Atmos: Probleme mit der (Pellet Kessel) Heizung

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      • 1

      • # 131800

      Atmos: Probleme mit der (Pellet Kessel) Heizung

      Moin,

      Habe ein Problem mit meinem Atmoskessel. Ist ein P21 mit A25. Um die grundlegenden Fragen gleich von vornherein zu beantworten: P4 momentan auf 8.4, P6 auf 10.8. 770g pro 5 Minuten Förderung. Abgastemperatur bei 160, Sauerstoff bei 11-12%. Kaminzug laut Begrenzer auf 18 Pascal.

      4-5 Jahre keine Probleme. Ventilator klingt merkwürdig aber scheint noch die zu funktionieren. Neuer liegt bereit, für den Fall das dieser verstirbt. Woher bekommt nan eigentlich die Dichtung dafür?

      Seit diesem Jahr macht der Kessel irgendwie Probleme.

      Ich finde in der Ascheschale unvollständig verbrannten und teilweise noch glühende Pellets. Das Problem trat Anfang Dezember das erste mal auf (mit Baumarkpellets DinPlus,sag nicht welche), dann habe ich eine neue Ladung Pellets gekauft (ein paar Tage Ante, dann Hoyer Pellets. Dann keinerlei Probleme. Seit heute wieder das Problem mit unvollständig verbrannten Pellets die teilweise noch glühen. Als das erste mal dieses Problem auftrat, starke schlackebildung. Jetzt eher eweniger Schlacke

      Dazu muss man sagen, das ich dieses Jahr angefangen habe, jeweils zwei Paletten Sackware zu kaufen, diese in einer Garage zu lagern (mit Folie bedeckt). Der Ofen wird seit Beginn der Verwendung mit Sackware beschickt. Hat seine Gründe.

      Die Pellets machen irgendwie ein etwas komischen Eindruck obwohl es mit Hoyer Pellets sicherlich nicht die schlechtesten Verwendung finden. Greift man in die Pellets habe ich sehr kleine Krümel mit drin. Und so blöd es klingt, es klingt dumpfer als Gewohnt beim reinschütten.

      Kann es sein, das die Pellets mehr Feuchtigkeit gezogen haben und nun nur noch schlecht verbrennen?

      Grüsse
      Jörg
      • 2

      • # 131802
      Hallo Joerg,
      zuerst einmal willkommen bei uns im Forum.
      Ich habe kein Pellet und es werden weil es ja ein wenig speziell ist unsere Pellet User hier helfen.

      c0t0d0s0 schrieb:

      Woher bekommt nan eigentlich die Dichtung dafür?
      Entweder als Ersatzteil bestellen, oder Du gehst zum Installateur und versuchst eine Platte Lingerit oder einfach Dichtungsplatte zu bekommen und schneidest sie Dir zurecht. Und gleich Grafit Paste mitkaufen. Diese Paste streichst Du auf die Dichfläche entweder Kessel oder Dichtung und schraubst dann alles zusammen. diese Paste bewirkt beim nächsten Mal abschrauben kannst Du sie wieder verwenden. Es könnte sein das ein wenig klebt vorsicht mit Spachtel oder Messer abmachen. Bei mir fasse ich sie an und sie löst sich ohne Probleme.
      MfG Jürgen

      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; Lamdacheck;
      WW: Vissmann Vitacell 300
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.

      striegistal-wetterstation.de/
      • 3

      • # 131810
      Hallo,

      die Funktion des Gebläse kann man auch mit der Drehzahlanzeige im A25-Menü beobachten.
      Gibt es hier Auffälligkeiten, die auf eine Funktionsstörung hinweisen ?

      Gibt es für den relativ hohen O2 einen besonderen Grund ? Atmos nennt hier 8-10%.
      Liegen da eher bei den 8% (Lambdasonde).

      Nach Abschaltung des Brenner läuft das Gebläse ja noch einige Zeit nach (Zeit einstellbar).
      Danach findet du noch glühende Pellets vor ?

      Unserer Erfahrung nach müssen - nach einem Pelletsortenwechsel - die Einstellungen
      nachgeführt werden (T4/T6, Luftmenge, ggf. T1).

      Lt. Atmos-Tool betreibst du den Kessel mit ca. 18.6 KW !?
      D.h. die Luftklappe ist sehr weit (fast kpl.) auf ?

      Wir lagern unsere Sackware auch in der Garage.
      Mal die Feuchte der Pellets messen....

