Fragen zum Bulg Kessel

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      • 51

      • # 113275
      Moin Paul,
      Alles klaromanchmal trifft man das größte Tor nicht.
      Aber wenn die Polen die Preise nicht zu stark anziehen bleibe ich bei meinem Lieferanten. Mich interessiert nur wie der Kesselkörper aufgebaut ist. Alle Kessel die ich mir bis jetzt angesehen habe sind vom Prinzip her nur in der Anordnung der Züge unterschiedlich (horizontal un d vertikal), wobei ich auch schon von Einem gehört habe der gänzlich anders aufgebaut sein soll. Wie gesagt nur gehört und der soll aufgrund seiner Reglung modulieren.
      Name aber leider unbekannt.
      Ich bin so weit mit meinem Blauen zufrieden. Jedes Jahr ein paar Modifizierungen die sich auch nicht unbedingt im Verbrauch auswirken müssen sondern den Komfort erhöhen und dann wird das schon.
      So ein Superkessel ist für mich nichtsda habe ich nichts zu schrauben.
      Grüsse aus der Sonne
      Michael
      • 52

      • # 113285
      Hallo, es geht ja nicht um die Deutsche Kohlenproduktion die ist ja angeblich zu teuer, zumindest teurer als im Ausland. Kohle ist vor Öl und Gas der 3. wichtigste Rohstoff der Welt.
      Für uns als Endverbraucher, gegenüber andere Brennstoffe sehr günstig, sehr sauber in der Verbrennung und steht viel länger zu Verfügung als Öl oder Gas.
      Was habt Ihr denn für Kesselanlagen?.

      Mfg.
      • 54

      • # 113351
      Hallo Techniker.

      Die User hatten mich schon verstanden.
      Es löst Heiterkeit aus, wenn das Prinzip des Kessels zur Einhaltung der Bimsch und zum Niedrigtemperaturkessel mit 45 Grad Celsius Kesseltemperatur und erlaubten 25 Grad Celsius Rücklauftemperatur nicht näher erklärt und auf das Typenschild verwiesen wird. Da das Typenschild nicht besonders hilfreich war, folgte an Stelle einer sachlichen Erklärung die Empfehlung des Kohlegiganten RAG. Ich fand einen solchen Autoritätsbeweis schon lustig.
      • 55

      • # 113359
      Moin Paul,
      Was soll esich glaube weitere Fragen an Techniker-- wenn er denn einer ist erübrigen sich. Meine Meinung ; entweder er hat einen Maulkorb vom Lieferanten verpasst bekommen oder er weiß nicht wie der K. aufgebaut ist.
      Grüsse aus der Sonne
      Michael
      • 56

      • # 113360
      Moin Wilhelm.
      Hatte schon mal Interesse, wie das mit der Einhaltung der Bimsch und der Rücklauftemperatur rein "Technisch" gehen soll. Aus physikalischer Sicht erklärt sich das selbst nicht. Aber wer weiß, es gab auch das ewige Streichholz.
      Meine "Kessel" haben ca. 600 MW, da geht das nicht. Gern hätte ich mal die Erfahrung von Bulg gehabt, wie die das eben machen. Prinzip des ewiges Streichholzes? Vielleicht gibt es auch noch ein anderes Geheimnis?
      • 57

      • # 113365
      Moin Paul,
      Vorab tapatalk ist spitze und macht süchtig.
      Ja....wie das funktionieren soll ist für mich auch ein Rätsel. Aber das wird das Gekeimnis sein deshalb auch keine Unterlagen. Mir ist nur beim Hersteller des Brenners aufgefallen, daß für unterschiedliche KW Parameter unterschiedliche Hardware angeboten wird. Wobei ich die 20KW pdf nicht öffnen kann. Aber nichts desto trotz muss ich ja bestimmte Temperaturen fahren damit ich mir meinen Schornstein nicht versaue. Die Bimsch hängt ja auch mit dem verwendeten Brennstoff zusammen. Schlechter B.
      schlechte Werte und umgekehrt. Deshalb Antrazit. Da doll ja der Benz sein. Zur nächsten Messung werde ich ein paar Säcke ordern und in meinem Projekt berichten.
      Gruss Michael
      • 58

