Thermoflux: Thermoflux Lambda 30kw - Fragen zur Steuerung-

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      • 51

      • # 124545
      Ja das könnte es sein.
      Ich muss zugeben das meine Fülltür auch nicht 100% dicht ist.
      Wirkt sich aber überhaupt nicht auf den Abbrand aus.Ich denke das es an der niedriegen Gebläsedrehzahl bei mir liegt.

      Ne bessere Lösung wie Türdichtung anpassen oder n Wirbulator herauszunehmen um weniger Lüfter fahren zu können habe ich leider nicht.
      • 52

      • # 124612
      Da hast du dein Problem, das gleiche wie bei mir. Schau mal ob die Tür bis an das "Einstellblech" anliegt.
      Bei mir ist die Dichtung an einer Stelle so dick das die Tür nicht richtig festzieht.

      Diese falschluft hat mich viele Stunden und Nerven gekostet.
      • 53

      • # 124851
      Lag eindeutig an der Tür , die Trennplatte vom Füllraum ist nicht sauber eingeschweißt,
      steht auf einer Seite etwas raus und drückt die Tür auf.

      Tür nachgestellt so das du jetzt mit beiden Händen drücken mußt um sie zu schließen. Und an der zu dicken Stelle etwas Dichtung weggefummelt.
      Brennt jetzt wieder Super.

      Gestern was der Schorni da. :thumbsup: Einer der Besten Kessel in seinem Bezirk.
      Prüfung mit Sternchen bestanden. Werte bekomme ich später. :D
      War etwas überrascht über die vielen Einstellmöglichkeiten und über das Preisleistungsverhältnis.
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      • 54

      • # 125313
      Muß ehrlich gestehen, der Kessel gung bei mir erst richtig los, als ich hinten unten die Reinigungsöffnung mit Aluklebeband abgeklebt habe, einfach festschrauben, reichte nicht. Dann mußte ich die Anheizklappe vorne am Hebel fixieren, dass den keiner mehr rauszieht und die eigentliche Klappe auch mit Aluklebeband zukleben. Weiterhin eine andere Primärklappe dranbauen, die originale lies für's Anzeihzen nicht genug durch.

      Seitdem aber läuft er super. Beim Anschüren reicht eine Kehrschaufel voll Spreisel udn Späne, was halt so vom Sägen und Spalten zum Zusammenkehren übrigbleibt. Dann ein dickes Papier- oder Pappknäuel zusammengedrückt, angezündet, schön mittig über der Düse platztiert und auf der Steuerung "Start" gedrückt. Dann in aller Ruhe den Kessel ordentlich vollschichten bis oben. Während dessen hört man, wie erst die Papierflamme nach unten gedrückt die Späne anzündet, hinten die Primärklappe aufgeht und dann die Flamme in der Nachbrennkammer lunnert. Ist fertig eingeschichtet, Klappe zu und den Kessel 4-8h in Ruhe lassen. Erst wenn die LED "Brennstoff alle" leuchtet, kann man -wenn ötig- wieder auflegen.

      Allerdings arbeitet da nicht die Original-Steuerung drauf, sondern eine erweiterte FS470 mit Lambda-Paket, Primärklappen- und Heizkreissteuerung sowie Rücklaufanhebung. Bei letzterer war interessant, zu beobachten, wie der Kessel einen besseren Gesamtwirkungsgrad entwickelt, wenn man die von 60° auf 65° hochsetzt. Bei 60° Rücklauf kam der Kessel mit rd. 2900Liter/Minute Pumpleistung auf ca. 70°-72° Kesseltemperatur)solange die Puffer alle Leistung abnehmen). Das sind Pi mal Daumen 37kW Heizleistung. Jetzt habe ich die Abgastemperatur um einiges hochgenommen -er brennt jetzt auch mal deutlich über 180°- und den Rücklauf. Bei 65° Rücklauf läuft der Kessel dann schon mit 78-80° Kesseltemperatur, was dann schon 47kW wären. Eine Steigerung von immerhin 22%. Die Abgasverluste steigen wegen der höheren Abgastemperatur von ca. 7% auf ca. 9%. Alles bei 6% Restsauerstoff. Ich will demnächst versuchen, die Rücklauftemperatur noch ein Stück hochzunehmen. Das hiese höhere Kesseltemoeraturen und das wiederum geringere Lüfterleistung. Dadruch müßten sich dann eigentlich die Heizzeiten ausdehnen, was wiederum den über den ganzen Heizprozeß einer Füllung aufintegrierten Wirkungsgrad erhöhen würde.

