Atmos: GSX50 bringt nur 74°C Vorlauf + diverse Probleme

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      • 76

      • # 127016
      Hi Wolfi,
      wie kommt man an das Video ran ?

      Ich hab meinen Kessel jetzt mit Flammtronik halbwegs in den Griff bekommen.
      Muss allerdings mit 190°C AGT und 4% O2 fahren, sonst läuft der Kessel wie n Sack Nüsse.
      Ich hau jetzt zu meiner Kiefer/Fichte immernoch 1-2 Pakete Holzbriketts mit rein. Ohne die Holzbriketts hab ich dauernd Hohlbrand. Mit Holzbriketts weniger. Muss unbedingt mal noch die geplanten Schamotteplatten in die Füllraumseiten einbauen zwecks Primärluftführung. Hab da allerdings noch ein Bezugsquellenproblem. In den örtlichen Baumärkten bin ich nicht fündig geworden. Die haben nur bis 40x10 cm oder so. Hab im Internet einen Versandhandel für Schamotte gefunden, aber die wollen ca. 50€ Versandkosten für die benötigten Platten.

      Mit meinem VL/RL bin ich auch noch nicht so zu 100% zufrieden. Ich dachte zuerst, es liegt nur am Sensor, dass der n bissl niedrig anzeigt. Aber in weiten Teilen des Abbrandes ist die VL Temperator schon noch unter 80°C oder knapp dran und das auf Pumpenstufe II. Habe mir jetzt doch probehalber einfach mal die 78°C Patrone für den Laddomaten bestellt. Mal sehn, wie es an der Front weitergeht.
      • 77

      • # 127017
      Hallo,Bjoern,

      Link für Youtube Video hab ich editiert in meinem Beitrag
      ( hochladen hier ging nicht)

      Habe die Primärluftführungen original gelassen und den Füllraum unterhalb auf 4 Seiten
      mit 2cm Schamotteplatten isoliert.
      eigentlichkeine Probleme mit Hohlbrand etc.

      LGrüsse Wolfi
      • 78

      • # 127387
      Danke für das Video. Ist immer interessant mal in andere Heizräume "zu schauen" 8)

      Laddomat hab ich jetzt übrigens mal mit 78°C Patrone ausgerüstet und ... naja, ich weiß nicht, was ich vom Ergebnis halten soll. Der Kessel fährt jetzt deutlich mehr Temperatur. Der Rücklauf pegelt sich jetzt auf ca. 77,5 - 78°C ein. An der Kesseloberseite komme ich damit bei Pumpenstufe III auf ca. 83°C und bei Pumpenstufe II auf ca. 89°C. Bei beiden Pumpeneinstellungen habe ich das Gefühl, weniger Wärme in die Puffer reinzubekommen wie mit der 72°C Patrone. Das zunächst heißere Wasser oben im 1. Puffer scheint nicht viel zu nützen, am nächsten Morgen ist die Temperatur dort so ziemlich genauso, wie vorher mit der 72°C Patrone, aber weiter unten bzw. in Puffer 2 und 3 hab ich deutlich weniger Ladung. Ich werde wohl wieder zurückrüsten auf 72°C.
      • 79

      • # 127397
      Hallo,
      Wenn der Kessel jetzt 89 Grad macht, hast du natürlich weniger Volumen. Wobei es mich wundert, warum du am nächsten Tag die gleiche Temperatur hast wie bei der 72er Patrone. Ist dein Puffer nicht richtig isoliert? Bzw. Wird es so durchmischt?
      Jan
      • 80

      • # 127406
      Hallo,

      Ich würde auch auf die 72er Patrone umrüsten.
      Bei der 78er hast mehr Holzverbrauch, der Kessel heizt sic h selber ünnötig hoch,es geht zu wenig Wasser
      in die Puffer.
      Bei meiner Anlage hab ich den besten Ertrag ohne Patrone! , RLA ungeregelt mit Absperrventil eingest.
      Kesselpumpe ein bei 60°C.,ab 60° voll in die Puffer oder Hzg.
      Pumpenstufe 2 ist genug , bei 3 ist die Strömung zu stark,die Puffer mischen sich durch,keine Schichtung,
      hatte das Problem bei meiner alten Hydraulik ( Tichelmann System).