      • # 113370
      Moin Wilhelm.
      Richtig. Die Kohleverbrennung, wie auch die von Gas, Öl oder Biomasse, ist ganz erheblich vom eingesetzten Brennstoff abhängig. Eine Unterschreitung der vom Brennstoff selbst indizierten Werte, z. B. zum Feinstaub oder CO² ist weder physikalisch noch technisch möglich. Das kann man halt nicht wegzaubern. Lediglich kann man eine "saubere" Verbrennung erzeugen und/oder filtern. Dazu gibt es viele Verfahren z. B. zur Entschweflung, Minderung des CO² und Feinstaubausstoßes. Die meisten dieser Verfahren senken den Wirkungsgrad der Kessel z. T. erheblich.
      Ein Verfahren der Kohleverbrennung mit einer Kesseltemperatur von 45 Grad ist indes bei Steinkohle aus physikalischen Gründen schlecht möglich, da die Steinkohle zwischen 1200 und 1500 Grad abbrennt. Bei 45 Grad Wassertemperatur des Kessels kommt es zu unerwünschten Ablagerungen, die den Kessel schädigen und insbesondere die Zuführungssysteme (Schnecke/Unterschubfeuerung oder Kolben/Schrägzuführung) durch "schwefelhaltige" Nässebildung, in kürzester Zeit unbrauchbar macht. Auch kleine Kessel sollten daher nicht unter 57 Gad Kesseltemperatur gefahren werden. Der nasse Schornstein ist dabei zweitrangig aber auch nicht zu verachten.
      Rücklauftemperaturen bei 25 Grad sind ähnlich anzusehen. Bei Steinkohle ist der niedrigste Taupunkt des Abgases bei ca. 43 Grad (abhängig von der Umgebungstemperatur und enthaltenen Feuchte in der Umgebungsluft, usw.) Selbst bei besten Bedingung schafft der Rücklauf von 25 Grad am Kessel deshalb Korrosion. Viele Kesselhersteller geben deshalb nur ein Gewährleistungsversprechen an, wenn eine Rücklaufanhebung von ca. 55 Grad betrieben wird. Die schwefligen Abgase verbinden sich auch hier mit Feuchtigkeit und versauen den gesamten Kessel. Der wird regelrecht zerfressen. Setzt man einen nicht rostenden Stahl oder z. B. keramische Oberflächen ein, die den Kesselstahl schützen, hat man die Sauerei trotzdem im Kessel, in der Abgasführung und im Schornstein. Bei einem Gasbrenner hingegen, welcher eine doppelwandige Schornsteinsanierung mit Ableitung des Kondenswassers besitzt, würde das z. T. gehen. Selbst dort ist das System umstritten, weil es nur unter wenigen Umständen wirtschaftlich wird. Bei der Kohleverbrennung kann man gleiche Wärmetauscher, wie bei Gas nicht einsetzen. Da ist es egal, ob ich einen Kohle-Kessel mit Heiztaschensystem oder eben aufrecht stehenden Wärmetauschern habe.
      Aber wie gesagt, ich bin mal gespannt, was Bulg sich dazu technisch ausgedacht hat.

      Paul

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      • 59

      • # 113373
      Ach, so. Die unterschiedlichen Systeme bei Bulg. Heute werden auch in Polen die Baugruppen bei nur sehr wenigen Produzenten hergestellt und dann bei sehr vielen Firmen zusammengeschraubt. Mit der Bauartzulassung habe ich da so meine Bedenken.
      Was für Komponenten bei Bulg verwendet werden, ist auf den ersten Blick zu sehen, auch wenn eine andere Farbe verwendet wird und ein Firmenaufkleber drauf ist. Das ewig brennende Streichholz scheint es nicht zu sein. Denn das haben die Polen diesmal nicht erfunden. ;)
      • 60

      • # 113375
      Moin Paul,
      Wenn Du mein Projekt durchliest kommst Du auf di Stelle wo ich meine Erfahrung hinsichtlich schweflieger Rückstände in Bezug auf Verschleiß der Fördereinrichtung und sogar des Vorratsbehälters dargelegt habe. Im Herbst wenn ich wieder einige Modifikationen vornehmen werde wird alles zerlegt und dan bin ich mal gespannt wie der Zustand ist. Zu den Wärmetauschern habe ich eine leicht andete Meinung.
      Senkrechte lassen weniger Staubpartikel durch, wobei eigentlich nicht nur der Wärmetauscher und der Brennstoff Verursacher sind sondern das System der Brennstoffzuführung.
      Pause Förderung P. V. usw. Verstehst Du was ich meine? Ich denke wenn die Zuführung langsam kontinuierlich erfolgt könnte das Ergebnis besser aussehen. Jedes Mal wenn die Schnecke zu drehen beginnt wird das Glutbett ruckartig bewegt und dadurch wird in dem Moment zusatzlich Staub hochgeschleudert der sonst ?????verbrennen könnte.
      Was denkst Du?
      Gruß Michael
      • 61

