Guntamatic Biosmart 14

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      • 76

      • # 138162
      Hallo,

      das kann ich mir nicht vorstellen das es so wenig sind bei einem Lambda geregelten Markenkessel. Ist der WMZ richtig verbaut. Da komme ich zZ. mit meinem BK selbst bei nassem Abfallholz (Reste vom Holz machen mit 50% und mehr ) auf etwas über 60% Gesamtwirkungsgrad.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 77

      • # 138165
      der wärmemengenzähler ist richtig verbaut. das merke ich daran, dass die gesamtenergie im puffer um die vom WMZ gemessene Energie ansteigt.

      wie misst du denn deine 60%? oder liest du das an der biosmart anzeige ab? der wirkungsgrad wird berechnet über die rauchgastemperatur etc, der ist nicht der Wirkungsgrad deines Gesamtofensystems sondern im besten Fall der deiner Verbrennung.
      • 78

      • # 138166
      du brauchst einen Fühler im Rücklauf zum Kessel und einen im Vorlauf. Und dann noch einen Durchflussmesser. Das ist alles. Um 1 Liter Wasser um xx Grad zu erwärmen (Differenz zwischen vor und Rücklauftemperatur), braucht man xx kW/h. Dr WMZ spuckt dir dann den entsprechenden Wert aus. Wo genau sind Durchflussmesser und deine Fühler platziert? Hast du einen Plan? Oder ein Bild?
      Jan
      • 79

      • # 138169
      der WMZ ist nahe am Pufferspeicher angebracht. Temperaturfühler sind an vor und rücklauf des Kessels befestigt (und am Pufferspeicher selbst, im 30cm Abstand der Höhe nach, der Solarthermie vor- und rücklauf (+wasserzähler), dem Heizungsvor- und rücklauf (+Wasserzähler), sowie dem reinkommenden Kalt-/ rausgehenden Warmwasser (+Wasserzähler).

      Ich wiege das Holz vor dem Verbrennen, ich messe die Holzfeuchte (5-15%).

      Natürlich werden der Kessel und die Leitungen zum Puffer auch warm, das ist "abfallwärme" oder energieverlust.


      • 80

      • # 138176
      Hallo,

      deine Angaben über die Fühlerorte sind etwas verwirrend.
      Der WMZ sollte in Flussrichtung gesehen nach der RLA verbaut sein. Der RL Fühler in der Nähe des WMZ (falls nicht schon herstellerseitig darin verbaut) und der Vorlauffühler am Kesselvorlauf (Ausgang Kessel) Ist er vor der RLA montiert muss auch der Rücklauffühler vor der RLA verbaut sein.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 81

      • # 138177
      Hallo,

      der Gesamtwirkungsgrad ist ja das Verhältnis von eingebrachter Energie ( gewogenes Holz) zu dem was in die PS geliefert wurde und dazu brauche ich einen Fühler und einen VSG im Zulauf vom PS zur RLA und einen Fühler in VL vom HV. Messen tue ich das wie du auch denn ich wiege das Holz das in den Kessel kommt und am WMZ in der x2 weis ich was dann in PS gelandet ist. Und wie schon geschrieben verheize ich gerade das Abfallholz was beim Spalten und Sägen angefallen (4 200l Fässer) und da ist teilweise holz mit 100% Restfeuchte vorhanden und im schnitt dürfte das bei 50% oder etwas darüber liegen und es kommen unten so ca. 5-6 Kg trockenes Holz rein damit eine schöne Grundglut entsteht und der Rest wird aus der Tonne aufgefüllt und damit lande ich immer noch knapp über 60% Gesamtwirkungsgrad und mit Beladungen mit normalem Holz komme ich im Schnitt auf 83% Gesamtwirkungsgrad und bin immer noch auf der suche nach Verbesserungen um die 90% Grenze zu überschreiten.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 82

      • # 138295
      Mosche, wenn meine Puffer ca. 40 Grad haben fülle ich den HV mit Buche /Eiche oder Buche / Ahorn voll . Dann sind nach ca. 4 Std die ersten beide so 75 Grad warm und der dritte so 60 (laut Thermometer), lege ich dann noch mal ein paar Stücke nach komm ich auf 95 bis 100% Ladung, ich habe 2400 Liter Puffer.

