Fehler/Störung meiner Heizungsanlage - Puffer und Boiler heizen nicht auf - am123

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      • 26

      • # 120574
      Tja, hab die Firma, mit der ein Wartungsvertrag bestand, schon 2 mal angerufen und um einen neuen Wartungsvertrag gebeten.
      Leider scheinen die nicht zu wollen.

      Um in der Steuerung weiter zu kommen, müsste ich sicher über "Service" gehen und da komm ich nicht rein : (
      Bin ja nur Kunde...

      Muss mal drüber nachdenken, ob ich mir die Pumpe zur Brust nehme.
      Der Kessel hat nach wie vor 95 Grad...seufz...

      Danke Dir für Deinen Einsatz!
      • 27

      • # 120575
      Das wird schon irgendwie gehn das du auf die Pumpen zugreifen kanns!Kenne mich nur mit deiner Bedienung nicht aus ich kenne nur die Touch!Bei mir muß man in die Serviceebene von dort aus gehts dann!Ich würde dir empfehlen wenn du nichts weiter erreichst morgen direkt bei Fröling anzurufen die müssten ja wissen was die Fehlercodes bedeuten!
      • 30

      • # 120578
      Hallo nochmals,

      vielleicht hilft dir das weiter: Link zum Thema S3200 8)

      Viel Erfolg wünscht Karlheinz
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 31

      • # 120579
      Der Esbe-Mischer müsste so eigentlich auf maximale Heißwasserzumischung stehen. Die drehen sich nur 90° und wenn der Kessel jemals funktioniert hat müsste jetzt die rechte Seite (auf dem Bild) geschlossen sein.
      Das ist natürlich nur richtig wenn der kalte Zulauf vom Puffer auch von rechts kommt. Ist der Zulauf des kalten Pufferwassers von oben angeschlossen ist der Mischer voll auf und möchte kaltes Wasser Richtung Kessel schicken, wäre also alles richtig - Kessel ist ja zu heiß.

      Die Pumpe scheint unten weiße Ablagerungen zu haben, könnte vielleicht mal Wasser drüber gelaufen sein. Die Pumpe ist eine Laig mit Viessmann-Logo. Einfach mal den Deckel vorne losschrauben und an der L-Klemme (ist beschriftet) einen Stromprüfer anhalten. Sonst natürlich keine Teile bei geöffnetem Deckel anfassen!!!!!!

      Liegt Spannung an = Pumpe läuft nicht = defekt, liegt keine Spannung an = Fehler in der Zuleitung

      Zum Testen Anlage Stromlos machen und die Klemmen der Kabel lösen und ein kurzes Kabel mit geerdetem Schukostecker einbauen und an normaler Steckdose/Kabeltrommel anschließen. Läuft die Pumpe nicht = Pumpe defekt, neue einbauen. Eine normale Klasse B-Pumpe ohne Elektronik reicht völlig aus. Die 25 Watt Mehrverbrauch bei Volllast machen den Kohl nicht fett und die machen auch mal mehrere Schaltvorgänge direkt hintereinander (also direkt an-aus-an) mit. Elektronische Pumpen haben das auf Dauer nicht so gern.

      Wenn der Kessel immer noch heiß ist: Ausschalten (TAS funktioniert ja) und die Pumpe mal wie oben beschrieben an externem Kabel anschließen. Bei den originalen Laig-Pumpen ist der Drehschalter im Betrieb beleuchtet (grün, kann bei Viessmann anders sein). Der Drehschalter der Pumpe ist transparent.
      • 32

      • # 120580
      Hallo, der Esbe Mischer steht Auf Warm, das heisst der Rücklauf zum Puffer hin ist nicht geöffnet. Da der Fehler mit der Rücklauftemperatur kam, schließe ich daraus dass wohl die Pumpe defekt ist, da ja ansonsten die Rücklauftemperatur viel höher sein müsste wenn die pumpe läuft.
      Der Service Code ist -7. Damit kannst du im Handbetrieb die Relais schalten. Liegt Spannung an der pumpe an und tut sich nichts, ist sie defekt.

      Nachtrag: Deine Heizkreispumpe zeigt den Fehler E11. Hast du Luft im System und passt der Anlagendruck?
      Mfg Hobara
      • 33

      • # 120707
      Guten Morgen!

      Wenn Du wirklich so ein absoluter Neuling bist, dann würde ich schon vorschlagen dass du den Fröling Kundendienst beauftragst.
      Mal abgesehen von deinem aktuellen Problem, ist es sicher nicht von Nachteil wenn der Kundendienst nicht nur den Kessel einmal durch checkt, sondern dich gleich vernünftig einweist - sicher kann er dir auch eine verlässliche Firma für zukünftige Eventualitäten nennen.

      froeling.com/de/kontakt/kundendienst.html
      • 35

      • # 120730
      Hallo @am123,

      danke für die Rückmeldung, schön zu hören, dass du wieder heizen kannst. :)

      Ich hoffe du bleibst uns hier im Forum erhalten. Vielleicht willst du ja deine Anlage mal visualisieren. Z.Bsp. so: http://bashy.homepage.t-online.de/status.html

      Dafür gibt es hier eine ziemlich rege Fröling-Heizer-Gruppe.

      Viele Grüsse von Karlheinz
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 37

      • # 120768
      Dem Foto nach ist bei dir der Taco Setter nicht verbaut.
      Wann wurde deine Anlage installiert?

