KWB: Meinung zum neuen KWB Vergaser

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      • 3

      • # 21236
      Hallo

      Also wenn ich das so sehe mit den drei Teilen dann könnte man ja daruf schließen wenn es mal zu einem Ausfall eines dieser drei Teile kommt einfach eins auszutauschen so braucht man nicht gleich einen neuen Kessel kaufen.
      Ist nur die Frage was kostet das dann?

      Mfg. P 25
      • 4

      • # 115491
      Hallo,

      die Grund Idee finde ich nicht mal schlecht, Kessel in drei Teilen.
      So ist in vielen Fällen das einbringen eines HV Kessels sehr viele "leichter" und unproblematischer als im ganzen.
      Wenn der Preis da noch "stimmt" ist sowas zu über legen, auch das austauschen diverser Teile so wie mein Vorschreiber
      erwähnt hat hätte seine Vorteile.

      Also im ganzen nicht schlecht diese Idee !!
      Grüßle v.d. Schwäbischen Alb
      Rolf


      VON NICHTS KOMMT NICHTS, UND WER ES WARM HABEN MÖCHTE MUSS WAS TUN !

      Kessel & Anlage kann besichtigt / vorgeführt werden, kein Problem ! Einfach melden !
      • 5

      • # 132635
      Hallo Holzheizer-Gemeinde,
      zunächst einmal möchte ich mich vorstellen
      Ich bin Rudi, 62 Jahre alt und wohne im Ostalbkreis.

      Doch nun zum Kessel selbst.

      Ich betreibe seit August 2015 einen CF2 18 KW mit Pelletsflansch zur nachträglichen Erweiterung.
      Ansonsten ist die Anlage mit einem Puffervolumen von 3200 Litern und einer Friwa-Station ausgelegt.
      Die Anlage ist komplett mit KWB-Komponenten aufgebaut worden.
      Der Kessel konnte durch die Teilung problemlos in den Heizkeller eingebracht und montiert werden.
      Der alte Buderus-Kessel Bauj. 1985 mit 30KW mußte im Keller zerlegt und in Einzelteilen entsorgt werden.

      Zusätzlich betreibe ich (noch) einen Buderus Junomat 25-Öler Bauj.1985 als Zweitkessel.
      Im Zusammenhang mit der Friwa-Station habe ich eine Wasserenthärtung von BWT Aqa Perla mit 2 Säulen im Einsatz.
      Beheizt werden mit dieser Anlage ca. 300 qm auf 3 Ebenen
      Der Kessel hat inzwischen 2300 Stunden Laufzeit und verheizt wird überwiegend Buchenholz.
      Der Füllraum mit 185 Litern ist vollkommen ausreichend und ermöglicht, dass 1 Abbrand (ca. 6 Stunden) ausreicht für 24 Stunden. Lediglich im kalten Januar waren Tage dabei mit 2 Abbränden à 2/3 Füllung.
      Während der gesamten bisherigen Laufzeit gibt es keinerlei Grund zur Klage.
      Folgende Anpassungen wurden gemacht.
      Gebläseführung wurde von KWB geändert bzw. getauscht wegen zu hoher Geräuschentwicklung
      Im November habe ich die Guss-Brennerplatten durch kostenlose neue ersetzt.

      Soviel für heute und viele Grüsse aus der Ostalb

      Rudi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zalando ()

      • 6

      • # 132683

      zalando schrieb:

      Der Füllraum mit 185 Litern ist vollkommen ausreichend und ermöglicht, dass 1 Abbrand (ca. 6 Stunden) ausreicht für 24 Stunden. Lediglich im kalten Januar waren Tage dabei mit 2 Abbränden à 2/3 Füllung.
      Hallo Rudi,

      das ist interessant zu lesen, da der KWB auch in meiner engeren Auswahl steht. Allgemein hört man nur positives über die neuen KWB Classicfire zu.

      Wie, Du beheizt ein 300m² Haus mit einem 18 kW Kessel :whistling: . Das klingt sehr nach einem sehr gut gedmämmten Haus? Weißt Du in etwa die rechnerische Heizlast?
      Wenn Du einen Abrrand pro Tag machst, wie voll ist denn danach Dein Puffer?
      Könnte mir vorstellen, dass an kalten Tagen dann kaum noch was im Puffer verbleibt?

      Schon mal mit Weichholz (Fichte, Birke, Kiefer o. ä.) geheizt? Wie lange brennt er da?

      Vielen Dank für Deine Antworten.

