HDG Euro 50 kW: Eure Erfahrung mit Erneuerung der Brennkammer?

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      • 51

      • # 154737
      Mein HB sagt: Du brauchtst einen neuen Kessel. Er schlug mir den HD Euro
      40 oder 50 vor. Ich heize ca. 40 rm Holz, meist Buche im Jahr. Weshalb
      der Fischer undicht wurde konnten wir uns nicht erklären. Mache ich
      einen Fehler wenn ich den HDG Euro kaufe?
      Auch habe ich mir den Lopper angesehen. Sieht auch nicht schlecht aus!
      • 52

      • # 154746
      Ich weiss von einem Fall da waren die Schweissnähte einfach scheis..

      Also nicht irgendwo am Stammtisch gehört - ich hab den neuen Kesselkörper vom Hauptsitz des betreffenden Herstellers abgeholt und federführend ausgetauscht.

      Das passierte in der dritten Heizsaison und bei der genauen Untersuchung beim Hersteller hat sich herausgestellt das mehrere Stellen oder Schweissnähte betroffen waren.

      Wahrscheinlich hatte bei diesem Fall bei der Herstellung das Schweissgerät einen Fehler - so wurde uns erklärt, vielleicht hatten die im selben Zeitraum mehrere Reklamationen dieser Art, bis man sowas feststellt können ja schon ein paar ausgeliefert sein !?

      Nach Abklärung ging der Tausch relativ schnell und unproblematisch, sowas soll vorkommen hatte ja weiter oben schon Andeutungen gemacht das sowas passieren kann - eben weil ich das schon mal erlebt habe.

      Komisch war auch das da in der Firma in der Ecke bereits ein neuer Kesselkörper ohne Anbauteile rumstand, so als hätte der schon auf seinen Einsatz gewartet ;)

      Die undichte Stelle hat sich also bei deinem TX gut schweissen lassen -> also die Wandung ist noch in voller Stärke da, bei einer "durchgerosteten" Stelle würde sich das nicht mehr so leicht schweissen lassen - wie oben schon erwähnt wurde, weil das Material dann durchbrennt beim schweissen !

      Also vielleicht doch eher schlechte/fehlerhafte Schweissnähte ?

      Wennst Glück hast und es die einzige Stelle war hält das, wenn hier auch ein Fehler bei der Fertigung war dann hast viel Spass :(

      Weiter heizen und beobachten das Teil, mehr kannst nach 12 Jahren nicht machen, du kannst das riskieren da du ja noch den Brötje hast.

      Korrosion durch Feuchtigkeit ist wohl ausgeschlossen ?

      Gruß

      Magna
      • 53

      • # 154747
      Drum eben nach der Ursache suchen und diese abstellen - ausser es war ein Fertigungsfehler.

      Hmm... 40 Ster im Jahr ist nicht gerade wenig, warum dann nicht gleich einen Turbotec - ganze Meterscheite hat doch seinen Reiz und eine riesen Füllraum da kannst "halbe Bäume" reinschmeissen :)

      Puffer hast ja wohl groß genug.
      • 54

      • # 154749
      Nochmal zur Rücklaufanhebung.

      Sollte dein HB nicht wissen was eine Rücklaufanhebung ist dann müsste es sich um einen Quereinsteiger handeln der vorher als Einzelhandelskaufmann bei EDEKA gearbeitet hat ;)

      Wenn die Rücklaufanhebung daran schuld wäre hättest du im Fall wenn sie falsch regelt ständig andere Kesseltemperaturen gehabt - über 90 Grad mit Notabschaltung unter 60 Grad mal oben mal unten usw.

      Im Fall das sie einfach offen steht müsste der mit Vollgas laufen, Abgastemperatur jenseits von 250 Grad und Kessel trotzdem meinetwegen nur 70 Grad.

      Und im Fall das sie zu weit geschlossen steht würde der Kessel ständig überhitzen.

      Sowas bemerkt ein Betreiber normalerweise.

