Solar 3-Wege Ventil oder Umschaltventil - Empfehlungen?

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      • 1

      • # 126369

      Solar 3-Wege Ventil oder Umschaltventil - Empfehlungen?

      Hallo und ein gesundes Neues Jahr,

      ich benötige noch ein Umschaltventil für die Solaranlage.
      Gibt es da ein zuverlässiges das nur beim Schaltvorgang Strom verbraucht und nicht die ganze Zeit während es Stellung A oder B offen hält?
      Die UVR muss das Ventil ansteuern können.

      Grüße Kurti
      • 4

      • # 126384
      Die Orkli Umschaltventile sind einfach, preisgünstig und von guter Qualität und wie der Vorredner schon schrieb sind auch eventuelle Ersatzteile leicht zu bekommen.

      Der Einbau solcher Umschalt oder Verteilventile sollte bei einer Solaranlage so erfolgen, dass der "stromlos offene" Zweig die erste Vorrangstufe betrifft, das heist wenn es eine Solaranlage mit 2 Verbrauchern gibt (WW-Boiler und Puffer) dann sollte der Boiler immer frei sein (ohne Spannung) und der Puffer erst bei Nutzung beschalten werden.

      Diese Orkli Ventile haben einen kleinen Getriebemotor welcher MIT Spannung eine Feder aufzieht und ein Umschaltpaddel bewegt, ohne Spannung läuft der Motor durch die Federkraft wieder in die Ausgangsstellung zurrück.

      Die Angst vor dem dauerndem Stromverbrauch kann ich nicht nachvollziehen, denn da reden wir von etwa 3 bis max 5 W im eingeschaltenem Zustand!

      Viel wichtiger ist der richtige Einbau (immer in die kalte RL-Leitung) samt einer sinnvollen Anlagenhydraulik !
      • 5

      • # 126385

      bastler01 schrieb:

      Ein Orkli Umschaltventil Solar braucht auch nur einen Schaltkontakt und es gibt die Dinger schon lange. Ersatzteile sind dann leicht zu bekommen.
      Die billigen No-Name kommen meistens aus China, zwei von denen habe ich mal verbaut. Wurden innerhalb von 2 Jahren an der Welle nach außen undicht.
      Soweit ich sehe verbrauchen die auch die ganze Zeit Strom :( Ich suche eines welches nur während des Umstellens Strom verbraucht.
      Auch wenn der Stromverbrauch gering ist finde ich es nicht gut, da muss es doch etwas besseres geben?

      Bei mir soll es erst zum Warmwasserbereiter gehen -> dann zum Pufferspeicher und dieser hat 2 Solarspiralen drinnen.
      Da soll dann je nach Temperatur im Puffer entschieden werden ob oben oder unten zuerst.
      • 6

      • # 126388
      Wir reden hier von etwa 20 kWH (bei der Annahme von 5 W und 12h täglicher Betriebszeit 365 Tage /a) was etwa 4,4 € pro Jahr entspricht!!
      Die Mehrkosten für ein "endschaltergesteuertes Umschaltventil" liegen bei etwa 100,-€, was fast 30 Jahre Amortisationszeit bedeuten würde!
      Ich habe viel Verständnis für Energiesparen, aber manchmal wird um 1 cent eine Laus nach Wien getrieben und wenn sie nach 3 km weges zu humpeln anfängt wird zurrückgegangen und eine neue geholt!

      Noch dazu wo dieses Umschaltventil nur für einen Bruchteil der oben gezeigten Milchmädchenrechnung tatsächlich "unter Strom steht", denn erst wird der Boiler geladen da ist das Ventil stromlos, dann der Puffer oben da wäre das erste Ventil "mit Strom" und das zweite Ventil stromlos, erst wenn dann der Puffer unten geladen wird schaltet das zweite Ventil um (mit Strom).

      Wobei man in Summe bei einer halbwegs vernünftig ausgelegten Solaranlage dann auf etwa 4 Stunden Betriebszeit für Ventil 1 und 2 h für Ventil 2 kommen würde!

      Da überwiegen für mich die sicherheitstechnischen Vorteile der Federrückzugventile, sowie der reale Preisvorteil, ebenso ist die Lebensdauerfrage der anderen Umschaltmischer (Ventile) völlig ungeklärt!
      • 9

      • # 126391
      Tip von mir.
      Habe nur noch Resol Ventile im Einsatz. Stromlos in Normalstellung offen oder geschlossen.
      Das Orkli-Ventil liegt in der Kiste.

      Von Resol gibts viele weitere Teile und alles funktioniert miteinander. Aber nicht ganz billig.

      Gruß Detlef.
      • 10

      • # 126398
      Hallo Kurt

      2 Möglichkeiten mit Umschaltventilen/Mischern/usw:
      1. relativ preiswerter Antrieb mir einer "stromführenden Ader" angesteuert, dafür Stromverbrauch solange das Ventil offen sein muss. Ein Ausgang der UVR wird belegt, auch die belegten/verwendeten Ausgänge kosten Geld
      2. 3-Punkt-Antrieb mit zwei "stromführenden Adern" angesteuert, dafür höhere Anschaffungskosten für Antrieb und 2 belegte Ausgänge, aber niedrige Betriebskosten.
      Und jeweils ein passendes Ventilunterteil/Mischer/usw.

      Als dritte bisher nicht erwähnte Möglichkeit: Die jeweiligen Kreise mit eigener Pumpe ausgerüstet und Fehlzirkulationen über Rückschlagventile ausgeschlossen. Kommt aber immer auf die Hydraulik an. Sind wir wieder bei "hohen" Gestehungskosten....

