Vigas: Riss schweißen lassen?

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      • # 125935

      Vigas: Riss schweißen lassen?

      Hallo Holzheizer,

      nach vier Jahren in Betrieb ist unser Vigas 50kW undicht. An der Stelle, wo die Düsensteine aufliegen gibt es Risse im Kesselblech, von denen jetzt einer den wasserführenden Teil erreicht hat, siehe Bild. Zum Glück gibts noch einen Ölkessel als Überbrückung.

      Der Kessel wurde gleich am Anfang mit der Flammtronik und Lufttrennung ausgestattet, ansonsten war noch alles original (Düsensteine, Brennkammer). Die Flammtronik wurde auf 5% Restsauerstoff eingestellt (wobei der Restsauerstoff meist etwas höher war und der Sekundärlüfter auf niedrigster Stufe).

      Ich vermute, dass die Risse mit der großen Hitze in der Brennkammer und der Ausdehnung des Metalls zusammenhängen. Meine Idee wäre daher folgende:

      1. Den Riss nur in der Nähe des wasserführenden Teile schweißen. Weiter entfernt die Risse nicht schweißen, damit sich das Metall ausdehnen kann ohne neue Spannungen zu erzeugen.
      2. Zusätzliches Blech (mit den entsprechenden Ausschnitten für die Düsen) unterhalb des geschädigten Kesselblechs anbringen, damit das geschädigte Kesselblech nicht mehr so hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Zwischen Zusatzblech und dem geschädigten Kesselblech noch etwas Steinwolle zur zusätzlichen Isolation stopfen. Aber man muss wohl ziemlich aufpassen, dass das Zusatzblech die Temperaturen übersteht und eine entsprechende Stahlsorte verwenden.
      Kann man so dem Kessel noch ein paar Jahre am Leben halten? Falls ja, wie findet man am besten geeignete Schweißer (Raum Rosenheim)?

      Danke schonmal für eure Tipps!

      Grüße, SeppRiss schweißen lassen?
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      • # 125947
      Ich glaube eine der Ursachen war der relativ geringe Restsauerstoff, das greift den Stahl sehr stark an, zusätzlich zur thermischen Belastung.

      Versuche die Risse an der Oberfläche mit einem Stiftschleifer auszuhöhlen (Risse tiefer machen) damit hast Du das ausgeglühte Material weg und eine halbwegs gute Basis für die Schweißung, dann versuchen diese Risse zu schweißen und danach noch eine Schutzraupe im Viertelkreis davor setzen.
      • 3

      • # 125948
      Ich bin jetzt kein Schweißer oder Metallbauer ich mach im Hobbybereich manchmal Metallbau Geschichten. Bei solchen Sachen entstehen wahrscheinlich relativ einfach Spannungsrisse. Deswegen muss das Material vor dem Schweißen flächig erhitzt werden um zu vermeiden das während des Schweißens die thermische Energie einfach "davon läuft" und so Spannungen bildet. Desweiteren ist Kesselstahl ja schon etwas speziell er dehnt sich zwar aber wohl weniger als Normaler Stahl und verzieht sich nicht so sehr. Fraglich für mich, ob da normale Elektroden dafür reichen. Auch sieht es so aus als wäre es von unten ??? Dann musst du dir sowieso was einfallen lassen wie man da Normal ran kommt von unten schweißen in so einer Zwangsposition halte ich für extrem kritisch.
      Soweit zu meiner leihenhaften Meinung.
      Wünsche trotzdem ein schönes Weihnachten.
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      • # 125964
      Hallo Sepp

      Auch ich hatte schon mal einen kleinen Riss im wasserführenden Teil ,der geschweißt
      wurde und noch an die 3 Monate hielt.
      Weitere Schweißungen waren dann nicht mehr zielführende weil nebenan das Kesselblech
      einfach zu dünn war (ca nur mehr 1 mmm) und eine großflächige Ausbesserung infolge der
      Zugänglichkeit nicht Möglich war.
      Schweissung wurde von einen Profi durchgeführt der auch in der Industrie Thermische
      Anlagen und Rohrleitungen schweißt.
      Verwendetes Schweißgerät mit Schutzgasatmosphäre spez. auch für diese Zwecke am
      geignesten.
      Ich hoffe das dein Kesselstahl am Riss noch etwas dicker ist um einerseits eine
      ordentliche Schweißnaht hinzubekommen ,die etwas länger den Thermischen und den
      Druckbelastungen standhält.
      Mein Kessel war ja schon 7 Jahre alt.

