Guntamatic Biosmart 14

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      • # 134821

      Guntamatic Biosmart 14

      Hi,

      ich hatte schon vor einiger Zeit hier im Forum geschrieben, dass wir uns einen Guntamatic Biosmart 14 anschaffen wollen.

      Der neue Ofen ist da, eingebaut und wir sind sehr zufrieden.

      Eine Frage habe ich aktuell:

      Über welche Einstellung wird definiert, wie lange das Gebläse mit sinkender Abgastemperatur nachläuft?
      Reagiert er nur auf die sinkende Abgastemperatur?

      Viele Grüße, Lars
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      • # 134822
      Hallo.
      Freue mich über eure Entscheidung. Der Biosmart gefällt mir auch sehr gut, viel leider nur aus dem Rennen da einfach zu klein.

      Zu deiner Frage:
      Bei dem mir bekannten Biosmart ist es so, dass er das Gebläse nach unterschreiten der AGT soll hoch fährt....sinkt AGT weiter bis dann auf ca. 90°C fallend....schaltet er das Gebläse ab.
      Nun ist dieser aber schon ein paar Monde alt und es kann sich zwischendurch viel geändert haben.
      Diese Parameter kann man aber meist nur in der Serviceebene beeinflussen.

      PS: wo steht deine Anlage und wie ist sie von den Eckdaten her´?
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      • # 134827
      Hi Mike,

      ich habe den Parameter in der Serviceebene nicht gefunden.

      Es ist ein Biosmart 14 mit 1575 Liter Pufferspeicher, in Verbindung mit einer Ölheizung. Die Steuerung der Heizungsanlage erfolgt über die Ölheizung. Der Biosmart arbeitet hier als reiner Beistellkessel.
      Ob der Ölbrenner anspringen darf, steuern wir über einen Kipp-Schalter (Lichtschalter). Der steht aber zu 90 Prozent auf "aus". Letztendlich heizt der Biosmart die Pufferspeicher auf stellt das Wasser der
      Ölheizung zur Verfügung. Wir kommen hiermit sehr gut klar (wir hatten vorher schon einen anderen Holzvergaser).

      Hat vielleicht jemand anders genauere Informationen, wie man das Gebläse per Servicemenü oder Parametereinstellungen beeinflussen kann?

      Viele Grüße, Lars

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von @Lars ()

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      • # 138015
      Hallo,
      habe ebenfalls den Biosamrt 14 seit heuer in Betrieb.
      Ins Servicemenü kommst du mit dem Code 200
      Der Code fürs Parametermenü ändert sich mit Wochentag und Uhrzeit (zB am Montag um 7:15 ->Code107)

      Im Parametermenü kannst du sämtliche Einstellung tätigen, du solltest dich aber schon auskennen und es sollte dir bewusst sein, welche Parameter du änderst... Guntamatic gibt schon den Code fürs Servicemenü nicht gerne her und im Parametermenü sollte mann lt. Hersteller schon gar nix ändern...

      Bist du mit deinem 14er zufrieden?
      Wenn ich den kalten Kessel einheize bildet sich am anfang häufig Kondensat bei der Aschetür und es rostet schon ein bisschen. Der Füllraum und die Füllraumtür ist generell sehr verteert.
      Ich betreibe den Kessel immer im leise-Modus, wei lich glaub dadurch ist die Rauchgastemperatur geringer, somit höherer Wirkungsgrad und längere Brenndauer. Generell kommt mir die Rauchgastempratur eher hoch vor.
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      • # 138629
      Hi joe_pam,
      wir sind mit dem 14er sehr zufrieden. Wir betreiben den Kessel nicht im Leise-Modus. Generell betreiben wir den Kessel nach "Bauchgefühl". Wir hatten vorher schon einen Holzvergaser und treffen manche Entscheidungen aus unseren Erfahrungen. Wir lassen den Kessel unter Volllast mit einer Abgastemperatur von ca. 180 Grad abbrennen. Unser Schornstein hat einen relativ grossen Querschnitt und die Länge ist laut meinen Erinnerungen an die Doku von Guntamatic auch grenzwertig. Wir denken die höhere Abgastemperatur ist da vorteilhaft.

      Die von Dir beschriebenen Auffälligkeiten im Inneren des Biosmart kann ich so nicht bestätigen ... jedenfalls nichts was mir auffällig erscheint. Die bräunliche Verfärbung an der Aschetür kommt mir aber bekannt vor.

      Letztendlich ist unser Ansatz das die Verbrennungmöglichst möglichst "perfekt" abläuft. Wenn der Ofen eine halbe Stunde kürzer brennt, ist uns das egal.