      Du kannst also wählen zwischen Teufel und Belzebub. Sofortige höhere Gestehungskosten und niedrigere Betriebskosten oder niedrige sofortige Gestehungskosten und höhere Betriebskosten.....

      ciao Peter
      • 12

      • # 126409
      Hallo Peter,

      bei einem 3-Punkt-Antrieb benötigst du als Funktion Umschaltventil nur einen Ausgang mit Wechsler da du ja nur zwei Zuständen hast und nicht wie beim Mischer Tippbetrieb gemacht wird. TA hat auch ein Umschaltventil in 3/4" im Programm das für ca.75€ zu haben ist.

      Sonnige Grüße Reiner
      PS: wie schon geschrieben lass die Finger weg von Produkten made in China das Lehrgeld habe ich schon bezahlt
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 14

      • # 126422

      reinelektronik schrieb:

      Hallo Peter,

      bei einem 3-Punkt-Antrieb benötigst du als Funktion Umschaltventil nur einen Ausgang mit Wechsler da du ja nur zwei Zuständen hast und nicht wie beim Mischer Tippbetrieb gemacht wird. TA hat auch ein Umschaltventil in 3/4" im Programm das für ca.75€ zu haben ist.

      Sonnige Grüße Reiner
      PS: wie schon geschrieben lass die Finger weg von Produkten made in China das Lehrgeld habe ich schon bezahlt
      Ist das TA Ventil solartauglich? 100°C maximal und von Solarflüssigkeit steht leider auch nichts da.
      • 15

      • # 126428
      Moin Moin!

      Also wir haben hier zu Hause in der Anlage seit über 20 Jahren so ein Ventil im Dauerbetrieb:
      Honeywell Zonenventil.pdf
      Bis jetzt keine Probleme.
      Es ist auch eines, was in der einen Schaltstellung ständig eine geringe Leistung aufnimmt.
      Wir betreiben es allerdings nicht in einem Solarkreis.

      MfG Hans
      CTC HV (14kW, Baujahr 1995, schwedisches Fabrikat, ohne Lambdaregelung, Druckbläserchen, 150L Füllraum)
      1000L Puffer
      • 16

      • # 126429
      Das Ta-Ventil lässt sich auch mit einem Schließer betätigen. Man setzt einen Jumper um und legt Dauerphase auf einen Eingang. Der benötigte "Wechsler" wird in internen Relais nachgebildet. Ventile und Pumpen setzt man immer auf Die "kalte" Seite. TA-Ventile können auch "Durchgang ->Abzweig" schalten. Es sind eigentlich Kugelventventile. Sie sind für Solarflüssigkeit geeignet. Zum Nachrüsten kenne ich nichts einfaceres. Einfach in den Abzweig gestze, den Kontaktnocken von 180° auzf 90° gesetzt. Das War´s.

      ALfred
      Dateien
      • 17

      • # 126581
      Hallo!

      Vielleicht kannst Du ja auch so ein Dingens nehmen:
      OVENTROP Dreiwege-Mischventil.jpg
      Den Fühler steckst Du rein in den Warmwasserspeicher.
      Wenn die eingestelle Temp. erreicht ist, wird automatisch umgeschaltet.
      Das braucht dann überhaupt keinen Strom.

      MfG Hans
      CTC HV (14kW, Baujahr 1995, schwedisches Fabrikat, ohne Lambdaregelung, Druckbläserchen, 150L Füllraum)
      1000L Puffer
      • 21

      • # 126587
      Ja, ich weiß.
      Vielleicht ist das bei der Anwendung, die ich nicht so genau kenne, kein Hindernis.

      Beachten sollte man hierbei auch, dass die 10 - 12 Kelvin "Mischbereich" in einem Speicher mit Schichtung innerhalb weniger Minuten durchfahren werden.
      Wenn zum Beispiel unser Pufferspeicher vom Holzvergaser aufgeheizt wird, so schlagen die an den Puffer angebrachten Analogthermometer innerhalb von ca. einer Minute von z.B. 60°C auf 80°C aus.
      Erst die oberen, dann die unteren.
      Je nachdem wo die Trennschicht zwischen warm und kalt gerade ist.

      MfG Hans
      CTC HV (14kW, Baujahr 1995, schwedisches Fabrikat, ohne Lambdaregelung, Druckbläserchen, 150L Füllraum)
      1000L Puffer
      • 24

      • # 126603
      Hallo

      Ich habe auch nach Ventilen gesucht und die chinesische Varianten verworfen,
      nachdem bei meinem Bruder bei einem Umschaltventil der gelbgrüne Draht nicht zur Erdung sondern als Schaltphase genutzt wurde !!!

      Da steht man da umher und kann es nicht begreifen !!!


      Viele Umschaltventilhersteller können meist max 90 Grad ...und nur ganz kurz etwas höher.
      Auch die Umschaltzeit unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller

      Ich habe mir die Umschaltventile auf Anraten von SPS Paul von TA angeschaut ....

      Dann hier gekauft, da es auch Betriebsferien waren :

      dort gibt es auch Doku (z.B. max 100 Grad und auch die Umschaltzeit ist nachlesbar)

      ebay.de/itm/Technische-Alterna…1c049e:g:ZEMAAOSwjVVV2yMT


      Ich habe die Entscheidung zu den Universalventilen von TA jedenfalls nicht bereut.

      Viel Erfolg ... mfg Cord

    Webutation