Legionellen

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      • 1

      • # 89990

      Legionellen

      Hi,

      das thema ist nicht neu, schon klar, aber ich sitze gerade an meinem arduino projekt und da dachte ich mir, was muss man beim thema legionellen eigentlich beachten?

      diskussionen hatte ich deshalb auch schon mit diversen heizungsbauern - fazit, da gibt es wie so oft nicht nur eine meinung.

      60°, 65° oder 70°? und wie lange? nur kurz für 20 minuten oder doch 3-4 Std.? und wie oft eigentlich?
      täglich? wöchentlich? oder doch nur 2-3 mal im Jahr?

      "Nimm gleich ne FriWa!, dann haste das Problem nicht!" höre ich schon den einen oder anderen rufen.

      Da bin ich mir nicht mehr so sicher, ich habe mal bei bosy nachgeschaut.

      Source Code

      1. Die sogenannte Legionellenschaltung (periodische Desinfektion) ist eine thermischen Desinfektion.
      2. Dabei wird der Trinkwassererwärmer und das gesamte Warmwasserleitungsnetz einschließlich der
      3. Entnahmearmaturen für mindestens 3 Minuten auf > 70 °C erwärmt.
      4. Diese Schaltung ist in den meisten Regelungen vorgesehen.
      5. Da dieser Vorgang aber nicht automatisch durchgeführt werden kann,
      6. weil alle Auslaufarmaturen geöffnet werden müssen, ist dieser Programmzusatz überflüssig.
      7. Die Schaltung kann nur bei der richtigen Durchführung einen Erfolg aufweisen und zeigt bei
      8. bereits kontermenierten Anlagen keine Wirkung.
      9. Außerdem werden Stichleitungen und Anschlüsse, die nicht durchströmt sind und
      10. somit auch nicht erwärmt werden, nicht desinfiziert.
      11. Die Erwärmung kann eine vorbeugende Maßnahme sein,
      12. aber kein sicherer Schutz vor Legionellen und anderen Bakterien und Viren.
      13. Nach neuen Erkenntnissen kann die sogenannte. "Legionellenschaltung"
      14. (regelmäßiges Hochheizen des Trinkwassererwärmers und der Leitungen) kontraproduktiv sein.
      15. Aktive Legionellen, die bei Wassertemperaturen unter 50 °C vorhanden sind und sich vermehrt haben,
      16. können durch die hohen Temperaturen in eine Art Ruhezustand (VBNC-Zustand [Viable But Non Culturable])
      17. versetzt werden und überstehen das Hochheizen des Wassers.
      18. Außerdem werden die Legionellen bei jeder Aufheizung unempfindlicher gegen erhöhte Wassertemperaturen.
      19. Sie werden resistent gegen hohe Temperaturen.
      20. Dadurch kann sogar eine thermische Desinfektion unmöglich sein.
      21. Eine Legionellenschaltung kann also nur die über das Wasser, das vom Versorger geliefert wird,
      22. neu in das Trinkwassersystem gespülten Legionellen abtöten.
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      Verbrühungsschutz ... Stichleitungen ... FriWa ... hilft scheinbar nicht viel.
      • 3

      • # 90209
      Hallo @prehalle,

      Wo ist die Hygiene bei einem Hygienespeicher?

      Da hängt das Brauchwasser ständig im heißen Wasser des HV??

      Wenn man doch nun mal Speicher hat, warum dann noch einen für das Brauchwasser?

      mfg
      HJH
      • 4

      • # 90220

      HJH wrote:

      Hallo @prehalle,

      Wo ist die Hygiene bei einem Hygienespeicher?

      Da hängt das Brauchwasser ständig im heißen Wasser des HV??



      Die Temperatur machts ;) ... Eigentlich..... Wenn immer vorhanden. Im Sommer mit Solar kann das unter umständen aber schon mal anders ausehehn... Da interresiert es mich bei meiner Friwa nicht wenn der erste Puffer Wochenlang nur um die 50° hat.
      • 5

      • # 90221
      Hab auch Friwa.
      Bei so schlechtgemache geht man abe besser wieder auf Kniebeugen über und läßt den Dreck abplatzen.

      Im Puffer bei geringem Frostschutz ? Ob die das Glykohl mögen, ist aber süß.
      Bisher hab ich keine bei der FRIWA, unser Wasser hat auch keinen Clor,
      ist aber sehr hart, vielleicht werden die Bister damit erschlagen, ha ha.
      Grüße Martin
      Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
      Plattentaush. Friwa eigenbau
      Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
      HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
      CO Messung
      • 6

      • # 90249

      Legionellen

      im grunde ist es egal, wie ihr für warm wasser sorgt, das thema legionellen bleibt das gleiche.

