CO-Messgerät mit UVR-Anschluss und Digitalanzeige zum Selbstbauen

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      • 1

      • # 130956

      CO-Messgerät mit UVR-Anschluss und Digitalanzeige zum Selbstbauen

      Hallo,

      vielen lieben Dank nochmals an Euch Entwickler dieses Super-Messinstruments. Der Nachbau hat erfolgreich funktioniert :) . Um es anderen Ambitionierten möglichst einfach zu machen, hier mein Bericht.

      Ich hatte einige Mühe als Platinen-Elektriker-Voll-Laie den Schaltplan umzusetzen und die richtigen Bauteile auszuwählen. So war mir z.B. zunächst nicht klar, dass R1 oder R6 nicht zur Bezeichnung der Widerstandsart gehört, sondern R wahrscheinlich für englisch resistence steht und 1 oder 6 die fortlaufende Nummer im Schaltplan darstellt. Unklar war auch, ob ich irgend eine Siliziumdiode hernehmen kann oder es eine spezielle sein muss. Auch war mir, wie weiter oben beschrieben, nicht nachvollziehbar, wie die genaue Belegung der Pins des TGS 822 ist. Wie herum ein Transistor gehalten werden muss, damit er der Einbausituation im Schaltplan entspricht war ebenfalls ein Rätsel.

      Aus einem Schaltplan einen möglichst wirtschaftlichen Platinenplan zu erstellen ist auch eine echte Aufgabe. So habe ich den ersten Versuch noch mit einer Lochrasterplatine durchgeführt, was mir aber wegen der vielen Verbindungen nicht so recht zugesagt hat.

      Für die zweite Version habe ich eine Streifenrasterplatine verwendet. Dies fand ich für mich als Löt-Laien praktikabler. Falls das jemand auch so machen möchte, anbei mein Platinenplan von der Vorderseite. Für die Rückseite macht es Sinn ihn sich zu spiegeln.



      Dieser Plan kann man bestimmt noch optimiert werden, aber als Basis kann es evtl. noch jemand brauchen. Man sieht z.B. auch als Laie darin, wie die Transistoren verbaut werden müssen (an der Form). (Oder ist das evtl. auch egal? Ich habe die Info von einem Arbeitskollegen.) Wenn jemand einen Fehler findet, bitte melden dann korrigiere ich gerne nochmal.

      Auch ist mir gleich zu Anfang ein Bauteil abgeraucht, ich denke ein Kondensator, weil, so glaube ich, ich den mittleren Fuß des Spannungsreglers LM7805 nicht mit Masse verbunden hatte. Dies ist in Volkers Schaltplan nicht eingezeichnet, in anderen Schaltungsplänen habe ich diese Verbindung gefunden. Ob es unbedingt sein muss, weiß ich noch immer nicht, aber mit Masse kommt nach dem Spannungsregler 5,0 Volt raus !

      Noch ein Tipp an andere Laien: Wenn man die Platine gegen ein starkes Licht hält, sieht man ziemlich gut, ob die Lotpunkte evtl. Leiterbahnen verbunden haben, die getrennt sein müssen und auch ob die Bahnabschitte, welche aufgetrennt wurden auch wirklich getrennt sind.

      Verbaut habe ich:
      • 1 * Metallschichtwiderstand 200 Ohm - 0,05€
      • 1 * Metallschichtwiderstand 1,00 K-Ohm - 0,05€
      • 2 * Metallschichtwiderstand 100 K-Ohm - 0,10€
      • 1 * Si-Diode 1N4148?? - 0,05€
      • 2 * Transistor BC237B - 0,60€ Diese Transistoren gibt es in A, B und C Ausführung, ob das relevant ist???
      • 2 * Präzisionspoti. 25 Gänge, stehend, 10 K-Ohm - 0,64€
      • 1 * Lötbare Schraubklemme - 10-pol, RM 5,08 mm, 90° - 0,81€
      • 1 * Lötbare Schraubklemme - 4-pol, RM 5,08 mm, 90° - 0,62€
      • 1 * LM7805 Spannungsregler - 0,35€
      • 1 * Tantal-Kondensator, Rm 2,5, 0,33µF/35V - 0,10€
      • 1 * Tantal-Kondensator, Rm 2,5, 0,1µF/35V - 0,11€
      • 1 * LÖTSTREIFENRASTERPLATINE 710-5 EP 160 x 100 - ca. 7,50€
      • 1 * Gassensor TGS 822 - 15,90€
      • 1 * Panel-Meter PM- 438 BL - 6,95€
      Macht in Summe unter 35,00€, natürlich kommt da noch bestimmt in Summe 15,00€ versandt drauf, da mehrere Quellen. Von den Centartikeln hab ich ehrlicherweise meist gleich mehrere erworben. Verglichen mit einem fertigen CO-Messer nicht allzu wenig, im Vergleich mit anderen Sensoren für die UVR nicht all zuviel.

