Planung einer neuen Heizungsanlage - Holzvergaser für Alt - und Neubau - Tscharlson

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      • 1

      • # 127857

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Holzvergaser für Alt - und Neubau - Tscharlson

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      Holzvergaser Herz Firestar 25 Baujahr 1991 / 1600l Pufferspeicher

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      250

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Bayerischer Wald ,
      600 ü.NN

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Mittel
      Altbau BJ 1969 Dach nicht isoliert. Fenster wurden 2000 erneuert
      Neudach BJ 2007 Dach isloiert

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      Schwierig zu sagen!!! Ca. 40 + X Ster Restholz das nicht anderweitig verwertet werden kann

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Aus dem eigenen Forst fällt genug Holz zum verheizen an.

      Heizkessel soll in die Garage und die Speicher sollen über Fernwärmeleitung ( ca. 10m ) im Haus angeschlossen werden.

      Solaranlage mit 11m² ist vorhanden zur Warmwasseraufbereitung über die Sommermonate.

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Ich habe bis jetzt nähere Infos über:
      Fröling S4 Turbo 34 kw ( evtl. auch 28kw ausreichend ??? ) evtl. mit Pelletflansch
      HDG F30
      Hargassner HV30
      ETA SH30 möchte ich noch ansehen

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      Felix Frischwasserstation 25M und Sonnig Zonenschichtspeicher 800l mit 2 Wärmetauschern
      Im Sommer Solaranlage

      Bereits alles vorhanden an der alten Anlage. Wird mit ner UVR1611 geregelt.

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      ca. 3000l
      Falls nötig gerne mehr

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Stellfläche für Puffer ist vorhanden da der Kessel "ausgesiedelt" werden soll

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Noch nicht. Kamin aus Edelstahl soll an die Aussenwand der Garage

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Angebote für den Fröling und dem HDG sind in Arbeit

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Holz wird nicht das Problem sein :)

      Weitere Informationen:

      Hallo liebe Heizungsexperten,

      ich möchte meine in die Jahre gekomme Heizanlage erneuern bzw. optimieren
      da ich Schwierigkeiten habe das komplette Haus ordenlich zu warm zu halten ( gerade bei den derzeitigen Termperaturen ) ohne dabei
      nahezu durchheizen zu müssen.

      Deswegen möchte ich mit der Gestaltung der neuen Anlage keine Fehler machen und mir auch möglichst viele Infos zur Auslegung von den Profis geben lassen.
      Mein Plan wäre:
      • neuer Kessel in die bestehende Garage. Lagerort vom Brennholz direkt daneben. Kann mit dem Traktor angefahren werden. Online Steuerung (z.B. bei Fröling ) deshalb für mich wichtig
      • Fernwärmeleitung ( ca. 10m ) ins Haus
      • Pufferspeicher im Keller / Höhe des Raumes ist begrenzt deswegen werde ich wohl zwei ( oder 3 ) Speicher benötigen
      Meine Fragen dazu:
      -Welche Leistung des Holzvergaseres ist nötig? Reichen 30kw oder sind 40 besser
      -Wieviel Pufferspeicher sollte ich nehmen?
      - Kann ich den bestehenden 800l Speicher sinnvoll einbinden
      -Wie kann ich am besten die Solaranlage miteinbinden
      - Wo platzieren ich die Frischwasserstation richtig
      - Brauche ich dann überhaupt die UVR1611 noch
      -....

      Vielen Dank für eure Ideen oder Tipps bereits im Voraus
      VG
      Charly

      Vielen Dank
      • 2

      • # 127897
      Hallo,


      Tscharlson wrote:

      Welche Leistung des Holzvergaseres ist nötig? Reichen 30kw oder sind 40 besser
      Das kann dir kein Mensch ohne Kenntnis der vor Ort Situation sagen.
      Was du irgend wie herausbekommen musst ist deine Heizlast.


      Tscharlson wrote:

      Wieviel Pufferspeicher sollte ich nehmen?
      gleiche Antwort wie oben



      Tscharlson wrote:

      Kann ich den bestehenden 800l Speicher sinnvoll einbinden
      Grundsätzlich ja.
      Ob sinnvoll ist eine andere Frage.
      Speicher sollten möglichst OHNE "Innereien" sein.
      Mit Innereien kann sich die Schichtung nicht aufbauen.