      Wolfi
      • 81

      • # 128716
      So, nach ein paar Tagen Beobachtung kann ich nun folgendes sagen. Mit der 78er Patrone hab ich auf Pumpenstufe II einen absolut beschissenen Abbrand (hab ich erst gesehen, als ich mitgeloggt hatte) und wahrscheinlich deshalb weniger Wärme in die Puffer bekommen. Ab 87°C regelt die Flammtronik ja die Primärluft herunter, um die Kesseltemperatur zu senken. Das hatte bei mir zur Folge, dass es ab dem Zeitpunkt, an dem erstmals 87°C anliegen nur noch auf und ab geht. Das System gerät extrem in's Schwingen. Mit Pumpenstufe III ist die Kesseltemperatur kein Problem mehr, allerdings ist dann meine Hydraulik überfordert. Die Puffer schichten nicht mehr sauber und ich bekomme einen sehr diffusen Warm/Kalt-Übergang, was für die Kapazität auch nicht gerade förderlich sein kann.
      Ich habe jetzt wieder auf die 72°C Patrone zurückgerüstet und alles ist gut. Dass sie RL Temperatur bei nur 69°C einpegelt und die VL Temperatur zwischen 79° und 84°C schwankt, damit muss mein Kessel nun leben. Scheint mir immernoch der beste Kompromiss zu sein.

      Mal noch was anderes : wo bekommt man Schamotteplatten für die Seitenwände des Füllraumes her ? Ich hatte im TOOM Baumarkt geguckt, da gibt es aber nur kleine Platten zu einem (meiner Meinung nach) völlig überzogenen Preis.
      Wir hatten mal hier gleich nebenan einen Ofenbauer. Aber der ist leider nicht mehr. Der hätte mir bestimmt weiterhelfen können :wacko:
      • 82

      • # 128719

      bjoern schrieb:

      Mal noch was anderes : wo bekommt man Schamotteplatten für die Seitenwände des Füllraumes her ? Ich hatte im TOOM Baumarkt
      ...KLICK... für Rückwand, Abschnitte für Frontwand unter Füllraumtüre
      ...KLICK... für links und rechts
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      Schema ...KLICK...
      www.Bernhard-Hartl.com
      • 83

      • # 129051
      Ah vielen Dank. Auf eBay bin ich noch gar nicht gekommen. Ja ich denke für den Kurs kann man das machen.
      Hatte vorhin nochmal im Handelshof angerufen, weil die ja normalerweise Fachhandel für Heizungsbedarf sind, aber die wussten nichtmal, was ne Schamotteplatte überhaupt ist :rolleyes: Wahrscheinlich kennen die nur Gas- und Ölheizungen ... so wie mein Heizungsbauer :S
      Aber nochmal ganz dumm gefragt : müsste die Schamotteplatte für die Seitenwand nicht 600x400 sein oder 2x 300x400 pro Seite ?
      • 84

