Heizstab + Windrad?

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      • 1

      • # 65787

      Heizstab + Windrad?

      Hallo,

      mal eine dumme frage: wieviel watt müßte ein kleinstwindrad bringen, um den pufferspeicher sinnvoll zu erwärmen (reichen da z.b. 600W)? könnte da ein 24V 600W heizstab ausreichend sein?
      für den orginalen 9KW heizstab brauch man wohl ein anderes kaliber, abgesehen von wechselrichter und so ein zeug.

      mir geht es vornehmlich um die warmwasserbereitung im sommer (ich glaube wenn ich von heizungsunterstützung spreche, mache ich mich zum löffel :laugh: ).

      solarthermie geht bei mir aufgrund der aufdachdämmung nur sehr schwer und abgesehen davon habe ich mehr wind als sonne.

      hab leider nicht so die ahnung von strömlingen. falls meine überlegung nonsens sind und ad absurdum führen, bitte ich um schonende aufklärung!

      danke!

      gruß
      stephan
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      • # 65788

      Heizstab + Windrad?

      Hallo Stphan,

      es ist schon in Ordnung wenn man sich in verschiedene Richtungen orientiert.
      Ich selbst habe ein kleines Windrad am laufen. 4,5 m Rotordurchmesser, 2,5 kW Nennleistung.
      Aber.......obwohl wir in 650 Meter Höhe oft Wind haben, ist die Ausbeute zu gering.
      Wenn Du allerdings einen Standort hast, ringsum frei, mit viel Wind (Jahresmittel 5 m/s in 10 Meter Höhe), kannst Du durchaus über ein Windrad nachdenken. Zuerst muß man sich klar machen, welche Windgeschwindigkeit überwiegend vorherrscht.
      Anhand der Leistungskurve seiner Vavoriten sieht man dann wieviel Leistung zu erwarten ist.

      Um mit einem 600 Watt Windrad heizen zu können bräuchte man fast Dauersturm. - Leider

      Viele Grüße
      Christoph
      HVS-25e, FlammTronik, 1500 Liter Puffer
      • 3

      • # 65791

      Heizstab + Windrad?

      Hallo Stephan

      Um 1Liter Wasser um 1K (°C) zu erwärmen benötigst Du 4180 J. Eine kWh hat 3600000 J. Dein Windrad würde bei Volllast
      600 W = 2160000 J erzeugen, somit muss das Windrad schlappe 2 Stunden laufen um 1°C für 1000 Liter Wasser (Temperaturerhöhung).

      mfG Ralph

      sory haben doch die 3 Nullen für das Kilo gefehlt
      Vigs 14,9 S ,10m²Solar, Flammtronik, Svenis Turbo Update und große Brennkammer sowie HKS
      • 4

      • # 65792

      Heizstab + Windrad?

      Hallo und danke euch zweien!

      hab zwar sowas in der richtung schon geahnt, aber nun habt ihr es mir mit eurem wissen bestätigt!
      also bleibt mir nur noch übrig die freie energie zu fangen :silly:

      hab mal auf den weterkarten geschaut. bei mir im jahesmittel ca. 4,8 m/s.

      gruß
      stephan
      • 6

      • # 65794

      Heizstab + Windrad?

      wieso Wechselrichter? Seit wann interessiert es einen ohmschen Verbraucher ob er Gleich oder Wechselstrom zu vernichten bekommt?


      na damit der stecker passt! :lol:

      wie gesagt: ich hab kaum ahnung von strömlingen. man möge es mir verzeihen!

      aber nun habe ich ja wieder was gelernt.

      gruß
      Stephan
      • 8

      • # 65806

      Heizstab + Windrad?

      Funix wrote:


      solarthermie geht bei mir aufgrund der aufdachdämmung nicht


      Wer sagt den dass die Kollektoren aufs Dach müssen? Eine Interesante Variante finde ich auch Röhrenkollektoren an die Wand zu machen. Wenn du genügend Fläche hast, und 10m² Röhren leicht schräg an die Wand richtung Süden machst, hast du im Sommer WW und in der Übergangszeit die Optimale heizungunterstützung aufgrund der steilen ausrichtung.
      Oder stell sie dir in den Garten.
      Eigentlich bin ich kein Freund von Rörenkollektoren, nur für diese Anwendungen sind sie einfach geschickter weil sie weniger Platz benötigen und an der Wand auch nicht so dem Wetter ausgesetzt.