      Hören tut man von dem Kessel nichts. Leises Surren des Lüfters, sonst nichts. Von der Bedienung her muß man -wenn alles vernünftig eingestellt ist- nichts machen außer Anzünden, Start drücken, vollschichten und Klappe schließen.

      Fire and Forget

      Der 40kW-Kessel heizt jetzt über völlig unisolierten 3000l Puffer eine bis zu 6m hohe, 300m² große Halle auf, die noch nackte, unverputzte, mit entsprechenden Undichtigkeiten versehene Wände hat. Die gesamte Bodenplatte ist 20cm stark, hat 65m³ Beton und unten drunter Fußbodenheizung. Ist die Halle einmal einigermaßen überschlagen, also so vlt. 8-10°C warm, reichen zwei Füllungen und man kann saunieren. Jeden Tag heizen geht gar nicht mehr, da wird's zum Arbeiten zu warm.
      ist aber auch kein Winter draußen.
      • 55

      • # 125324
      Ok, also das mit der Erhöhung der RLA ist mir auch schon aufgefallen.
      Bei 70 Grad RLA läuft er Gefühlte Ewigkeiten. Die Füllraumtemperatur, die ja im wesentlichen von der Rücklauftemperatur beeinflusst wird, hat wohl einen gabz entscheidenden Einfluss auf das Ausgasungsverhalten des Holzes.
      • 57

      • # 126637

      Reilun schrieb:

      Gestern was der Schorni da. Einer der Besten Kessel in seinem Bezirk.
      Hallo,
      wenn der Schorni den "Kunden" so gebauchpinselt hat, dann zahlt man doch gerne. Was glaubst du, wem der alles den gleichen Schmuß erzählt.
      Diese joviale Art geht mir auf den Geist. Aber wers gerne mag.....

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 58

      • # 126649

      Holzpille schrieb:

      Reilun schrieb:

      Gestern was der Schorni da. Einer der Besten Kessel in seinem Bezirk.
      Hallo,wenn der Schorni den "Kunden" so gebauchpinselt hat, dann zahlt man doch gerne. Was glaubst du, wem der alles den gleichen Schmuß erzählt.
      Diese joviale Art geht mir auf den Geist. Aber wers gerne mag.....

      Gruß, Michael
      Nein auch bei mir war es so. Der schwarze dachte sogar sein Gerät wäre kaputt. Bestwerte der letzten Jahre.
      Ich stelle morgen mal meine Ergebnisse hier ein.
      • 60

      • # 126676
      Also Feinstaub dürfte Konstruktionsbedingt echt kein Problem werden, egal wie blöd der brennt.
      Durch die Verengung nach der Brennkammer (130er Loch) und der dann folgenden Erweiterung in den Wärmetauscher bleibt alles an Asche dort liegen. Daher darf man die Reinigung hinten nicht vernachlässigen.