      Bzgl. Pellets nehmen wir möglichst keine "Krümelware" mit viel "Pulver" im Sack.
      Pellets und Sack sollten "irgendwie" sauber wirken. Ganze fest Stücke, fast kein
      "Pulver" im Sack.
      • 4

      • # 131814
      Hallo,

      Drehzahlmessung: Ah ... wusste ich nicht, das man das auslesen kann. Ich werde mir das morgen mal ansehen. Was ist denn der Sollwert?
      O2-Wert: Meine erste befürchtung war, das zu wenig Sauerstoff im Brennraum ist, deswegen betreibe ich den Kessel momentan eher etwas sauersoffhaltig. Das ist der momentane Wert.
      Gebläseabschaltung: Ja, nach abschaltung des Gebläses sind unten im Aschekasten noch glühende Pellets.
      Pelletwechsel: Ich wiege aus um sicherzugehen, das ich nicht über den Gewählen Wert gehe. Aber Hoyerpellets hatte ich schon früher und keinen Ärger damit. Aber die ich momentan habe, sehen irgendwie anders aus und klingen irgendwie anders. Das ist eher aber ein unbestimmtes Gefühl, denn ein quantitativ nachweisbares Fakt, die Pellets eher kurz.
      Luftklappe: Hmm ... die ist schon über dem Wert, den Atmos für volle Leistung angibt. Kann morgen mal ein Bild posten. Aber bringt noch weiter auf mehr, wenn der Sauerstoff-Wert schon über dem Nennwert ist?
      Pelletfeuchte: Wie misst man die eigentlich ? So ohne labor ? Zumindestens pi*daumen*Boltzmannkonstante.


      Grüsse
      Jörg
      • 5

      • # 131824
      Hallo,

      T4 ist zu lang, im Verhältnis zu T6. Stelle den Wert für T6 Mal auf 12 Sekunden, T4 auf 7. Die Pellets haben ja kaum Zeit zu verbrennen. Anschließend stell die Luftklappe so ein, das die Flamme bis kurz vor die Wandung kommt. Wenn die Flamme zu kurz ist, fliegen dir die Pellets aus der Schale, weil die Anfangen leichter zu werden. Wenn die Luft zu gering offen ist, kommt dir der Ruß entgegen.

      Jan
      • 6

      • # 131826
      Upppsssss....,

      einzelne, glühende Pellets im Aschekasten finde ich mal so spontan nicht soooo ungewöhnlich.
      Zumindest direkt nach dem Brenner-Aus....
      Die Dinger sind "übers Ziel hinaus" statt in der Brennerschale letztlich im Aschekasten
      gelandet.
      Haben die Dinger bei dir zu viel Schwung ? Oder Gebläse pustet so heftig ?
      Haben da aber selber keine Erfahrungen.

      Drehzahlwerte bitte mal ins Atmos-Handbuch A25 schauen. Müsste sonst mal bei uns den
      Deckel runtermachen.... - Aber bitte nicht mehr heute....
      Es gibt neben der Startdrehzahl (Zündphase) auch noch eine höhere im eigentlichen Betrieb.
      Jedenfalls muss mit erkennen der Flamme ("Feuer EIN") die Drehzahl sofort heftig ansteigen.

      Pellets sind bei uns eher lang, fest und wirken irgendwie sauber....
      Eben subjektiv gesehen....
      Wegen unseres Feinstaubproblem, haben wir da schon so einige Sorten durch....

      Feuchte der Pellets mit einem Holzfeuchtemesser aus dem Bauhaus messen.
      Auch hier haben wir keine Erfahrung, nur so ne Idee...

      Wir selber "Tanzen da eher mit dem Feinstaub" (2. Stufe der BImschV)....
      • 7

      • # 131827
      @ Anonymic:

      Bei der Erstinbetriebnahme unserer Anlage wurden T4=9 Sek. und T6=11 Sek. (also Taktung 20 Sek) vom Atmos-Fachmann
      eingestellt.
      Will sagen, so pauschal kann man das nicht sagen.

      Aber "klaro", kann zuviel des Guten sein (Pelletmenge im Steilflug)
      • 8

      • # 131829
      Mal nachgefragt, weil uns die Frage schon ewig beschäftigt....