      Dein Windrad hängst du dann an eine 24V LKW Batterie, daran ein Spannungswandler der Automatisch auf den Netzstrom stellt wenn die Batteri leer ist, und damit laufen dann deine Hocheffizienz Heizung bzw. Solarpumpe.
      Im Sommer kannst du dann deine Hofbeleuchtung auch noch über die LKW Batteri laufen lassen.

      Das bekommt auch ein bastler hin ;)
      • 9

      • # 65807

      Heizstab + Windrad?

      Davon rate ich ab. Es sei denn, man sieht es als Hobby und hat viel, viel Spass daran.

      Die Kosten für das Equipment stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen!
      Netzstrom ist einfach noch zu günstig.......

      Christoph
      HVS-25e, FlammTronik, 1500 Liter Puffer
      • 10

      • # 65808

      Heizstab + Windrad?

      Die Rechnung kann nicht stimmen, mit einem 1000W Wasserkocher erwärmt man 1 l Wasser bis zum Kochen in etwa 5 min?


      Hast recht!

      1kwh = 3600000 J

      aber reicht trotzdem nicht. das wären ca. 100l wasser um 8,5 K aufheizen in 2 stunden bei optimalen bedingungen
      • 11

      • # 65809

      Heizstab + Windrad?

      Biederbach wrote:

      Davon rate ich ab. Es sei denn, man sieht es als Hobby und hat viel, viel Spass daran.

      Die Kosten für das Equipment stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen!
      Netzstrom ist einfach noch zu günstig.......

      Christoph


      :pinch: LANGWEILIG! :sick:

      Diese Sprüche machen mich rasend :blink:

      Klar, der Strom kommt aus der Steckdose.

      Ich habe auch nicht gesagt er muss es tun. Nur wenn jemand ein Windrad aufbauen möchte, dann doch bitte sinvoll einsetzen.

      War klar dass so ein Komentar kommen musste.

      Ich rate dir davon ab Arbeiten zu gehen. Das kostet nur Geld und lohnt sich nicht.
      • 12

      • # 65815

      Heizstab + Windrad?

      Ein frohes, neues Jahr allerseits!

      Hallo Helmut,

      dich rasend zu machen war sicher nicht meine Absicht. - Da hast Du etwas falsch interpretiert. Tut mir Leid. :(
      (Ich verstehe ehrlich gesagt deine Reaktion auch nicht).

      Ich selbst habe viel Spass am Thema Stromerzeugung und -speicherung, habe viel Geld ausgegeben, aber ich wollte es be-greifen. Daher habe ich Stephan auch nicht verboten deinen Vorschlag umzusetzen, sondern abgeraten. Man sollte sich vorsichtig ein Bild davon machen, worauf man sich einlässt. Wie der Holzvergaser ist auch die Energieerzeugung für mich fast eine Sucht. :laugh:

      friedliche Grüße :kiss:
      Christoph
      HVS-25e, FlammTronik, 1500 Liter Puffer
      • 13

      • # 65856

      Heizstab + Windrad?

      Hallo Christoph,
      so erklärt, kommt dies auch gleich anders rüber. Wie du eben selber schreibst," Man sollte sich vorsichtig ein Bild davon machen, worauf man sich einlässt." Wäre noch hinzuzufügen und was man erreichen will.

      Nur hieß es vorher eben, "davon rate ich ab". Das hat immer gleich so einen Negativen Tatsch.

