Back up für den Strom black out...

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      • 76

      • # 132579
      Hallo,

      da gibt es genug Vergleichsportale bei denen man sich eine Übersicht über die aktuellen Energiepreise. Was bei mir nie in Betracht kam waren Lieferanten mit Paketen die im Voraus bezahlt werden mussten ansonsten musst du halt für dich entscheiden was für dich wichtig ist und dementsprechend bei der suche auswählen.


      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 77

      • # 132580
      Das ist schwierig, die meisten bieten nur das erste Jahr "günstig" an.
      Würde auch keinen nehmen mit Vorkasse zu zahlen.
      Aber ist doch einfach gibst deine kW Stunden ein, klickst an keine Vorkasse und dann siehst du doch ob was brauchbares dabei ist.
      • 78

      • # 132581

      reinelektronik wrote:

      Hallo,

      da gibt es genug Vergleichsportale bei denen man sich eine Übersicht über die aktuellen Energiepreise. Was bei mir nie in Betracht kam waren Lieferanten mit Paketen die im Voraus bezahlt werden mussten ansonsten musst du halt für dich entscheiden was für dich wichtig ist und dementsprechend bei der suche auswählen.


      Sonnige Grüße Reiner
      Gerade mit diesen KWH Paketen hatte ich mal ein böses erwachen. Sobald man über die angegebene Menge kommt wird es richtig teuer.

      Ansonsten lohnt es sich wirklich jedes jahr zu wechseln.
      15% Neukunderabatt und Sofortprämien bis 250 € sind nicht zu verachten.

      Es ist auch stark davon abhänig ob ich niedriege monarsraten zahlen möchte oder doch den Jahrespreis im Blick habe. geade bei den Bonusangeboten ist es oft so das man einen recht hohen Abschlag zahlt und am Ende was wieder bekommt (durch die 15% Bonus).
      • 79

      • # 132593
      Ich habe jetzt jedes Jahr den Anbieter gewechselt!Da fährste schon deutlich günstiger als z.B. bei uns die Envia.Ich hab das erst mit jemanden aus der Verwandtschaft gemacht,er hat Tarife angeboten.Mittlerweile mache ich das über verivox.Da kriegst du immer für dein Gebiet den günstigsten Anbieter.Meist mit vielen Rabatten.Aufgrund der Rabatte muß man eben jedes Jahr wechseln is aber mit so einem Vergleichsportal eine einfache Sache....bis jetzt hab ich da noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht!

      Gruß ausm Erzgebirge

      Lars
      • 80

      • # 132665

      alibaba wrote:

      Ich habe jetzt jedes Jahr den Anbieter gewechselt!Da fährste schon deutlich günstiger als z.B. bei uns die Envia.Ich hab das erst mit jemanden aus der Verwandtschaft gemacht,er hat Tarife angeboten.Mittlerweile mache ich das über verivox.
      Ich mache es genauso. Dann freuen sich auch die Mieter. Wir haben so ca. 9.000 kWh Verbrauch jährlich und z.zt. einen Tarif mit 22,2 Cent pro kWh und 110 Euro monatlicher Grundgebühr. Muss jetzt aber auch mal wieder schauen, denn 1.7. ist das rabattierte Jahr rum...

      Gruß Ronny
      • 81

      • # 132669
      Hallo,

      Scotty wrote:

      110 Euro monatlicher Grundgebühr.
      bist du dir da sicher? 110€ jährlich wäre passender.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 82

      • # 132671
      Hallo,

      kleine Anmerkung: langsam wirds "OT". Über Stromanbieterwechsel gabs auch schon mal eine Diskussion, da könnte man bei Bedarf dann weitermachen.
      Ansonsten bitte nur Beiträge zur alternativen Stromerzeugung.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 84

      • # 156742

      Bahnhof wrote:

      Bei mir ist, wenn, dann der Strom meist für Tage weg
      Da wir auch eine eigene Wasserversorgung haben, musste da was mit Generator her. Bald gibts ne Inselanlage mit PV und BHKW.
      Aber das hier bei mir ist auch eher ein spezieller Fall.
      Aber nicht der einzige. Da das bei uns auch passieren kann, würde mich interessieren, wie deine Inselanlage inzwischen aussieht?

      Ich müsste Heizung einschl. Holzvergaser, Brunnenpumpe (3-phasig), Kühl- und Gefrierschränke, ein paar LEDs und zwei Computer absichern.

      Beste Grüße -- Thomas
      • 85

      • # 156750
      Moin Moin!