      • # 113376
      Na, ja Wilhelm, so und so.
      Deine Schneckenzuführung habe ich gesehen. Das ist das was ich meine.
      Die Wärmetauschersysteme bei der Kohleverbrennung haben jeweils Vor- als auch Nachteile. Bei einem senkrechten Wärmetauscher hast Du eine technisch einfache Möglichkeit diese zu reinigen, ohne dass der Kessel heruntergefahren und/oder auseinandergebaut werden muss. Die Flugasche und der Ruß sind aber meist schneller am Schornsteinausgang (können sich in Taschen nicht ablagern, da keine vorhanden). Das hat zunächst nichts mit Co² oder Feinstaub zu tun.
      Bei den Taschen-Wärmetauschern wird der Abgasstrom mehrfach von Tasche zu Tasche von hinten nach vorn gewendet und der Ruß und die Flugasche lagern sich in den Taschen ab. An die Taschen kommt man meist durch öffnen der Kesseltüren schnell heran (musst meist nichts auseinanderbauen) und kann den Ruß entfernen. Dazu ist aber oft eine Unterbrechung des Kesselbetriebes erforderlich, um den Ruß aus den Taschen entnehmen zu können, da ja die Kesseltüren geöffnet werden müssen.
      Ja, dass Zuführen der Kohle geht zwar mit Unterschubfeuerung heute schon sehr dosiert (besser als bei Seiteneinschub), aber nicht mit ganz kleiner Flamme, wie beim Gas dosiert und 4o Grad Kesseltemperatur. Die intervallartige und nicht gleichbleibende Zuführung der Kohle ist nicht mal so das Problem zur aufgewirbelten Flugasche. Die ist weder gefährlich, noch könnte die nochmal verbrennen. Das sog. schnelle Tackten des Kessels, aber auch die lange Erhaltungszeit des Kessels sind nicht wirtschaftlich. Eine gleichbleibende und sehr geringe Verbrennungsmasse wäre zwar wünschenswert bei Steinkohle, aber ist sowohl physikalisch als auch technisch nicht ausführbar. Man kann sich dem nur annähern und mit dem modulieren des Kessels, bezüglich der KW Zahl Abhilfe schaffen. Trotz alledem, wird die automatische Feuerung von Kleinkohlekesseln, wenn man die Arbeitszeit zum Betrieb und der Reinigung vernachlässigt, sehr sparsam sein. Ich schätze, leicht unter 50 % vom Gas, wenn man nur die Brennstoffe gegenüberstellt.
      Deshalb war mir auch nicht klar, wie man in mehreren Mehrfamilienhäusern (wie oben am Beispiel von Bulg dargestellt) Steinkohle-Kleinfeuerungsanlagen wirtschaftlich betreiben will. Richtig ist zwar, dass der eingesetzte Brennstoff sehr viel kostengünstiger ist, aber die einzusetzende Arbeitszeit durch z. B. Hausmeister (Brennstoffauffüllung, Wartung, Entaschung usw.), bei weitem den Vorteil der Rohstoffpreise auffressen wird.

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      • 62

      • # 113470
      Moin Paul,
      Du schreibst, daß bei den horizontalen Zügen die Ablagerung besser ist und damit der Ausstoß geringer. Grund ist das wiederholte Umlenken und die große Fläche. Be mir muß das Rauchgas runter und wieder hoch. In der unteren Kammer bleibt dann der größte Teil zurück. Außerdem sind in den Wärmetauscherrohren noch Spiralfedern . Diese dienen der mechanischen Reinigung.
      Betrachtet man sich die Fläche so ist diese nicht so gering und hier haftet ein nicht geringer Anteil Ruß an.
      Zur Wirtschaftlichkeit habe ich (wie ebenfalls in meinem Projekt geschildert) eine andere Meinung. Bei einer rein finanziellen Einsparung von 60% zum Brennstoff Gas ist es mir hinsichtlich Taktung egal. Wichtig erscheint mir der Komfort: Oktober einschalten, bei Bedarf Bunker auffüllen und einmal wöchentlich reinigen und im April ausschalten. Und das funktioniert nun mal super. Hinsichtlich modulierender Regelung ist diese in dem Fall interessant, wenn der Kessel direkt die Heizung bedient.
      Gruß Michael
      • 63

      • # 113480
      Hallo Wilhelm.
      Jeder eben nach seiner Fasson.

      Ich sagte nicht, dass die Ablagerung in den horizontalen Zügen besser ist und damit der Ausstoß geringer.

