NMT: NMT HVG II 40

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      • # 131564

      NMT: NMT HVG II 40

      Hallo,

      meine Freundin hat in Ihrer Gärtnerei einen NMT HVG II 40. Dieser wird zum beheizen der Gewächshäuser und des Ladens im Winter genutzt. Als Hauptheizung hat sie einen 150 KW Gasofen. Der Holzvergaser ist eher für die mildere Zeit zum Gas sparen. Wenn es richtig kalt ist schaft de Holzvergaser das auch nicht mehr!
      Desweiteren hängen noch 3000L Puffer am System.
      Schornstein ca. 10m hoch mit Drosselklappe.

      Der Ofen steht jetzt seit ca. 5 Jahren hier. Ich selbst heize den Ofen jetzt den 2 Winter mit. Was mich aber die ganze Zeit wundert ist der Teer im Ofen, was meiner Meinung doch nicht normal sein kann!?
      Am Anfang gab es nur Probleme mit dem Ofen, es kam dann einer vom Hersteller, und brachte eine andere Tür mit. Diese hatte an der Seite ein paar Schlitze!? Danach ging es etwas besser.

      Ich habe mich zwar schon etwas rein gelesen, aber auf eine Lösung des Problems bin ich nicht gestoßen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen!?

      Im Anhang habe ich ein paar Bilder.

      Gruß ChristianNMT HVG II 40
      Dateien
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      • # 131567
      Hallo! Teer im Füllraum ist normal.Der Brennraum ( untere Tür) spricht aber auch eine Sprache.Sieht der immer so aus?
      Ideal währe es wenn es eher eine Weißliche Färbung hätte.

      Hat der Kundendienst auch entsprechende Lufteinstellungen vorgenommen?

      Um sicher zu gehen beim heizen empfiehlt es sich manchmal zuerst ein Glutbett herzustellen.Viertel Füllung Dachlattengroße Stücken normal abbrennen lassen.Ist hier nur noch Glut vorhanden und der Kessel auf Temperatur, wird zügig nachgelegt.Wieder Dachlatten große Stücken im unteren drittel, nach oben hin größer werdent.

      Gruß Randy!
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      • # 131678
      Ok!

      Auf dem Foto sieht man eine recht hohe Abgastemperatur.

      Läuft das Gebläse dauerhaft auf 100% oder wird es Moduliert? 35% bedeutet wohl das es moduliert wird.


      Die Steuerung sollte so eingestellt werden das der Kessel die angebene Nennabgastemperatur hält.

      Was ist bei diesem Kessel angegeben?
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      • # 131685
      Im Datenblatt steht alles drin.
      Das Problem kann der Dreck im unteren Brennraum, speziell den Kesselwänden sein.
      Auch der Wärmetauscher muss halbwegs sauber gehalten werden.
      Ist alles zu verdreckt, steigt die Abgastemperatur und die Steuerung versucht das in den Griff zu kriegen.Das Gebläse fährt so stark herunter das es keine ordentliche Verbrennung mehr gibt.
      Dein Kessel benötigt Konstruktionsbedingt mehr Luftdurchzug.
      • 9

      • # 131720
      Ich denke du meinst das haustechnikonline.de/mediafile…nungsanleitung_HVG_II.pdf
      oder
      nmt-systeme.com/fileadmin/temp…_II/Flyer_HVG_II_2013.pdf

      da steht was von Abgastemperatur von 160-185 °C
      Das würde ja bedeuten, das die bei uns viel zu hoch ist!?
      Bekommt unser offen vielleicht zu wenig Luft?
      Dieser steht im Keller, ist aber verbunden mit einem (passiven) Lüftungsrohr von ca. 30cm Durchmesser.
      Desweiteren ist dieser mit einer offenen Treppe mit der Werkstatt verbunden.

      Ich muss mir mal die Wärmetauscher genau anschauen und diese besser reinigen.

      Edit: unter dem Link
      haustechnikonline.de/mediafile…nungsanleitung_HVG_II.pdf
      steht allerdings bei haustechnikonline.de/mediafile…nungsanleitung_HVG_II.pdf
      Werkseinstellung 250°C!?!?
      • 10

      • # 131725
      Stell die Steuerung bitte erstmal auf 200C° Abgastemperatur ein.
      Die Zuluft ist nicht dein Problem.
      Der irrglaube beim Holzvergaser ist der, das man immer annimmt er hätte zu wenig Luft.

      Das Grundprinzip beruht darauf mit Luftmangel zumindest in der oberen Kammer zu arbeiten.