      Hier ist ein relativ interessanter Vortrag zum Thema "Akku-Hauskraftwerk":

      Das ist aber im Moment noch eine teure Angelegenheit.
      Wenn es nur um den Notstrom geht, fährt man mit einem Benzin- oder Dieselaggregat deutlich günstiger und mit längeren Überbrückungszeiten.

      MfG Hans
      • 86

      • # 159949
      Hallo Gruppe.
      Interessantes Thema.
      Ich habe davon gar keine Ahnung, aber könnte man sich nicht einfach eine ordentliche Bleibatterie (vom LKW oder so) hinstellen, dann kommt ein modernes gutes Ladegerät ran, was geregelt auflädt.
      Ich habe z.B. eines, was man längere Zeit an der Batterie lassen kann, es sorgt für einen gute Erhaltungsladung.
      Gleichzeitig wird an die Batterie ein guter Sinus-Wechselrichter mit ausreichend Leistung gehängt. Dieser versorgt den Stromkreis von Kessel und Heizkreisregelung permanent mit Strom.
      Fällt nun der Saft für einige Zeit aus, bleibt die Kessel- und die Heizkreisregelung in Betrieb. Wie lange das in Betrieb bleibt, dürfte von der Größe der Batterie abhängen.
      In der Zwischenzeit reißt man den Notstromer an.
      Es müsste natürlich für eine gute Kühlung des Wechselrichters sowie eine ordentliche Belüftung des Batterieaufstellraumes gesorgt werden.

      Oder liege ich da völlig falsch? Wie gesagt: von Strom und Elektronik keine Ahnung.
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
      Was aber ist er mit dem Telefon? Ein armes Luder!"
      Tucho, 1930
      • 87

      • # 159952
      Liegst nicht falsch, es dürfte sich aber eine USV zbsp. von APC als praktikabler herausstellen.

      Dieser Thread basiert ja auf die einfache Herstellung einer Notlösung.
      Eben einen simplen Sinuswechselrichter ans Auto zu hängen und diesen dann als Generator zu nutzen.
      Erfordert kostentechnisch wohl den geringsten Aufwand.
      Lediglich Schuckostecker müssen zuvor an Kessel und Heizkreisregler verbaut sein.
      • 88

      • # 159953

      alibaba wrote:

      Ich habe jetzt jedes Jahr den Anbieter gewechselt!
      Ich wohne ja nicht allzuweit von Dir habe den gleichen Anbieter. Wohne aber auf dem Dorf. Freileitung bis zum Dachgiebel. Bei Sturm haben wir ab und an Ausfall. Auf meiner Freileitung hatte auch schon mal ein gr. Ast vom Haus gegenüber unser ganzes Dorf schwarz gesetzt. Man fragte mich ob ich Envia bin und sagte dazu wenn das Dorf nicht schwarz gewesen wäre und sie kein Kunde bei uns wären hätten wir uns Zeit gelassen. Ich bin der Sache nach gegangen es stimmt sie hätten nicht sofort kommen brauchen. Habe jetzt die Stunden vergessen die sie sich Zeit lassen können. Es ist Jahre her. Da habe ich mir gesagt man könnte sparen aber wenn mal was ist dann müßte ich für die Wartezeit mein Notstromer laufen lassen müssen und ....
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 89

      • # 160001
      Hallo,

      anscheinend ist das Thema noch nicht für alle zur vollständigen Zufriedenheit gelöst. Was ich bei all den Beiträgen zum Thema vermisse ist, wie lange möchte/sollte man die Stromversorgung von der Batterie haben?

      Babelszwerg wrote:

      Fällt nun der Saft für einige Zeit aus,
      Hier würde ich mir dann die Frage stellen, was ist "einige Zeit"? Fünf Minuten, zehn Minuten, 30 Minuten oder gar noch länger? Wenn man auf Erfahrungen zurückgreifen kann, ok.
      Dann könnte man eine annähernd passende Anlage konfektionieren.
      Ich weis nun nicht wie ihr mit einem vollgelegten HV umgeht und wie lange so ein Kessel im Schnitt brennt. Und wie ist dass dann, ist man dann ans Haus gefesselt?
      Dann wäre man ja trotzdem, trotz ausreichend PS, Sklave seiner Heizung.
      Also würde ich sagen, um auf der sicheren Seite zu sein, müsste der Strom zum Betrieb des Kessels mind. so lange reichen, bis eine Ladung verbrannt ist.
      Dann könnte ich beruhigt das Haus verlassen oder schlafen. Ich denke da an den Fall, dass jemand vor dem Zubettgehen den HV nochmal voll macht.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 90

      • # 160005
      Bei meiner Version ist das nur vom Füllstand des Benzintanks vom KFZ abhängig, nicht von der Kapazität der Autobatterie.