      Wie sollen Menschen einen gesunden umgang mit unserer natur lernen, wenn ihnen nicht bewusst ist wieviel Energie benötigt wird um z.B. eine Hofbeleuchtung die ganze Nacht brennen zu lassen?
      Wenn man merkt wieviel Energie man rein stecken muss um zu Ernten, schaltet man doch öfters mal das Licht aus. Egal wie billig der Strom aus der Steckdose ist ;)

      Ich selbst habe leider noch keine Zeit um diverse "Spielereien" zu machen. Haus renovierung geht ersteinmal vor. Habe bei der verlegung von der Elektrik alle Kabel im Haus von jedem Schalter, Steckdose, Licht, direkt in den Sicherungskasten gelegt in meistens nicht der "norm-entsprechend-kleinen" Leerohren.....So kann ich, wenn ich dann mal Zeit habe, einzelne Verbraucher im Haus relativ einfach über "Wind Wasser oder Sonne" anfahren.
      • 14

      • # 65894

      Heizstab + Windrad?

      also ich selbst hab ebenfalls mit dem gedanken gespielt und bin dabei auf eine seite gestoßen, wo menschen mit erfahrung diverse lösungen anbieten und von diesen "heizmühlen mini anlagen" (zumindest in unseren regionen) abraten!

      www.oeko-energie.de

      dort ist auch beschrieben, warum es sich nicht lohnt und auch das mit den "schwachwind spezialisten" wird erklärt.

      ich werde jedenfalls später mir photovoltaik module ans haus schrauben - ohne förderung, und nur für sovie stroml, wie ich selber verbrauche (kühlschrank, solarpumpe usw.) dann brauche ich weder den blödsinn mit der gewerbeanmeldung, noch sonstige genemigungen/erlaubnisse beantragen (zumindest hab ich das so verstanden).
      • 15

      • # 65901

      Heizstab + Windrad?

      Hallo Mattes,

      möchtest du eine Inselanlage aufbauen?
      Dafür habe ich mich früher schon sehr interessiert. Tatsächlich habe ich jetzt aber Windrad und Fotovoltaik netzparallel laufen.
      (Die für eine Inselversorgung notwendigen Speicherbatterien sind mir noch zu teuer).
      Enizig das Dieselaggregat realisiert ab und zu über den Netz/Notstrom Umschalter den Inselbetrieb.
      Ohne die Nachbarn ärgern zu wollen: Es ist toll, bei Netzausfall z.B. die Weihnachtsbeleuchtung weiterbetreiben zu können. :laugh:

      Gruß Christoph
      HVS-25e, FlammTronik, 1500 Liter Puffer
      • 16

      • # 65908

      Heizstab + Windrad?

      Diese Geschichten mit Netzausfallüberbrückung werden im Elektronik-Forum auch oft diskutiert. Häufig mit der Idee, Solar oder Wind zum Laden von Akkus zu nehmen und die dann bei Stromausfall zu nutzen.

      1. Die Akkus mit Solar oder Wind laden ist immer noch teuerer als die einfach aus dem Netz zu laden, besonders wenn dafür extra Solarzellen angeschafft werden. Auch bekommt den Akkus eine "ordentliche" Ladung aus dem Netz besser als die diskontinuierliche Ladung aus Solar oder Wind.

      2. Bei der Netzausfallsicherung mit Akkus muss immer die begrenzte Lebensdauer der Akkus berücksichtigt werden.

      3. Selbst wenn Akkus aus dem Netz geladen werden, ist dieses System bei der geringen Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls bei uns immer noch teurer im Unterhalt als: Ein einigermaßen brauchbarer Stromgenerator und ein Kanister Benzin.

      Leider ist das auch die am wenigsten umweltfreundliche Lösung. Aber ehrlich: Solarzellen oder Windrad, die Akkus nur für den relativ unwahrscheinlichen Fall eines Stromausfalls laden, rentieren sich nie, weil der Akku den Großteil der Zeit eh voll ist... Und ohne Akku als Netzersatz wird das auch nichts, wenn nacht nicht genug Wind weht.
      • 17

      • # 65913

      Heizstab + Windrad?

      Mattes wrote:


      dort ist auch beschrieben, warum es sich nicht lohnt und auch das mit den "schwachwind spezialisten" wird erklärt.