      Ich denke das es hier im Forum doch einige gibt die schon ein ähnliches Prophlem hatten
      ,vielleicht können Sie mit ihren Wissen dir entsprechende Ratschläge zukommen lassen.

      mfg Ludwig
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 6

      • # 125972
      Hallo Sepp,
      ...die querliegende Wassertasche und die BK-Decke sind aus 6mm Stahl.
      Bei deinem Kessel sind jeweils zwei rechteckige Ausschnitte in Tasche und BK-Decke gebrannt.
      In diese beiden Aufnahmen sind quasi 6mm-Rechteckrohre mit Kehlnähten von der FK-Seite
      eingeschweißt. Es ist anzunehmen, dass auch die zwischen den Düsen liegende Zone mit einer
      Wassertasche ausgestattet ist (obwohl ich das bei deinem Schadensbild eher ausschließen
      bzw als unterdimensioniert einstufen würde).
      Kessel_1.gif
      Draufbruzzeln bringt da eher nichts, das muss von unten her ausgeschliffen werden.
      Jeder noch vorhandene Riss in der Schweißnahtwurzel lässt die Zerstörung wieder losgehen.

      Schau mal bei Friedrich, der hat die Betonfüllung mal rausgemacht, da sieht man, was geboten ist.
      HVS 25 E geht in Standardausführung ans Feuer und wird modifiziert
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 8

      • # 125974
      ...Dann wundert mich überhaupt nichts mehr...
      Welches Baujahr? Welcher Typ . 4 Jahre Betrieb???? Wohl kein HVSxxE.
      Man sieht auf den Bildern seitlich Betonverguss - hat der überhaupt eine Wassertasche oder ist das Orlan-Bauweise?
      Wenn man die neueren SB-Kesselmodell-Querschnitte ansieht (Vigas-Wiki), ist dort eine Wassertasche abgebildet.

      Ungedämmte BK-Decke zwischen 2 Düsen auf engem Abstand, das ist sowas von geplanter Obsoleszenz.
      Beidseitig der Düsenreihe wird die Decke auf halbwegs konstanter und materialverträglicher Kesseltemperatur RL gehalten.
      Und dazwischen ein fast glühendes Stück Blech, das sich abwechselnd dehnt/schrumpft/dehnt/schrumpft....
      Dieser Abstands- und Betonbodenhalter hätte schwimmend eingelegt gehört.
      Oder gleich ein keramisches Düsenzwischenstück mit entsprechenden Dichtungen verwendet werden sollen.
      Vielleicht kann Sepp auf diese Weise seinen Kessel besser schweißen und damit retten.
      Den Betonverguss an dieser Stelle muss er ohnehin wegmachen.
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
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      • 9

      • # 125985
      Ich würde mir die Arbeit sparen denn jeder Holzvergaserkessel pendelt zwischen warm und kalt ! Dementsprechend viel wird auch die Schweissnaht beansprucht !!! Ich kenne keinen Holzvergaserkessel der geschweißt wurde im Wassergeführten Berich der länger gehalten hat !!!
      • 10

      • # 125987
      Schweißen von tTemp belasteten Kesselstahl geht eigentlich nur Spannungsfrei, wenn man das Material auf Schweißtemperatur bringt oder zumindest in die Nähe.
      Wir hatte Guss-Gehäuse-Schieber in Betrieb, die wurden auf 550 Grad erwärmt vor dem Schweißen.
      Ohne vorheizen, produziert man so hohe Materialspannungen, das kann nicht halten.
      • 11

      • # 126001
      Danke für eureBeiträge.

      An der Stelle ist der Stahl (6mm) nicht signifikant dünner geworden, sodass eigentlich eine Grundlage zum Schweißen vorhanden sein müsste. Der Vigas soll aus „normalem Baustahl“ bestehen.

      Die Zugänglichkeit der Stelle könnte in der Tat etwas problematisch sein. Ideal ist die Lage auf alle Fälle nicht. Aber immerhin handelt es sich um die vordere Düse. Genaueres könnte wohl erst ein Schweißer vor Ort beurteilen.

      Zwischen den Düsen ist ein wasserführender Teil, siehe angehängtes Bild. Der Teil auf dem die Düsen liegen, ist den starken Temperaturschwankungen ausgesetzt.

      Der Kessel heißt nach Typenschild „VIGAS HVS 50 E“ und gekauft wurde er Juli 2012.

      Insgesamt hören sich eure Einschätzungen nicht so optimistisch an...

