Holzvergaser Kaminofen zur teilweisen Ersetzung der Gas-Brennwert-Therme

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      Holzvergaser Kaminofen zur teilweisen Ersetzung der Gas-Brennwert-Therme

      Hallo Zusammen!

      Ich bin recht neu hier und plane das Folgende, wozu ich gerne Tipps und Hinweise hätte.
      Ich/wir sind neuerdings Eigentümer eines Altbaus (1933, 120m² Wohnfläche) in Ostwestfalen. Vorhanden ist eine Zentralheizung incl. Warmwasserversorgung über Gas (Brötje EcoTherm Plus WGB Pro EVO 20C incl. 160Liter Brauchwasserspeicher).
      In der Mietwohnung (Haus) hatten wir einen Wamsler Kaminofen mit 7kw, der fürs hiesige Wohnzimmer definitiv zu leistungsstark gewesen wäre (verkauft).
      Was im neuen alten Haus definitiv gemacht wird: Wärmedämmung. Oberste Geschossdecke habe ich mit begonnen (Schräge und Decke von innen), die Außenwände sollen per Einblasdämmung gedämmt werden und die Fenster im Laufe der Jahre ausgetauscht (bisher schon 2-Scheiben-Isolierglas (Kunststoff)).
      Was geplant ist:
      1. Kaminofen Luvano (10 oder 15 kw) ins Wohnzimmer + Pufferspeicher (Größe?) in den Keller und neuer Edelstahlaußenkamin.
      2. Solarthermie um im Sommer möglichst kein Gas verbrennen zu müssen (Satteldach, Südausrichtung ohne Schatten).
      3. Photovoltaik + Bleibatterien (nur für Eigenverbrauch und als "Notstrom" für den Kamin- und Gasofen).
      Das Alles Schritt für Schritt im Laufe der kommenden 2 Jahre (wir wohnen in einer Baustelle; das Nötigste (Küche, Bad, ... ) ist "fertig".
      Der Schornsteinfeger war nicht begeistert von einem Kaminofen mit Wassertaschen ("verkaufe ich nicht, geht zu schnell kaputt"), würde ihn aber abnehmen wenn alles passt (Schornsteinhöhe etc.).
      Wir sind 2 Erwachsene und eine 16-jährige und der Energieausweis sagt: ca. 25.000kw/h/Jahr incl. Warmwasser über Gas. Allerdings steht da nicht bei, wie viel Personen hier versorgt wurden.
      Ich will die Gastherme nicht ersetzen, da sie recht neu ist (2012). Wenn sie die beste Zeit hinter sich hat, kann ich immer noch auf Holz umstellen. Entweder Scheitholz oder - man wird ja auch älter ;) - Pellets.

      Wo ich Hilfe brauche:
      1. Ist der Ofen eine gute Wahl oder gibt es angemessene Alternativen (fürs Wohnzimmer!)? Der Luvano ist doch recht "teuer", scheint aber effizient und bezüglich der Wärmeabgabe an den Aufstellraum und die Zentralheizung eine sehr gute Aufteilung zu haben.
      2. Dimensionierung (Ofen, Speicher und Solarthermie). Also wie ermittle ich am besten den Wärmebedarf (nach der Isolierung)?
      3. Pufferspeicher: Hightech von der Stange oder Marke Eigenbau? Ich habe keine zwei linken Hände, kann aber nicht Alles.


      Bezüglich der Photovoltaik werde ich in den nächsten Tagen beginnen den Stromverbrauch zu loggen um einen Überblick über die Verbrauchsspitzen und Durchschnittswerte zu erhalten. Ich habe vor, einige Stromkreise - bei vollen Batterien - vom großen Netz abzukoppeln und selbst zu versorgen. Auch die Computer sollen mit eingebunden werden. Hier allerdings per USV gepuffert, da die Umschaltung wohl etwas länger dauert als ein paar Millisekunden. Hier habe ich aber zunächst keine Fragen, da mir ein befreundeter Elektrikmeister hilfreich zur Seite steht.

      Warum ich das mache:
      Holz ist besser als Gas (CO²-neutral und günstiger).
      Dezentral ist besser als zentral (Wer braucht eigentlich Atomkraftwerke?1).
      Ich möchte unnötige Abhängigkeiten vermeiden.
      Ich habe nichts gegen den Arbeitsaufwand; ich mag sinnvolle Arbeit.
      Es muss sich "lohnen". (Nicht jede Maßnahme muss sich "amortisieren". Aber wenn ich den Strom von der Sonne bekomme, lohnt es sich für alle Erdbewohner

      Was ideal wäre:
      Ein Holzvergaser der durch Verbrennen im Verbrennungsmotor auch noch Strom erzeugt. Ein kleines BHKW mit Holz betrieben.




      1Okay: Ich. Wenn ich den Strom von außen beziehe.

      Vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig helfen.


      Grüße von Dirk (Hausi)

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