      Ausser der Kessel wurde vor 12 Jahren komplett falsch in Betrieb genommen dann empfindet der Betreiber sowas als "normal" ;)
      • 55

      • # 154769

      Magna schrieb:

      Also nach 12 Jahren undicht ist nicht normal !
      ...

      Wenn die Ursache von aussen kommt z.B. hohe Feuchtigkeit im Heizraum ist es ja nach 12 Jahren mit dem neuen kessel wieder so weit !

      Dann einen Hersteller nehmen die Edelstahl im Füllraumbereich verarbeiten - manche machen das ;)

      Gruß

      Magna
      Hallo Magna,

      Edelstahl im Kesselkörper ist auch nicht die Lösung auf alle Probleme.

      Ich frag mich ernsthaft, wie man einen Heizraum zu "feucht" halten kann?

      Mein Heizraum ist abgetrennt, mit dem HDG Kessel drin, Friwa und ADG und den eingehausten Puffern. Wie soll es da nachhaltig feucht werden, dass ein Kessel durchgammelt?

      In meinem Fall jedenfalls muss ich weiter nach der Ursache forschen... der Aufstellort ist es nicht :(
      • 56

      • # 154772
      War ja nur als Beispiel gedacht nur die Möglichkeit würde schon bestehen, ich kenn ja dein Gebäude nicht ;)

      Wieviele ältere Gebäude gibt es die einen feuchten Keller haben wo dann auch Heizkessel rumstehen glaubst du das ist gut für die Geräte ?

      Wenn jetzt wie ich geschrieben habe in den Sommermonaten absoluter Stillstand herrscht würde es zu so einen Schaden führen und langfristig natürlich zur, in so einem Fall, wahrscheinlich unreparierbaren Undichtigkeit.

      An irgendwas muss es ja liegen und oft übersieht man die einfachsten Sachen ;)

      Und der Hersteller den ich meine verwendet Edelstahl für die innenliegenden Wände genau wegen der besseren Haltbarkeit bei Säuren oder Korrosion ausgelöst durch Kondensat oder eben Feuchtigkeit und wenn in den nächsten was weiss ich 5 Jahren ein Neukauf ansteht und man die Ursache nicht kennt ist es auf jeden Fall besser eben einen solchen Kessel zu nehmen - meine Meinung.

      Gruß

      Magna
      • 57

      • # 154774
      Ich will mal als Beispiel , meine Zeit mit dem Atmoskessel nehmen.
      Der hatte im Brennraum die Dachversion des Schamottstein.
      Der Kessel ließ sich nicht gut unter 250C° AGT fahren.270 C° war eher die Regel.
      Dann hat er aber auch rabats gemacht .
      Nach jeder Heizsaison viel mir auf das sich immer wieder Schichten vom Wärmetauscher abblätterten.(Nur unten im Brennraum) Der war durch die Dachversion hinten der Flamme bzw. den hohen Temperaturen ausgesetzt.
      Was will ich damit sagen.

      Ich weiß nicht ob die Feuchtigkeit bei Stillstand diese Probleme verursacht.
      Ich denke es ist penibel drauf zu achten das die Brennkammer komplett mit Schamott geschlossen bleibt und es unterbunden sein muss das hohe Brennkammertemperaturen auf den Wärmetauscher treffen.
      • 58

      • # 154778
      Moin

      Das heisst du meinst das sowas entsteht wenn die Flamme direkt mit dem Kesselkörper in Berührung kommt, vor allem wenn zu hohe Temperaturen im Spiel sind.

      Aber die abgeblätterten Schichten sehen nach blankem Rost aus und der entsteht wenn Feuchtigkeit evtl. säurehaltig an ungeschütztem Metal "stehen" bleibt.

      Können ja auch mehrere Faktoren zusammentreffen, wir stecken da alle nicht drin - irgendwas aber muss bei solchen anders sein sonst wären ja mehrere davon betroffen - die Brennkammer deutet allerdings auf zu hohe Temperaturen hin egal ob durch zu grosse Leistung und/oder zu wenig Restsauerstoff.