      Viele Grüße,

      Sepp
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      • 12

      • # 126003
      Hallo

      Vigas von Solarbayer vertrieben? Oder auf dem freien Markt erstanden?
      Perfekte Werbung für VIGAS wenn deren Kessel nach 4 Jahren sterben....und das in entsprechenden Foren breit getreten wird.

      ciao Peter
      • 13

      • # 126009
      Hallo.
      ..das war wohl schon immer das Problem zwischen SB und diesem (vormals HVF) Forum.
      Da wurde "viel zu viel" über Tuning und Beseitigung von Systemschwächen, sowie Modifikationen diskutiert.
      Wohl ein Grund, warum sich SB davon klinisch ferngehalten hat, ich habe genau 3x einen
      entsprechenden Seitenbesuch mitgekriegt.
      An sich ist der Vigas ein praktischer, rechteckiger und mit einfachen Eigenkreationen
      nachrüstbarer Kessel. Keine komplizierten Schamotte-Einbauteile - nur Standardplatten.
      Einfache Geometrie, wenig Klapperatismus und eben preisgünstig.

      Ich habe mir den Spaß erlaubt, noch vor Inbetriebnahme den Kessel nachzukonstruieren
      und mir die Fertigung vorzustellen. Da musste ich allerdings einige Magenschmerzen einheimsen.
      Insbesondere, was die Schweißnähte betraf. Die feuerseitigen Wände sind alle in 6mm gehalten
      und weitgehend auf der Wasserseite mit Kehlnähten geschweißt - soweit man hingekommen ist.
      Nur z.B. bei den Düseneinsätzen musste auch von der trockenen Seite geschlossen werden.
      Da ich nicht voraussetzen kann, dass Nahtvorbereitung (Fasen) betrieben wurde, wird hier wohl
      auf der Wasserseite ein Wurzelspalt existieren. Und das macht mir die meisten Haltbarkeitssorgen.
      Die 4mm Kesselaußenwände sind zwangsläufig zumeist von außen geschweißt.
      Hier könnte man sich zumindest der Hoffnung hingeben, die Wurzel wäre durchgängig.
      In diesem Zusammenhang kann man sich aber auch gleich fragen, wie schweißen die Anderen.
      Die Zeit wird zeigen, wie es generell um die Haltbarkeit steht.
      Sepps Kesselausfall nach nur 5 Jahren ist allerdings schon ein Ding und verdient Interesse.
      Garantie? wohl kaum mehr. Tausch Kesselkörper auf Kulanz? Dasselbe Problem auf Wiedervorlage?
      Selber reparieren und Wut schieben...
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
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      • 14

      • # 126018
      Hallo Sepp

      Nur nicht verzagen . Ich bin von Beruf Schweisser ,wohne aber in der schönen Steiermark (Österreich) und bin daher für dein Projekt zu weit entfernt.
      Habe früher auch solche Rep. an Hochöfen gemacht. Ich würde oben einmal den Riss freilegen und mit einer Stiftschleife den Riss so ausschleifen so ca. die hälfte Blechstärke. Danach so um 150 grad anwärmen und mit einer Fox Böhler Dmo Elektrode schweißen und schauen das wirklich viel Schweißgut drauf ist, wenn da Zuwenig drauf ist reißt das wieder. Ich hoffe du findest jemanden der das Kann.

      mfg Rudi
      Proburner 40 KW, 2x 1000 Liter Puffer, große Brennkammer, Martins Düse, Steuerung Tech Zpid St 81,
      Puffersteuerung Technische Alternative ESR21-D .
      • 16

      • # 133366
      ...würde mich auch sehr interessieren.
      Eines der Forumsphänomene => da schreiben sich einige User die "Finger wund" und nur mit sehr viel Glück
      sowie Interesse und Anstand auf der bedienten Seite, erhält man ein Feedback, aus dem man vielleicht
      auch noch etwas lernen könnte...
      Die solchermaßen Verschmähten fahren nach hinreichender Frustration irgendwann ihre Aktivitäten herunter
      und überlassen das Feld den aktuellen Frontrunnern (die meistens ihre Lektionen auch erst am Lernen sind).
      nix für unguat Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
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      • 17

      • # 133399
      Sorry, dass ich nicht weiter berichtet habe...

      Der Kessel wurde geschweißt (von Bekannten von Vater, ich war nicht dabei). Ergebnis sah optisch nicht so gut aus und Kessel war nicht dicht. Dann wurde eine Dichtflüssigkeit ins Kesselwasser gemischt, der Kessel tropfte danach immer noch, aber weniger. Nach ca. 10 Tagen im drucklosen Zustand war, obwohl dann die Dichtflüssigkeit schon mit dem gesamten Heizungswasser (Puffer etc.) vermischt war, der Kessel dann dicht. Vermutlich verstopfte Rost die letzten Löcher.