      Das hier keine automatische Umschaltung stattfindet sehe ich nicht so kritisch sofern die Anlage vorrausschauend aufgebaut wurde.
      Thema Schwerkraftentladefunktion mindestens zum Puffer.
      • 91

      • # 160008
      Hallo,

      Randy wrote:

      Das hier keine automatische Umschaltung stattfindet sehe ich nicht so kritisch sofern die Anlage vorrauschauend aufgebaut wurde.
      Thema Schwerkraftentladefunktion mindestens zum Puffer.
      ob sich eine ausreichende Wärmeabfuhr ohne Einsatz der Pumpe(n) einstellt sollte man vorher zumindest mal getestet haben. Hast du das (ehrlich) mal gemacht?
      Wenn schon USV, dann auch eine die automatisch ohne mein Zutun funktioniert.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 92

      • # 160018
      Hallo

      Ein Einfacher Kamin und ne Packung Kerzen.

      Hält der Stromausfall länger als ne Woche an,ist eh Mord und Totschlag angesagt.

      Notstromaggregat macht schon Sinn,da es ggf.noch für andere Aufgaben einen nutzen hat.

      Batterien in Kombi mit PV sind auch gut aber nur wenn's nix kostet.

      Alles weitere klingt schon eher nach prepper Scene.

      Lg

      PS: wie wäre es mit Schwerkraft Heizung? :thumbsup:
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 93

      • # 160019

      Holzpille wrote:

      Ich weis nun nicht wie ihr mit einem vollgelegten HV umgeht und wie lange so ein Kessel im Schnitt brennt. Und wie ist dass dann, ist man dann ans Haus gefesselt?
      Dann wäre man ja trotzdem, trotz ausreichend PS, Sklave seiner Heizung.
      Also würde ich sagen, um auf der sicheren Seite zu sein, müsste der Strom zum Betrieb des Kessels mind. so lange reichen, bis eine Ladung verbrannt ist.
      Dann könnte ich beruhigt das Haus verlassen oder schlafen. Ich denke da an den Fall, dass jemand vor dem Zubettgehen den HV nochmal voll macht.
      Hallo Michael @Holzpille

      deine Frage passt zu einer von mir erst kürzlich gemachten Erfahrung (ca. 4 Stunden Stromausfall durch Schneebruch einer Überlandleitung).

      Mein ETA SH30 brennt eine Füllung, je nachdem welches Holz und wie voll gelegt, in 3-7 Stunden ab. Weniger als halb voll, das sind bei mir 20 kg Mischholz, mache ich den Füllraum nicht, bei weniger "Wärme-Anforderung" lasse ich den Pelleter laufen. Auch habe ich mir angewöhnt, den HV immer erst abends, zwischen 18 und 24 Uhr anzufeuern. Dann bin ich normalerweise zu Hause und kann bei Bedarf nochmal ein paar Kilo Holz nachlegen, falls ich mich mal mit der Füllmenge verschätzt habe (in meinem Alter wacht man nachts meistens einmal auf... :whistling: ).

      Ich habe (auch) keine Backup-Lösung bei Stromausfall und bisher hatten wir auch noch keinen längeren Ausfall, zumindest nicht solange ein Abbrand des Holzvergasers lief. Diese Situation trat allerdings im Januar, in der Nacht zum 10.01.2019 erstmalig auf: Ich hatte den Kessel am 9.1. um 23:00 Uhr angeheizt und bin dann Schlafen gegangen. :sleeping:

      Um 2:00 das erste mal aufgewacht und gleich gemerkt, dass etwas nicht stimmt: Der Strom war weg, die Wasserleitung hat gerauscht und im Kellerabgang hat es nach Holzgas gerochen. Im Heizraum lief die TAS, Kesseltemperatur war über 90°C. Ich habe das Ganze dann eine halbe Stunde beobachtet (die TAS hat zwischendurch immer mal wieder zugemacht, d.h. sie hatte das Hitzeproblem "im Griff"). Als dann immer noch kein Strom da war (das ganze Dorf war dunkel) bin ich wieder ins Bett gegangen (ein mulmiges Gefühl blieb natürlich). Dann etwa jede Stunde aufgestanden und kontrolliert, aber Strom war erst kurz nach 5 Uhr wieder vorhanden. Der HV hat dann wieder losgelegt und ich habe nochmal 4 Kg Holz nachgelegt, um den Verlust durch die TAS auszugleichen.