      • # 129235
      Hallo Björn,

      die Abmessungen hab ich grad nicht zur Hand, aber ein paar Hinweise könnte ich Dir noch mit auf den Weg geben. Sehe Dir doch mal das Foto in diesem Thread an Brennkammer. Da kannst Du erkennen wie stark die 20mm starke Vorder- und Rückseite gerissen ist. Die Risse sind gleich zu Anfang entstanden, meiner Meinung nach, weil sich das Kesselblech bei der Erhöhung des Drucks bei voller werdendem Puffer und sich ausdehnendem Wasser, leicht in Richtung Brennkammer beult und ich die großformatigen Platten auch noch mit Schamottekleber an das frische Blech geklebt hatte. Viel besser haben sich die je drei Seitenplatten geschlagen, auch diese haben Risse, meist im Übergang der heißen unteren Zone zum kühleren oberen Teil und quer zum Profil, aber bei weitem nicht so doll.
      Daraus würde ich für mich folgern:
      • Wo es geht, lieber sinnvolle kleinere Formate wählen und zusammenfügen, bei kleineren Einheiten können sich Spannungen besser abbauen, bzw. entstehen gar nicht erst in schädlichen Größenordnungen.
      • Bei der Vorder- und Rückseite wird es wegen der dünnen Plattenstärke eher schwierig diese aus kleineren Einheiten zusammenzustellen, da sollte man der Platte zum Blech hin ein wenig Raum lassen (evtl. in der Nähe der Ecken dünne Dichtschüre dahinter legen, damit die Platte in der Mitte, wo sich das Kesselblech am meisten verformen kann, etwas Luft hat) und sie auf keinen Fall ankleben. Kleben hält eh nicht lange, bei mir sind alle Platten lose, aber wenn man die Hölzer reinlegt und nicht wirft ist das eher kein Problem.
      • Jede Platte bracht an zwei Rändern Luft zum dehnen, ich habe dort jeweils ich glaube 10mm Luft gelassen und eine Keramikrechteckdichtschnur eingedrückt. Dabei halten die dicken Seitenteile die dünne Vorder- und Rückseite in Ihrer Lage.
      Und
      • Ich find das Schamotte vom Schamotteonlineshop super, da es relativ weich ist und sich gut bearbeiten lässt. Ich hatte auch schon anderes vom Baumarkt, da quält sich das Schleifblatt doch ganz anders. Da bekommst Du auch gleich die passenden Dichtungen. Man muss aber beim Zusammenstellen der Bestellung ein wenig auf das Gewicht achten. Ich meine es ist billiger sich mehrere kleine Pakete senden zu lassen als ein großes. Dese Einzelpakete müssen so bestückt werden, dass diese am besten immer knapp 25 kg wiegen. Da der Versandt im Verhältnis zum Warenwert sehr hoch ist, bestelle ich wenn bei einem Paket noch Luft ist, gleich noch ein paar Ersatzteile mit.
      • Ich habe nur eine Reihe Locher gebohrt. Bei der nächsten Auskleidung bohre ich ein oder zwei Reihen mehr um sehen zu können, wo die optimale Höhe ist. Zugemacht sind die Löcher schnell aber nachträglich Bohren wird die Platte eher nicht überstehen.
      Gruß Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von holzwolle ()

      • 85

      • # 129288

      bjoern schrieb:

      Aber nochmal ganz dumm gefragt : müsste die Schamotteplatte für die Seitenwand nicht 600x400 sein oder 2x 300x400 pro Seite ?
      Hallo Björn,
      Bei mir sind im Ofen links und rechts Bleche eingeschweisst um die Primärluft nach unten zu bringen
      an diesen Blechen lehnen links wie rechts die gebohrten und auf Länge zugeschnittenen 600x300x30 Platten
      Die Platten springen nach ein paar Abbränden
      Es ist unmöglich Schamotte gegenüber dem Kessel abzudichten so daß der Schamotte die Primärluft nach unten führen könnte
      hingegen ist die Luftdichtheit bei den eingeschweissten Blechen unproblematisch - drum meine Luftführung mittels Blechen
      und Dämmung für einen heissen Bereich rund um die Düse mittels Schamotte-Platten
      Du kannst freilich auch zwei Platten 300x400x40 links und auch zwei rechts hineinstellen - hatte ich bei meinen letzten Platten so
      aktuell ist es eben eine 600x300x30 links und eine rechts
      das nimmt sich nicht viel,
      Meine Bleche sind schräg eingeschweisst
      sodaß mit den jetzigen 300er Platte mehr Raum links und rechts der Düse bleibt
      drum bin ich von den 300x400 auf 600x300 gegangen

      Bein Einräumen des HV darf man das Holz nicht werfen - sachte reinlegen - dann halten die Platten zwei Winter

      Bernhard
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