      Tscharlson wrote:

      Wie kann ich am besten die Solaranlage miteinbinden
      Genau wie bei einer HV Speicheranlage ist es auch bei einer Solaranlage sinnvoll mit möglichst niedrigen Temperaturen zu heizen.
      Das heißt im Klartext, wenn mit Radiatoren geheizt wird evtl. auf größere umsteigen.
      Ach ja, ein Vorschlag der Hydraulik mit Solar findest du im Anhang "HV_Speicher Größe...."



      Tscharlson wrote:

      Wo platzieren ich die Frischwasserstation richtig
      Grundsätzlich ist es richtig bei einer Speicheranlage über eine FRIWA nachzudenken.
      Wo du dies platzierst kann ich nicht sagen, ich kenne dein Haus nicht.
      Wie du dies anschließen kannst du in der vorherigen Datei sehen.


      Tscharlson wrote:

      Brauche ich dann überhaupt die UVR1611 noch
      Du hat doch bestimmt einen Mischer. Diese Regelung macht die UVR
      Dann die solare Anbindung.
      Auch das kann die UVR.
      Eigentlich auch bei Schaltungen welche zwangsläufig anfallen wenn man verschiedene Gewerke miteinander
      elektrisch verbinden will ist eine UVR hilfreich.

      Tscharlson wrote:

      neuer Kessel in die bestehende Garage. Lagerort vom Brennholz direkt daneben. Kann mit dem Traktor angefahren werden. Online Steuerung (z.B. bei Fröling ) deshalb für mich wichtig

      Fernwärmeleitung ( ca. 10m ) ins Haus
      Das mit der Heizung in der Garage wird etwas suboptimal sein.
      Besser wäre es wenn die gesamte Heizung sich in der "Wärmehülle" des Hauses befindet.
      Es sei denn, dein Hauptaufenthaltsort ist die Garage....?

      Auch die 10 mtr. Entfernung "FRESSEN" Wärme!

      mfg
      HJH

      Grundfunktion PID Regler:
      ETA: Einstellung des PI Regler für den Heizungsmischer MK1 am ETA SH30


      Dazu Hilfe zur Heizlastermittlung.:
      http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/enev-heizlast.html

      Erklärung Speicherermittlung :
      Planung einer neuen Heizungsanlage - ETA SH 20 oder SH 30 mit 3000l Puffer für Neubau? - kumpel12

      Hier eine Anbieter zur Heizlastermittlung:
      ibo-plan.de/heizlastberechnung…r-heizlastberechnung.html


      Hier gibt es Klimadaten:
      klimadaten.ages-gmbh.de/index.…=com_klimadaten&Itemid=65


      Hier hat sich auch jemand Gedanken zur Heizlast gemacht:
      quadriga-news.de/www.quadriga-…data/media/1755/37-40.pdf

      Mal wieder eine neues Excel Rechenblatt HV_Speicher Größe*.*
      Files

      Post was edited 26 times, last by HJH ().

      • 3

      • # 127898
      Hallo Charly,
      zu Deiner Anfrage versuche ich mal Deine Daten nach zu antworten aus meiner Erfahrung
      Für 250 m² und Deinem Haus Zustand und Standort ist ein 40 Kw das minimum dazu kommt noch die Fernleitung (unterirdisch oder ?) und wenn es nur 10 m sind es kommen dadurch Verluste.


      Du schreibst selber 3000 lt oder mehr ich sage MEHR Puffer ist besser. Bei Aufstellen im Keller unbe4dingt Kippmaß und wenn oben ein Anschluß ist unbedingt mind. 20 cm dazu. (ich selber habe im Betonfußboden für meine 2 Puffer Ringe von 20 cm Tiefe ausgepickert mit Boschhammer)

      den 800 er und die Solar kannst Du einbinden. Friwa im Wohnhaus. Deine UVR soll doch das mal zusammen steuern der Kessel je nach typ kann auch einiges.

      Für den Kessel kannst Du Dich ja hier schlau lesen und auch Angebote einholen. Willst Du selber Kessel insstallieren, oder?
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 4

      • # 128036
      Danke für die ersten Infos.
      Ich lass die Heizungsanlage schon über einen Heizungsbauer einbauen.
      Aber ich möchte mich vorab ausreichend informieren damit das ganze nicht wieder so abläuft
      als bei der letzten Modernisierung bei der ich dem Heizungsbauer bei technischen Sachen ziemlich
      freie Hand ließ und damit nicht so gut gefahren bin.