      Also bei mir funktioniert jedenfalls keine Schwerkraftzirkulation: Zum einen sind die Rohrdurchmesser heutzutage in den Dimensionen viel knapper ausgeführt, als "früher". Zum anderen hat mein HV einen Mischer an der Rücklaufanhebung. Dieser Mischer öffnet erst gegen Ende eines Abbrands komplett. Vorher steht er auf max. 1/3 Öffnung. Das ist zu wenig Durchfluss um eine Schwerkraftzirkulation in Gang zu bringen.

      Nach dieser Erfahrung, frage ich mich, was mir eine relativ günstige, aber nur kurzfristig verfügbare Strom-Backup-Lösung überhaupt bringen würde. Das anspringen der TAS ist zwar unangenehm, sie hat aber den Kessel gut "in Schach gehalten". Der Kessel hat den Abbrand anschließend wieder ganz normal fortgesetzt. Eine Backup-Lösung, die einen ganzen Abbrand (im Extremfall 7 Stunden) überbrücken kann, ist schon deutlich aufwendiger. Eine solche Lösung wäre natürlich schon beruhigend (wenn man denn sicher sein kann, dass das Backup-System im - zum Glück seltenen - Fall eines Stromausfalls auch funktioniert).

      Viel Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 94

      • # 160022
      @Holzpille. Habe ich. Der Kessel kokelt die Ladung gemächlich runter.
      Die TAS kommt nur kurz nach Stromunterbrechung da die Ladung noch zu sehr, je nach Abbrandphase im Gange ist.
      Das drosselt sich aber automatisch ein.

      Das Ganze resultiert noch aus meiner Atmoszeit .Hier hatte ich den Laddomat mit Schwerkraftfunktion verbaut.Der Kessel wurde getauscht, der Laddomat blieb.
      Ich ziehe den auch gerne einem e- Mischer vor.
      • 95

      • # 160024
      Hallo,

      danke Karlheinz für die ausführliche Schilderung eines selbsterlebten Szenarios. Hier kam es u.a. zu der von mir beschriebenen Situation.

      Jetzt sollte sich jeder der sich mal mit einer USV beschäftigt hat prüfen, ob sein HV auch ohne Pumpen, also per Schwerkraftzirkulation, seine Wärme wegbekommt. Ich füchte, dass das bei den wenigsten, wenn nicht gar bei allen, funktioniert. Einfach mal beim nächsten Anfeuern der Ladepumpe den Saft abdrehen.
      Wenns nicht funktioniert seid ihr ja zur Stelle und könnt die Ladepumpe wieder in Gang setzen.
      Das der Strom stundenlang, wie bei Karlheinz, wegbleibt ist zwar ungewöhnlich, aber auch nicht gänzlich auszuschließen.
      Jeder sollte bei der Auslegung einer USV nun seinen persönlichen Umgang mit dem Kessel bewerten und einschätzen um dann einen möglichst realen Überbrückungszeitraum festzulegen.
      Die launigen Vorschläge von "robertozittau" gehen leicht am Thema vorbei. Die Frage übersetzt war: Wie halte ich die Funktion eines HV im Betriebsfall bei Stromausfall aufrecht oder so ähnlich.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 96

      • # 160027
      Hallo

      HV bei Stromausfall= Notstromaggregat

      Pumpen und Kessel mit Schukostecker notstromtauglich machen,ist zumindest bei mir so installiert.

      Wenn nicht gerade -10 Grad sind , würde ich erstmal abwarten bzw.den Kamin anfeuern.


      Hätte ich Scheitholz auf dem Rost, würde das stromlose mischventil noch weiter arbeiten bzw. die TAS den rest Regeln.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 97

      • # 160032
      Hallo

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten um bei einen Stromausfall den HVG entsprechend abzusichern.

      Die TAS sollte eigendlich nur für den Notfall da sein.

      Einige Hersteller haben das so gelöst ,das bei einen Stromausfall die beiden Luftzuführungen durch Federzug Belimos zugehen und so der HVG in den Nachglühmodus geht.
      Die Nachglühwärme wird meistens durch die noch vorhandene Restaufnahmekapazität des HVG
      aufgefangen so das die TAS gar nicht anspricht (= Feuere aus).

      Eine weitere Möglichkeit wäre durch eine kleine Notstromeinrichtung bzw Batterie die den Regler und die Stellmotoren für Primär-Sekundärluft mit Niederspannung (meist 24V) zu versorgen die eine geordnete Abschaltung des HVG bewerkstelligen.

      Als die beste Maßnahme ist ein kleiner Sinuswechselrichter (über 300W) der im Falle eines
      Stromausfalles die Versorgung des HVG und der Heizungspumpen und Regler sicherstellt.