      • Wann schaut man nach der Flammenlänge ? Wenn sie gerade beginnen reinzufallen (Förderbeginn), Ende der Förderung oder Ende der Pausenzeit ?
      • Wie schaut man da beim P21, denn da ist ja die "Rauchgasbremse" im Blickfeld
      Die Pelletförderung ist ziemlich ungleichmässig, so daß es beim schauen immer wieder zu anderen Ergebnissen bzgl. Flammenlänge kommt.
      So setzen wir aktuell auf die Lambdasonde (Mittelwertbildung), die sich aber sicherlich nicht im Kernstrom befindet....
      • 9

      • # 131832
      Hallo Ernie,

      Die Rauchgasbremse, bzw der Verteiler ist ja nichts auf der ganzen Breite vorhanden. Man kann also rechts oder links, je nach dem, wo der Brenner montiert ist, Schauen, ob die Flamme es bis an die Wandung schafft oder nicht. Idealerweise züngelt die Flamme an Wandung. Ich mache die Tür einfach auf und schaue nach über 2 oder 3 Pausezeiten. Habe bei mir nur weiß gräuliche Asche, ohne Krümel. Klar schafft es Mal ein Pellet unverbrannt unten in der Asche zu liegen, weil es zu viel Schwung hatte. Aber eigentlich eher die Ausnahme. Bei mir fahre ich etwa 6 Prozent Restsauerstoff.
      Jan
      • 10

      • # 131855
      Ich könnte auch nichts neues dazu beitragen. Auch schlechte Pellets sollten - die richtige Einstellung vorausgesetzt - doch relativ normal abbrennen. Man muss dann nur öfter reinigen. Wenn vieles nicht richtig verbrennt, liegt das an der schlechten Einstellung. Könnte es sein, dass die Förderschnecke ziemlich zugesetzt ist und deswegen so unterschiedlich gefördert wird? Dazu einfach mal die Schnecke bei fast geleertem Behälter rausholen und ausschütten. Im Lauf der Zeit sammelt sich dort ziemlich viel Abrieb.

      Und die Flamme beobachten, ist eine gute Idee.

      Und noch eine Frage: welchen Ventilator meinst Du? Das kann ja nur der im Brenner sein. Denn der P21 hat ja gar keinen.
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
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      • # 131862
      Hallo,

      • jaja, ich meine den Brennerventilator
      • Rein nach Gehör (dem klickern der Pellets) hört sich das einigermassen gleichmässig an.
      • Gestern ist mir doch erheblicher Funkenflug aufgefallen. Scheinen diese Krümel zu sein.
      • Die Schnecke wurde vor dieser Heizperiode gereinigt. Es waren schon erstaunlich viel Abrieb nach zwei Jahren drin ...
      • Die Flame geht etwa 45 Grad vom Brenner und erreicht nicht die Gegenseite ... vielleicht 8/10 der Brennraumbreite ...
      Grüsse
      Jörg
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      • # 131865
      Oh, die Schnecke würde ich auf jeden Fall jede Saison reinigen. Mindestens! Wenn die Qualität der Pellet so schlecht ist (viel krümeliges Zeug), dann auch öfter. Es sei denn, Du ölst. Ich würde Dir empfehlen:
      1. Schnecke reinigen.
      2. Behälter fast leerfahren und auch dort den Abrieb usw. unten rausholen.
      3. neu befüllen und dann die Fördermenge messen
      4. Nach der Messung den Brenner neu einstellen
      Ich schätze mal, dass das Deine Probleme lösen könnte.
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
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      • # 131886
      Hallo,

      • Funkenflug ergibt sich bei uns, wenn sich viel Abrieb ("Pulver") im Tagesbehälter angesammelt hat. Nach einer gründlichen Reinigung (Behälter/Schnecke) wurde das viel besser
      • Nach 2 Jahren hatte sich bei uns reichlich Abrieb ("Pulver") im Tagesbehälter angesammelt...
      • Das Flammenbild 45 Grad nach oben hat wohl mit dem Kaminzug zu tun. Das ist bei uns recht ähnlich....
      • Die Pelletsorte hat grossen Einfluß (leider). Vermutlich sogar die Feinstaubursache (>20mg/m3).
      • Die Geräuschentwicklung des Brenner-Gebläse ist wohl eher normal. Hört sich schon ziemlich komisch/auffälig an. Wohl der Bauart/Konstruktion geschuldet. Mit Deckel drauf ist es aber ok.
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      • # 131909
      Genau, weil ernie den Kaminzug erwähnt hat: Es ist sinnvoll, einen Kaminzugbegrenzer einzubauen! Der sorgt zumindest bei mir für einen schönen gleichmäßigen Zug, auch wenn es draußen recht stürmisch sein sollte. Das bewirkt, dass die Flamme im Kessel schön gleichmäßig ist.
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
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      • # 131929
      Zugbegrenzer gehen in der Regel ganz selten oder nicht kaputt. Auch sollten die sich nicht verstellen. Das passt schon.
      Viele Grüße
      Thomas

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      :lager:

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