      Seit ca. Mitte Januar läuft der Kessel wieder "normal". An der Decke der Brennkammer befindet sich jetzt eine Keramik, die die direkte Hitze der Flammen vom Kesselstahl abhält, damit dieser weniger beansprucht wird.

      Danke für eure Einschätzungen!
      • 18

      • # 133444
      Klingt zwar etwas "unkonvenzionell" die Reperaturmethode mit der Dichtflüssigkeit (ich zumindest habe noch nie davon gehört), aber warum nicht wenn's hält? Ich auf jeden Fall finde diese Idee sehr gut und würde auch zuerst alles versuchen um den alten Kessel wieder flott zu bekommen. Die Möglichkeit einen neuen einzubauen bleibt immer noch als letzte Option übrig.

      Wichtig ist das Ergebnis. Ob dann im Endeffekt die Schweißnaht, das Dichtmittel, der Rost oder alles zusammen den Kessel dicht hält sehe ich dabei als zweitrangig.

      Danke für die Information. Mich würde sehr die Langzeitwirkung dieser Reparatur interessieren.

      Grüße Helli
      • 19

      • # 138732
      Moin,

      was für eine Dichtflüssigkeit war das?
      Es gibt Dichtflüssigkeiten aus dem Motorenbereich aber sind die für solche Temperaturen geeignet?

      Gelegentlich ein Zwischenstand wäre auf jeden Fall interessant. Mein Kessel ist eine Heizsaison älter, hat aber seit 2-3 Jahren eine Vermiculiteplatte als Schutz des Kesselstahls oben in der Brennkammer.

      Grüße, Eike
      HVS25LC-Heizer
      • 20

      • # 138740
      Hallo Eike,

      leider weiß ich es nicht mehr genau, aber müsste sowas in der Art gewesen sein:

      bacoga.com/bcg-24/

      Zunächst war das Dichtmittel (genaue Menge weiß ich leider nicht mehr, aber ich glaube weniger als in der Anleitung stand) nur mit dem Kesselwasser vermischt, dann nach 1-2 Tagen mit den restlichen 5000 Liter Heizungswasser. Ich kann nicht beurteilen wieviel das Dichtungsmittel und wieviel das "Rosten" zum Dichtwerden beigetragen hat.

      Seit dem Einbau einer Brennkammer-Deckenplatte gab es keine Probleme mehr.

      Grüße, Sepp
      • 21

      • # 138741
      Rosten dichtet nicht ab... aber das Dichtmittel kennt man in der Autobranche und der Kühler unseres mitlerweile entsorgten AltAutos wurde mithilfe dieses Zeugs auch noch mal für 2 Jahre dicht.
      Und im Auto gibt es auch Kühlwassertemps. Bis knapp an den Siedepunkt...
      Könnte hinhauen... die Frage wie beim Auto.... mein Mech. sagte damals... kann Tage halten... oder auch Jahre.... abwarten!

      Trotz des Erfolges rate ich dir,
      Mach dich jetzt schon schlau über die möglichen Nachfolger-Kessel die du nach dem Ableben des des Vigas ev. in Betracht ziehst!

      Und beachte:
      Die Heizkessel verabschieden sich immer im dümmsten Momment, dann nämlich, wenn es draussen saukalt ist und er Leistung liefern muss und die HB s. Am wenigsten Zeit für einen Tausch haben... noch weniger, wenn das Teil deiner Begierde ev. etwas Lieferfrist hat....
      Also ev. beginnst du abzukären, was zu tun ist, um keine unliebsamen Überraschungen erleben zu müssen am Tag X!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 22

      • # 138754
      Es gibt für Heizungsanlagen Flüssigdichtmittel in verschiedenen Varianten gestaffelt nach "täglichen Wasserverlust" , nennt sich BCG Flüssigdichter und wird in 3 Varianten angeboten bis 30 L/Tag, bis 400 L/Tag und bis 1000 L/Tag der Preis dafür (5 L Gebinde) reicht von etwa 170 bis 210,-€/Einheit excl. Mwst.

      Die Anwendungsmenge liegt bei 1,5 L/100 L Heizungswasser, was bei einer Holzvergaserheizung mit 2000 L Puffer und Syteminhalt von nochmals 300 L schon ganz schön teuer wird!
      • 23

      • # 138760
      Moin Sepp,

      danke für die Info!
      Die Brennkammer-Deckenplatte habe ich wie gesagt auch seit einiger Zeit verbaut, hoffe, dass die Prophylaxe reicht.