      Gruß

      Magna
      • 59

      • # 154779
      Guten Morgen Magna,

      leider habe ich nur Puffer insges. 2 Stück mit je 1100 Ltr. Mehr konnte ich nicht stellen aus Platzmangel.
      Keller ist neu und trocken. Heizen tue ich das ganze Jahr. Im Sommer wegen WW 1 x die Woche.
      VG
      • 60

      • # 154790
      @Magna.
      Ich lese hier im Forum ja auch schon ne Weile mit.
      Es ist wenns um Rost oder Undichtigkeiten geht ,eigentlich immer das gleiche.Durchbranndttunnel die dem Stahl zu schaffen machen oder alles was im Berreich der Düse /Brennraum ist.

      Im Füllraum ist was Teer angeht ja oft noch viel mehr los.Das hier undichtigkeiten ,zumindest im oberen drittel zu erwarten sind konnte ich in noch keinem Thread herauslesen.

      Ich gehe einfach davon aus das die Temperaturdifferenz trotz RLA an diesen Stellen zu groß wird und sich am glühenden Stahl Wasser aus der Verbrennung niederschlägt .
      Entstehen nun Haarrisse kriecht die Feuchtigkeit dann bei Stillstand herein und drückt das ganze dann mittels Rost als Schicht heraus.

      Ist ne Theorie muss also nicht stimmen.
      Auf jedenfall macht es Sinn die hohen Brennraumtemperaturen vom Stahl fernzuhalten.Da trennt sich bei den Herstellern wieder die Spreu vom Weizen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Randy ()

      • 61

      • # 154794
      Ich hab mich für den HDG Euro Kessel entschiend, weil ich der Meinung war, lieber 1x anständig als mehrfach billig zu kaufen. Dass der Kessel jetzt Rostabplatzungen hat gefällt mir überhaupt nicht und dass man öfter mal was davon liest, dass der Kessel um die Düse undicht wird scheint wohl ein konstruktives Problem zu sein.

      Könnte man durch zusätzlichen Schamott oder eingehängte Bleche dem Problem vorbeugen?
      • 64

      • # 154810
      der HDG moduliert genau gar nix. der zieht von Anfang bis Ende mit voller Gebläseleistung durch... das machen die wohl so, damit immer definierte Zugbedingungen herrschen.

      Die Steuerung kann 2 Gebläsestufen... aber nutzen soll man das wohl nicht ?!?!

      Beim Anheizen geht er mal bis 250 Grad hoch... 52 KW soll... zieht durch bis 57 KW, je nach Brennstoff und "lust" :) - nennt sich AFO (Anfeueroptimierung). In diesem Modus läuft er ne ganze Weile - dann regelt er runter. Bei mir bisher auf 40WK. Jetzt hab ich ihn aus Sorge auf 30 KW gestellt - obs was bringt... ich kanns mir fast nicht vorstellen.

      bei 40 KW ist AGTsoll bei 157 Grad
      bei 30KW ist AGTsoll bei 138 Grad. Im Normalfall liegt er bei mir drüber.

      Hab auch beobachtet, dass er beim 30KW Betrieb oft wieder die AFO einschaltet und die LeistungSoll hochzieht. Muss das nochmal genauer beobachten.
      • 65

      • # 154813
      Ich denke 157 Grad AGT sind in Ordnung aber relativ wenig? Mein Fischer soll ein AGT von 180 Grad und Sauerstoff
      bei 8 % haben. So derr Werksmonteur! Nach Wochen habe ichden HHK auch so hinbekommen aber nicht mit Hilfe
      von Fischer !