      Was bei mir noch auffiel:
      • In sauberer Luft habe ich mit angeschlossener UVR am Ausgang der Platine als Minimum 0,31 Volt anliegen, anstelle der von Volker beschriebenen 0,2 Volt, egal wie das Poti verändert wird??
      • Und im unteren Bereich ist die Anzeige der UVR viel träger als das Panel, dafür durchläuft die Anzeige der UVR schneller von Max CO nach Min CO. Zum Beobachten finde ich daher das Panel besser, den Anschluss an die UVR nehme ich zum Loggen und Nachbetrachten.
      • Zunächst hatte ich einen Sensor im Abgasrohr vom HV vor dem Schornstein montiert, der lieferte mir zwar nach dem Start wechselnde Werte und war auch in der künstliche CO-Atmosphäre im Einmachglas unauffällig (1,6 Volt), im Betriebszustand jedoch, mit AGT ca. 100 Grad lieferte er nur allerbeste Werte, unabhängig von jeglicher Einstellung. Ich habe dann zum Vergleich einen zweiten Sensor in die Putztüre vom Schornsten im Dachboden gehängt, wo die AGT deutlich kleiner ist, dort konnte ich zu jeder Zeit die Reaktion auf Veränderung von Lamda oder BRT feststellen. Ich werde demnächst nochmal die Sensoren tauschen, möglicherweise ist einer defekt.



      Aber die Mühe hat sich gelohnt! Nachdem ich am 27.01.2017 mit Pauken und Trompeten durch die Schornsteinfeger-Messung gerasselt bin und ich mich eher wie ein "Holzversager" als ein Holzvergaser fühlte, habe ich heute ohne Probleme mit den aktuellen Werten bestanden, nachdem ich gestern eine halbe Stunde den HV nach CO eingestellt habe. Super Spitzte, dafür wirklich herzlichen Dank. Meiner heutige Meinung des Tages: An jeden HV gehört so ein CO-Messgerät!
      Ich habe zwei Jahre ahnungslos im besten Glauben der Kessel liefe optimal, unnötig viel Co produziert. Dabei hatte ich weder verdächtige Teerablagerungen und Glanzruß, noch niedrige Brennkammertemperaturen, noch Qualm oder starken Rauchgeruch. Daher gehört für mich dieses "Messgerät" ab jetzt zum HV dazu. Ohne kann die Verbrennung nicht vollständig bewertet werden. Hoffentlich hält es recht lange.

      Zum Thema "Schätzeisen": Die Anzeige des Panelmeters war zu mindestens im betrachteten Bereich von 50 - 600 PPM fast identisch mit der Anzeige des Messgeräts vom Schornsteinfeger, sodass mein Schornsteinfeger mutmaßte das "Schätzeisen" zeige PPM an!!!?

      Und die Empfindlichkeit ist enorm, so zeigt das Gerät in reiner Luft "0 oder 1" an. Hält man den Sensor zum Putztürchen in den Schornstein, und zwar ohne das ein Kessel in Betrieb ist, werden schon ca. "20 irgendwas" Rest CO angezeigt. Also super Sache, 1A.

      Ich mache später noch einige Bilder und Lade Sie hoch.

      Gruß Michael

      Post was edited 2 times, last by holzwolle ().

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      • # 130959
      Entschuldigung - Entschuldigung:
      selbstverständlich muss der Festspannungsregler LM7805 mit dem mittleren Anschluss (2) an Masse gelegt werden!!

      Michael: mein Glückwunsch zum Erfolg!