      Du wirst überall lesen dass es sich nicht lohnt. Genauso wie Photovoltaik. Wenn das nicht mehr Subventioniert wird, lohnt es sich auch nicht mehr
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      • # 65922

      Heizstab + Windrad?

      ich denke eher an so etwas hier:

      Die Mini-Solarstrom-Anlage mit kleinem Modul-Wechselrichter (bis ca. 500 Wp).
      Daran können 1 - 5 Module mit bis zu 500 Wattpeak direkt angeschlossen werden. Diese Anlage wird dann nicht kompliziert über einen neuen Strom-Zähler, sondern einfach im Haus fest angeschlossen. Sie versorgt bis zu der jeweiligen, wetterabhängigen, eingespeisten Stromleistung die laufenden Verbraucher im Haus - deckt also tagsüber eine Art Grundlast ab.

      Vorteil:
      Da manche EVU´s für diese Kleinstanlagen keinen Antrag verlangen und bis auf auf die feste Netzanbindung man keinen Elektriker benötigt, lässt sich diese Maßnahme schneller, unkomplizierter und günstiger umsetzen. Auch muss man nicht alljährlich ans Finanzamt denken. Der Einstieg in ein solches System beginnt bei ca. 500,00 Euro.

      Je nach Verhältnis von Anlagenleistung, Stromverbrauch am hellichten Tage (!) und Standortbedingungen lassen sich dann ca. 100 - 500 kWh im Jahr solar abdecken. D.h., wie auch bei typischen Solarwärmeanlagen, kann man seinen Energie-Zukauf um ca. 10% reduzieren. Bei Solarstrom-Herstellkosten von ca. 10 - 15 Cents/kWh, liegen somit Amortisationszeiten von ca. 10 - 20 Jahre vor. Genaues kommt auf den Einzelfall an. Steigen die Strompreise weiter an, bei gleichzeitigem Absturz der Einspeisevergütung, werden diese Systeme immer wirtschaftlicher.

      Nachteil:
      liegen auf dem Dach aktuell z.B. 400 W Leistung an, der A++-Kühlschrank ruht aber gerade und sonst tut sich nicht viel im Haushalt (um 100 W Last), dann sucht sich der, in diesem Moment, überschüssige Sonnen-Strom den Weg zu den Nachbarn und wird dort verbraucht - senkt aber in diesem Moment nicht die eigene Stromrechnung, weil ja ungenutzt. Daher sind ja vor allem die Kleinst-Systeme (um 200 Wp) so effektiv.

      Nicht verwechseln darf man dieses Prinzip mit autarken Inselanlagen oder den neuen Eigenstrom-Systemen, die mit zusätzlicher Batteriebank arbeiten. D.h., fällt der Strom aus, hat man auch selbst Keinen!

      ....

      Beispielhafte Mini-Anlagen zur Grundlast-Abdeckung

      - APtronic AEconversion Micro-Wechselrichter 250 in 250 Wp-Ausführung für 18 - 45 V DC
      - Evergreen/IBC 210 FA3 Solarmodul 210 W, Polykristallin
      - Schägdach - Modulhalterung senkrecht mit 4 Sparrenankern FP, Schienen und Schrauben
      - Solarkabel - Anschluss Wechselrichter - Solarmodul, ca. 1m

      Setpreis: 610,00 + 40,00 Fracht


      also nix riesiges sondern (eigen)bedarfsgerecht und leider auch nicht notstromtauglich oder komplett ohne antrag etc.
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      • # 65924

      Heizstab + Windrad?

      Ja schon, aber was willst Du bei einem durchschnittlichen Verbraucht von 4000kWh mit 100kWh im Jahr? Und es funktioniert nur, wenn Du auch tagsüber zuhause bist, also mittags kochst und die WaMa laufen läßt. Die WaMa aber nicht gleichzeitig mit Geschirrspüler oder Herd...

      >> Du wirst überall lesen dass es sich nicht lohnt. Genauso wie Photovoltaik. Wenn das nicht mehr Subventioniert wird, lohnt es sich auch nicht mehr

      Das stimmt so bald nicht mehr, inzwischen ist ja Eigenverbrauch mitunter günstiger als Abgabe. Aber eben nur, wenn der Strom auch genutzt wird, sobald er zur Verfügung steht. Also entweder Eigenverbrauch oder Einspeisen. Volle Akkus erhaltungsladen oder die Anlage im Leerlauf lassen bringt eben nix.
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      • # 65929

      Heizstab + Windrad?