      2 Gebläsestufen finde ich Sinnvoll. Stromersparnis und die Klappen Sekundär und Primär müssen nich ganz schließen.
      Bei einer Gebläsestufe - Volllast- müssten doch die Klappen schließen? Sonst steigt die Temp. ins unermessliche.
      • 66

      • # 154817
      Vollgas auf 250C° und dann wird das noch gehalten. Man muss sich das so vorstellen das die Flamme schon ganz schön auf den kalten Kessel einwirkt.
      Ich kenne den Kessel nur von den Bildern und kann nur schwer einschätzen wie gut der für solch eine Belastung am Start konstruiert ist.
      Aber wie schon im Beispiel zu meinem damaligen Atmos.Das fand der Tauscherstahl nicht so gut.

      Ich würde den Kessel tatsächlich mit der schwächeren Gebläsestufe betreiben und schauen das alles was Flämme im Brennraumbereich abbekommt zusätzlich geschützt wird.
      • 67

      • # 155090
      Hallo

      @ ice77

      Laß mich mal raten - dein Euro heizt 1,5 Stunden mit dieser AFO Leistung um oder teilweise über 55 kW (Leistung max plus 10 %) dann braucht er so um 45 Minuten bis er sich wieder beruhigt hat und dann läuft er mit den gewählten 30 kW bis Brennstoff ende - richtig ?

      Deine gespeicherte Abgasmax (wir waren in diesem Beitrag schon mal drüber) ist dann 280 oder vielleicht sogar 300 Grad !

      In diesen über 2 Stunden hat der aber auch schon weit über 100 kWh erzeugt - das heisst dein Holz ist je nach Holzart bereits über die Hälfte abgebrannt.

      Dann schafft er noch so um 3 Stunden mit 30 kW (vorher mit 40 kW gerade mal 2,5 stunden) je nach Brennstoff und dann ist EBBE !

      Und da waren wir auch schon drüber - das passiert wenn keine Werksinbetriebnahme gemacht wird, da wird sowas normalerweise auf den Kunden und seine Anlage samt Brennstoff abgestimmt - falsch gespart, war bei mir auch so - obwohl ich das gar nicht sparen wollte, ich schimpfe jetzt aber nicht schon wieder über gewisse Leute ;)

      Mit der blanken Einstellung auf 30 kW veränderst du nur die Leistung nach AFO also nach den 2 Stunden.
      Und das mit dem Leistung hochziehen, du wirst feststellen das wenn er das macht den Restsauerstoffgehalt um über 1 % überschreitet, also meinetwegen 5,5 soll und ist 6,5 ist und gleichzeitig die Sekundärklappe auf Betrieb Min 10 % steht, tiefer geht normalerwise nicht aus Sicherheitsgründen (Verpuffungsgefahr)

      Dann geht die Regelung davon aus das eine Abbrandstörung vorliegt und sie will das mit höherer Leistung ausgleichen oder beseitigen bevor die Flamme erlischt, deswegen geht der nicht gleich auf die momentan angezeigte Leistung hoch - im Display erscheint AAO = Ab - und Ausbrandoptimierung.

      Das passiert natürlich bei einer kleineren Leistung 30 kW öfter als bei 40 kW ;)

      Etwa eine halbe bis ganze Stunde vor Ende erscheint wieder AAO - klar hier wird ja der Restsauerstoffgehalt wieder nicht erreicht weil nix mehr da ist.

      Darum meine Empfehlung lasst euch die neue Brennkammer vom Werkskundendienst und nur von dem einbauen und schildert dem Herren euer Problem und in deinem Fall sieht er ja dann die rostige Stelle und lasst euch das irgendwo vermerken.

      Der wird dann etwaige erforderliche Korrekturen im Programm vornehmen damit AFO evtl. nur noch 1 Stunde läuft und die Leistung bei AFO nicht mehr so hoch ist.

      Dazu ist der Hersteller- bzw. Werkscode notwendig und den haben meist nicht mal die Heizungsbauer.

      Und wie wir wissen braucht das Gebläse bei 2 Stufen Betrieb in der kleinen Stufe nicht weniger Strom sondern mehr da hier nicht elektronisch runtergeregelt wird sondern mit Hilfe eines zusätzlichen Kondensators der Motor quasi zum "hinterherhinken" gebracht wird, dadurch muss er sich praktisch mehr "quälen" und zieht knapp die hälfte mehr Strom !

