Flecken an der Putzwand??

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".

    Liebe Mitglieder und Gäste,

    die Registrierung im Forum ist wegen einiger Trolle und Spammer nur noch mit einer Freischaltung durch den Admin möglich. Geben Sie eine gültige und dauerhaft erreichbare Mailadresse an. Füllen Sie das Profil aus. Eine Freischaltung erfolgt zeitnah nach Überprüfung der Registrierung.

    Wir bitten um Verständnis.

      • 1

      • # 124988

      Flecken an der Putzwand??

      Hallo,

      ich wollte euch mal um eure Meinung fragen, da ich nicht erklären kann wie sowas entstehen kann:

      Hintergrund:

      Altes Gebäude mit Bodenplatte ca1,25m unter Erde gekauft, daraus haben wir dann ein Souterrain gemacht. von 2,5m Deckenhöhe, sind 1,25m außen unter der Erde.

      Außen Abgedichtet, XPS, und innen Multipor auf 1,25m Höhe. Also im Erdberührenden Bereich. Im Luftbereich außen WDVS und innen Mörtelputz.


      Jetzt ca. 1,5Jahre nach dem Einzug bilden sich, das ist jetzt schwer zu beschreiben, Flecken auf der Putzwand (nur da) die so aussehen als ob diese Stellen Naß sind. Es sind einzelne "Wasserspritzer" oder "Fettflecken" auf der Wand.

      Ich habe an einer kleinen stelle sogar den Putz abgeschlagen, Mauerwerk und Putz haben die gleiche "Feuchte"


      holzheizer-forum.de/gallery/in…d5fc2a73be45e36ac73e73d0d

      holzheizer-forum.de/gallery/in…d5fc2a73be45e36ac73e73d0d

      holzheizer-forum.de/gallery/in…d5fc2a73be45e36ac73e73d0d

      holzheizer-forum.de/gallery/in…d5fc2a73be45e36ac73e73d0d




      Es wird täglich gelüftet und zusätzlich aus reiner Angst ein Luftentfeuchter eingesetzt. Schimmel sieht für mich anders aus. Es sind auch nur zwei Innenwände betroffen.


      Hat jemand sowas schon mal gesehen?
      • 2

      • # 125017
      Ich bin kein Baufachmann, aber als erstes könnte man sagen das da von außen doch etwas durchsickert, oder?
      Es gibt Spezies für Bauuntersuchungen. Zu meiner Frau (Pilzberaterin) kommen ab und Leute und fragen sie, im Haus ist so etwas komisches sieht aus wie Pilz. Sie hat einen solchen Spezie an der Hand mit dem sie dann vor Ort das ansehen. Er macht alle möglichen Untersuchungen eben gerade auch wenn es um Bau Pfusch geht falsche oder nicht richtige Abdichtungen. Manche Leute verlangen natürliche richtig Geld so hat er uns berichtet. man sollte sich vorher erkundigen nach dem etwa Preis.
      Bevor Deine Sache sich ausweiten sollte würde ich mal versuchen einen solchen Mann befragen und die Bilder vorlegen.
      Ist natürlich für Dich ärgerlich nach dieser Zeit nochmal an zu fangen..... Es gibt doch Feuchtemessgeräte damit mal die Wand abtesten, ob es nur an den sichtbaren Stellen etwas anzeigt, oder an anderen Stellen auch schon, noch nicht sichtbar anschlägt?
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      Propangas GK
      WW Boiler 300 lt
      • 3

      • # 125020
      Hallo,
      Kann es sein, dass sich hinter der Wand etwas farbiges versteckt? bei meiner bruchsteinwand kommt an einer Stelle Farbe durch. Die Wand ist ja nie ganz trocken. Habe dann den Verursacher gefunden - war ein Schiefer. Schiefer raus und mit einem ähnlichen Stein wieder aufgefüllt - Farbe bzw. Fleck kommt nicht wieder. Ist ca. 3 Jahre her.
      Jan
      • 5

      • # 125335
      Wurde die Kalsandsteinwand neu errichtet und wenn ja, konnte die ausreichend lange trocknen?
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 7

      • # 125339
      Hallo @Silverstar,

      für mich sieht das aus wie "Fett- oder Ölspritzer" auf der Wand. Diese könnten auch schon vorher auf dem Unterputz gewesen sein und jetzt erst durchschlagen. Ein Wasserschaden sieht m.E. ganz anders aus (grössere Flecken, bzw. Ränder).

