Künzel HV 24 Fehler F10

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      • 26

      • # 109709
      Fahre eine andere strategie als du, deshalb komm ich ohne öl auch hin. Heizung geht in nachtabschaltung,bei frost nur rohrschutztemperatur.ganz früh fährt die fbh hoch läuft aber nur bis 19.00, die hk haben früh ein einstündiges aufheizfenster und von 10.30 bis 22.30. Das reicht.
      So habe ich auch noch optimale bedingungen für meine abmittagsolaranlage in der übergangsjahreszeit,jetzt geht eh nicht viel max. 5 kwh am Tag, sofern die sonne scheint.
      Bei relativ frischen buchen bzw.anderen laubholz reicht derzeit wahrscheinlich eine füllung.aber jetzt ist erstmal dürres nadelholz dran. Sollte es mal richtig kaltwerden,dann stell ich auf frisches laubholz restfeuchte ca 15% ein jahr getrocknet um.muss dann aber die bedüsung ändern, sonst russt er.dann geb ich mehr sekundär damit wird primär automatisch weniger.
      Wenns richtig eisig werden sollte, heize ich aber voll durch ohne absenkung,so ab - 10 grad tag wie nacht.
      So wie es jetzt aber aussieht,wirds aber ein nullgradwinter.
      • 31

      • # 109717
      Hab mir selbst was gebastelt,kann aber auch messen was hinten rauskommt,da ich ein testoanalysegerät habe,durch meinen job.
      Die drosseln in den rohren hast du gesehen?
      Oben links und rechts primär,unten in der mitte sekundär,hast du den glühzünder?
      Da kommt auch noch primärluft durch,glaub ich jedenfalls.
      Gab es an meinem typ noch nicht.
      Steckdrosseln kannst du vielleicht bei künzel beziehen...
      Aber eins nach dem anderen,kondensator tauschen,vorher laufrad prüfen,ob es wenn der kessel warm gelaufen ist,noch leichtgängig ist,vorher ausschalten!
      • 33

      • # 109725
      Der zünder für automatisches anzünden,haben zu mindest die neueren modelle.
      Ist der ofen schon mal stabil gelaufen,wurde die holzqualität geändert? Primärdrosseln werden selten benötigt,weil durch sie die kesselleistung sinkt.sekundär ist für holzgas- und verbrennungsqualität.
      In der anbrennphase muss der Ofen etwas fett laufen,damit nach der glutbildung noch genug holzgas durch das glutbett gepresst wird.und die größer werdende sekundär Luftmenge die flamme nicht ausbläst.
      • 36

      • # 109728
      Der Ofen lief die letzten Jahre immer stabil. Noch nie Probleme gehabt. Letztes ja habe ich einen komplett neuen Brennereinsatz installiert. Der alte war vollkommen hinüber aber gut der hatte auch schon paar Jahre auf dem Buckel.
      Holz war immer Buche oder roteiche. Ja auch mal paar Rester von andren Holz.
      Ich will es gar nicht so laut sagen aber zurzeit läuft der ziemlich gut. Der hielt seit 2h seine 72-73grad.
      Muss ich mal testen mit der Drossellung. Ich habe noch paar VA Reduzierungen rumliegen die sollten auch gehen.
      • 43

      • # 109819
      Hi kd,
      Erstmal bedanke ich mich für deine Hilfe. Wenn du in meiner Nähe wohnen würdest hättest du paar Bier :D gut
      Ich habe jetzt in die sekundär Öffnung eine Reduzierung drin. Der durchlass jetzt 20mm vorher waren es 38mm.
      Der Kessel hat jetzt mehr Temperatur. Geht jetzt so 74-75 grad durchweg.
      • 46

      • # 110406
      Hallo Flo,

      nur zur Vervollständigung ergänze ich noch ein paar allgemeine Hinweise und Informationen, die mehr oder weniger zu Ihrer anfänglichen Fehlerbeschreibung passen.

      Grundsätzlich: Die normale Betriebstemperatur sollte zwischen 71 und gut 80°C liegen. Ab 70°C springt die Pumpe an und der Kreislauf wird versorgt, sprich das (kühlere) Heizungswasser strömt in den Kessel und kühlt diesen aus, wenn die Rücklauftemperatur zu gering ist oder wenn der Kessel nicht auf Leistung kommt. Bei einer Kesseltemperatur von unter 70°C erkennt die Elektronik nach einer gewissen Laufzeit einen Fehlstart und zeigt dann entsprechend F10 an.

