Buderus Logano S261: Holzvergaser geht sofort wieder aus

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      • 27

      • # 135363
      Hallo,

      da kann ich mich nur anschließen den ohne passenden Hydraulikplan ist das eine schau in die Glaskugel. Regelt der HV die gesamte Anlage oder gibt es dort mehrere Regelungen.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 28

      • # 135452
      Hallo, klar wird ein Schema benötigt. Ich habe hier das letzte, welches lt. buderus umgebaut wurde.

      Durch die Rücklaufanhebung mit dem Solarregler ist im Winterbetrieb immer ausreichend Durchfluß vorhanden, um die Puffer zu schichten.

      Der Rücklauf der Friwa war ursprünglich am Puffer 1 (Mitte) angeschlossen. Das wurde geändert in "Puffer 4 unten".

      Es gibt zwei PRobleme:

      1. Bei Entnahme von warmem Wasser kommt es zu extremen Temperaturschwankungen
      2. Im Sommerbetrieb schichten die Puffer nich ausreichend. Aktuell sehe ich, dass alle vier Puffer oben deutlich wärmer sind als unten. Das warme Wasser vom Puffer 4 müsste dann aber in den 3-er u.s.w. umgeschichtet werden. Jetzt habe ich auch im Puffer 1 unten "kaltes Wasser" stehen und wenn die FriWa läuft, wird das wohl auch zuerst am Wärmetauscher vorbeikommen, was die Temperaturschwankungen erklären könnte.
      Dateien
      • Heizungsschema.pdf

        (120,73 kB, 41 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 29

      • # 135454
      Hallo,

      Kannst du mal die Nummer vom Originalschema nennen bzw. verlinken - aus deinem eingestellten Schema kann ich nicht viel erkennen. Danke.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 30

      • # 135455
      klar, es wurde zwar nie direkt so kommuniziert, aber es war wohl das Schema 8.5.3 "Logano S161 oder S261 mit zwei Pufferspeichern, bodenstehendem Öl-/Gas-Heizkessel und Frischwasserstation
      zur solaren Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung".

      Die Planungsunterlage hänge ich mit an. Ist im Internet ja frei verfügbar.

      Allerdings daran denken, dass der Rücklauf der FriWa von buderus an den Puffer 4 unten umgehängt wurde und dass vier serielle Puffer verbaut wurden.
      Dateien
      • 31

      • # 135456
      Hallo,

      ja, da war ich schon richtig unterwegs bei Buderus - Dokument Nr.: 6720810645.

      Ich fürchte fast, du musst den Rücklauf der FRIWA wieder an den ersten Puffer, genau wie im Schema von Buderus ausgeführt, anschließen. Mir erschließt sich nämlich nicht, wie das durch Solar erwärmte Wasser aus dem Puffer 1 in den /die anderen Puffer gelangen sollte. Könnte es sein, dass die Pumpe "PS" ab und zu läuft? Der Anschluss an Puffer 4 ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber das funktioniert nur wenn auch alle Puffer sich gleichmäßig füllen können. Bei deiner Reihenschaltung dürften die Puffer sind nur nacheinander und nicht gleichzeitig füllen.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 32

      • # 135457
      sorry, das habe ich vergessen zu erwähnen - es gibt keine Solareinspeisung.

      Gedacht war im Grunde eine Holzvergaserheizung mit "Absicherung durch Ölbrenner".

      Ich wollte im Sommer und Winter die Puffer vollmachen und dann damit Heizung und/oder Warmwasser betreiben.

      Der Ölbrenner macht zwar die zentrale Regelung der Anlage, sollte aber nur im Notfall oder wenn ich faul bin als Backup anspringen.

      Wenn wir den Rücklauf wieder an den Puffer 1 klemmen, haben wir im Sommer keine "Pumpe" mehr, die für die Umschichtung der Puffer sorgt.

      Dann läuft permanent die Ölheizung obwohl in den Puffern 2-4 noch ausrecihend Wärme vorhanden ist.

      Deshalb komme ich ja - gerade so wie der Techniker von buderus - zu der Aussage: Die Anlage kann so nicht funktionieren.
      • 33

      • # 135464
      Hallo,

      wenn ich das Buderusschema 8.5.3. richtig auslege, dann komme ich zu der Erkenntnis das mit dem Öl/Gaskessel nur der erste Puffer geladen werden kann. Kompl. Durchladung ist nur mit dem Festbrennstoffkessel möglich.
      Die obere Erwärmung der Puffer kann ich mir nur durch einen Kurzschluss erklären.
      Knackpunkt ist das Stellglied mit der Bezeichnung "SWE". Das kann eigentlich nur ein Dreiwegeventil mit den Bezeichnungen "AB" "A" und "B" sein. Es gibt nur die Verbindungen AB > A oder AB > B.
      AB ist der kompl. Rücklauf vom Heizkreis. "A" bzw. "B" sind die Wege entweder Richtung Puffer oder direkt wieder in den Rücklauf zum Öl/Gaskessel. Andere Strömungsrichtungen gibt es nicht.

      Wenn man nun beabsichtigt mit der Pumpe "PS" und dem Öl/Gaskessel die Puffer zu laden, dann funktioniert das nicht weil es keine Verbindung zum Rücklauf gibt. Das Wasser strömt über die Vorlaufentnahme des ersten Puffers wieder durch den Rücklauf des Öl/Gaskessels - dann Vorlauf usw.
      Evtl. gibts einen Kurzschluss (mit Sicherheit) über die RLA des Holzkessels oder sonstwo und die so eingebrachte Wärme zeigt sich dann in den oberen Bereichen der PS.
      Das man mit dem ÖL/Gaskessel nur wegen der TWW Bereitung alle Speicher füllen muss ist nicht notwendig. Selbst bei zus. Heizbetrieb strömt das abgekühlte Heizungswasser nicht über die Puffer.