      Ist nur ein kleiner Bereich betroffen oder zieht dich das durch das ganze Zimmer?

      Viele grüsse von Karlheinz
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 9

      • # 126313
      ich bin zwar auch nicht vom Fach denke aber, dass es sich hier fast nur um Feuchtigkeitsflecken handeln kann (leider). Ich lebe selber in einem Haus aus den 50gern, welches ich nach und nach selber saniere. Mit feuchten Wänden habe ich mich daher schon recht intensiv befasst.

      So wie ich verstanden habe ist der Innenputz bzw. die Innenverkleidung der Mauer in der unteren Hälfte des Raumes anders aufgebaut, als in der oberen Hälfte (unten Multipor oben normaler Mörtelputz). Wenn nun das Mauerwerk aufgrund von Schwachstellen in der Abdichtung im unteren Bereich feucht wird, kann diese Feuchtigkeit wegen der Kapillarwirkung einen Meter oder noch weiter über den erdberührenden Bereich hinaufsteigen.
      Ich kann mir daher gut vorstellen, dass diese Feuchtigkeit in jenem Bereich, welcher mit Multipor verkleidet ist (das speziell für, feuchtigkeitsgefärdete Bereiche entwickelt wurde - so nehme ich an) keine Probleme bereitet und sich nur auf dem darüberliegendem - normal verputztem Mauerwerk zeigt.

      Die Ursache für eine feuchte Mauer kann sehr vielfältig sein und muss nicht unbedingt auf eine schlampige Durchführung der zuletzt gemachten Abbdichtungsarbeiten zurückzuführen sein. Bei einem Haus aus den 70gern kann es z.B. auch gut möglich sein, dass die Horizontalsperre fehlt oder lückenhaft ausgeführt worden ist.

      Die einfachste Methode herauszufinden, ob es sich hier tatsächlich um Feuchtigkeit handelt wäre abzuwarten. Falls das Mauerwerk tatsächlich feucht sein sollte, müssten die Flecken eigentlich mit der Zeit größer werden mit all den typischen Begleiterscheinungen (abblätternde Farbe, schwarze Flecken usw.).

      Ich persönlich würde dir wenn irgendwie möglich raten, dich selber über die vielfältigen Ursachen und Lösungsmöglichkeiten bei Feuchtigkeitsproblemen schlau zu machen. Im Internet und auch in Büchern findet man zahlreiche Infos darüber. Denn kein Gutachter kennt dein Haus und all die anderen Faktoren drumherum, die mit diesem Problem zusammenhängen könnten so gut, wie du selber, glaube ich.

      Ich hoffe selbstverständlich, dass ich mit meiner Vermutung grundfalsch liege und dass es sich bei den Flecken wirklich nur um harmlose Verfärbungen handelt. Bitte lass etwas hören, wenn du mehr weißt.

      Grüße von Helli
      • 10

      • # 126314
      Nimm doch mal nen Fön, und mach so nen Fleck warm. Oder stell nen Elektrolüfter davor. Wenn das oberflächlich kurz weg geht und dann zurückkommt, darfst du getrost von Wasser ausgehen. Einen Kalksandstein so einzupacken halte ich für schwierig. Das wird immerwieder Probleme geben. Das Zeug ist einfach so wunderbar hydrophil. Im Bauwerk sind solche Mauern Prinzessinnen. Die wollen einen definieren Taupunkt. Einen Diffussionswert. Und bestimmt nich eingepackt werden. Auch eine hypsche Innendispersion mit Tiefgrund wirkt da wie eine Folie.
      Toleranz fängt bei Laktose an!
      • 11

      • # 126328
      In meinem ehemaligen Wohnort ist einem nach 7 Jahren der Dachstuhl weggeschimmelt. Lag an einem falschen Außenputz oder Grundputz (weiß ich nicht mehr so genau) der das Wasser vom Boden bis ins DG hat aufsteigen lassen.
      Prima...
      Letztendlich waren das Bauschäden von knapp 55 tsd €.

      Das mit dem E-Lüfter würde ich auch mal testen. Wenn das wirklich durchgetrocknet ist, sollten die Flecken (sofern von Wasser) weggehen. Wenn nicht, sind es eben Verfärbungen aus der Trocknungsphase.
      • 13

      • # 126333
      Moin Moin!