      CO mit den Werten der Werkseinstellungen auch OK. Aber mit den "erprobten" anderen Parametern noch besser. Das macht dann schon so manchen Schorni stutzig....
      • 61

      • # 126716
      Meiner läuft am "stabilsten" mit
      Kessel Soll 84
      Abgas Max. 160
      Min 120
      O² max 6,3
      O² min 9,0
      Abgas Geschw. 37%
      Sek Klappe min 10%
      Prim Klappe max 75%

      Regelt dann auf 160° hoch und passt dann den O² max wert an.
      Prim Klappe steht dann im Betrieb so zwischen 25 und 35 %
      Sek zwischen 10 und 20%

      Vollgepackte Brennzeit ----> mehr als 6 Std.
      • 64

      • # 126720
      Sehr gut, Danke. Dachte schon an Hartholz....hab nicht alle Fluxe im Kopf ;)

      Aber auf die vernünftige Mischung kommt es an. Steigt Sekundärluft über 3/2 von Primärluft, wird es etwas stotterig. Kommt dann noch trocknes Holz (unter 15%) dazu kann er schonmal husten. Kann man aber mit geringfügig reduzierter Lüfterpower kompensieren.

      Hat man etwas feuchteres Holz hilft es den O2 zu reduzieren. Feuert man nämlich dann zu lange (wie bei Werkseinstellungen mit 7.9) Sekundärluft rein, kühlt die Brennkammer soweit runter, dass er fast ausgeht oder zumindest immer mal leichte Flammenabrisse bekommt.
      • 65

      • # 126721
      Du hattest doch auch die Probleme mit der Dichtheit der Tür oder?
      Hast du die Kiste mal komplett gereinigt seitdem? Also auch Turbokanäle etc.?

      Falls nicht mach das mal.. du wirst sehen der Abbrand ändert sich danach stark.
      • 67

      • # 126724
      Ich habe experimentel einfach mal n Streifen Alufolie über den Rauchabzukanal gelegt.
      Eine kleine Ecke wollte und will bei mir auch nicht dicht werden.
      Das ist im Prinzip der Knackpunkt.Der Unterdruck wird bei geschlossener Fülltür derart stark das es schwer wird das 100% dicht zu bekommen.Selbst bei niedrieger Gebläsedrehzahl.

      Letztlich werde ich bei mir ebenfalls mit der Künzeldichtung rumprobieren. Das scheint mir einfach die simpelste Geschichte zu sein.
      • 68

      • # 126725

      Randy schrieb:

      Ich habe experimentel einfach mal n Streifen Alufolie über den Rauchabzukanal gelegt.
      Eine kleine Ecke wollte und will bei mir auch nicht dicht werden.
      Das ist im Prinzip der Knackpunkt.Der Unterdruck wird bei geschlossener Fülltür derart stark das es schwer wird das 100% dicht zu bekommen.Selbst bei niedrieger Gebläsedrehzahl.

      Letztlich werde ich bei mir ebenfalls mit der Künzeldichtung rumprobieren. Das scheint mir einfach die simpelste Geschichte zu sein.
      Was ist die Künzeldichtung?
      • 70

      • # 126753
      Gut zu wissen.
      Ein paar Änderungswünsche hab ich weitergegeben.
      Türdichtung, Deckelausrichtung, Türhalterung, öhmmmmm....und ein paar andere Kleinigkeiten.

      Wenn euch noch was einfällt: Ideen immer her damit, geb ich gerne weiter.
      • 71

      • # 127191
      Heute kam endlich der Brief mit den Messwerten.

      Messwert bezogen auf 13% Sauerstoff
      Kohlenmonoxidgehalt: 0,04 g/m3
      Staubgehalt: 0,005 g/m3

      Messwert abzüglich Messunsicherheit:
      Kohlenmonoxidgehalt: 0,0 g/m3
      Staubgehalt: 0,00 g/m3
      • 73

      • # 127258
      :thumbup: na das ist doch Super

      In welchem Temp. Bereich brennt der Fluxi bei euch?

      Meiner steht ja auf 160° , habe heute mal die AbgasTemp. ausgelesen mit Winsol und gesehen das der zwischen 140° und 190° hoch und runter brennt. Welche Werte sind da so "Normal" ?
      Dachte das das gleichmäßiger sein müßte?
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