      Die sinkende Kesseltemperatur kann verschiedene Gründe haben.
      Die Rücklaufanhebung muss man bei einer Fehlersuche ebenfalls berücksichtigen. Ist ein Thermomix verbaut? Ist die Dehnungspatrone mal gewechselt worden? Der Effekt bei Fehlfunktion kann sein, dass nur der kalte Rücklauf ohne Beimischung vom Vorlauf in den Kessel strömt. Die Temperaturspreizung kann eine Überforderung der Heizleistung bedeuten, die Kesseltemperatur sinkt. Wir empfehlen mindestens alle 5-7 Jahre die Patrone zu wechseln und dabei gleich den Schiebeeinsatz zu reinigen. Dank entsprechender Öffnung ist das beim Thermomix ganz simpel und erfordert keine Deinstallation.

      Dann gibt es noch die Elektronik - die Steuerung erhält Ihre Informationen von Fühlern und wenn diese verunreinigt oder defekt sind, kann die Steuerung nur mit verfälschten Werten arbeiten und reagiert entsprechend falsch. Bauteile der Steuerung können ebenfalls betroffen sein, dann wären aber weitere Fehlfunktionen feststellbar.

      Ein allgemeiner Leistungsverlust kann durch einen verunreinigten Kessel oder auch verengte, bzw. verunreinigte Luftwege auftreten, oder natürlich durch verschlissene Brennerteile. Ein weiterer häufiger Fehler ist auch ein falsche Brenneraufbau - der Topf darf NICHT in den Oberplatten sitzen, sondern muss darunter im Mittelblech stehen! Auch ein Gebläse kann über die Jahre an Leistung verlieren und die erforderte Menge an Verbrennungsluft unter Umständen nicht mehr liefern.

      Mehr fällt mir kurz und knapp nicht ein, vielleicht sind diese Informationen für Sie oder einen anderen Leser hilfreich.

      MfG
      Tim Künzel
      • 47

      • # 110430
      Hallo Tim,
      Danke Dir für deine weiteren Tipps.
      Zuerst mal kurz zu meinem Kessel. Der läuft zurzeit wieder ganz normal als wäre nie was gewesen.
      Bei mir ist ein Thermomix Ventil eingebaut. Kann ich erkennen wenn ich die Patrone ausbaue ob sie kaputt ist?
      Ich gehe halt sehr stark davon aus, wie es auch schon kd-Gast vermutet hatte das es ein Luftproblem war/ist. Das es halt mit dem Gebläse zusammenhängt. Wenn ich nächste Woche den neuen Kondensator installiert habe werde ich das mal beobachten.
      VG Flo
      • 48

      • # 111373
      Hallo Flo,

      es gibt zwei unterschiedliche Fehler vom Thermomix, die ich im vorherigen Post nicht ausreichend differenziert habe, daher besten Dank für die weitere Nachfrage.

      Dehnpatrone defekt
      Auswirkung: Kessel bekommt die Vorlauftemperatur direkt auf den Rücklauf und somit keine Beimischung vom ausgekühlten Heizkreisrücklauf
      Ergebnis: Kessel überhitzt (deutlich >80°C), trotzdem keine Heizleistung.

      Schiebereinsatz sitzt fest (Verschmutzung)
      Auswirkung: Kessel bekommt nur den ausgekühlten Rücklauf ohne Beimischung vom Vorlauf und kommt unter Umständen gar nicht auf Temperatur.
      Ergebnis: Kein Erreichen der Soll-Betriebstemperatur, Fehlzündung

      Bei Deiner Darstellung wäre die Variante "Schiebereinsatz" denkbar.

      Die Funktionsfähigkeit vom Thermomix kannst Du durch den Heizbetrieb schnell und einfach testen. Anlage starten und die Rücklauftemperatur beobachten, liegt Sie deutlich über 63 Grad musst Du die Dehnpatrone zu tauschen, liegt Sie deutlich unter 63 Grad musst Du den Schiebereinsatz rausnehmen, reinigen und wieder einsetzen. Bei deutlichen Schleifspuren/Kratzern am Schiebereinsatz, sollte dieser auch ersetzt werden.

      MfG
      Tim Künzel

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