      @Silverstar

      Hier muss man mit System rangehen und erstmal die Ursache finden.
      Dann eine Lösung.

      Also:
      1. Wie PINOCHAT schon vorgeschlagen hat:
        Feststellen, ob es sich überhaupt um Wasser handelt.
      2. Herausfinden, ob das Wasser aus der Wand oder aus der Raumluft (Kondensat) kommt.
        Hierzu einen Quadratmeter der betroffenen Wand mit einer Dampfsperrfolie (keine Dampfbremse!) tapezieren.
        Du kannst z.B. auch Alufolie als Dampfsperre nehmen.
        Anschließend die Folie ein paar Tage lang ständig beobachten, ob sie raumseitig feucht wird.
        Wenn ja, hast Du ein Kondensatproblem.
        Wenn nein, kommt das Wasser aus der Wand.
        Wandseitig wird die Folie in jedem Fall feucht, da die Wand schon nass ist und der Kleister durch die Dampfsperre nicht trocknen kann.
        Statt der Dampfsperrfolie kann man auch z.B. eine Blechtafel (1mm stark) an die Wand schrauben - das geht schneller, wenn man hat.
      Über Lösungen reden wir dann später.

      MfG Hans
      • 15

      • # 126342
      wow.. viele Antworten. Danke dafür.

      So jetzt komme ich:


      der Wandaufbau:

      OBERERDIG 120cm: Siliconharzputz, WDVS, Loch-Klinker, Kalksandstein, Zementputz

      UNTERERDIG 140cm: Perimeterdämung, Dickbeschichtung, Kalksandstein, Multipor



      Ich habe für ca. 8 stunden einen Elekroheizlüfter 2000W an einen "Nasse" stelle gestellt, es hat sich nichts verändert! Über einen Luftentfeuchter der bis zu 30L/ Tag schafft haben wir im Schnitt bei 16qm Zimmergröße über 12h hinweg ca. 300-800ml/ Täglich. Denke das ist eine normaler Wert.

      Wie schon Zäherer vermutet, habe ich auch den Verdacht das das Multipor die Feuchtigkeit gut nach oben leitet und es erst auf dem Zementputz sichtbar wird. es sind von der Zementputzwand auch nur die ersten 30cm nach dem Multipor betroffen.
      • 16

      • # 126351
      na. Das ist doch schonmal was positives. War vielleicht der Putz noch nicht 100 abgebunden? Dann kann es sein, das die Farbe damit reagiert..... gibt auch Flecken.
      Toleranz fängt bei Laktose an!
      • 18

      • # 126508
      Moin Moin!

      Das schaut doch gut aus - kein Tauwasseranfall konstruktiv.

      Was machen die Flecken in der Praxis?
      Ist es nun überhaupt Wasser oder nicht?
      Wenn ja, kann es neben der Restfeuchte, die nun langsam weg trocknet, auch eine fehlerhafte Horizontalsperre als Ursache haben, wie schon weiter oben gesagt wurde.
      Auch eine fehlerhafte Vertikalsperre (Bitumenanstrich) kommt in Frage.

      MfG Hans
      • 20

      • # 126514
      Für mich sieht das aus wie wenn da irgendwas Öliges oder vielleicht auch Nikotin durchschlägt.
      Hatte etwas ähnliches bei mir. Im rohbau ausversehen etwas WD40 an die Wand gekommen und nun habe ich genau da den Durchschlag des Fleckes.
      • 21

      • # 126516
      Die Wände waren vor dem Umbau in einem Mörtelbett gefliest, weiß nicht ob die Aussage hilfreich sein könnte. Nikotin kann ich ausschließen. Öl auch die Wände waren nach den Fliesen rausreißen, Fettfrei und Staubtrocken
      • 25

      • # 135612
      So neues von der Front.....


      Die Aussenabdichtung wurde erneuert bzw. verbessert. Und innen wurde von einem Profi die Wand einem Feuchtigkeitstest unterzogen, Ergebnis: trocken. Die flecken scheinen wohl eine Chemische Reaktionen des Putzes auf die Farbe oder umgekehrt zu sein. Wir haben ein anderes Zimmer welches zweimal Farbig (erst gelblich, dann bräunlich) gestrichen wurde und dort zeigen sich diese flecken nicht.....

    Webutation