      An der Fernleitung möchte ich festhalten da es mir die Bestückung des Ofens erleichtert. Das Holz lagert direkt vor Ort.
      Deshalb möchte ich den Heizkessel auch an Netzwerk bringen damit ich die aktuellen Daten ansehen kann.
      Zur Zeit muss ich täglich mit dem Schubkarren das Holz transportieren und über ein Kellerfenster in den Heizraum bringen.

      mfg
      Charly
      • 5

      • # 128136
      Gibt ja mittlerweile sehr gute Fernleitungen mit relativ guter Iso. Also man kann das schon praktisch machen.
      Die Abwärme vom Vergaser selber....was macht das schon aus. Die Karre Holz im Jahr kann man meiner Meinung nach vernachlässigen.
      • 6

      • # 128144
      Moin Moin!

      Die Auslegung Holzvergaser/Puffer würde ich nach diesem Schema machen:
      1. Bestimmung der Heizlast (siehe Excel-Datei von HJH)
      2. Festlegung der Betriebsautonomie. (siehe Excel-Datei von HJH)
        Wie lange soll bei Außentemperatur x der Puffer das Haus heizen können bis zum nächsten Start des Holzvergasers?
        Wie oft will ich an den Ofen rennen müssen?
        Wenn genug Platz für Puffer vorhanden, dann Auslegung auf min. 24h (also 1x pro Tag Vergaser zünden oder alle y Tage).
        Aus dem Puffervolumen ergibt sich ein Holzvolumen, was erforderlich ist, um das Puffervolumen aufzuheizen.
        Im Idealfall hat der Holzvergaser genug Füllraumvolumen, dass mit einer Füllung der Puffer voll durchgeladen wird.
        Grober Richtwert: 200L Füllraumvolumen passen zu 2000L Puffer bei Weichholz.
      3. Kessel nach Füllraum auswählen.
      4. Prüfen ob Kesselleistung >> Heizlast.
      Die Bestimmung der Heizlast wird dabei wirklich das größte Problem.
      Hier eine Näherungslösung:
      Geht man von 45rm Weichholz pro Jahr aus, so sind das ca. 81.000kWh/a an Energieaufwand (Raumheizung + Warmwasser).
      Mit einem Anlagenwirkungsgrad (alte Anlage) von 70% würden sich 56.700kWh/a an Energiebedarf (Raumheizung + Warmwasser) ergeben.
      Das wären 227kWh/m²/a, was bissl sehr viel ist.
      Wahrscheinlich ist der Anlagenwirkungsgrad der alten Anlage noch geringer als 70%.
      Ich würde im schlimmsten Fall mit den von Dir gegebenen Gebäudedaten von 200kWh/m²/a ausgehen, wenn keine anderen Daten verfügbar sind.
      Da ist aber schon Sicherheit drin.
      Das wären dann 50.000kWh/a an Energiebedarf (Raumheizung + Warmwasser).

      MfG Hans
      • 9

      • # 128485
      Moin Moin!

      Also das Tool kenne ich noch nicht und möchte es auch nicht extra installieren auf meinem Rechner.

      Geht man mit dem oben abgeschätzten 50.000 kWh/a an Energiebedarf (Raumheizung + Warmwasser) und 2700 Volllaststunden (<800m über NN, Raumheizung + Warmwasser) pro Jahr in die Schweizer Formel, so ergibt sich die Heizlast zu:
      50.000 / 2700 = 18,5 kW
      Folglich müsste ein Holzvergaser mit 18,5 kW Leistung bei -14 °C ohne Unterbrechung laufen,
      um den Energiebedarf des Gebäudes zu decken.
      Hättest Du einen Holzvergaser mit doppelter Leistung (37 kW), müsste er nur 12 h pro Tag in Volllast brennen.
      Hättest Du einen Holzvergaser mit vierfacher Leistung (74 kW), müsste er nur 6 h pro Tag in Volllast brennen. Usw.

      Setzt man einen Jahresnutzungsgrad von 70% (bezogen auf Brennwert) für die neue Anlage und einen Brennwert von 1800 kWh/rm für Weichholz an, so ergibt sich der tägliche Bedarf an Brennstoff bei -14 °C zu:
      18,5 x 24 / 0,70 / 1800 = 0,35 rm
      Mit Hartholz ergibt sich der Wert zu:
      18,5 x 24 / 0,70 / 2500 = 0,25 rm

      Willst Du an so kalten Tagen nur 1x täglich den Holzvergaser füttern,
      brauchst Du also min. 350 L oder 250 L Füllraumvolumen (je nach Holzart).