      Die vorhandene Pumpe von Viessmann ist eine ganz gewöhnliche 4m HE Pumpe.
      Ist die jetzt noch nach der Reparatur verbaut?
      Falls nicht, welche Pumpe hast du jetzt? (Bild)


      Wäre sehr interessant wenn nun eine 4m Pumpe in der RLA bei dir ohne Einschränkungen funktioniert.
      • 39

      • # 120771
      Die Frage bezieht sich in erster Linie auf ein anderes Thema (5000 Liter Riese).
      Dort wurde ja selbst die 6m Pumpe als zu klein dargestellt.

      Ich bin ja davon überzeugt, dass die 4m Pumpen in Verbindung mit gut überdachter Verrohrung und einem Mischer mit gutem Durchsatz überhaupt keine Probleme haben dürften.
      • 41

      • # 120774

      mike schrieb:

      Die Frage bezieht sich in erster Linie auf ein anderes Thema (5000 Liter Riese).
      Dort wurde ja selbst die 6m Pumpe als zu klein dargestellt.

      Ich bin ja davon überzeugt, dass die 4m Pumpen in Verbindung mit gut überdachter Verrohrung und einem Mischer mit gutem Durchsatz überhaupt keine Probleme haben dürften.
      Hallo,

      in diese Diskussion möchte ich mich mal auch interessehalber einklinken. Das Problem von "am123" ist ja nun gelöst, da wirds ja nicht gleich OT.

      Was für eine Pumpe verbaut wird hängt doch in erster Linie mal mit den Anforderungen, sprich geforderten Massenströmen, den vorhandenen Druckverlusten in den Ladeleitungen zum Puffer und nicht zuletzt auch die Spreizung die ich mir evtl verspreche, ab.
      Manche haben Laddomaten, andere schwören auf Mischersystem. Die, die einen Laddomaten verbaut haben, haben eine fixe Rücklauftemperatur, Pumpe steht auf Stufe 2 oder 3,
      heraus kommt eine Spreizung zwischen 8-10K. Bei den Mischersystemen sieht es ähnlich aus, lediglich die Rücklauftemperatur kann beeinflusst werden.

      Die wenigsten haben die Möglichkeit per eingebauter Vorrichtung auch ihren Massenstrom und damit einhergehend die Spreizung zu beeinflussen. Mit der Pumpe kann man das nicht zufriedenstellend regulieren.
      Um eine Pumpe richtig auf die erforderlichen Gegebenheiten hin auszuwählen, sollte schon vorher feststehen was man eigentlich will.

      Welche Spreizung soll sein bzw. dann der sich daraus ergebenen Massenstrom durch den Kessel.

      Beispiel: Nehmen wir einen 30 KW Kessel und bei einer Spreizung von 12K ergeben sich 2,15 cbm/h Massenstrom. Bei einem Gesamtdruckverlust in diesem Ladesystem von z.B. 250 mbar müsste also eine Pumpe ausgewählt werden die bei dieser Druckdiff. 2,15 cbm/h durch den Kessel bewegen kann. Eine "4 m" Pumpe kann das nicht.
      Eine "4m" Pumpe schafft bei dieser Druckdiff. gerade mal 900 ltr./h.

      Was also tun: Entweder Druckverlust so akzeptieren und passende Pumpe suchen. Die nächste Möglichkeit wäre, dass Ladesystem so zu dimensionieren das man mit der "4m" Pumpe seinen gewünschten Massenstrom schafft.

      Stichwort "gut durchdachte Verrohrung", wie stellst du dir die vor? Meine Antwort: richtig dimensionieren! Das zweite Problem ist noch - wenn der/die Puffer aus baulichen
      Gegebenheiten nicht direkt beim Erzeuger stehen können? Dann kommt noch das Problem mit der Rohrstrecke. Auch die Einzelwiderstände (Bogen, Armaturen etc) summieren sich.

      Also: eine "4mtr." Pumpe kann, muss aber nicht passen. Meiner Meinung nach ist der Knackpunkt der, dass die "Kollegen" nicht den Druckverlust in ihrem System bestimmen können. Und so fischen sie im Trüben. Solange sie die Wärme irgendwie aus dem Kessel bekommen, ok.

      Auch meine Empfehlung wäre, auf jeden Fall so einen Tacosetter o.ä. (12 - 40 ltr./min) einzubauen, so kann man ziemlich genau sehen wie es um den Volumenstrom bestellt ist, und die (natürlich passende) Pumpe kann einreguliert werden.

      Appropos "6mtr." Pumpe: Wenn man wie unser User "HJH" schon mal vorn herein einen Druckverlust von 400 mbar annimmt, dann passt die bei einem 45KW Kessel nicht.
      Da dürfen dann bei diesem Massenstrom 200 mbar nicht überschritten werden.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 120783
      Hallo Michael, sehr gut erklärt, auch ist ein Taco Setter oder ein strangregulierventil in Verbindung mit einem Durchflussmesser (evtl wärmemengenzähler) sinnvoll.
      Jedoch lässt sich der massenstrom mit der pumpe sehrwohl regeln. Habe meine pumpe (25 - 4 Hupa von Halm) per UVR Drehzahl geregelt auf eine Spreizung von 15K (Vorlauf zu Rücklauftemperatur) Mein Kessel ( Hoval Agrolyt 20) ist mit 28er Leitungen Verrohrt und die Leitungslänge zum Puffer beträgt einfach ca 5m. Puffer sind 2 mal 1000 Liter parallel verschaltet. Das ganze funktioniert einwandfrei, auch bei Leistungsspitzen ( laut wärmemengenzähler ) von 30kw. Es sollte auf jeden Fall vorher gerechnet und alles richtig dimensioniert werden, damit man hinterher keine Scherereien hat. Mfg

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