      Was die Langzeithaltbarkeit anbetrifft, der Messpunkt sollte nicht zu nahe nach dem Kesselausgang sein, so dass schon eine gewisse Abkühlung des AG-Rohres erfolgt ist, einiges über 230 ° C hat meinem Sensor bisher nicht geschadet (normal ca. 140 ° C). Zwischen Rohr und Sensor könnte auch eine Silikonscheibe eine Hitzetrennung bringen. Der Anzeigegeschwindigkeit tut die Entfernung zum Kesselausgang keinen Abbruch, jede Änderung im Kessel (z.B. Nachrutschen usw.) wird unmittelbar angezeigt.

      Gruß Volker
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
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      • # 130990
      Super!!!

      Evtl. noch eine Anregung an Volker,
      könntest du noch mal deinen aktuellen Schaltplan hier reinstellen.
      Diesmal wäre er dann ohne Wasserzeichen und damit besser lesbar.

      Mich juckt es gerade in den Fingern, Michaels Schaltschema sauber in Inkscape zu generieren.
      Die Farben und Strichstärken sind nicht zweifelsfrei erkennbar (zumindest an meinem Bildschirm).
      Wäre das OK.

      gutes Gelingen auch weiterhin
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
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      • # 131007
      Hallo,

      Betr.: Zeichnung von "Holz-Volker.

      Für mich als bekennender Nichtelektroniker aber mit Interesse an solchen Dingen stellt sich folgende Frage: Die Kreischen (Schaltungstrennung) vor dem Sensor, gehören die denn dahin? Die drei rechts vom Sensor/Anzeige kann ich mir ja noch erklären.


      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 131012
      Hallo Holzpille,

      Holzpille wrote:

      Die Kreischen (Schaltungstrennung) vor dem Sensor, gehören die denn dahin? Die drei rechts vom Sensor/Anzeige kann ich mir ja noch erklären.

      der rechte Teil der Schaltung ist für die 5 Volt Spannungsversorgung des Sensors, mit einem sowieso vorhandenen Netzteil, z.B. Flammtronic = 12Volt.
      Wenn ein Netzteil mit 5 Volt vorhanden ist, kann auch dieser Teil entfallen. Oder habe ich die Frage falsch verstanden?

      Mich würde noch interessieren ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, wie ich um das 9 Volt Netzteil für das Panelmeter herumkomme? Wenn ich mit einem zweiten Festspannungsregler aus den 24 Volt des Netzteils für die Belimos 9 Volt erzeuge, wären dann eine galvanische Trennung erreicht? (Was ist eine galvanische Trennung?)

      PS: Den Platinenplan habe ich übrigens korrigiert.

      Gruß Michael
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      • # 131013
      Hallo liebe Admins,

      sollte man den Titel des Thread nicht umrennen/ erweitern oder den Artikel kopieren/ teilen mit der Überschrift z.B. " CO-Messgerät mit UVR-Anschluss und Digitalanzeige zum Selbstbauen". Dass würde die letzte Entwicklung besser treffen.

      Gruß Michael
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      • # 131019
      Hallo,

      habe auf Wunsch von "Holzwolle" für diese neue Richtung ein eigenes Thema eröffnet. Die entsprechenden Beiträge kopiere ich noch hier rein.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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      • # 131024
      OK das könnte was werden, nur müssen die Fakten hier nochmals aufgereiht und/oder verlinkt werden.

      Ich habe auch gerade im Wiki nachgeschaut, da wäre unter Steuerungen ein brachliegender
      bzw. "vergessener" Bereich Centra_Steuerung von Jürgen.
      wiki.holzheizer-forum.de/index.php?title=Andere_Steuerungen
      Falls Mod Jürgen damit einverstanden wäre, könnte man das zu einer
      Sensorik-Sammelgrube umfunktionieren, wo z.B.
      • Thermoelementmodule + Zubehör
      • CO-Messung
      • Lambda-Messung
      • ......
      informell aufgearbeitet, verlinkt und untergebracht werden kann.
      Grundsätzlich neue Themen können im Wiki anscheinend nur von Admins angelegt werden.
      In vorhandenen Themen können/dürfen auch die "Wiki-Mitarbeiter" schreiben....
      mfG Max
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      • # 131026

      holzwolle wrote:

      der rechte Teil der Schaltung ist für die 5 Volt Spannungsversorgung des Sensors, mit einem sowieso vorhandenen Netzteil, z.B. Flammtronic = 12Volt.
      Wenn ein Netzteil mit 5 Volt vorhanden ist, kann auch dieser Teil entfallen. Oder habe ich die Frage falsch verstanden?
      Hallo,
      ich möchte mich mal ganz langsam daran machen diese Sache nachzubauen. Ich benötige nur die visiuelle Ausführung d.h. ich brauche den Ausgang für die "UVR" nicht.
      Dann könnte doch der Teilbereich nach den "drei kleinen Kreischen" wegfallen!? Die "zwei kleinen Kreischen" die eine Schaltungstrennung darstellen sollen, ergeben für mich keinen Sinn.
      Spannungsversorgung und die Komponenten verstehe ich. Wollte nur eine Bestätigung meiner Gedanken, wegen Materialbeschaffung.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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      • # 131028
      Hallo Michael,

      sowohl der Schaltungsbereich rechts der drei Kreise als auch links der zwei Kreise kann entfallen. Der rechte Teil stellt das Singal für die UVR zur Verfügung, der Linke Teil "erzeugt" aus einer variablen Spannung von 5-30 Volt, die für die Sensorheizung nötigen 5 Volt. Dabei könnte man wohl eher schreiben von 6-30 Volt, denn wenn schon 5 Volt vorliegen benötigt man den Spannungsregler wohl eher nicht.
      Bei Verwendung eines separaten Netzteils mit 5 Volt ist der linke Teil nicht nötig.

      So wie ich es verstanden habe, darf aber auf keinen Fall das 9 Volt Netzteil des Displays für die Stromversorgung des Sensors herangezogen werden.

      Gruß Michael
      • 13

      • # 131032
      Die Schaltung besteht sozusagen aus 3 Teilen, durch die "Kreise" getrennt. Evtl. könnten das Anschlussklemmen o.ä. sein, wenn nur einzelne Teile der Schaltung verwendet werden.

      1. Linker Teil 5 V (150 mA) Stromversorgung: die 5 V können z B. von einem separaten Stecker Netzteil (Handyladeteil) kommen. Evtl. reicht ein Handyladegerät schon aus, mal probieren.
      2. Im mittleren Teil wird die eigentliche Messschaltung mit kontinuierlicher Anzeige dargestellt. Bei einer "nur"- Anzeige wäre der 3.Teil überflüssig. Es sollte auf die galvanische Trennung 9 V für den Betrieb der Anzeige und die 5 V für die Messsonde geachtet werden! Die 9 V (70 mA) können ebenfalls von einem alten Stecker Netzteil kommen. Meist geben die älteren Dinger (noch mit Trafo) eine höhere Spannung als angegeben ab.
      3. Der rechte Teil ist lediglich zur Signalaufbereitung gedacht, z.B. für eine Anzeige / Regelung mittels UVR gedacht.
      Galvanische Trennung bedeutet: beide Spannungsquellen dürfen an keiner Stelle miteinander verbunden sein, z.B. keine gemeinsame Masse.


      Gruß Volker

      PS: die Abtrennung zu diesem neuen Thema hier empfinde ich als ziemlich krass, da so wesentliche zuvorstehende "Erklärteile" unter den Tisch fallen!!
      ETA BK 15, Saugzug, UVR1611, 2x RSM610, CO-Kontrolle, Rüttler, 2400 l Speicher, FW-Station, 8,6 m² VRK, 1,3 kWp PV, Res.: Gastherme
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      • # 131034
      Hallo,

      danke an Michael und Volker für eure Erklärung. Hatte ich mir auch so in etwa gedacht.
      Was mich noch ein wenig verunsichert ist die Spannungsversorgung des Sensors.
      Auf meiner Infotour (und auch in deinem Plan so gezeichnet, auch bei Michael auf der Platine verbaut) hat sich mir folgende Frage gestellt: Sollte man ein 12V Netzteil mit Spannungsregler usw. verwenden oder kann man direkt mit 5V Netzteil arbeiten? Stichwort: gleichbleibende stabile Spannung. Ok, wären dann auch wieder Verluste, aber wenns nötig wär...

      Gruß, Michael
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      • # 131041

      Holz-Volker wrote:

      PS: die Abtrennung zu diesem neuen Thema hier empfinde ich als ziemlich krass, da so wesentliche zuvorstehende "Erklärteile" unter den Tisch fallen!!
      Das empfinde ich genauso, so sollte es nicht bleiben.