      Soll der Puffer die Energie des Holzes im Füllraum auch bei warmen Außentemperaturen voll aufnehmen können,
      so müsste er folgende Größe haben (Betrieb zwischen 30 °C und 85 °C, Wärmekapazität Wasser 1,163 kWh/m³/K):
      0,35 x 1800 x 0,70 / ( 1,163 x ( 85 - 30 ) ) = 7 m³ = 7000 L

      Willst Du an so kalten Tagen 2x füttern,
      brauchst Du nur die Hälfte an Füllraumvolumen.
      Bis zu einer Kesselleistung von 37 kW würden dann 3500 L Puffer ausreichen.
      Bei 50 kW Kesselleistung müssten es dann schon wieder 4430 L Puffer sein.

      MfG Hans

      Post was edited 1 time, last by Hans ().

      • 10

      • # 128491
      Gut und deutlich erklärt Hans....

      eins möchte ich hinzufügen: Wenn man 2 x am Tag füttern will, also Puffer nur 12h reicht bzw. Kessel 12h brennen muss, dann muss man das sehr genau timen, wenn man nicht möchte, dass die Heizung aus geht. Da ist dann wenig Spielraum für z.B. Verkehr aufm Heimweg oder so. Ich tendiere da mittlerweile eher zu größerer Dimensionierung, das lässt sich in der Planungsphase noch am Besten umsetzen und ist besser wie wenn man nach 3 Wintern merkt, dass man Sklave seiner Heizung ist und sich nicht mehr ausm Haus traut ;)

      Das soll aber jeder selnst für sich entscheiden. Die harten Fakten hat Hans gut rüber gebracht !
      • 11

      • # 128509
      Aus "Erfahrung" jetzt nach 800 Betriebsstunden kann ich sagen:
      Unser Haus ist Bj 1938 zur Hälfte 1994 modernisiert mit 380 qm. Der Energieausweis sagt rot.
      Ofen Fröling 34 kW (37,4 kW Spitzenleistung), Puffer 2000 ltr.
      Bei -11 Grad um 8 Uhr angefeuert ist die Temperatur im Speicher um 18 Uhr auf 37 - 45 Grad runter je nachdem ob ich die Puffer ganz voll bekommen habe.
      Unser Problem ist bei den 34kW S4 ich verheize Weichholz aber kann den Ofen nicht ganz voll machen (max. 3/4) weil ich zuwenig Puffer habe (noch).
      Von der Leistung ist er masse ausreichend.
      • 13

      • # 128517
      Richtig alles nur ca. Angaben.
      Der S4 braucht ca. 3 - 4 std. für den Abbrand Fichte/Pappel bei höherwertigen Holz länger bei ca. 1/2 bis 3/4 Füllung. Mit einer vollen Füllung würde ich mit Fichte/Pappel ca. 3000 ltr Puffer vollbekommen.
      Bei -10 Grad und kälter ist mein Puffervolumen zu gering.
      Bei Temperaturen im - einstelligen Temperaturbereich halten die Puffer länger vor.
      Bei Plusgraden reicht der Puffer bis 1,5 Tage.
      Jetzt ist mein Öl Tanklager frei jetzt habe ich wieder Platz für mehr Puffer es kommen noch mindestens 2000 ltr hinzu.
      • 14

      • # 128519
      Dann würde ich bei der jetzigen Abnahme mit der Leistung herunter gehen dann kannst ihn auch Volllegen .

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 15

      • # 128523
      Hallo, @Tscharlson,

      Das mit der Raterei und Vergleich mit anderen Heizungen hat keinen Wert!

      Du musst deine Heizlast wissen.
      Dann musst du festlegen mit welcher Temperatur du die Heizkörper fahren willst.
      Damit legst du auch deine Rücklauftemperatur fest.

      Dazu musst du erst einmal Informationen sammeln über deine Heizlast.

      Als Frage auf den bisherigen Verbrauch gibst du an :

      Tscharlson wrote:

      Schwierig zu sagen!!! Ca. 40 + X Ster Restholz das nicht anderweitig verwertet werden kann
      Mit der Antwort kann dir keiner weiter helfen.

      Wenn du deine Heizung nach deinen Bedingungen aufbauen willst dann kann dir das hier keiner sagen
      der 40cm vor dem Bildschirm sitzt.

      Ich habe dir doch etwas zum Lesen gegeben, auch zum Rechnen hast du etwas.
      Da steht auch was wie man zu seiner Heizlast kommt.