      Helmi wrote:

      Mattes wrote:


      dort ist auch beschrieben, warum es sich nicht lohnt und auch das mit den "schwachwind spezialisten" wird erklärt.


      Du wirst überall lesen dass es sich nicht lohnt. Genauso wie Photovoltaik. Wenn das nicht mehr Subventioniert wird, lohnt es sich auch nicht mehr


      papier ist geduldig - ob sich etwas lohnt kann man pauschal nicht sagen, vorallem wenn es wie bei photovoltaik unter anderem vom standort abhängig ist.

      subventionen?
      Das ist schon etwas länger her, das ich mich damit befaßt habe, aber SB HV's mit Lambda Regelung werden/wurden subventioniert - den preisunterschied zum eco modell fand ich damals sehr aussagekräftig.
      vorallem weil harald seine lambdaregelung vergleichsweise billig angeboten hatte und ich mir nicht vorstellen kann, das eine 'werkslösung' so viel teurer sein soll.
      der lambdacheck etc. wird nicht gefördert und trotzdem günstiger?! wer verkauft wohl mehr module SB oder unsere lambdasonde? war ja schon immer so, kleinserien sind immer billiger als große ;)

      bei den solarmodulen ist das übrigends nicht anders - die sind im schnitt seit drosselung der subvention um die hälfte billiger geworden, trotz vieler pleiten usw. war ja auch schon immer so, je weniger anbieter auf dem markt, desto günstiger die ware.
      es gab sogar noch einen solarboom in 2011 - da wollten sich viele die förderung noch sichern und trotzdem sind die preise in 2012 gesunken!?

      findet man alles wenn man nach EEG googelt bzw. auf der von mir oben verlinkten seite.
      • 21

      • # 65930

      Heizstab + Windrad?

      Hallo Funix
      es gibt eine Möglichkeit aus einer Windturbine die 10 fache Energie rauszuholen, das heißt Berwian,
      kommt aus der Vogelforschung. Hab ein Bild drangehängt, Die Schrift wird man nicht ganz lesen können.
      Da werden rund um den Generator Selel gespannt und in der mitte läuft das Windrad. Ist aus Das große Buch der Bionik
      Deutsche Verlags - Anstalt Stuttgart München Ich kann die Seite auch in besserer Auflösung schicken, nur nicht hier.
      Grüße Martin
      Files
      Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
      Plattentaush. Friwa eigenbau
      Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
      HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
      CO Messung
      • 22

      • # 65933

      Heizstab + Windrad?

      Wo liegt das Problem die Akkus immer zu nutzen? Ich weiß gar nicht warum ihr immer so auf Speichern aus seid? Haben die Akkus eben zuwenig Spannung, läufts übers Netz. Dann mach ich nichts anderes wie den Strom selbst zu verbrauchen, aber nichts einzuspeisen.
      Das geht natürlich nur wenn ich gezielt einzelne Verbraucher dafür ausuche. So z.B Heizungspumpen etc...
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      • # 65935

      Heizstab + Windrad?

      Timm wrote:

      Ja schon, aber was willst Du bei einem durchschnittlichen Verbraucht von 4000kWh mit 100kWh im Jahr? Und es funktioniert nur, wenn Du auch tagsüber zuhause bist, also mittags kochst und die WaMa laufen läßt. Die WaMa aber nicht gleichzeitig mit Geschirrspüler oder Herd...

      .... die Anlage im Leerlauf lassen bringt eben nix.


      ich spreche nicht von kompletter deckung - nur die grundlast vom kühlschrank, internetrouter, solarpumpe usw.