      Bitte reinige den Kessel nochmal ordentlich und starte einen Abbrand nach meiner Anheizmethode, sprich erstmal kleines Glutbett herstellen.
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      • # 131796
      Hallo,

      habe seit gestern die Abgastemperatur auf 200°C gestellt.
      Meine Freundin hatte gemeint, das der Mann vom Werk damals diese so hoh gestellt hat weil der Schornstein zu lang wäre..??? Diese würde sonst nicht ziehen...

      Aber ansonsten läuft es jetzt mit 200. Ich werde mal beobachten und euch auf den laufenden halten.
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      • # 131828
      Ist der Kessel eigentlich mit oder ohne Katalysator ausgestattet?
      Wenn ich das richtig sehe ja.
      Bitte entferne erstmal das Teil.
      Es ist ne gut gemeinte Geschichte.
      Der gute will aber auch umsorgt sein. Wenn die untere Kammer immer so aussieht kann man von ausgehen das das seine Spuren im Kat hinterlassen hat.
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      • # 131857
      Das Problem ist, der Katalysator verschleißt wenn er nicht mit der nötigen Temperatur gefahren wird. Ob du den sauber machst oder nicht ist dann auch egal.Der Katalytische Effekt ,das Nachverbrennen bleibt aus.

      Ihr solltet schauen das der Kessel ordentlich läuft.
      Das gehen wir Stück für Stück an, wenn ihr wollt.

      Der Kessel kann auch ohne Kat ordentlich laufen.Ziel ist es ja nicht den ganz weg zu lassen.Erstmal muß der Kessel grundsätzlich ordentlich funktionieren.Erst dann macht der Kat als letztes quentchen Sinn.
      Durch das selbständige Nachverbrennen wird nochmals nutzbare Energie frei!

      Empfehlen würde ich euch einen Temperaturfühler TypK samt Anzeige am Kessel zu verbauen.Damit wird vieles einfacher.Auch das Anpassen der Lufteinstellungen geht damit ganz gut.
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      • # 131895
      Hallo Christian!

      Randy hat Dir schon ein paar gute Tipps gegeben.

      Also:
      • Kat erstmal entfernen
      • Brennkammer (untere Tür) blitz blank reinigen
      • Wärmetauscher blitz blank reinigen
      • Holz auf ein vollflächiges Glutbett auflegen
      Temperaturfühler verbauen heißt, dass man sich ein sogenanntes Thermoelement (Typ K inclusive Anzeigegerät; gibt es billig bei Ebay oder AliExpress) besorgt,
      in der Brennkammer (untere Tür) anbringt und damit die Temperatur der Sekundärverbrennung misst.
      Diese Temperatur ist ein Indikator für die Verbrennungsqualität.
      Sowas ist besonders nützlich, wenn der Kessel kein Schauglas in die Brennkammer hat, wie Dein NMT.

      Ich möchte noch ein paar Fehlermöglichkeiten ergänzen:
      • Ist das Holz ausreichend trocken (<20%, besser <15%)?
        So ein Feuchtemessgerät kostet fast nix.
        Am besten immer einen Holzvorrat für 2 Wochen im Heizraum vortrocknen.
      • Hat das Holz die richtige Körnung/Größe (Kantenlänge ca. 10 cm)?
      • Wird das Holz ordentlich in den Kessel eingeschichtet (wenig Hohlräume, kein Verkeilen, problemloses Nachrutschen)?
      • Schließt die Anheizklappe richtig dicht (rechteckige Klappen hinten im Füllraum)?
      MfG Hans
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      • # 131897
      Hier ein Beispiel:
      ebay.de/itm/Digital-LCD-K-Typ-…t%3D6%26sd%3D391606245718

      Der Fühler: ebay.de/itm/1M-K-Typ-800-C-The…t%3D8%26sd%3D291785210139

      Der Fühler wird mit max. 800C° angegeben. Es sei dazu erwähnt das es ,sofern der Kessel dann mal richtig läuft auch mal etwas drüber liegen kann. Hol dir einfach noch einen als Ersatz dazu. Alternativ kannst du dir natürlich Hochwertigere bis 1250C° heraussuchen. Die sind dann aber bei einer Länge von 150mm schon teurer. Ich selber betreibe diesen hier ohne Probleme.

      Eingebaut wird der Fühler z.b. in die untere Tür. Deshalb währe die Länge schon wichtig. Die Spitze sollte aus dem Schamottstein in die Kammer hineinragen.

      Die Herausgesuchten sachen kommen direkt aus Fernost. Das dauert fast ein Monat bis das ankommt. Alternativ kannst du dir diese Sachen auch im Sensorshop24 oder ähnlich zusammensuchen.