      All das begründet sich aber allein auf deine Heizlast.

      mfg
      HJH

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      • 17

      • # 128552

      Ruedi1952 wrote:

      Richtig alles nur ca. Angaben.
      Der S4 braucht ca. 3 - 4 std. für den Abbrand Fichte/Pappel bei höherwertigen Holz länger bei ca. 1/2 bis 3/4 Füllung. Mit einer vollen Füllung würde ich mit Fichte/Pappel ca. 3000 ltr Puffer vollbekommen.
      Bei -10 Grad und kälter ist mein Puffervolumen zu gering.
      Bei Temperaturen im - einstelligen Temperaturbereich halten die Puffer länger vor.
      Bei Plusgraden reicht der Puffer bis 1,5 Tage.
      Jetzt ist mein Öl Tanklager frei jetzt habe ich wieder Platz für mehr Puffer es kommen noch mindestens 2000 ltr hinzu.
      Hast Du bei Dir 380m² beheizte Fläche?
      Nur Heizkörper oder auch eine FBH verbaut?
      Den S4 hätt ich jetz auch in die engere Auswahl genommen.
      • 18

      • # 128558
      Nein ist ein Altbau von 1938/1994 es sind 23 Wandheizkörper verbaut.
      Reine Wohnfläche ist 245 qm der Rest sind Flure und Nebenräume.
      Vorher war eine Ölheizung mit 22 kW eingebaut die von 1995 war und am Limit lief. Das Tanklager war mit drei Tanks zu je 3000 ltr, bestückt.
      Jetzt schaft der S4 34 kW mit 37,4 kW Spitzenleistung das locker.
      Was du nicht hast ist Wärme die dein Heizraum heizt.
      Der S4 habe ich außen an der Verkleidung nur mit ca. 16 bis 20 Grad gemessen.
      Bei meinem Bekannten mit seinem 50 kW Atmos der könnte eine Sauna aus seinem Heizraum machen.
      Der heizt auch nur 340 qm und verballert viel mehr Holz aber der hat eigenen Wald.
      • 19

      • # 128559

      Tralien wrote:

      Ich tendiere da mittlerweile eher zu größerer Dimensionierung, das lässt sich in der Planungsphase noch am Besten umsetzen und ist besser wie wenn man nach 3 Wintern merkt, dass man Sklave seiner Heizung ist und sich nicht mehr ausm Haus traut
      Ich hatte im alten Forum eine Umfrage gestartet wenn Du nochmal Heizung bauen würderst nochmal gleichen Kessel Kw und gleiche Puffer Lt. Ich dächte es waren an die 75 % die geschrieben haben Kw eine manche sogar zwei Nummer größer und Puffer 1000 und mehr lt dazu setzen.
      Wenn die Kw wirklich größer sind kannst Du bei Übergangswetter eben alle 2 oder 3 Tage heizen. Du stehst sonst wenn Du Weichholz hast nur vor dem Kessel und bist am nachlegen weil die Puffer nicht voll werden und alles in die Wohnung geht.
      Bei Deinen Werten die Du uns vorgibst würde ich nicht unter 40 Kw und mind 3500 lt Puffer gehen. Deine Fernleitung schluckt auch noch Verlust Wärme.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 20

      • # 128694
      Moin Moin!

      Tscharlson wrote:

      Hallo HJH,
      wie schon oben geschrieben habe ich die Heizlast von 27,5 kw mit dem Tool DanBASIC V ermittelt.
      Das halte ich für ein Gerücht.
      Schlimm, wenn es wirklich so wäre.
      Dann brauchtest Du ja einen 55kW-Kessel, der dann 12h pro Tag brennt.
      Dann hätte Dir mit dem 25kW-Firestar die ganzen Jahre die Hütte einfrieren müssen.

      Bei den wenigen Anhaltspunkten die wir haben, sagt meine Glaskugel nach wie vor 18,5kW Heizlast.
      Maximal.

      Wie viel kg Holz frisst denn der Firestar momentan pro Tag bei welcher durchschnittlichen Außentemp.?
      Wenn wir diesen Wert hätten, könnten wir auf Normaußentemperatur hochrechnen.
      Das wäre gar nicht mal soooo ungenau.

      Wie oft bist Du denn bereit, den Ofen zu füttern bei 0°C und bei -14°C?