      @ Ruedi: Meinen alten Wagen habe ich über diverse Jahre mit so Dichtmittel bekommen und auch der Bastler, der mir den Wagen für 500€ abgekauft hat, hat an der Stelle bis jetzt Ruhe behalten. Das müssten in Summe jetzt über 10 Jahre sein aber das war wie bei dir auch der Kühler. Und man muss dazu sagen, dass es ein altes "Low-Tec Auto" ist, Baujahr 1992, nichts mit Niedrigtemperaturkühler, wo sich feine Kanäle dicht setzen können und so Dichtmittel auch Schaden anrichten können...

      Bezüglich mechanischer Spannungen sind Heizkörper/Kühler und Brennkammer/Zylinderkopf doch recht unterschiedlich beansprucht. Am Kühler kenne ich einige "Erfolgsgeschichten", an Kopfdichtung / Zylinderkopf / ... nicht.

      Super wenn es am Kessel hält, deshalb ja auch meine Frage nach einem Zwischenstand. Wäre wirklich interessant, wie lange die Lösung durchhält.

      Was an Holzmenge hast du inzwischen durch? Ich bin mit meinem HVS 25 LC inzwischen bei irgendwas zwischen 80 und 90 RM, der 50kW Kessel hätte ja bei gleicher Anzahl an Heizgängen gut das doppelte an Holz gesehen?

      Grüße, Eike
      HVS25LC-Heizer
      • 24

      • # 139214
      Guten Abend zusammen,

      @Chaletheizer: Hast Recht, damit muss man rechnen. Ein Ölkessel ist eingebunden, sodass im Ernstfall etwas Zeit zum Austausch bleibt.

      @plinse: Seit Inbetriebnahme (11/2012) dürften es ca. 200RM gewesen sein (der Ölkessel dürfte seitdem ca. 11m³ verbraucht haben) . Bei gut 500qm Wohnfläche geht schon was weg...

      Letzten Freitag war Abgasmessung. Bisher bester Wert (0.09g/m³ CO, 0.01g/m³ Staub), was vermutlich auch mit der Brennkammer-Deckenplatte zusammenhängt.
      • 25

      • # 149113
      Guten Morgen,

      ich hatte auch zum Ende der letzten Heizsaison das Vergnügen, dass mein HVS40LC in der unteren Brennkammer feucht war. Erst weniger, dann mehr. Habe den Kessel dann abgeschiebert und abgelassen. Die letzten 6 Wochen wurde dann mit Öl geheizt. So nun zum eigentlichen Problem:

      Wie bei einigen anderen war der Kessel noch nicht ganz so alt, allerdings bereits über die Gewährleistung hinweg (3 Jahre alt). Die Tropfen hingen unten links am Wärmetauscher. Habe alles ausgeräumt um das Leck zu lokalisieren. Nachdem ich nun gestern einen ersten (erfolglosen Schweißversuch gestartet habe bin ich mir ziemlich sicher, wo die Undichtigkeit herkommt (ich werde im Anschluß noch einige Bilder in einem weiteren Beitrag einstellen). Ich vermute dass das Leck im Wärmetauscher, genau auf der Stirnseitigen Ecke des Zwischenbodens sitzt. Da ich vermutet hatte, dass der Zwischenboden durchgeschweißt ist, habe ich die Ecke von oben u. unten dicht gemacht. Da wie ich jetzt weiss, der Zwischenboden nur mehr oder weiniger geheftet ist, kommt die Luft nur woanders raus :(( Aus meiner Sicht gibt es neben der Variante eine Revisionsöffnung von außen in den Kessel zu schneiden noch zwei weitere Möglichkeiten.

      1. Ich nehme das Material der Zwischendecke in der betroffenen Ecke weg, so dass ich an die Wandung vom Wärmetauscher komme (wo ich das Leck vermute ?!).
      2. Alles so lassen wie es ist und versuchen es mit einem Flüssigdichter von BCG abzudichten. Hier wäre das Risiko das es entweder nicht dauerhaft dicht ist oder unter Umständen Teile wie Microblasenabscheider u. Ventil der RLA verkleben.
      Welche Variante würdet ihr favorisieren ? Und kurze Frage an Joga: Wie lange ist deiner mit dem Kesseldicht schon gelaufen und ist er noch dicht ?

      Gruß Tobias

    Webutation