      Müsst ihr euch vorstellen als würdest ihr bei einem 4 Zylinder Benziner einen Zündkerzenstecker abziehen - der läuft nicht mehr rund hat keine Leistung mehr und säuft dementsprechend mehr.

      Aber nicht gleich wieder austicken - die paar Euro im Jahr machen das Kraut auch nicht fett !?

      Bei nicht mal 30 Euro im Jahr mehr Strom für eine sauber laufende Anlage weil Laufzeiten länger oder der Lüfter in der kleinen Stufe 0,12 Ampere mehr braucht - wenn ein Raucher (ich rauche selber) eine Zigarette am Tag weniger raucht würde er das 3-fache sparen ;)

      Und zur Leistungsmodulierung ist nicht unbedingt eine geregelte Drehzahl notwendig, das kommt wiederum darauf an wie komplex die Regelung und das Programm von der Regelung ist -> nennt man auch Regelstrategie ;)

      Zugegeben haben aktuelle moderne Regelungen eine elektronische Drehzahlregelung was mit Sicherheit besser ist - aber die LC 2 und auch die LC 1 sind anscheinend ohne ausgekommen - sind sie ja heute teilweise noch in führenden Anlagen verbaut !

      Um die 2 Stufen Regelung des Lüfters zu aktivieren ist ebenfalls der Werkscode erforderlich - also selber geht da ohne gar nix, was so auch gut ist in der Werksebene reicht eine falsche Eingabe z.B ein vertippen an der richtigen Stelle und der Ofen geht gar nicht mehr !!!

      Ich habe mal geschrieben das ich über die Logotherm Regelung nix kommen lasse obwohl ich in diesem Sinne auch nur Kunde bin und mit denen weiter nix zu tun habe - hab aber meine Gründe warum ich so eine gute Meinung von der LC s habe ;)

      Gruß

      Magna
      • 68

      • # 155427

      Neu

      Guten morgen zusammen,

      so, neue Brennkammer ist drin.
      Hier mal ein Bild von den alten Steinen. Fast alle sind ziemlich ramponiert.

      IMG_20181228_153917.jpg

      Beim Ausbau sind mir einige zerbrochen.
      War wirklich höchste Zeit, neue Steine einzubauen.

      Die "Abplatzungen" an der Kesselwand habe ich auch, allerdings nicht so rostig wie bei Ice77.
      Bei mir waren die Abplatzer schwarz.
      Feuchtigkeit würde ich bei mir eigentlich ausschließen. Der Kessel wird ein halbes Jahr täglich geheizt,
      Frühling/Herbst alle 2-3 Tage, im Sommer spätestens alle 5 Tage (für Brauchwasser).

      Andere Frage noch:
      Die Anzeige von der aktuellen Leistung, sowie "AAO" und "AFO" sieht man auf der LC2, oder?
      Ich habe eine LC1.

      Grüße

      HeizerBua
      • 69

      • # 155476

      Neu

      Moin

      Die LC 1 hat fast die gleichen Ausstattungen wie die LC 2 zumindest in Sachen Abbrandregelung.

      Sie hat nur eine andere Bedieneroberfläche, der Aufbau ist ein bisschen anders strukturiert.

      Besuch mal die Seite von Logotherm, da fndest du im Downloadbereich eine Fachmannanleitung, da steht alles drin was ein Heizungsbauer benötigt um den Kessel vernüftig einzustellen, warum das immer wieder NICHT gemacht wird bleibt fragwürdig, hängt schliesslich die Lebensdauer und ein sauberer und wirtschaftlicher Abbrand davon ab.

      Aber sei vorsichtig und überlege dir genau was du änderst/verstellst das kann unabsehbare Folgen haben, nie grosse Veränderungen vornehmen sondern immer in kleinen Schritten rantasten.