      Lass Dir auch mal einen HDG Euro 30 anbieten, der hat 220L Füllraum.
      3000L Puffer dazu und alles ist gut.
      Dann würdest Du mit einer Hartholzfütterung auch bei harten Temperaturen hinkommen.

      Oder einen Windhager Logwin LWP 360T, der hat sogar 226L Füllraum.

      Und verrat uns dann mal, was die Dinger so kosten :)

      MfG Hans
      • 21

      • # 128782
      Servus Hans,

      du beschreibst mein Problem schon sehr richtig.
      Ist es sehr kalt draußen ( wie jetzt Nachts -15° / tagsüber -5° ) dann muss ich meinen Herz nahezu den ganzen Tag laufen lassen um das Haus einigermaßen lauwarm zu halten.
      Die 27,5 hab ich als worst case berechnet. Also im Zweifel immer aufgerundet und auch noch mit ungedämmten Dach im Altbau geplant.
      Das möchte ich dieses Jahr auch dämmen. Dort habe ich auch die meisten Probleme mit der Raumtemperatur.

      Zur Zeit lasse ich zwei eher drei Füllungen durch ( Brennkammer ca. 210 L )
      Je nachdem wie ich halt zuhause bin.

      Den HDG F30, den HDG Euro 30 und den Fröling S4 34 kw mit jeweils 3000L
      Puffer lasse ich mir gerade anbieten.

      mfg
      Charly
      • 22

      • # 128793
      Hallo,

      Was du noch nicht gesagt hast ist deine Rücklauftemperatur.
      Ich nehme dafür einmal 55°C an.
      Erst einmal mit deinem Herz 25kW Kessel.
      Leider habe ich nur für neue Kessel Unterlagen, deshalb Füllraum 170Ltr.

      Die Ausrechnung dazu im Anhang.
      Einmal als pdf Datei und einmal als zip Datei.
      zip Datei entpacken und in Excel 2010 starten.
      Wie du sehen kannst, da passt nichts.

      Wenn du mir Angaben über die Rücklauftemperatur machst und den Kesseltyp mit kW Angaben sagen kannst
      dann mache ich das mal für den neuen angedachten Kessel.

      mfg
      HJH
      Files
      • 23

      • # 128808
      Guten Morgen HJH,

      das denk ich mir das bei meiner alten Anlage Quatsch rauskommt bei deiner Berechnung.
      Das bestätigt zumindest auch meine Unzufriedenheit zur Leistung der Anlage. Das ist ja auch nicht erst seit diesem Jahr
      so sondern schon länger. Eigentlich seit dem Umbau.

      Ich würde gerne als RL 50°C anstreben.
      Mein Favorit z.Z. wäre der Fröling S4 34kw inkl. Pelletflansch mit
      den Speichern 2x 1250 L Fröling Kombischichtspeicher und 1x 800L IDM Schicht Speicher aus dem Bestand

      VG
      Charly
      • 24

      • # 128818
      Wenn du die VL/RL meinst da kannst du deine Heizkurve nach belieben einstellen.
      Bei uns steht sie bei über 10 Grad auf 45 Grad und bei -15 Grad auf 75 Grad.
      Die Kurve kannst du wie du möchtest einstellen.
      Die Rücklaufanhebung soll laut Fröling min. 60 Grad betragen.
      Wir fahren Prima mit 63 Grad.
      Die Puffer sind ok die bekommst du z.b. mit einer 3/4 Ladung Fichte locker voll.
      • 25

      • # 128821
      Hallo Charly!

      Ich kann Deiner Logik leider nicht folgen.

      Du gehst von 27,5kW Heizlast aus (was ich schon einmal stark anzweifel).
      Dann wählst Du einen Kessel mit 34kW Leistung aus.
      Wie soll das funktionieren?
      Du würdest Dein Problem (sofern die von Dir berechnete Heizlast stimmt) mit dem neuen Kessel nicht lösen.
      Nur etwas mindern.
      Dein täglicher Energiebedarf wäre:
      27,5kW x 24h = 660 kWh
      Der neue Kessel müsste 19 Stunden pro Tag in Volllast laufen (bei -14°C)!!!!
      Denn:
      660kWh / 34kW = 19,4h

      Außerdem willst Du von einem Kessel mit (angeblich) 210L Füllraumvolumen auf 190L herunter.
      Gut, der neue Kessel wird einen etwas besseren Wirkungsgrad haben.
      Aber im Wesentlichen wirst Du auch hier Dein Problem nicht lösen - Du müsstest genauso oft füttern wie jetzt.

      MfG Hans

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