      Was das Wirtschaftlichkeitsproblem der Kohlekessel betrifft, kommt es zunächst einmal darauf an, unter welchen Nutzungsbedingungen der Kessel und in welcher Abschreibungszeit betrieben wird. Wenn, wie ich oben beschrieben habe, der Kessel im gewerblichen Kontext gesehen werden muss, dann hält er ernsthaften Kriterien der Effektivität und Effizienz nicht immer stand. Bereits der Einsatz der lebendigen Arbeit kann die Wirtschaftlichkeit der Kessel in den roten Bereich bringen. Dann muss der Ehrlichkeit halber gesagt werden, dass die durchschnittliche Nutzungszeit von Stahlkesseln zwischen 6-8 Jahren liegt und die Entsorgung der Asche in die Kosten einfließen muss. Kaufmännisch sicher gerechnet, muss neben der Arbeitszeit demnach nach 6 Jahren auch die Ersatzanschaffung angespart und der Aschekübel bezahlt sein.
      Ein Rentner, der einen langlebigen Kessel besitzt kommt sicher gut mit dem Kohlekessel zurecht, so lange er selbst die Kohle tragen und den Kessel entaschen kann sowie gesund bleibt.
      Entschuldige, aber Du benutzt da so ein Totschlagargument, dass Du mit 60% Einsparung zufrieden und dir die Taktung deshalb egal ist. Wenn Du die Taktung bereits ansprichst, würde ich persönlich, gerade wegen dem Maß der Wirtschaftlichkeit (und nicht der eigenen Zufriedenheit, das ist was anderes als Wirtschaftlichkeit) auf einen witterungsgesteuerten und modulierenden Kessel nicht verzichten wollen, auch wenn der Kessel den Heizkreis nicht direkt bedient.

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      • 64

      • # 113701
      Hallo,
      was schreibt Ihr denn für einen Bl.? Senkrechte Rauchabzüge sind mangelhaft, Dreck beim reinigen, schlechte Kontrolle wie es um den Rauchabzug aussieht, Abkühlung der Rauchgase,
      nicht mit der Natur arbeitend ( Rauchgase runter dann rauf meist mit Rauchgasabzugs Gebläse), u.s.w..
      Ein guter Anthrazitkohle Kessel hält immer seine 30 Jahre. Kosteneinsparung vom B. Kessel zu meiner Gasanlage 68% bei gleicher Wärme wobei bei einem Festbrennstoff Kessel die überschüssige Luftfeuchtigkeit den Raum entzogen wird.
      Mfg.
      • 65

      • # 113747
      Hallo Techniker.
      Alle Wärmetauschersysteme haben Vor- und Nachteile. Bei senkrechten Wärmetauschersystemen besteht der Vorteil z. B. darin, dass eine einfache automatische oder halbautomatische Reinigung erfolgen kann, ohne dass der Kessel geöffnet werden muss. Die Reinigung kann dann u. a. bei Betrieb des Kessels erfolgen. Bei diesen Systemen sind die Rauchgasführung und Ausnutzung der heißen Rauchgase oft nicht optimal, je nach Konstruktion.

      Dreck, Du meinst sicher Ruß und Flugasche, entstehen in allen Feuerungsanlagen in welchen Festberennstoffe verbrannt werden. Nur lagern sich diese Verbrennungsrückstände entsprechend der Konstruktion der Kessel unterschiedlich ab. Die Verbrennungsrückstände sind, anders als bei Gas und Öl, eben immer da und müssen zusätzlich nach Reinigung der Kessel mehr oder weniger aufwendig entsorgt werden.

      Wenn Du davon ausgehst, dass ein Kessel 30 Jahre hält ist damit sicher nicht die Abschreibung und die damit verbundenen kalkulatorischen Kosten gemeint. Gemeint ist dabei auch kein Kessel aus Kesselstahl und Blech. Diese haben wegen der hohen thermischen Belastung des Blechs eine durchschnittliche Lebensdauer von 6-8 Jahren. Anders ist das dann mit den sog. Gusskesseln, die schon mal 25-30 Jahre halten können, aber in dieser Zeit sowohl moralisch Verschlissen als auch technisch überholt sind. Neben ihrer Haltbarkeit haben die aber auch andere Nachteile.

