die Lambda Anleitung schon besser.
      Ich sehe es halt so. Man bekommt einen Günstigen Lambdakessel .
      Kein, das Problem ist nicht der Kessel sondern der Heizer:
      kein , bestehe ich die Messung oder nicht:
      kein, kann man den Kessel doch nachträglich aufrüsten?

      Die Lambdavariante ist meiner Ansicht nach gerade für Anfänger vor zu ziehen.
      Der Erfahrenere HV heizer wird aber auch mit der Profi gut fahren.

      Über kurz oder lang wird es nur noch Lambdakessel geben.
      Wir kennen doch unsere Obrigkeit.Um keine Novelle verlegen. In diesem Fall würde ich das sogar begrüßen.
      • 88

      • # 20232
      Randy,

      mit Lambda kostet der Kessel rd. 1100 Euro (= fast 50%) mehr. Lohnt sich das wirklich? Mein DC30 GSE hat weder Drehzahlregelung noch Lambda, und erläuft auch recht gut. Im Vergleich dazu ist Attack Profi ja schon eine Verbesserung.
      Na ja, noch steht kein Ersatzkauf an.

      Hahneko
      • 89

      • # 20235
      1100 EURO: Vollautomatische Motorische Reinigung der Turbos, Möglichkeit zum Datenlog, Fernbedienung und Überwachung via PC oder Smartphone,
      Optimale Lufteinstellungen und die Drehzahlmodulation der Attacklambdakessel schein recht einzigartig zu sein.

      Während des Abbrands geht sie in einen Naturzugähnlichen Zustand über.
      Das reduziert die Hohlbrandgefahr auf ein Minimum und es muss weniger Luft erwärmt werden aufgrund des geringen Gesammtluftdurchsatzes.

      Das Einsparpotenzial ist hier zur Profiversion enorm.

      Ich finde den Mehrpreis ok.

      Leider gibt es derzeit noch keine Möglichkeit Pufferspeicher oder Heizkreise zu Steuern.
      Das ist wirklich schwach und ich hoffe das Attack hier noch nachlegt.
      • 93

      • # 115908

      bastler01 schrieb:

      Das passt doch, je weniger Höhe, je größer der Durchmesser.
      Für meinen Pelletkessel musste ich laut Berechnungstool bei nur 6 m Länge ab Ofenanschluss auch 200mm nehmen.
      Lieber eine Nummer zu groß und anschließend einen Zugbegrenzer (wenn nötig) als umgekehrt.
      Hallo bastler01,
      kannst du mir sagen mit welchem Berechnungstool Du den Schornstein berechnet hast? War das kostenlos?
      Ich brauch auch noch eine für unseren neuen Schornstein und eine mal für einige Kessel durchrechnen.

      Gruß Frank
      • 94

      • # 115915
      Das war schon etwas komisch. Der schwarze Mann sagte er müsse das nicht berechnen, da der Kesselhersteller den Zug vorschreibt.
      Also hab ich gegoogelt und den Zug in einer Tabelle eines Kamin-Herstellers abgelesen. Kann jetzt nicht mehr sagen wo das war, konnte ich aber schnell finden.

      Bei der Messung des Fegers kam dann genau der richtige Zug heraus, er hatte "aus dem Bauch heraus" auf eine Nummer kleiner getippt (180mm).




      Die rechte Tabelle ist für Abgastemperaturen über 240°, die linke für Temperaturen zwischen 130 - 190°. An der Linken fehlt die Pa-Einteilung, deswegen habe ich die rechte mit eingefügt. Das sind aber nur Anhaltswerte und ersetzt keine Berechnung. Abnahme macht ja sowieso der Schornsteinfeger. Berechnungstool ist das nicht, das habe ich nicht mehr wiedergefunden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bastler01 ()

      • 96

      • # 116142
      @holzheizer_HHF. Soweit ich weiß ist es Uwe derzeit nicht möglich sich hier im Forum anzumelden.

      Die Gründe muß ich jetzt nicht weiter erläutern.

      Mein letzter Stand ist der das er den LC bzw. den Belimo erstmal nur provisorisch montiert hatte.

      Grundsätzlich ist es aber kein Hexenwerk den LC nachzurüsten. Wenn du so nett bist, kannst du hier mal ein Foto (nicht ganz so dicht dran) von den Luftscheiben hier einstellen. Vieleicht können wir hier schon eine Lösung erarbeiten eine Montageplatte für den Belimo zu planen. Sofern du mit den gleichen Belimos arbeiten willst die Attack verbaut.

      Ansonsten ,die Lambdasonde in einem der Seitendeckel integriert.

      Wenn ich dir einen rat geben darf. Bitte nimm die Flammtronik, auch wenn sie deutlich teurer ist, alleine schon die Holzkohle herstellung und die Brennraumtemperatur anzeige ist es Wert.

      Derzeit habe ich meine Steuerung auch um den Parameter Brennraumtemperatur erweitert. Ne echte Bereicherung.
      Die BRT hat hierbei Vorrang im Bezug auf das Regelverhalten, vor der AGT .

      Gruß Randy!
      • 97

      • # 116317

      Neuer SLX Kessel von Attack (mit extra großen Füllraum)

      Die Luftscheiben sind von der unteren Tür verdeckt. Muss da ein Loch reingeschnitten werden? Wie sieht das bei Attack im Original aus? Kann jemand mal ein Bild von einem SLX Lamda einstellen mit den Belimos?


      Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Webutation