      Wieviel Ertrag bringt eine Solarstrom-Anlage?
      Je nach Modultyp, Wechselrichter-Kombination, (Anlagenqualität), Standort, Ausrichtung und Wetterverlauf können Sie mit einer 1000 Wp - Anlage in Mitteleuropa zwischen ca. 650 und 1300 kWh im Jahr "ernten". Mit dem Wirkungsgrad hat dies aber erst einmal gar nichts zu tun! Die Kosten liegen 2012 je nach Art, Größe und Hersteller bei ca. 1.200 - 3.000 Euro/ kWp (bis 2003 sinkend, ab 2004 stark steigend, seit Mitte 2006 stagnierend/ sinkend/ steigend - je nach Qualität und seit Mitte 2009 so günstig wie noch nie). Denn vor einigen Jahren lagen wir hier noch bei Preisen von 15.000 - 20.000 DM/ kWp! Die Lebenserwartung einer guten PV-Anlage liegt bei weit über 30 Jahren. In dieser Zeit wird ein vielfaches an C02 der Umwelt eingespart. Je nach Standort, Preis und Qualität der Anlage hat sich die Investition somit nach ca. 5 - 15 Jahren amortisiert...


      das vorhin war nur ein beispielangebot auf www.oeko-energie.de
      die folgenden daten stammen auch von dieser seite, die 0,25 € /kw/h von unseren stadtwerken
      650 kw/h ertrag * 0,25 = 162,50 €/Jahr
      3000€ anschaffung/162,5= 18,5 Jahre

      1300 kw/h ertrag * 0,25 = 325 €/Jahr
      3000/325= 9,3 Jahre

      im ungünstigsten fall dauert es ca. 18,5 Jahre, wenn's optimal läuft nur 9,3 Jahre bis sich die anlage die kosten erwirtschaftet.
      da gibt es noch ne menge wenn und aber (schlechte sommer, defekte, preisänderungen usw.)

      aber mal angenommen es ändert sich nix und das teil hält die erwarteten 30 jahre dann sind das
      irgendetwas zwischen 11 * 162,5 = 1787,50 € bzw. 20 * 7040 € nach 30 jahren die übrig bleiben könnten.

      man wird nicht reich und es gibt diverse risiken und die absoluten schwarzseher dürfen sich jetzt mal überlegen, was 7040 € in 30 jahren wert sind :evil:
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      • # 65947

      Heizstab + Windrad?

      Mattes wrote:

      ich spreche nicht von kompletter deckung - nur die grundlast vom kühlschrank, internetrouter, solarpumpe usw.


      Dit jeht aber nich, wa. Ich verfolge auf http://www.transparency.eex.com/de/ nahezu täglich den Verlauf der Einspeisung. Wir hatten über Weihnachten bei einem Verbrauch von durchschnittlich 40GW eine Windenergie-Einspeisung von 13GW und mehr. War ja auch mächtig was los. Allerdings ist das eine seltene Ausnahme. Die Einspeisung gerade der Windenergie schwankt sehr stark um mindestens 1:10 bis 1:20, von totalen Flauten mal ganz abgesehen. Und das ist der Gesamtertrag in D, wo eigentlich immer irgendwo Wind sein müsste.

      Nun spricht nichts dagegen, das für sich zu machen. (Bei mir ist es dafür leider zu windgeschützt.) Aber: Um eine Grundlast abzudecken, muss man die Anlage 10fach überdimensionieren, sonst wird man nur an sehr wenigen Tagen diese Leistung erhalten. Andererseits will die 10fach überdimensionierte Anlage, wenn sie mal richtig läuft, ihre Energie auch loswerden, sonst wärs ja sinnlos. Also: Einspeisung mit Vergütung. Das Ganze läuft sinnvoll wirklich nur im Verbund, und mit den hoffentlich bald mal nutzbaren Speichern (Wasserstoff ins Gasverbundnetz, da kann Windenergie für 8 bis 40 Tage gespeichert und problemlos von Nord nach Süd geleitet werden).

      Anders ist das natürlich bei reinen Inselanlagen wie der Berghütte oder Gartenlaube ohne Stromanschluss. Aber für das normale Hausnetz gilt: Wenn die Anlage läuft, muss der Strom auch abgenommen werden, sonst rechnet sich das nie. Und je kleiner die Anlage, desto teurer der Strom.