      Viele Grüße, Lars
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      • # 143040
      Ich heize heuer die erste Saison und bin gerade bisschen am experimentieren.
      Mein Biosmart14 hat eine halbautomatische Reinigung wobei im Servicemenü das Hakerl bei Reinigung gesetzt ist. Das Saugzuggebläse beginnt erst zu drosseln, wenn die eingestellte max. Rauchgastemperatur (bei mir 190°C) errecht wird.
      Ich habe jetzt das Hakerl im Menü testweise entfernt, jedoch die Wirbulatoren im Kessel belassen. Das entfernen des Hakerls bewirkt, dass die Saugzugdrehzahl auf 85% begrenzt wird (Einstellung optimal) und der Saugzug ab ca. 140°C Rauchgastemperatur zu drosseln anfängt.
      Mit denselben Einstellungen habe ich die Wirbulatoren aus dem Wärmetauscher entfernt... vom Gefühl her hat der Kessel dann eine höhere Rauchgastemperatur als mit Wirbulatoren, dH durch die Wirbulatoren scheint eine bessere Wärmeübertragung zu sein.

      Mich würde interessieren ob jemand nähere Informationen zur Kessel- und Heizkreissteuerung hat und mir zur Verfügung stellen kann. Ich glaube gehört zu haben, dass die Software uns Steuerung von Guntamatic zugekauft wird.
      Weiters findet man im Netz nicht über Ersatzteile zu den Kesslen. Gibt es Ersatzteillisten zu den einzelnen Kesseltypen - hat die jemand?
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      • # 143195
      Guten Morgen , ich habe ja auch den 14 er , ich habe bis jetzt nix an den Ofen verändert , da er ja optimal das Holz in Wärme umsetzt . bei mir geht erst der Saugzug bei ca. 200 + Grad langsam runter . DasA und O ist das die Wärmetaucherröhren sauber sind ,sobald die Abgas Tempdauerhaft über 200 sind mach ich diese sauber , und die Temp geht etwas runter und es geht mehr in den Puffer . Schau doch mal bei deinem Ofen nach ob beim Anheizen die Lambdaheizung ausgeht sobald die Füll Tür schließen tust ,und sie erst wieder bei ca. 80 Grad angeschaltet wird .

      Gruß Hobsi
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      • # 143235
      Da bei mir diese ( Lambda heizung) nach dem befüllen mit Holz und dem schließen der Fülltür sich ausschaltet .und erst bei ca 80 ° Rauchgas temp einschaltet.
      Gruß Hobsi
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      • # 143332
      Also lt. Detailanzeige ist die Lamda-Heizung dauerhaft auf EIN. Selbst bei Abgastemperatur von 150°C war die Lamda-Heizung noch auf EIN. Werde beim nächsten Abbrand schauen, dass ich >170°C Abgas schaffe, ob dann die Lamda-Heizung noch immer auf EIN ist.lG joe
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      • # 143335
      Ok, ich habe das nach dem Anzünden das die Lambdaheizung aus ist , und erst bei 80 °C sich einschaltet , und sie zu lange braucht bis sie Messwerte ausgibt und die Sek zu spät auf macht . Und das wo genau in dieser Phase wo viel Holzgas vorhanden ist . Da habe ich erst eine Rauchgas Temp von ca. 140-150°C , aber der Ofen sich regelrecht selbst abwürgt ,und viel Qualm am Schornstein raus kommt . Guntamatic will mir jetzt ein Update machen wo das anders angesteuert wird . Es geht nicht immer schief ,aber mir zu offt , das ist aber auch erst nach einem Wechsel der Lambdasonde und einem neuen Update aufgetreten .
      Gruß Hobsi
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      • # 143338
      Hallo,

      mal allgemein dazu das die Breitbandonde eine Temperatur von ca.750°C benötigt um korrekte Werte zu ermitteln und somit muss die Sonde immer beheizt werden halt nur nach AGT mehr oder weniger.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
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      • # 143344
      Dachte ich auch , aber nach dem Update wurde das anders . Wenn er sich abwürgte (bezeichne ich mal so ) fiel die Abgastemperatur ab bis auf 110°C /120 °C und auch entsprechen auch die Brennraumtemperaturusw.Ergebnis Qualm ohne Ende ,wird aber jetzt bald wieder abgeändert. Hatte aber auch eine Zeit gebraucht bis ich dahinter gekommen bin das die sich aus geschaltet hat und erst wieder bei 80 °C an . Ich umgehe das jetzt in dem ich die Fülltür nicht ganz beim Anzünden schließe , sondern erst bei ca. 85 °C dann Brennt er zu fast 100% ohne Störung , und Qualmt fast gar nicht . Ok wenn sich mal das Holz verkantet und da durch ein Hohlbrannd entsteht dann kann es halt Qualmen , aber das geht ja dann jedem so .
      Gruß Hobsi
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      • # 143544
      Hab jetzt nochmals zwecks Lamda-Sonde bei einem Abbrand beobachtet: Also bei meinem Biosmart14 ist die Lamdasonde vom Start bis Ende Gluterhaltung eingeschaltet.
      Der Stromverbrauch der Sonde beträgt ca. 10-11 Watt.
      Dass die Sonde im Modus Gluterhaltung auch noch beheizt wird finde ich unnötig, da die Luftklappen zu sind und das Gebläse steht - da wird unnötig geheizt - ob da was sinnvolles dahintersteckt??

    Webutation