Alle Hersteller: Gebrauchs - und Lebensdauer von Holzvergaserkesseln

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      • 26

      • # 124448
      Hallo Pflaume,

      Pflaume schrieb:

      Durchrostung unter WT - also praktisch im hintersten Bereich der Brennkammer?
      Wie erklärst Du Dir das, dort sollte ja eigentlich schon nach wenigen Minuten die Temperatur hoch genug sein, dass es zu keinem Niederschlag mehr kommt?
      Keine Ahnung, das verschließt sich mir auch.

      Pflaume schrieb:

      1500 l Puffer bei 25 kw? Hast Du den dann immer nur angeheizt und maximal einmal nachgelegt?
      Ganz klar 1500 l sind knapp, weitere 1500 sind in Planung.
      Diese 1500 sind für die Nacht ausreichend.
      Tagsüber je nach Außentemperatur 2 mal anheizen, bei mius 15° auch schon mal 3 mal.

      Pflaume schrieb:

      Welche Modifikationen hast Du vorgenommen?
      übehaupt keine. Lediglich an den Lufteinstellscheiben herumgefingert.

      Pflaume schrieb:

      Was mich erstaunt ist der letzte Absatz. Mein Vigas bringt so zwischen 3,5 und 3,6 kwh Wärme lt. Wärmemengenmesser in die Heizungsleitung ein.
      Dann würde Dein neuer Atmos ja auf über 4 kwh je kg Holz kommen?
      Ich sehe das anders. Obwohl ich noch niemals Holz gewogen habe, vermute ich viel mehr, dass der Vigas deutlich zu hohe Abgasverluste hatte. 280 - 300° AGT.
      Das hat mich nicht sonderlich beschäftigt ich kam da noch sehr günstig ans Brennholz.
      und gegenüber dem Vorgänger, ein Naturzug-Oberbrandkessel war es eine deutliche Verbesserung. Alleine schon das Aufkommen an Asche.
      Sonnige Grüße
      Otti




      Den größten Teil meines Vermögens habe ich für Alkohol, billige Frauen und schnelle Autos ausgegeben.
      Den Rest habe ich sinnlos verprasst!
      • 28

      • # 124668
      Hallo Hans!

      Von den verbliebenen Atmos ist auch schon einer über den Jordan (habe ich erst erfahren) war glaube ich ein 32 er mit knapp 8 Jahren!

      Zur Frage welche Kessel ich jetzt verkaufe; wenn geht den Strebel Thermostrom (ist etwa 50% teurer als der Atmos, aber wesentlich hochwertiger, mit wirklich gutem Wirkungsgrad, sowie sehr langlebigen Verschleißteilen), hab aber auch schon den Proburner (ist eigentlich ein Orlan in anderem Gewand) vekauft, ist sehr preiswert, die kleinen funktionieren gut, der 40-er ist eine Krücke, Lebensdauer derselben ?? bislang kein Ausfall.

      Zurrück zu den Korrosionsschäden trotz Laddomat oder ähnlichem (RL 62 bis 72°C), ich habe die Beobachtung gemacht, dass die Rückwand des Füllraumes (so die unteren 20cm) am gefährdetsten sind.
      Die untersten 5 cm sind meistens mit einem Aschekeil geschützt, darüber beginnt die Korrosion (immer aus dem Füllraum, nie aus der Wasserseite), wenn die Holzscheite beim Nachlegen an die Hinterwand anstoßen, dann kommen aus der Stirnseite der Scheiter die Vorprodukte der Pyrolyse (unter anderem Essigsäure) und "blasen" direkt an den Kesselstahl, dieser wird großflächig abgeätzt und verliert relativ schnell an Wandstärke, verstärkt wird dies durch mangelhaft abgelagertes Brennholz!

      Ich habe aus einem Atmos Kessel dieses Stück herausgeschnitten, an der dünnsten Stelle war das Blech nur mehr etwa 0,15mm stark und mit einem Bleistift ohne Mühe zu durchstechen, der Nutzer hat ein Scheit eingeworfen und damit die Sprinkleranlage ausgelöst!

      Auch bei Atmos müssten diese "Problemstellen" bekannt sein, aber sie tun nichts dagegen, dabei wäre es so einfach, ein Stück "Verschleißblech" mit etwa 6 mm an diese Stelle mit 2 Schrauben oder Haken einhängen und die Lebensdauer wäre um sicher 5 Jahre länger!