      Gruß Randy!
      • 19

      • # 131905
      Hallo,
      Habe mir heute auch so eine Anzeige geordert. Ist auch schon auf dem Weg zu mir. Thermoelemente habe ich zwei hier liegen.
      Habe das hier: geras-it.de/elektronische-baut…sonde-50-1300-grad/a-200/

      Die Thermoelemente habe ich von Sensorshop: sensorshop24.de/temperaturfueh…idekabel/search/300mm-94/

      Jan
      • 21

      • # 131975
      Hallo,

      danke für die vielen Beiträge.

      Holz ist ausreichend trocken, zumindest außen. Die Kantenlänge ist leider ab und zu auch mal größer. Wahrscheinlich kommt es daher auch ab und zu mal zu Verkantungen im Ofen. Von der Holz menge können wir leider nicht ganz soviel lagern, ich schätze so max 1 Woche. Aber es liegt im Gewächshaus, da ist es wenn die Sonne scheint auch sehr warm.

      Ein weiteres Problem was mir jetzt aufgefallen ist, das beim Anheizen, also wenn er noch nicht die 200°C erreicht hat, Qualm bei der Drosselklappe und auch aus der Tür wo der Schornsteinfeger den Ruß raus holt. Wie als wenn der Schornstein noch keinen Zug hat!? Lüfter läuft aber bei 100%.

      Wie überprüfe ich ob die obere Tür dicht ist. Jedenfalls ist mir nichts aufgefallen.

      Wo verlege ich denn den Temperatur Fühler? Muss ich da was bohren? Denn dann würde ich Probleme mit meiner Freundin bekommen ;)
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      • # 131979
      Da sind wir wieder beim Thema Anheizmethode. Glutbett herstellen und alles auf Temperatur bringen.

      Schau dir weiter oben nochmal meine Empfehlung dazu an.

      Du musst ein kleines Loch mit Gewinde in die untere Tür machen.
      Kläre das mit deiner Freundin. So wie es derzeit zu sein scheint ist es nicht optimal und ihr riskiert im schlimmsten Fall einen Schornsteinbrand.Ganz zu schweigen vom schlechten Wirkungsgrad was bedeutet das ihr ne Menge Holz vergeudet.
      • 23

      • # 131991
      Hallo!

      KsNero schrieb:

      Ein weiteres Problem was mir jetzt aufgefallen ist, das beim Anheizen, also wenn er noch nicht die 200°C erreicht hat, Qualm bei der Drosselklappe und auch aus der Tür wo der Schornsteinfeger den Ruß raus holt. Wie als wenn der Schornstein noch keinen Zug hat!? Lüfter läuft aber bei 100%.
      Das kann normal sein bei einem so langen gemauerten Schornstein.
      Der Schornstein ist noch kalt und hat noch keinen Zug.
      Und/oder die Sonne hat die Luft am Schornsteinkopf so stark erwärmt, dass im Schornstein kein Auftrieb/Zug entstehen kann.
      Da hilft nur das ordentliche Abdichten aller Rauchgaswege, dass in der Startphase kein Rauch austreten kann.

      Vielleicht hilft es auch, wenn man vor dem Zünden des Holzvergasers dessen Saugzuggebläse eine Minute mit 100% und geöffneter unterer Tür laufen lässt.
      Der Schornstein wird dann erstmal mit reiner Luft durchgeblasen.
      Bei schlechtem Zug kann folglich auch nur reine Luft aus den undichten Stellen austreten.
      Probier es mal aus!

      MfG Hans
      • 25

      • # 132098
      Hallo,

      ich habe am Sonntag jetzt mal alles sauber gemacht.
      habe auch den Grund für den schlechten Zug gefunden. Der Schornstein war oben komplett mit Teer. Das loch war vielleicht noch 4-5cm. Ich habe dann in der Tür einen 3/4 Eimer Teer raus geholt. Meine Freundin meinte erst das es von der Abgastemperatur Umstellung kam, aber der hatte schon paar Tage davor so schlecht gezogen.
      Ich werde das jetzt erstmal beobachten...

      Ich habe dann gestern eine ausreichendes Glutbett hergestellt, und darauf das Holz geschlichtet. Er lief dann auch sehr schnell auf Betriebstemperatur. Ich denke da kann ich und meine Freundin noch einiges verbessern/optimieren.
      Ich hatte auch dabei die untere Tür einen spalt offen, das ging auch bedeutend besser. Allerdings geht das nicht lange, denn irgendwann scheint er mehr Luft zu ziehen, und die Abgase kommen zur Luftbegrenzer klappe wieder raus. Beim schließen der Tür geht alles 1a.

      Ein weiteres Problem ist allerdings das doch ab und zu Hohlbrände entstehen. Das Holz hängt dann fest. Es sind leider auch öfters größere Stücke dabei. Das Holz haben wir fertig gespalten gekauft.
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