      Der Wechselrichter sollte sich aber erst bei Stromausfall (durch abfallendes Relais)
      einschalten ,weil Wechselrichter einen nicht zu verachtenden Stromverbrauch auch im Leerlauf aufweisen (um die 20 W) .

      Als Sinuswechselrichter würde ich eine 12 V Ausführung bevorzugen ,welche als Notstromquelle eine gebrauchte Autobatterie hat,welche durch ein Dauerladegerät (wenige mA) auf Spannung gehalten wird (oder durch zyklisches Laden alle 14 Tage) .

      Das müßte auf alle Fälle ausreichen um einen kompletten Abbrannt des HVG sicherzustellen.

      Die 12 V Ausführung hätte natürlich den Vorteil ,sollte der Strom wirklich längere Zeiträume wegbleiben (was ja mitunter vorkommen könnte)
      so hat man die Möglichkeit mittels Auto die Batterie zu laden und den Heizbetrieb ,wenn notwendig in der kalten Jahreszeit sicherzustellen.

      mfg Ludwig
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 98

      • # 160042

      Glutgeist wrote:

      Als die beste Maßnahme ist ein kleiner Sinuswechselrichter (über 300W)
      So hab ich das auch gemacht !!
      Wechselrichter mit 300/600W , der hat eine USV Einstellung und hält die Batt. auf Spannung. (ca.100€ gekostet.) Ective CSI32
      Batterie dran Ectice EnergyCell 120Ah (nochmal ca.120€)
      HV und die UVR mit Stecker eingestöpselt ---- Fertig ----

      Und ja ich habe sie schon einmal gebraucht als so n blöder Rübenroder Nachts gegen die Hochspannungsleitung geballert ist.
      Denn ich heize auch über Nacht damit morgens Platz im Speicher ist um Solarenergie zu Ernten ;)

      Mit der Batt. bekomme ich einen ganzen Abbrand unter, mehr soll die nicht können.
      :thumbsup:
      • 99

      • # 160048
      Hallo Gruppe,
      das mit der Schwerkraft funktioniert bei mir.
      Der Vergaser steht im keller, die Puffer in der alten Waschküche darüber. Die Rücklaufanhebung funktioniert mit einem Oventrop Tri-M-Ventil mit Anlegefühler, also ohne Strom.
      Ich wollte es mal wissen und habe den Atmos einfach mal stromlos gemacht und die Heizkreisregelung abgestellt.
      Bei 12m Schornstein reicht der Zug aus, um die Flamme am brennen zu halten. Die Wärme ging trotzdem in den Puffer, ohne dass die TAS alles auskühlte, sie hat nur leicht geöffnet.
      Da bei einem Stromausfall auch die Mischer nicht schließen, verschwindet auch Wärme durch zwei von drei Heizkreisen, da ich nicht nur EG beheizen muss, deren Fußbodenheizung unter den HK-Mischern liegt, sondern auch 1.OG und Dachgeschoss.
      Ich würde das so machen wie Reilun und den Gedanken von Holzpille aufgreifen. Es muss so lange reichen, wie ein Abbrand dauert.
      Und mit den sparsamen Pumpen müsste das doch klappen.
      Falls es länger dauert, kann man den Notstromer anreißen.
      Wichtig ist dabei eigentlich nur, dass die Installation der Elektrik so aufgebaut ist, dass alles über zwei Schukostecker funktioniert: einer für die regelung inkl. aller Pumpen und einer vom Kessel inkl. dessen Steuerung und Pumpe.
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
      Was aber ist er mit dem Telefon? Ein armes Luder!"
      Tucho, 1930
    • Babelszwerg wrote:

      Wichtig ist dabei eigentlich nur, dass die Installation der Elektrik so aufgebaut ist, dass alles über zwei Schukostecker funktioniert: einer für die regelung inkl. aller Pumpen und einer vom Kessel inkl. dessen Steuerung und Pumpe.

      Ja das ist wohl richtig so. :thumbsup:
      Habe bei mir alles in einer Mehrfachsteckleiste da der Wechselrichter nur ein Steckplatz hat.
      Mehrfachsteckleiste mit 2 Phasen Schalter , 16A Sicherung und Netzfeinfilter mit Überspannungsschutz

      Hab das mal durchgemessen. HV inkl. RLA Pumpe + UVR + 2 Heizkreise braucht bei mir im Betrieb ca. 150W
      Beim Starten etwas mehr da der Lüfter schneller läuft (ca. 200W)

    Webutation