      Holz-Volker wrote:

      Galvanische Trennung bedeutet: beide Spannungsquellen dürfen an keiner Stelle miteinander verbunden sein, z.B. keine gemeinsame Masse.
      Das bedeutet doch, dass man ein zweites Netzgerät welches auch immer, mit oder ohne zusätzlichen Spannungsregler grundsätzlich verwenden kann. Also könnte ich mir einen Spannungsregler mit 9 Volt besorgen und analog des linken Schaltplanteiles die Spannung für das Display vom Belimo-Netzteil mit 24 Volt abzapfen. Der Spannungsregler hieße dann wahrscheinlich LM7809 und die Kondesatoren bleiben die gleichen?

      Gruß Michael
      • 16

      • # 131044
      Hallo ihr Michael´s,

      man sollte nicht übertreiben, was die Spannungsstabilität anbetrifft. Die 150 mA (bei 5 V) werden zum Erhitzen des Substrats des Sensors benötigt, so dass bei vorhandenem CO dieses leitender wird, seinen hochohmigen Widerstand verkleinert, das wird letzlich zur Anzeige gebracht. Lastschwankungen, somit Spannungsschwankungen entstehen nicht.

      holzwolle wrote:

      Das bedeutet doch, dass man ein zweites Netzgerät welches auch immer, mit oder ohne zusätzlichen Spannungsregler grundsätzlich verwenden kann. Also könnte ich mir einen Spannungsregler mit 9 Volt besorgen und analog des linken Schaltplanteiles die Spannung für das Display vom Belimo-Netzteil mit 24 Volt abzapfen. Der Spannungsregler hieße dann wahrscheinlich LM7809 und die Kondesatoren bleiben die gleichen?
      richtig, bzw. zwei unterschiedliche Steckernetzteile.

      Der Abgleich der Anzeige (max. und min.) sollte wie hier beschrieben erfolgen.

      Gruß Volker
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      • 17

      • # 131082

      holzwolle wrote:

      Das empfinde ich genauso, so sollte es nicht bleiben.
      Hallo,

      zuerst mal "Danke" an Volker für die Ausräumung der letzten (hoffentlich) Unklarheiten.

      @Michael (Holzwolle):
      auf deinen Wunsch hin habe ich das Thema gespalten.

      Dieser Einwand von Volker "PS: die Abtrennung zu diesem neuen Thema hier empfinde ich als ziemlich krass, da so wesentliche zuvorstehende "Erklärteile" unter den Tisch fallen!!" und deine obenstehende Antwort verunsichert ein wenig.

      Gruß, Michael
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      • 18

      • # 131086
      Hallo Michael,

      die Spaltung an sich finde ich gut und zum Auffinden des Themas wichtig, jedoch müsste zumindest zu Beginn des Threads noch ein fetter Querverweis/ Link zum Ursprung eingefügt werden, denn so wie es jetzt gelöst ist fehlt einfach der Hintergrund. Der Thread Startet mitten im Thema.

      Danke und Gruß

      Michael
      • 19

      • # 131133
      Hallo,

      ich habe jetzt auch herausgefunden, warum mein Sensor am Abgasrohr direkt am HV am Anfang eines Abbrandes etwas gemessen hat, aber mit erreichen der Betriebstemperatur nicht mehr auf Veränderungen reagierte, während der Sensor, welchen ich durch das Putztürchen am Dachboden direkt in den Abgasstrom gehängt hatte, funktionierte.

      Es liegt am Kanminzug. Volker hatte es bereits erwähnt, der Sensor muss dicht ans Rohr angeschlossen werden. Warum weis ich jetzt. Der Sensor ist an der Vorderseite natürlich offen, aber hinten, hat er auch eine vergitterte Öffnung, sodass er durchströmt werden kann. So kann durch einen nicht abgedichteten Sensor Abgas aus dem Kamin herausströmen, aber auch umgekehrt Frischluft angesaugt werden.

      Beim nicht richtig abgedichteten Sensor passiert daher folgendes: Ist der Kamin kalt und hat wenig Zug kommt das Abgas an den Sensor und er kann seine Arbeit verrichten. Steigt mit der AGT der Kaminzug saugt der Schornstein Frischluft rückwärts durch den Sensor und die Anzeige geht gegen Null.

      Ich habe bei meinem Sensor jetzt zusätzlich zu den Silikondichtungen zwischen Sensor und Messinghalter, sowie Messinghalter und Ofenrohr, die rückseitige Öffnung des Sensors mit einem kleinen Pfropfen Butyldichtmasse verschlossen. Nun zeigt auch der Sensor direkt am Ofenrohr schlüssige Werte an.