      "temperaturen über 70° an allen entnahmestellen", das wird je nach system schon schwierig.

      z.b. verhindert das der verbrühungsschutz, gleiches gilt für friwa'smit thermoventil.

      und selbst wenn man das hinbekommt, 70° am wasserhahn zu zapfen, das ist keine garantie, das die viecher das nicht doch überleben.

      da stellt sich mir die frage, wer macht das schon regelmässig? bzw. wie oft passiert da tatsächlich etwas, das jemand erkrankt?

      macht nachdenklich, vorallem mit kleinen kindern zuhause.
      • 7

      • # 90254
      Wikipedia sagt....


      Mal anderst ausgedrückt, die Wahrscheinlichkeit bzgl. Legionellen ist bei einer Friwa geringer.... Denke ich doch mal...

      Wenn ich mir die Pflegebäder bei uns auf Arbeit ankucke, die haben alle ein Thermostatventil eingestellt auf ca. 40°C. Bisher ist noch keiner an Legionellen gestorben.
      Vor zwei Jahren wurde der WW Boiler erneuert, weil kein bzw. nicht mehr geügend WW an den Bädern ankam. Die 2" Leitung des Boilers hatte nur noch einen Durchgang von ca. 2cm..... Der rest war verkalkt.....
      • 8

      • # 90270

      Legionellen

      Mattes wrote:

      im grunde ist es egal, wie ihr für warm wasser sorgt, das thema legionellen bleibt das gleiche.

      "temperaturen über 70° an allen entnahmestellen", das wird je nach system schon schwierig.

      z.b. verhindert das der verbrühungsschutz, gleiches gilt für friwa'smit thermoventil.

      und selbst wenn man das hinbekommt, 70° am wasserhahn zu zapfen, das ist keine garantie, das die viecher das nicht doch überleben.

      da stellt sich mir die frage, wer macht das schon regelmässig? bzw. wie oft passiert da tatsächlich etwas, das jemand erkrankt?

      macht nachdenklich, vorallem mit kleinen kindern zuhause.


      Es geht ja auch hauptsächlich darum, dass du bei einem WW-Boiler die Legionellen-Brutstätte im Haus hast.
      Bei einer FriWa ist das nicht so.
      Gegen Legionellen, die vom Versorger über die Leitung kommen ist kein Kraut gewachsen. Aber mal ehrlich... wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Da wären ja ganze Gemeinden bzw. Bezirke befallen.

      Gruß Yves
      • 9

      • # 90272

      Sundancer wrote:

      Mattes wrote:

      im grunde ist es egal, wie ihr für warm wasser sorgt, das thema legionellen bleibt das gleiche.

      "temperaturen über 70° an allen entnahmestellen", das wird je nach system schon schwierig.

      z.b. verhindert das der verbrühungsschutz, gleiches gilt für friwa'smit thermoventil.

      und selbst wenn man das hinbekommt, 70° am wasserhahn zu zapfen, das ist keine garantie, das die viecher das nicht doch überleben.

      da stellt sich mir die frage, wer macht das schon regelmässig? bzw. wie oft passiert da tatsächlich etwas, das jemand erkrankt?

      macht nachdenklich, vorallem mit kleinen kindern zuhause.


      Es geht ja auch hauptsächlich darum, dass du bei einem WW-Boiler die Legionellen-Brutstätte im Haus hast.
      Bei einer FriWa ist das nicht so.
      Gegen Legionellen, die vom Versorger über die Leitung kommen ist kein Kraut gewachsen. Aber mal ehrlich... wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Da wären ja ganze Gemeinden bzw. Bezirke befallen.

      Gruß Yves


      leider ist das bei friwa's nicht anders. auch thermostatamaturen können betroffen sein.

      klar, irgendwo müssen die dinger herkommen.

      ich hatte mal vor jahren ein aquarium, machte wasserwechsel mit dem üblichem aufwand und kurz nach dem letzten wechsel, starben alle fische.
      die schleimhaut wurde innerhalb weniger stunden schwarz und dann waren alle tot.

      das passierte nicht nur mir, sondern auch vielen anderen in unserer region.

      die wasserwerke bestritten jede verbindung.

      temperaturen über 70° oder unter 10 sonst ....

    Webutation