      Ein ähnliches Blech ist ja an der Frontwand bei der Fülltüre eingebaut, der Fröling hat auch solche Einhängeteile rundherum im Füllraum, die haben schon einen Sinn!

      Ich war vor etwa 15 Jahren auf einer Werksbesichtigung bei Atmos und habe mit Hr. Czankar sen. (der Chef der Firma) persönlich gesprochen und ihm diverse Vorschläge gemacht, seine Antwort war "wir verkaufen 25.000 Kessel pro Jahr, warum sollten wir was ändern?"

      Mit dieser Einstellung zum Produkt erklären sich manche Dinge von alleine!

      Grüße
      Hannes / ESBG
      • 29

      • # 124679

      Hannes/ESBG schrieb:

      Von den verbliebenen Atmos ist auch

      Ich war vor etwa 15 Jahren auf einer Werksbesichtigung bei Atmos und habe mit Hr. Czankar sen. (der Chef der Firma) persönlich gesprochen und ihm diverse Vorschläge gemacht, seine Antwort war "wir verkaufen 25.000 Kessel pro Jahr, warum sollten wir was ändern?"

      Mit dieser Einstellung zum Produkt erklären sich manche Dinge von alleine!

      Aus unternehmerischer Sicht hat er vollkommen Recht. Seinen Kunden kann man aber kaum besser vor den Kopf stoßen.
      Jetzt kann ich Atmos auch mit gutem Gewissen einordnen. Für meine noch nicht entschiedene Pelletlösung ist diese Firma gerade aus der engeren Wahl rausgefallen. Ich danke dir für die Offenheit!

      Beste Grüße
      Thorsten
      Läuft... :thumbsup:
      • 30

      • # 124682
      Mein DC18 S(r) war 4 Jahre alt als ich ihn ersetzt hatte. Rein funktionell lief er bis dato bis auf die Türdichtung ohne Ausfälle.
      Die Schamotteile hatte ich allerdings preventiv geschützt und sahen aus wie neu.
      Was mir zu denken gab.
      Im Brennraum war lediglich die Dachversion vorhanden.
      Der Kessel selber ließ sich eigentlich nicht unter 250 C°AGT ordentlich betreiben.
      Das sah man dann auch an der Wasserführenden Rückwand des Brennraums.Wenn man hier mit dem Schraubenzieher leicht kratzte flogen dünne Metallschichten ab und es glänzte der blanke Stahl darunter.
      Rücklauftemperatur hat immer gepasst.

      Wenn ich schätzen würde denke ich, könnte der jetzige Betreiber in etwa 5 Jahren ein Problem bekommen.
      Erfahren werde ich es wohl nicht.
      • 31

      • # 124691
      Hallo Leute!

      Ich habe wirklich sehr viel Erfahrung mit Holzvergaserkesseln und schon viele nichtfunktionierende Kessel zum laufen gebracht, die meisten waren Atmos.

      Mir ist vor 7 Jahren ein Atmos DC50 SE aus einem "Gewährleistungsaustausch" der vom österr. Importeur bezahlt wurde und den ich durchführte "zugefallen"!

      Der Grund für den "Gewährleistungsaustausch" war dass dieser Kessel im Bereich der Füllraumrückwand (aber an der Rauchgasseite) einen Schweißnahtriss hatte, nach etwa 13 Monaten ab Einbau!
      Wie bereits oben angemerkt hat nicht Atmos den Kessel getauscht sondern der Importeur!

      Da dieser Kessel ja etwa 650 kg wiegt und niemand den Rauftransport aus einem 4 m Keller über eine Eckstiege zahlen wollte blieb er offiziell dort stehen!

      Ich habe diesen Kessel für mich repariert, (ganze Rückseite aufgeschnitten und wieder zugeschweißt) und seit etwa 3 Jahren läuft er bei mir als "Abfallholzverzehrer", die RL-Anhebung wird elektronisch (UVR1611) geregelt und damit kann ich jede beliebige RL-Temperatur fahren.