      Bei der Kosteneinsparung bei Deiner Anlage sind sicher nur die Rohstoffkosten enthalten.
      • 67

      • # 113768
      Das kann man so nicht sagen, was besser ist. Vieles hängt doch von den Umständen ab, unter welchen Bedingungen der oder wie bei Dir, die 5 Kessel genutzt werden sollen. Des weiteren hat sich jeder von uns an seinen/seine Kessel gewöhnt und wird ihre Vorteile nicht missen wollen. Keiner wird seine eigene Technik vorsätzlich schlecht machen. Ähnlich wie beim eigenen Auto. Man "schwört" darauf. Wenn man im laufe der Jahre mehrere Autotypen gefahren hat, kann man schon etwas besser dessen Vor- und Nachteile selbst gegeneinander abwägen. So ist das auch mit den Kesseln, wenn man selbst bereits mehrere Systeme betrieben hat.
      Ich schwöre zum Beispiel auf meinen 600 MW Block. Er besteht bei uns aus dem Verbrennungsraum und dem Wärmetauscher. Der Wärmetauscher besteht aus Rohrleitungen, die von entsalztem Wasser durchlaufen werden. Dies ist so etwa das gleiche Prinzip, wie bei einem Durchlauferhitzer. In meinem Wärmetauscher befinden sich ca. 860 Kilometer Rohrleitungen. Daraus wird heißer Dampf und dieser treibt die Turbinen an. Der Rest des heißen Wassers wird für Fernwärme genutzt oder in den Kühltürmen abgekühlt. :)
      Selbst habe ich z. Z. einen modernen Kohle-Kessel mit Unterschubfeuerung aus Kesselstahl. Der macht seine Sache schon recht gut.
      • 68

      • # 113784
      Hallo,naja dann bist wohl in einem Kraftwerk am arbeiten. Nein wollte eigentlich nur den Leuten klar machen das ein Kessel nicht gleich Kessel ist. Wir leben hier in Deutschland und haben mit Österreich so ziemlich gleiche Normen. Es kaufen sich leider Leute ohne Technisches Wissen z.b. Kohlekessel im Netz die aus Polen kommen.Die meisten davon dürfen zwar gekauft aber nicht betrieben werden weil, keinen intern verbauter Wärmetauscher für die TAS also gebaut für ein offenes System oder wenn man die Typenschilder anschaut steht drauf
      für Kohle 31.2, das ist eine Gasflammkohle mit ca. 7 KW pro KG. aber die Leute heizen mit Anthrazit Kohle, also alles sehr Gefährlich und ohne Versicherungsschutz.
      mfg.
      • 69

      • # 113791
      Man konnte sich auch einen Kessel für D nicht zugelassen in CZ kaufen man wurde gefragt wohnen sie in D gut dann das EC Klebeschild für D drauf oder er bekam es mit und der Kessel wurde hier durch eine D Spedition ausgeliefert.
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;Lamdacheck;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 70

      • # 113810
      Hallo Du Techniker :)

      Es ist zunächst richtig, dass Kessel nicht gleich Kessel ist. Dem ist kommentarlos zuzustimmen. Da hast Du Recht!
      Mit den Zulassungen und Normen stellt sich das für mich so dar:
      Seit dem Jahr 2012 bestehen zur zutreffenden Norm für Kessel, der EN 303-5 im EU Gebiet vereinheitlichte Normen. Z. B die in Polen erhaltenen Bauartzulassungen sind damit auch in Deutschland wirksam. Die Kessel, welche im europäischem Raum nach 2012 die EN 303-5 (ab 2012) ausweisen, dürfen zunächst erst einmal auch in Deutschland verkauft aber unter einzuhaltenden Bedingungen betrieben werden. Das setzt aber voraus, dass der Kessel dann auch nur unter den Bedingungen der jeweiligen Bauartzulassung (z. B. ausgewiesen auf dem Typenschild) betrieben werden darf. Da sagst Du sehr richtig, dass manche dieser Kessel, wegen deren Beschaffenheit nur mit bestimmten Kohlesorten betrieben werden dürfen. Viele Kessel sind z. B: nicht für den Betrieb über 32 KJ Energieinhalt in der Kohle ausgelegt und zugelassen. Wer das trotzdem tut und Anthrazit feuert, geht sicher nicht nur ein Versicherungsrisiko ein.
      Richtig ist natürlich, dass man sich beim Kauf eines solchen Kessels sehr vertun kann. Wie eben beim Autokauf auch. Wenn man keine Grundkenntnisse zur Feuerungstechnik und dem Betrieb solcher Kessel besitzt, ist es schon gut, wenn man einen Fachmann beim Kauf hinzuzieht. Das gilt auch für technische Veränderungen an diesen Kesseln, da diese sonst ihre Bauartzulassung verlieren und nicht mehr betrieben werden können. Die Hersteller versprechen den sicheren Betrieb nur, wenn das eingehalten wird, was auf Typenschild und Betriebsbeschreibung steht und wenn der Kessel so betrieben wird, wie der Hersteller diesen anfertigte. So ist das schon. Wer basteln und spielen möchte, sollte sich dazu z. B. eine elektrische Eisenbahn kaufen.

    Webutation