      Meine Empfehlung: Puffer1 nur zur Hälfte laden. Eine andere Nutzung erfordert einen Umbau der Hydraulik mit der entsprechenden Anpassung der Regelung bzw. ist nur mit einer anderen Regelung umzusetzen.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 135466
      Nachtrag: Ich hab mal ein paar Beiträge zurückgeblättert.
      Ja, dass mit der unterschiedlichen Temperaturverteilung wird auch mit der ab und zu laufenden Primärpumpe der FRIWA zu tun haben. Das kann/sollte man aber mit einer bedarfsorientierten Zirkulationsteuerung in den
      Griff bekommen.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 135469
      Darf ich ehrlich sein?

      Bahnhof ...

      Das SWE ist der sog. Solarregler. Der kennt "Auf / Zu / Automatik".

      Den Holzvergaser, die FriWa und die Solareinspeisung blende ich einfach einmal aus. Der Holzvergaser ist ja vom System in der Art entkoppelt, dass er lediglich die Puffer auflädt?

      Der Vorlauf der Ölheizung geht über die Pumpe PS in den Puffer 1.

      Und jetzt verstehe ich das nicht mehr. Der Rücklauf der Heizung (das ist die blaue Platte rechts oberhalb SWE?) geht entweder direkt in den Ölofen zurück oder
      in den letzten Puffer unten? Und dann ? Wie geht es weiter? Ist das die rote Verbindung, die direkt auf die blaue Rücklaufleitung geht? Dann würde tatsächlich warmes Wasser aus dem Puffer 1 in den Rücklauf der Ölheizung gehen? Das macht auch Sinn.

      Das "Laden" mit Öl würde dann auch nur den oberen Teil von Puffer 1 betreffen und das wäre auch so wie gewünscht.

      Nun gut - bei buderus gab es einen wechsel der Zuständigkeiten und der neue Kollege, dem ich heute das Problem geschildert hat war sehr freundlich.

      Er will zunächst den Plan anfordern, den ein anderer buderus Mitarbeiter mühevoll gezeichnet hat und sich dann wieder melden.

      Ich denke dauch, ie FriWa wird wohl der Punkt sein, an dem man ansetzen muss.

      Ich werde berichten...
      • 36

      • # 135471
      Hallo,

      drummelbummel schrieb:

      Das SWE ist der sog. Solarregler. Der kennt "Auf / Zu / Automatik".
      Mit dem Teil kann ich im Moment nichts anfangen, aber wird wohl die gleiche Funktion haben wie das von mir im letzten Beitrag beschriebene Ventil.

      drummelbummel schrieb:

      Den Holzvergaser, die FriWa und die Solareinspeisung blende ich einfach einmal aus. Der Holzvergaser ist ja vom System in der Art entkoppelt, dass er lediglich die Puffer auflädt?
      Richtig.

      drummelbummel schrieb:

      Der Vorlauf der Ölheizung geht über die Pumpe PS in den Puffer 1.
      Richtig.

      drummelbummel schrieb:

      Und jetzt verstehe ich das nicht mehr. Der Rücklauf der Heizung (das ist die blaue Platte rechts oberhalb SWE?) geht entweder direkt in den Ölofen zurück oder
      in den letzten Puffer unten? Und dann ? Wie geht es weiter? Ist das die rote Verbindung, die direkt auf die blaue Rücklaufleitung geht? Dann würde tatsächlich warmes Wasser aus dem Puffer 1 in den Rücklauf der Ölheizung gehen? Das macht auch Sinn.
      Die rote und blaue Platte symbolisieren einen Heizsammler.

      Funktionsbeschreibung: Am dritten Anschluss von oben an Puffer 1 wird der Vorlauf für das Heizungssystem abgenommen. Der wird nun in den Rücklauf vom Ölheizkessel eingeleitet. Der Öl/Gasheizkessel wird also immer mit durchströmt. Ist das Wasser aus dem Puffer heiß genung wird es nur durchgeleitet und tritt aus dem Kesselvorlauf wieder aus. Dann Anschluss mittels T-Stück an die Vorlaufladeleitung
      zum Puffer 1 (falls Öl/Gaskessel den Puffer 1 lädt) und ans Heizsystem. Sind die Puffer gefüllt bzw. wird Energie über den Festbrennstoffkessel den Puffern zugeführt ist die Pumpe PS aus.
      Der Rücklauf aus dem Heizungssystem (hier fälschlicherweise rot gezeichnet) wird nun über das SWE Ventil in den letzten Puffer eingeleitet. Das SWE Ventil wird durch einen Motor umgestellt. Das wiederrum
      wird durch den Fühler in der Puffermitte und den über dem Ventil per Regelung veranlasst. Ist die Rücklauftemp. vom Heizkreis gleich groß oder höher als die im Puffer, so wird das Ventil so umgesteuert, dass das Heizungswasser direkt über den Öl/Gaskessel läuft. Die Puffer sind dann abgekoppelt. Desweiteren wird aber der Pufferinhalt optimal ausgenutzt indem der Kessel nur noch die Diff. nachheizt.
      Ich hoffe, du hast es verstanden.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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