      Dieser Kessel hat zwar einen großen Füllraum, aber er ist ein echter Hohlbrandkandidat, darum sind original von Atmos 2 Blechteile in Form von einem Rohrsegment links und rechts von der Düse angeordnet, damit sich dort keine Glut anlagern kann, diese Blechteile fressen sicherlich etwa 30 L Füllraumgröße.
      Weiters hat dieser Kessel eine Füllraumlänge von 75cm, was absolut idiotisch ist, denn kein Mensch schneidet Holz auf diese Länge, somit ist er unpraktisch zum beschicken.

      Ich habe an diesem Kessel einige Änderungen gemacht, so habe ich den Füllraum welcher ja bis auf die beiden "Blechtrommeln" aus nacktem Kesselblech bestand mit Schamotteziegeln im unteren Bereich ausgekleidet, einen Düsenschutz aus Manganstahl sowie eine Luftmengenregelung realisiert.
      Ebenso eine Anheizautomatik welche beim Türöffnen den Ventilator für 20 min startet (um nicht ständig den blöden Rauchgasthermostat umzustellen), zusätzliche Turbulatoren da dieser Kessel überhaupt nichts dergleichen hatte und einen zusätzlichen Abgasthermostat welcher den Ventilator reduziert wenn die Abgastemperatur zu hoch steigt.

      Trotz aller Kniffe und Tricks ist der Kessel ein "schlechter Futterverwerter" und kommt nur auf einen Realwirkungsgrad von etwa 70%, was vor allem auf die viel zu kleinen Wärmetauscherflächen zurrückzuführen ist, ebenso ist die Verbrennungsluftregelung einfach scheisse, nur mit optimalen Holz (saubere 3-kanter mit 18 bis 20cm Kantenlänge) ist ein sauberer Abbrand mit wenig CO möglich.
      Bei trockenen Pallettenholz kann man die Primärluftmenge gar nicht so klein machen dass nicht mindestens 2500 bis 4000 ppm CO durch den Kamin rauschen, manchmal auch mehr!

      Wenn ich diesen Kessel gekauft hätte dann hätte ich Atmos auf Aberkennung der ISO Zertifizierung geklagt, wie dieser Kessel eine Bauartzulassung gekriegt hat ist mir nicht klar!
      • 32

      • # 128825
      Wieder mal etwas Neues von der Atmosfront!

      War heute bei einem Notfall, Atmos DC32 10 Jahre alt, inzwischen 2 Düsen fast verschlissen, Kunde rief ganz aufgeregt an der Kessel rinnt!

      Beim Lokalaugenschein stellte sich heraus dass der Kessel an ganz unüblicher Stelle einen Riss mit etwa 2 cm Länge hatte wo beim kalten Kessel fast kein Wasser rauskam aber bei Betiebstemperatur ein feiner Wasserstrahl rausspritzte.

      Der Riss war von hinten gesehen an der Biegekante rechts unter dem Abgasventilator, so etwa 15cm unter dem Stecker für den Ventilator, nicht an einer Schweißnaht, nicht in einem Grenzbereich mit Verbrennungsgasen, sondern einfach an der Aussenseite wo das Kesselblech gekanntet war!

      Einfach ein Materialfehler, welcher aber auf Grund der guten Zugänglichkeit einfach zu schweißen war, 5 cm Schweißnaht und der Fall war (bis auf weiteres) vorerst einmal erledigt.

      Der Stein der dem Betreiber da vom Herzen gefallen ist machte einen schönen "Pumperer", aber längerfristig denkt Er nun über einen "sparsameren" Holzfresser nach!
      • 33

      • # 128833
      hätte nich einen für eure Liste.

      Atmos Dc25GSE
      Eingebaut mitte 2007
      Ausgebaut Mitte 2015 ersetzt durch Eta Sh30

      Problem war durchrostung.
      Bei mir hat er geleckt im Aufgang zum Wärmetauscher. Da wo die Abgase von Der Brennkammer in den Wärmetauscher Strömen. Genau an der Rundung. Nach etlichem Gefummel Taschenlampe Handy etc pp hab ich festgestellt das an einer völlig unzugänglichen Stelle eine Schweißnaht nicht richtig ausgeführt war. Hab ihn dann mit Kesseldicht provisorisch geflickt.

      Dicht war er dann wieder aber das Risiko mirvzu groß das er im Winter aussteigt,vorallen ohne Backup.