      Wennst Probleme hast darfst dich selbstverständlich melden ;)

      Viel Spass beim reinlesen, dazu brauchst viel Zeit

      Gruß

      Magna
      • 70

      • # 155703

      Neu

      Hallo zusammen,

      die Fachmannanleitung kenne ich schon. Großartig Änderungen möchte ich eigentlich nicht vornehmen.
      Wäre nur interessant gewesen, wenn man evtl. zusätzliche Informationen wie aktuelle Leistung etc. auf der LC1 anzeigen könnte.

      Gruß

      HeizerBua
      • 71

      • # 155728

      Neu

      Hi

      Ich weiss nicht ob die VisuaControl kompatibel mit der LC 1 ist, das wär dann das was du meinst.

      Ich kann dir nur soviel sagen das damals nach dem bei mir alles fertig war und endlich die Anlage sauber lief es geheissen hat das es auch eine Visualisierung für einen normalen PC/Läppi gegeben hätte, angeblich auch für die LC 1.

      Praktisch nur eine Anzeigeoberfläche für Computer, später wurde das von der VisuaControll abgelöst da sind ja auch Zugriffe vom Handy ect. möglich.

      Dir würde ja eine normale Software reichen so wie ich dich verstanden habe - und sowas hätte ich auch gerne nur eine Anzeige über die ganzen Betriebszustände/Fühlertemperaturen wenns geht auf einer Oberfläche oder in drei vier Oberflächen unterteilt nach Bereichen.

      Denke das das nicht allzu aufwändig wäre - für einen Computerfreak vielleicht eine leichte Übung - dafür bin ich aber zu wenig :(

      Schnittstellen sind auf jeden Fall vorhanden, sowohl auf der 1er wie auf der 2er.

      Übrigens wurde soviel ich weiss bei der 1er bewusst gänzlich auf eine Anzeige in kW verzichtet, bei der 2er ist die kW Anzeige auch erst ab Fachkraftebene ersichtlich.
      Der Grund so wurde mir erklärt ist weil sonst die ganzen Proleten ständig irgendwo anrufen und sich beschweren würden warum der jetzt z.B. bei Abbrandoptimierung plötzlich auf 25 kW läuft obwohl sie doch einen 20 kW Ofen haben.

      Für mich nachvollziehbar, die meisten Regelungen arbeiten nach Abgastemperatur und wenn ein Kamin z.B. 160 Grad am Abgasrohr (Kamineintritt) braucht weils drunter nicht möglich ist weil der Kamin meinetwegen 15 Meter hoch ist (Faustformel 5 Grad Abkühlung pro Meter, bei älteren mehr bei neueren weniger, plus 70 Grad Austrittstemperatur = 145 mindestens plus Angstzugabe also 160 Grad am Eintritt, damit der nicht "schwitzt") dann kann z.B. ein 30 kW Kessel, wie ich einen hab, nicht mehr auf 20 kW laufen auch wenn der auf 20 kW programmiert wird muss dann die Abgasmin auf 160 Grad angehoben werden was bei meinem ungefähr 24 kW ergeben würde.

      Das erklärst mal einen normalen Erdenbürger der gibt dir zum Schluss die Antwort : ich habe aber einen 20 kW gekauft dann will ich auch einen 20 kW weil der das mit einem Auto verwechselt, da ist das so und will deshalb nicht verstehen warum bei ihm 20 % mehr Leistung nötig sind ;)

      Oder der umgekehrte Fall einer bestellt einen 30 kW und stellt dann plötzlich fest das der nur auf 23 läuft, weil er nach Anheizphase in den Kleinlastbereich regelt - die machen sich nass und meinen sie sind beschissen worden weil der ja über 20 % weniger bringt, obwohl das bei ihm notwendig istweil die Puffer zu klein sind und er sonst ständig überfeuern würde.
      Praktisch ein Auto mit 100 PS hätte gerade mal 75 das geht doch nicht :) :) :)

      Gruß

      Magna

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