      Gruß Michael
      • 83

      • # 138406
      Hobsi, wie ist denn die Schichtung in deinen Puffern? Um den Energieinhalt in deinen Pufferspeichern quantifizieren zu können musst du in relativ kleinen Abständen (ich habe 30cm genommen) temperatursensoren dran anbringen und den Energieinhalt der einzelnen Schichten addieren. Deine Angaben sind zu ungenau um etwas über den Wirkungsgrad deiner Anlage sagen zu können.
      • 84

      • # 138605
      Könntet ihr mal messen wie heiss das wasser aus dem Biosmart bei euch im Puffer ankommt, und welche Temperatur der Kessel dann gerade anzeigt? Ist bei euch die Kesseltemperatur (wird angezeigt im display, wenn man gerade nicht dran rumfummelt) auch gleichzeitig die Temperatur des Heisswassers, das im Puffer ankommt?

      Bei mir sind da ca zehn Grad Unterschied - das könnte den schlechten Wirkungsgrad erklähren.
      • 85

      • # 138694
      jetzt habe ich selber mal temperatursensoren direkt am vor und zulauf am ofen angebacht und mal gemessen wie heiss das wasser ist, das da rauskommt.

      Ergebnis: das Heißwasser ist mehr als 8Grad kälter als Kesseltemperatur, und damit entspricht der Gesamtwirkungsgrad des Ofens etwa dem des halben Verbrennungswirkungsgrades, der in der Anzeige angezeigt wird.

      mein Plot zeigt die Kesseltemperatur in rot, sowie die beiden Vor- und Rücklauftemperaturen - einmal direkt am Ofen gemessen und einmal direkt am Puffer - da ist kein großer Energieverlust. Der Hauptenergieverlust passiert im Ofen. Nach meinen Berechnungen (vom Holz das reinkommt zu der Wärmeenergie, die im Puffer ankommt) sind es wie gesagt zwischen 45% und 38% Wirkungsgrad die der Biosmart erreicht - also ein gutes Drittel. Das hätte ich mir anders vorgestellt.
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      • 86

      • # 138757
      Ich muss meine Wirkungsgradüberlegungen hier revidieren. Ich stecke 140kWh Energie in Form von Holz hinein. Ich habe einen durchschnittlichen Verbrennungswirkungsgrad von 87%. Ich gehe von einer maximalen Verbrennungstemperatur von 1200°C (=1472K) aus, und einer Rauchgastemperatur von 220°C (=493K), daraus resultiert ein Wärmetauscherwirkungsgrad von 66% (wenn ich mit dem Carnot-Wirkungsgrad rechne, was nichtmal großtechnisch voll erreicht wird). Insgesamt ergibt sich eine maximal mögliche Energieausbeute von ca 79kWh. Ich erreiche nur 40kWh.

      Inzwischen habe ich mir von Fachleuten sagen lassen, dass ich so nicht rechnen darf. Carnot hat hier nichts zu suchen. Ich müsste tatsächlich eine Wirkungsgradsberechnung des Wärmetauschers durchführen mit Temperaturen und Masseströmen von Wasser und Verbrennungsgasen.

      Jemand anders hat mit gesagt, dass ich froh sein könnte wenn ich mit so einer kleinfeuerungsanlage einen Gesamtwirkungsgrad über 25% erreichte. Das schaffe ich ja fett.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stockholm () aus folgendem Grund: thermodynamischer Unsinn

      • 87

      • # 139315
      Hallo , bin leider aus Fam. Gründen erst jetzt wieder Online , Es ist richtig das es ziemlich ungenau ist , aber ich habe mir bis jetzt noch nie genau nachgerechnet oder abgewogen was ich aus meinen Holzfüllungen rausgeholt habe. Bei den Thermometern die hier und da angebracht sind gehe ich von einer Genauigkeit +- 5Grad aus wie gesagt wenn die Puffer Kalt sind steht an der Anzeige am HV ca. 44 40 35 ,und wenn mein Abbrand fertig ist habe ich ca. 85 % kommt aber auch sicher darauf an wie sauber die Wärmetauscher sind . Ich bin halt kein Fachmann ,und freue mich das der HV läuft .

      Gruß Michael

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