      Gruß Jörg
      ETA SH 30 TOUCH :flipaus: seit 06/15
      Schornstein Keramik 11m hoch. 2000l Puffer. 1.Puffer mit WW-Spirale. 1 Mischerkreis obere Etage. 1 Mischerkreis untere Etage nur Fußbodenheizung. Altbau BJ 1890 ohne Fassadendämmung.
      Zu beheizende Fläsche ca 160m² auf mollige 23 Grad das meine 3 Mädels nicht frösteln. :)
      • 35

      • # 128855
      nicht ganz Manfred. Bei mir war das problem innenliegend. Bist nur durch die Ascheklappe hinten unten rangekommen.
      ETA SH 30 TOUCH :flipaus: seit 06/15
      Schornstein Keramik 11m hoch. 2000l Puffer. 1.Puffer mit WW-Spirale. 1 Mischerkreis obere Etage. 1 Mischerkreis untere Etage nur Fußbodenheizung. Altbau BJ 1890 ohne Fassadendämmung.
      Zu beheizende Fläsche ca 160m² auf mollige 23 Grad das meine 3 Mädels nicht frösteln. :)
      • 36

      • # 141526

      Fröling FHG 3000 Turbo 30 kW

      FHG 3000 30 kW
      in Betrieb seit 2002 für ca. 220 m² Fachwerkhaus,
      1000 l Schichtspeicher + 300 l TWW mit Solareinbindung 8 m² BuSo (in suboptimaler Ausrichtung wg. Denkmal).
      12-18 Rm p.a. sowie Sägespäne aus der Absauganlage in Pappkisten oder Papiertüten, Holzabfälle aus der Werkstatt etc.
      Ein Heizkreislauf für Fußboden (EG) und Arbonia Rippenradiatoren (OG+DG) mit VLT 38°-52° (+10...-10°C AT)
      Die Anlage ist in keiner Weise optimiert (ich hatte andere Prioritäten). Wärmeverluste bleiben aber im Haus.
      Die Schamottebrennkammer zeigte nach < 2 Jahren erhebliche Schäden
      (schlechtes Feuerfestmaterial). Reklamation wurde anerkannt. Allerdings
      habe ich als Versuch die Wirbelkammer 13 Jahre lang mit meinen
      Lehmmischungen "rekonstruiert". Zuletzt war der Stein soweit zerstört,
      dass ich die Form aus Lehm wieder aufbauen musste. Das hält jeweils eine
      Heizsaison.
      Mit jährlicher Lehmbeschichtung ist die Lebensdauer der Schamotte auf
      25-30 Jahre zu verlängern! (Der Kessel selbst ist für 25-30 Jahre
      konzipiert lt. Fröling-Ingenieur)
      2017: Brennkammertausch (Reklamationsanspruch erloschen, aber
      Kulanzpreis), Einhangbleche, Dichtungen, Türdämmung der Wirbelkammer
      neu.
      Sonst: keine Probleme.

      Achtung: Die FHG 3000-Kessel erfüllen knapp oder garnicht die 2. Stufe der BImschV in puncto Feinstaub.
      Bei Gebrauchtkauf oder Ortsveränderung gilt die Anlage als Neuinstallation und dafür wird die 2. Stufe verlangt!
      Zusätzliche Staubabscheider oder Maßnahmen zur Halbierung des Feinstaubs sind erforderlich.
      • 38

      • # 143370
      Hallo bin neu hier,
      wir hatten einen Atmon DC 22 GSE 11 Jahre in Betrieb und keinerlei Probleme die Steuerung haben wir selbst gemacht. Dieser Kessel wurde jetzt ausgetauscht gegen einen Pelletkessel Mini Bio Luxury 20KW. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich nicht mehr das notwendige Holz für den Kessel bereitsstellen daher der Umstieg. Mit der neuen Heizung habe ich aber noch Probleme.
      • 40

      • # 143985
      Künzel hv30 bj 1994. also ca. 24 jahre in betrieb.
      Habe ihn vor 5 jahren mit haus gehkauft.
      Vorbesitzer hatte ihn täglich an.
      Am Anfang leichte probleme, jetzt mit flammtronik läuft er rund.
      Brauche ca. 20 rm kolz im jahr.
      Finde den verschleiß aber zu hoch.
      Brenner oberschahle, brenmerring und ascheschahle.

      Jagger

    Webutation