      Gruß Michael
      • 20

      • # 131143
      Das würde heißen, dass man die CO-Sonde auch mit einer abgewandelten Pitot-Rohr-Variante betreiben könnte.
      de.wikipedia.org/wiki/Pitotrohr
      Man nehme den Staudruck mittels Rohr im AG-Rohr ab, führt das Probegas über eine
      vorgeschaltete externe Kühlschleife (oder z.B. Prozessorkühlkörper) durch die Sonde
      und danach wieder in eine im AG-Rohr stromabwärts gerichtete Rückführleitung.
      Damit dürfte hinreichend Differenzdruck entstehen, aber die Sonde halbwegs kühl bleiben.
      Somit wäre einer meiner persönlich größten Sorgenkinder beim bislang vorgeschlagenen
      Sondenaufbau beseitigt.
      CO-Messung mit dem Greisinger GCO100 - Kondensatfalle und Rauchgaskühler
      mfG Max
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      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
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      • 21

      • # 131149

      hammax wrote:

      Das würde heißen, dass man die CO-Sonde auch mit einer abgewandelten Pitot-Rohr-Variante betreiben könnte.
      Hallo Max,

      kannst Du ja probieren, aber warum komplizieren.

      Wir wollen keine Messwerte, lediglich die Skalierung zwischen Minimum bis Maximum.
      Die Bedingungen für die Sonde sind:
      • Sie muss mit Rauchgas umspült sein, die Temperatur des Gases ist nicht entscheidend.
      • Da das Gehäuse der Sonde aus Thermoplast (vermutlich Nylon) besteht sollte die Gehäusetemperatur möglichst nicht dauerhaft über 250 ° C sein.
      Ich habe erst eine Sonde zerlegt, es gab einen Brand im AG-Rohr infolge von Sägespänen, die sich dort als Gaswolke entzündeten.

      Viel Spaß beim Bauen.

      Gruß Volker
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      • 22

      • # 131347
      Hallo,

      es gehört strenggenommen nicht hier her, aber evtl. kann mir ja doch ein Elektrofachmann etwas raten. Ich habe Probleme mit meinem neuen Festspannungsregler 7809, welcher mir aus den 24 Volt vom Netzteil der Belimos die 9 Volt für das Panelmeter generieren soll.

      Der Festspannungsregler macht in meiner Schaltung ohne Last aus den 24 Volt auch exakt 9 Volt. Schließe ich das Panelmeter an wird der Spannungsregler sehr heiß und die Spannung am Ausgang fällt mit der Zeit bis unter 3 Volt, sodass das Panelmeter "Lowbat" anzeigt. Der Spannungsregler ist mit 1,5 A und 9 V angegeben, die Leistungsaufnahme des Panelmeters liegt bei 36 mA. Wo könnte ich den Fehler suchen?

      Gruß Michael
      • 25

      • # 131355

      holzwolle wrote:

      Der Festspannungsregler macht in meiner Schaltung ohne Last aus den 24 Volt auch exakt 9 Volt. Schließe ich das Panelmeter an wird der Spannungsregler sehr heiß und die Spannung am Ausgang fällt mit der Zeit bis unter 3 Volt, sodass das Panelmeter "Lowbat" anzeigt. Der Spannungsregler ist mit 1,5 A und 9 V angegeben, die Leistungsaufnahme des Panelmeters liegt bei 36 mA.
      Hallo Michael,
      hast Du mal den Strom gemessen, der vom Festspannungsregler zum Panel fließt? Der Fehler deutet auf eine zu hohe Belastung in Richtung Kurzschlussstrom hin.
      Du könntest zur Fehlersuche ohne das Panel den LM7809 mit verschiedenen Lasten beaufschlagen, z.B. Auto – Rücklichtbirnen dranhängen, das Ganze mit Steigerung - mehrere parallel anschalten. Hierbei den jeweiligen Strom und die Spannung messen.
      Kannst Du ausschließen, dass die beiden Versorgungsspannungen (5 V zurMesssonde und 9 V zum Panel) galvanisch völlig getrennt sind, also an keiner Stelle einen gemeinsamen Verbindungspunkt haben?

      Bei 36 mA braucht man mit Sicherheit keinen Kühlkörper!

      Berichte wieder, was Du feststellen konntest.
      Gruß Volker
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