      Gruß,
      Frank
      • 7

      • # 132687
      Hallo Frank,

      die Heizlast kenne ich nicht, da ich rund 30 Jahre mit einem Buderus Naturzugkessel geheizt habe.
      Ursprünglich wollte ich den 28 KW Kessel (lediglich anderer Wärmetauscher) einbauen, jedoch die Fachleute von KWB haben mir davon abgeraten, da der 18 KW völlig ausreichen würde.
      Im kalten Januar gab es einige Tage an denen ich zwei mal eingeheizt habe. Ansonsten werden alle drei Stockwerke mit einer Kesselfüllung beheizt und der Puffer ist voll mit ca. 80 Grad heißem Wasser.
      Es ist vollkommen ausreichend, wenn ich nach Feierabend ca. 17:00/18:00 einheize, das reicht dann bis zum nächsten Abend. Zeitaufwand zwischen 5 bis max. 10 Minuten und alle zwei Wochen 15 Min. für Asche ausräumen.
      In den Zeiten, wo über den Tag weniger Heizenergie gebraucht wird benötige ich nur noch eine halbe Kesselfüllung.
      In der Zeit an dem der Kessel nicht in Betrieb ist z.B. WW-Bereitung im Sommer ist momentan der Ölkessel im Einsatz. Hier verbrauche ich max. 300 Liter Heizöl im Jahr.
      Ich heize nur mit Buchenholz welches ich momentan aus Polder (ganze Stämme am Waldweg) selbst mache.
      Vor dem Kesseltausch habe ich ca. 30 Rm verbraucht, jetzt sind es ca. 20 bis 22 Rm

      Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit KWB allgemein und mit dem Kessel sowieso.

      Durch den Pelletsflansch könnte ich weg vom Öl und zu Pellets gehen, so war es auch ursprünglich gedacht. Da aber Heizöl wieder verhältnismäßig günstig ist, bleibt die Anlage bis auf weiteres so wie jetzt. Selbst Solarthermie werde ich wahrscheinlich nicht aufs Dach machen, obwohl ich die besten Voraussetzungen dazu hätte wie Südausrichtung, Puffer mit Solarmodul usw.

      mfg
      Rudi
      • 8

      • # 132739

      zalando schrieb:

      die Heizlast kenne ich nicht, da ich rund 30 Jahre mit einem Buderus Naturzugkessel geheizt habe.
      Hallo Rudi,

      danke für Deine hlilfreiche Antwort.
      Ich nehme an, dass Dein Gebäude recht energieeffizient ist (viel Dämmung, 3-fach Verglasung usw.). Denn wenn Du bewohnte 300m² gut beheizt bekommst, den 3000l Puffer zusätzlich voll bekommst und das alles mit nur 18 kW, dann klingt das echt sehr gut.
      Darf ich fragen in welcher Region Dein Haus liegt und wie hoch?

      zalando schrieb:

      Ursprünglich wollte ich den 28 KW Kessel (lediglich anderer Wärmetauscher) einbauen, jedoch die Fachleute von KWB haben mir davon abgeraten, da der 18 KW völlig ausreichen würde.
      Für Dich war es die richtige Wahl, letztenendes ist es aber fast egal. Denn der Füllraum ist bei beiden Kesseln identisch. Aber wenn Du so schon die 3000 Liter voll bekomsmt und das Haus beheizt, dann hätte für 28 kW der Puffer wahrschleinlich nicht genügt. Denn beim 28 kW brennt ja die vorhandene Energiemenge schneller ab.

      Wie benutzerfreundlich ist denn die Steuerung? Hast Du die "bessere" mit Touch?

      Gruß,
      Frank
      • 9

      • # 132949
      Hallo Frank,
      unser Haus hat einen ganz normalen Isolierputz mit 80 mm Dämmung.
      Die Fenster sind doppelt Isolierverglast und inzwischen 30 Jahre alt.
      Wir wohnen im Ostalbkreis ca. 500 Meter über NN

      Ich muss bei Aussentemperaturen von 0 bis 8 Grad aufpassen, dass ich den Kessel nicht ganz voll mache, da sonst alle drei Stockwerke beheizt werden und die Puffer ganz durchgeladen werden bis mindestens 75 - 80 Grad.
      Bei Temperaturen unter Null kann ich den Kessel komplett voll machen sofern die Puffer bis auf ca. 30 Grad am unteren Messpunkt leer sind. Grundsätzlich läuft bei mir die Oelheizung an, sobald der erste Puffer am oberen bzw. mittleren Messpunkt 50 Grad unterschreitet. Dann wird nur der obere Teil des ersten (von insgesamt 4 je 800 Liter) Puffern auf 55 Grad aufgeheizt, damit immer warmes Wasser auch im Sommer zur Verfügung steht.
      Momentan genügt es, wenn ich alle zwei Tage einheize ohne das die Oelheizung anspringt.

      Die Steuerung ist die Comfort 4 und kann über PC oder Smartphone auch von unterwegs bedient bzw. gesteuert werden.

      Viele Grüsse
      Rudi

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